Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Das Ende eines Geschäftsmodells
Lange Zeit sind die Herren Manager wie die Lemminge hinter dem US-Motto
"shareholder value um jeden Preis" hinterhergerannt.
Nun stehen wir vor dem Scherbenhaufen und kaum jemand steht noch zu seiner Firma. Na bravo!
http://www.welt.de/wirtschaft/article4524905/Manager-halten-nichts-von-den-eigenen-Firmen.html
SO kann das nichts werden!!!
Aber eine logische Folge des Umgangs mit Mitarbeitern, die nur als "Humankapital" gesehen wurden und werden und auch mal an den "Arbeitsmarkt freigesetzt werden".
Der Fisch stinkt immer vom Kopf her! Eine alte Weisheit, die sich auch hier wieder bestätigt.
Lange Zeit sind die Herren Manager wie die Lemminge hinter dem US-Motto
"shareholder value um jeden Preis" hinterhergerannt.
Nun stehen wir vor dem Scherbenhaufen und kaum jemand steht noch zu seiner Firma. Na bravo!
http://www.welt.de/wirtschaft/article4524905/Manager-halten-nichts-von-den-eigenen-Firmen.html
SO kann das nichts werden!!!
Aber eine logische Folge des Umgangs mit Mitarbeitern, die nur als "Humankapital" gesehen wurden und werden und auch mal an den "Arbeitsmarkt freigesetzt werden".
Der Fisch stinkt immer vom Kopf her! Eine alte Weisheit, die sich auch hier wieder bestätigt.
Personalführung ist keine leichte Sache, wobei ich allerdings zu bezweifeln wage, daß sich jemals etwas ändern wird.
Indentifikation mit einem Unternehmen geschieht doch schon seit langem nur über den Geldbeutel, was " unten " so ist, wird " oben " nicht anders gehandhabt.
Liegt einfach an der Struktur der Unternehmen.
Lange Zeit sind die Herren Manager wie die Lemminge hinter dem US-Motto
"shareholder value um jeden Preis" hinterhergerannt.
Nun stehen wir vor dem Scherbenhaufen und kaum jemand steht noch zu seiner Firma. Na bravo!
http://www.welt.de/wirtschaft/article4524905/Manager-halten-nichts-von-den-eigenen-Firmen.html
SO kann das nichts werden!!!
Aber eine logische Folge des Umgangs mit Mitarbeitern, die nur als "Humankapital" gesehen wurden und werden und auch mal an den "Arbeitsmarkt freigesetzt werden".
Der Fisch stinkt immer vom Kopf her! Eine alte Weisheit, die sich auch hier wieder bestätigt.
Bei den Familienunternehmen sieht das aber oft auch anders aus. Neulich kan ne Reportage über diesen Trigema Chef Wolfgang Grupp von der Schwäbischen Alb. Respekt, wie der sein Unternehemen führt, der hat zu jedem Mitarbeiter persönlichen Kontakt.
(...)
Indentifikation mit einem Unternehmen geschieht doch schon seit langem nur über den Geldbeutel (...)
Ja womit denn sonst, solange das Unternehmen einem selbst nicht gehört :hae:
Seit Mitte der Neunzigerjahre, als die Fusionitis um sich griff, verschlechterte sich das Betriebsklima in vielen Firmen zusehends.
kaisers-tengelmann setzt auch demnächst mitarbeiter vor die tür:banana:
V.V.S.O.P.
14.09.09, 22:08
Ja womit denn sonst, solange das Unternehmen einem selbst nicht gehört :hae:
Mitarbeitermotivation funktioniert nicht nur über Bares. Wenn man seinen Mitarbeiter das Gefühl lässt, jederzeit austauschbar zu sein, nutzt auch gute Bezahlung nichts.
Ja womit denn sonst, solange das Unternehmen einem selbst nicht gehört :hae:
Oh, es gab Zeiten da waren die Mitarbeiter stolz auf " ihr " Unternehmen, sie identifizierten sich mit dem Boss, der Arbeit und den Kollegen, also dem Gesamtpaket.
Da war es kein Thema wenn Überstunden anfielen oder sogar mal am Wochenende gearbeitet werden mußte. Die Gegenleistung war dann der Erfolg einen Auftrag gut erledigt zu haben und der Stolz dies mitgetragen zu haben.
Oh, es gab Zeiten da waren die Mitarbeiter stolz auf " ihr " Unternehmen, sie identifizierten sich mit dem Boss, der Arbeit und den Kollegen, also dem Gesamtpaket.
Da war es kein Thema wenn Überstunden anfielen oder sogar mal am Wochenende gearbeitet werden mußte. Die Gegenleistung war dann der Erfolg einen Auftrag gut erledigt zu haben und der Stolz dies mitgetragen zu haben.
Die Identifikation mit einem Unternehmen entfällt in genau dem Moment, in dem jeder einzelne Arbeitnehmer jederzeit damit rechnen muß, daß er der nächsten Rationalisierung zum Opfer fällt, oder daß er durch einen (billigeren) Zeitarbeiter ersetzt wird.
Früher gab es dazu mal den schönen Begriff "innere Kündigung"!
Oh, es gab Zeiten da waren die Mitarbeiter stolz auf " ihr " Unternehmen, sie identifizierten sich mit dem Boss, der Arbeit und den Kollegen, also dem Gesamtpaket.
