Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zentrifugalkraft - Zentripetalkraft
Theodor von der Pfordten
08.09.11, 07:34
Gerade habe ich "The Big Bang Theory" gesehen (So ziemlich alle "Roseanne"-Darsteller tauchen da wieder auf, wenn man drauf achtet o.O) und dort hat der Darsteller eine Olive mit Hilfe eines kreisenden Glases innerhalb dieses Glases gehalten und die Dame, Die mit am Tisch saß, meinte "Zentrifugalkraft" und daraufhin Er: "Eigentlich ist es Zentripetalkraft. Eine nach innnen gerichtete Kraft!", danach wurden die Kreisbewegungen zu schwach und die Olive flog raus.
Könnte mir Jemand erklären, warum Es ZentripetalKRAFT ist, obwohl lediglich die Krümmung des Glases dafür sorgt, Dass die Olive zum Mittelpunkt strebt oder reicht Das aus um Es als ZentripetalKRAFT zu werten?
Wenn du ein Gewicht in deiner Hand hältst und den Arm rotieren lässt, will das Gewicht nach außen wegfliegen - Zentrifugalkraft.
Dein Arm übernimmt die Zentripetalkraft, da er dies verhindert, indem er eine gegenläufige Kraft aufbaut.
Da die Olive nicht an einem Seil befestigt war, kann keine Zentripetalkraft gewirft haben.
Theodor von der Pfordten
08.09.11, 09:12
Wenn du ein Gewicht in deiner Hand hältst und den Arm rotieren lässt, will das Gewicht nach außen wegfliegen - Zentrifugalkraft.
Dein Arm übernimmt die Zentripetalkraft, da er dies verhindert, indem er eine gegenläufige Kraft aufbaut.
Da die Olive nicht an einem Seil befestigt war, kann keine Zentripetalkraft gewirft haben.
Also lag' ich richtig? ^^ War's Das Was du damit sagen wolltest? ^^
Die Krümmung des Glases (du meinst die Außenwand?) sorgt zwar für eine Kraft, die nach inen gerichtet ist, die wird aber (soweit ich weiß) nicht als Zentripetakraft bezeichnet.
Theodor von der Pfordten
08.09.11, 09:31
Die Krümmung des Glases (du meinst die Außenwand?) sorgt zwar für eine Kraft, die nach inen gerichtet ist, die wird aber (soweit ich weiß) nicht als Zentripetakraft bezeichnet.
Genau Das war auch mein Gedanke. Die Krümmung des Glases hat in diesem Fall nichts mit der wirkenden Kraft zu tun.
Es klang aber in der Serie so, als wäre die Krümmung ein Faktor, Der berücksichtigt werden müsste, weil die Olive dadurch zur Mitte strebt.
Es nun mal Tatsache ist, dass bewegte Masse hat das Bestreben, in Bewegung zu bleiben. (Trägheit)
Und es völlig egal ist, fürdie Existenz von Kraft, ob sie findet Widerstand oder nicht.
Dymische Kraft stets automatisch existiert, wenn Masse wird beschleunigt oder verzögert. Kraft=Masse mal Beschleunigung. Das man nennt: "Dynamisches Grundgesetz".
Beschleunigung aber ganz logisch vorhanden ist, wenn bewegte Masse wird gezwungen in Kreisbahn, da sich die Bewegungsvektoren (x-y) stets ändern.
Wodurch diese Vektorenänderung wird bewirkt, durch ein Seil, einen Röhrenboden oder ein Triebwerk, dabei egal ist.
Zentripetalkraft nichts anders ist, als die Radialkomponente dieses Kräftedreiecks.
Du sie als einzige dieser Kräfte empfindest, wenn du selbst bist Teil eines Kreisbewegungs-Systems, weil du eben nur dieser einen Kraftkomponente leistest Widerstand.
Moin!
Hab hier ein nettes Video dazu gefunden.
7XSoyekYdSQ
Wahrscheinlich war die Folge mal wieder schlampig übersetzt. Die deutschen Synchronisationen sind mittlerweile extrem schlecht geworden. Oft scheint der Texter gar nicht verstanden zu haben, worum es im Original geht. Pisa läßt grüßen.
Jepp die Syncro, im Bezug auf die Wissenschaft ist manchmal echt holprig, gucks aber trotzdem gern.
Hier nochmal die Definition
Die Zentripetalkraft ist eine physikalische Kraft die an einem Körper angreift der sich auf einer kreisförmigen Bahn bewegt. Sie hält den Körper auf seiner Kreisbahn und ist nach innen zum Kreismittelpunkt bzw. zur Drehachse gerichtet.
Bekannter als die Zentripetalkraft ist die Zentrifugalkraft die auch als Fliehkraft bezeichnet wird. Sie hat denselben Betrag wie die Zentripetalkraft ist jedoch nach außen vom Mittelpunkt oder der Achse weg gerichtet. Die Zentrifugalkraft ist eine Trägheitskraft bzw. Scheinkraft .
Zentrifugalkräfte und Zentripetalkräfte greifen nicht immer am Schwerpunkt des Körpers an.
Technische Anwendungen der Zentrifugalkraft sind die Zentrifuge und der Fliehkraftregler
http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Zentripetalkraft_und_Zentrifugalkraft.html
Die Krümmung des Glases (du meinst die Außenwand?) sorgt zwar für eine Kraft, die nach inen gerichtet ist, die wird aber (soweit ich weiß) nicht als Zentripetakraft bezeichnet.
Doch. Die Radialkraft, die zum Kurveninneren weist, wird als Zentripetalkraft bezeichnet.
Das Glas übt sie als Reaktionskraft auf die Zentrifugalkraft aus.
beide sind dem Betrag nach gleich.
Laut Video scheint sie auch linear zu sein, bzw. proportional zur Anzahl der Umdrehungen zu steigen, auch logisch irgendwo.
Laut Video scheint sie auch linear zu sein, bzw. proportional zur Anzahl der Umdrehungen zu steigen, auch logisch irgendwo.
Nein, nicht linear.
Sie steigt zum Quadrat mit der Winkelgeschwindigkeit Omega.
(Omega=2 x Pi xUmdrehungen/min/60)
Zentripetalkraft ist also gleich Masse mal Winkelgeschwindigkeit zum Quadrat mal Radius
Damit auch techn. interressantes Anwendungsbeispiel vorkommt hier, ihr bedenken solltet, dass diese Kräfte stets wirken, wenn Masse sich bewegt auf gekrümmter Bahn, zB Auto auf kurviger Straße.
Bei gleicher Geschwindigkeit die Winkelgeschwindigkeit wächst linear mit Abnahme des Kurvenradius und damit die Kraft zum Quadrat je enger wird die Kurve.
Auf gerader Strecke die Zentripetalkraft ist null, weil Kurven-Radius ist unendlich.
Und nun die praktische Anwendung:
Bei Planung von Straßenverlauf man muss daher darauf achten, dass diese Kräfte nicht wirken zu abrupt. Aus diesem Grund man darf nie setzen enge Kurve in exaktem Kreisstück unmittelbar an gerade Bahn. Das bedeuten würde:
Null Seitenkraft und dann auf einen Schlag ... (Überraschung!), im Sekundenbruchteil darauf volle Seitenkraft. Solche Anordnung hoch gefährlich ist.
Man daher führt Kurven nicht in Kreisbögen sondern mit veränderlicher Krümmung, in Kegelschnittkurven aus, (Parabel, Hyperbel oder Ellipse), welche lassen wirken die Zentrifugalkraft allmählich steigend und allmählich wieder fallend.
So das Körperempfinden kann sich gewöhnen an Kurve mit Vorwarnung.
fugare bedeuten vertreiben, fliehen, verjagen. Die Zentripetalkraft sorgt also für die "Flucht" der Masse.