Da war es kein Thema wenn Überstunden anfielen oder sogar mal am Wochenende gearbeitet werden mußte. Die Gegenleistung war dann der Erfolg einen Auftrag gut erledigt zu haben und der Stolz dies mitgetragen zu haben.Ich war auch eine Zeitlang angestellt. In meinem ersten Job hatte ich im Jahr 428 unbezahlte mit nichts abgegoltene Überstunden machen müssen. In dem nächsten wieder - von 9:00 bis 22:00, bis 23:00, kaum ein WE frei, und wieder und wieder - jahrelang - "mit Erfolg einen Auftrag gut erledigt zu haben " ist eine Motivation, in der Tat. Nur diesen Erfolg kann ich auch als Selbständige haben. Dafür muss ich nicht in einem fremden Unternehmen angestellt sein, mich zu Ohnmacht abrackern und - als Entlohnung - "mit Erfolg einen Auftrag gut erledigt zu haben"-Gefühl zu bekommen. Aber wer's mag ... bitte. Ich habe immerhin eine Menge gelernt bei den ganzen Angestelltenjobs. Insofern sind wir nun quitt.
Da fällt mir da zu ein Satz ein,der stammt aus der Sowjetunion "Der Sowjetstaat tat so als wenn er seine Arbeiter bezahlt,und der Sowjetmensch tat so als wenn er arbeitet"!
Da fällt mir da zu ein Satz ein,der stammt aus der Sowjetunion "Der Sowjetstaat tat so als wenn er seine Arbeiter bezahlt,und der Sowjetmensch tat so als wenn er arbeitet"!Ich sprach nicht von UdSSR sondern von BRD.
Liebe Tabasco!
Wenn Du als Selbständigerwerbende ein Auskommen hast, dann gehörst Du zur privilegierten Minderheit.
Früher, noch vor der Fusion von Ciba und Sandoz (1996), hörte ich viel Gutes über die Arbeitsbedingungen in diesen Firmen, danach viel Schlechtes. An etwas kann ich mich gut erinnern: Irgendeine Abteilung wurde geschlossen und viele Leute verloren ihre Anstellung. Damals hingen in den Straßenbahnen Plakate, die Lehrlinge anwarben …
Gruß von Leila
Ich sprach nicht von UdSSR sondern von BRD.
Ich auch!Und glaube das dieser Satz in gewissen Bereichen auch auf die BRD zutrifft.
Ich auch!Und glaube das dieser Satz in gewissen Bereichen auch auf die BRD zutrifft.
Nu, die Zeiten, als sich Kruppioten während der Arbeitszeit die Haare schneiden ließen, weil die ja auch während dieser Zeit wuchsen, sind endgültig vorbei!
Sollen nun die Arbeiter schlechtgemacht werden?
Sollen nun die Arbeiter schlechtgemacht werden?
Nein mit Arbeiter sind die Beschäftigten generell gemeint.Der Spruch bedeutet auf die BRD immer mehr Kreise bedienen sich aus dem Steuertopf mit Scheinarbeitsstellen.
Ich war auch eine Zeitlang angestellt. In meinem ersten Job hatte ich im Jahr 428 unbezahlte mit nichts abgegoltene Überstunden machen müssen. In dem nächsten wieder - von 9:00 bis 22:00, bis 23:00, kaum ein WE frei, und wieder und wieder - jahrelang - "mit Erfolg einen Auftrag gut erledigt zu haben " ist eine Motivation, in der Tat. Nur diesen Erfolg kann ich auch als Selbständige haben. Dafür muss ich nicht in einem fremden Unternehmen angestellt sein, mich zu Ohnmacht abrackern und - als Entlohnung - "mit Erfolg einen Auftrag gut erledigt zu haben"-Gefühl zu bekommen. Aber wer's mag ... bitte. Ich habe immerhin eine Menge gelernt bei den ganzen Angestelltenjobs. Insofern sind wir nun quitt.
Zugegeben, eine Selbstständigkeit hat Vorteile.
Das was Du aber beschrieben hast, passiert doch auch vielen Unternehmern.
Da fragt sich der Mitarbeiter auch nicht, wenn er Freitags un 15.00 h den Griffel fallen läßt, ob der Boss ein schönes freies Wochenende feiert.
Es gibt genügend Unternehmer die sich nach Feierabend und am Wochenende abstrampeln um den Mitarbeitern ihren Lohn zahlen zu können.
Erfolg ist, nach meiner Begrifflichkeit, wenn beide Seiten zufrieden sind. Es ist nur ein Unterschied in der Befrifflichkeit des Zufriedensein was meistens Unternehmer und Mitarbeiter unterscheidet, :)
Ja womit denn sonst, solange das Unternehmen einem selbst nicht gehört :hae:
Völlig falsch.
In seligen Zeiten der 80ziger Jahre verstand ich als "Linker" in West-Berlin die Welt nicht mehr, als ich feststellen musste, dass der Reaktionär Springer (Springer-Presse) seine Leute so hinter sich hatte, wie kaum jemand sonst.
Der fuhr nachts um 3 Uhr noch zur Rotation und tauchte plötzlich an der Druckmaschine auf und trank ein Bier mit seinen Druckern und erfuhr so immer direkt vor Ort, wo der Schuh drückte. Die waren auch fast Beamte und es gab regelrechte Springer-Dynastien (Opa, Vater, Sohn, alle bei Springer).
Der konnte seine Leute zu allen Tages- und Nachtzeiten anfordern und kannte viele persönlich.
Umgekehrt gab es viel persönliche Anerkennung und Sozialleistungen wie nirgends sonst. Es funktionierte.
vBulletin® v3.8.7, Copyright ©2000-2012, Jelsoft Enterprises Ltd.