Durch das Glas kann die Masse aber nicht entschwinden.
btw ist The Big Bang Theory eine herrliche Sendung !
fugare bedeuten vertreiben, fliehen, verjagen. Die Zentripetalkraft sorgt also für die "Flucht" der Masse.
Durch das Glas kann die Masse aber nicht entschwinden.
Diese Erkenntnisse überaus weise sind.
Du da ganz allein draufgekommen bist?
Diese Erkenntnisse überaus weise sind.
Du da ganz allein draufgekommen bist?
Nein. Da ist Jahrhunderte vor mir schon jemand draufgekommen. Im Gegensatz zu dir verstehe ich die Begrifflichkeiten jedoch und habe sie nicht in einem DDR Schulbuch für kleine Atomphysiker auswendig gelernt.
Nein. Da ist Jahrhunderte vor mir schon jemand draufgekommen. Im Gegensatz zu dir verstehe ich die Begrifflichkeiten jedoch und habe sie nicht in einem DDR Schulbuch für kleine Atomphysiker auswendig gelernt.
Ja, das man unzweifelhaft merkt!
Dass Masse nicht kann durch Glas entschwinden, ist begreiflich nicht jedem dummen Troll.
Dazu man muss gewissenhaft genau studiert haben die Begrifflichkeiten.
btw ist The Big Bang Theory eine herrliche Sendung !
:top:
und...btw, daran erkennt man die Nerds. ;-)
Ich liebe die Serie, musste aber feststellen, daß es tatsächlich Menschen gibt, die weder die Gags verstehen noch die dargestellten Charaktere erfassen können. Ich liege vor Lachen am Boden und denen könnte man auch "Das literarische Quartett" auf chinesisch vorführen. Die können sich noch nichtmal vorstellen, daß es solche Menschen gibt. :-D
...und schön, daß es hier auch naturwissenschaftlich gebildete Nutzer gibt. :-)
Nein, nicht linear.
Sie steigt zum Quadrat mit der Winkelgeschwindigkeit Omega.
(Omega=2 x Pi xUmdrehungen/min/60)
Zentripetalkraft ist also gleich Masse mal Winkelgeschwindigkeit zum Quadrat mal Radius
Hast Recht ! Hab nur die Gerade in der Auswertung gesehen und dachte aha, linear = proportional
Ich sollte aufhören während der Arbeit youtube Videos zu schauen und klug zu scheißen :)
Muss mich zwecks Studium eigentlich auch gern mal mit solchen Dingen beschäftigen. Mathe I und II in der Tasche danach setzt das Hirn scheinbar aus :-D
Habe im Oktober noch ne Hydromechanik Klausur, Muad kennt den Prof und die Professorin ..... kein Zuckerschlecken, zumindest für mich nicht.
Hey, gelegentlich kann man ja in diesem Forum tatsächlich etwas LERNEN :)
Theodor von der Pfordten
09.09.11, 06:34
Moin!
Hab hier ein nettes Video dazu gefunden.
Ich guck's jetzt das achte Mal....mir ist soooooooooo schlecht....
Theodor von der Pfordten
09.09.11, 07:14
Wahrscheinlich war die Folge mal wieder schlampig übersetzt.
Daran habe ich auch gedacht, aber wenn man Sowas übersetzt und zwei solcher Begriffe in einem Dialog hat, sollte man sie schon richtig zuordnen. ^^
Doch. Die Radialkraft, die zum Kurveninneren weist, wird als Zentripetalkraft bezeichnet.
Das Glas übt sie als Reaktionskraft auf die Zentrifugalkraft aus.
beide sind dem Betrag nach gleich.
Also die Zentrifugalkraft hält die Olive in Bewegung und durch die Zentripetalkraft, wird sie gelenkt/gesteuert/gewiesen?
Hamma's nu'? ^^
Daran habe ich auch gedacht, aber wenn man Sowas übersetzt und zwei solcher Begriffe in einem Dialog hat, sollte man sie schon richtig zuordnen. ^^
Also die Zentrifugalkraft hält die Olive in Bewegung und durch die Zentripetalkraft, wird sie gelenkt/gesteuert/gewiesen?
Hamma's nu'? ^^
Nein.
Das so nicht stimmt.
Beide Kräfte entgegengerichtet im Gleichgewicht sind.
Sie heben einander auf. Wäre es nicht so, würde nämlich die bewegte Masse ihren Flugbahn-Krümmungsradius ändern und keine Kreisbewegung beschreiben.
"In Kreis-Bewegung" hält die Olive das Drehmoment, nicht die Zentrifugalkraft.
Es übrigens auch ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass Astronauten auf Erdumlaufbahn deshalb sind scheinbar schwerelos, weil sie entkommen sind der Erdgravitation.
Mitnichten!
So lange das Raumschiff kreist in der Umlaufbahn, allein das Gleichgewicht von Zentrifugalkraft und Zentripetalkraft erhält sie schwebend, und zwar in einem Radius, der bestimmt wird durch die Umlaufgeschwindigkeit des Raumschiffs.
Erst weit weg von der Erde sind sie wahrhaftig "schwerelos".
Theodor von der Pfordten
09.09.11, 15:56
...
Kannst du Mal bitte näher auf die Wirkung der Kräfte innerhalb der Erdumlaufbahn eingehen? :)
Kannst du Mal bitte näher auf die Wirkung der Kräfte innerhalb der Erdumlaufbahn eingehen? :)
Theo, lies doch einfach Dein Physikbuch. Stichwort: Gravitationsgesetz und Rotation.
Theodor von der Pfordten
09.09.11, 16:26
Theo, lies doch einfach Dein Physikbuch. Stichwort: Gravitationsgesetz und Rotation.
Woher soll ich ein Physikbuch haben? XD
Kannst du Mal bitte näher auf die Wirkung der Kräfte innerhalb der Erdumlaufbahn eingehen? :)
Die Sache bei Satelliten verhält sich so:
Stell dir vor, du selbst hältst eine Schnur, an der du einen Stein gebunden hast und wirbelst ihn kreisförmig herum.
Der Zug, den du an der Schnur spürst, ist die Zetrifugalkraft. Der Stein möchte sich von dir entfernen, kann aber nicht, weil du ihn mit der Schnur, der Zentripetalkraft zurückhältst und ihn in eine Kreisbahn zwingst.
Nun kannst du dir vorstellen, dass die Erde mit dem Satelliten im Prinzip dasselbe macht wie du mit dem Stein.
Sie hält den Satelliten mit einer unsichtbaren Schnur zurück, nämlich der Schwerkraft, die in diesem Fall die Zentripetalkraft ersetzt. "Herumgewirbelt" wird der Satellit von einer Rakete. Einmal der Atmosphäre entwischt, bremst ihn keine Reibung mehr und er würde einfach geradeaus weiterfliegen, wenn ...,
ihn die Schnur, die Schwerkraft nicht in eine gekrümmte Bahn zwingen würde.
Nun musst du dir vorstellen, dass diese Schnur im Falle des Satelliten (also die Schwerkraft) nicht fest ist, sondern vergleichbar mit einem Gummiband reagiert.
Je schneller der Satellit herumgewirbelt wird, also, je größer der Raketenschubs am Anfang ist, desto mehr gedehnt wird das Gummiband, desto größer wird der Krümmungsradius, desto weiter die Umlaufbahn.
Wenn Satelliten genau so schnell fliegen wie die Rotationsgeschwindigkeit der Erde in ihrer Höhe ausmacht, stehen sie scheinbar still, stets über dem gleichen Ort. Das nennt man eine "geostationäre Umlaufbahn" Sehr praktisch, da sie sich dann vorzüglich zur Telekommunikation oder Navigationshilfe eignen.
Unterliegt ein Satellit einer Geschwindigkeitsänderung, wird das Gummiband Schwerkraft unterschiedlich gedehnt. Das passiert beispielsweise, wenn die Erde einen Meteoriten "einfängt". Er rast knapp an der Erde vorbei und wird vom Gummiband Gravitation eingefangen und in eine gekrümmte Bahn gezwungen. Sein ursprünglicher Bewegungsvektor wird mehr und mehr verkleinert, wird also in jener urspr. Richtung verlangsamt, bis er, wenn die Schwerkraft dazu ausreicht, irgendwann sogar umkehrt, vom Gummiband zur Erde zurückgezogen wird. Dabei beschleunigt er wieder, zischt erneut in der Gegenrichtung an der Erde vorbei und wird wieder abgebremst. Hin, zurück, hin, zurück ...
Auch er unterliegt keiner atmosphärischen Reibung, kann also dieses Spielchen theoretisch unendlich oft wiederholen.
Er beschreibt die annähernde Bahn einer Ellipse, deren Brennpunkte umso weiter voneinander entfernt sind, je höher die Anfangsgeschwindigkeit war.
Auf genau demselben dynamischen Prinzip funktioniert die ganze Himmelmechanik, Masse, Beschleunigung und die daraus resultierenden Kräfte.
(Kraft = Masse mal Beschleunigung).
Das ist natürlich bloß ein sehr vereinfachtes Modell, aber deshalb hoffentlich auch verständlicher.
Die Sache bei Satelliten verhält sich so:
Mal blöde gefragt: wenn Fliehkraft und Schwerkraft genau die gleiche Relation haben, dann müsste doch ein Schwebezustand erreicht sein?
Gesetzt den Fall, ich würde auf irgendeine Weise eine Vorrichtung erfinden, die der Zentripetalkraft entgegenwirkt, also eine quasi gesteuerte Zentrifugalkraft - dann müsste ich doch Dinge zum Schweben bringen?
Das alles Lüge ist. Dieser Kepler auf den Scheiterhaufer, er gehört!
Mal blöde gefragt: wenn Fliehkraft und Schwerkraft genau die gleiche Relation haben, dann müsste doch ein Schwebezustand erreicht sein?
Gesetzt den Fall, ich würde auf irgendeine Weise eine Vorrichtung erfinden, die der Zentripetalkraft entgegenwirkt, also eine quasi gesteuerte Zentrifugalkraft - dann müsste ich doch Dinge zum Schweben bringen?
Ja, in der Tat.
Diese gesteuerte Gegenkraft-Möglichkeit gibt es und du kennst sie bestimmt.
Es ist der gewöhnliche Fall, also freie Erdbeschleunigung von 9,81m/(s*s)
Beim gewöhnlichen Fallschirmsprung empfindest du das leider nicht so richtig, da die Luft einen Druck unter dir aufbaut, den du als Kraft fühlst.
Aber ...
wenn du zum Beispiel IN einem Flugzeug im Sturzflug bist, werden alle Gegenstände im Flugzeug tatsächlich schwerelos und zwar so lange, bis die Bremsphase einsetzt. (damit du nicht zerschellst). ;-)
Es gibt Unternehmen die dieses Null-G-Erlebnis für zahlende Passagiere anbieten.
Allerdings solltest du dabei gesund sein, denn in der Bremsphase bezahlst du den Spaß von wenigen Sekunden Schwerelosigkeit mit mörderischen G-Kräften, die sonst nur ein Kampfpilot aushalten muss.
Ja, in der Tat.
Diese gesteuerte Gegenkraft-Möglichkeit gibt es und du kennst sie bestimmt.
Es ist der gewöhnliche Fall, also freie Erdbeschleunigung von 9,81m/(s*s)
Beim gewöhnlichen Fallschirmsprung empfindest du das leider nicht so richtig, da die Luft einen Druck unter dir aufbaut, den du als Kraft fühlst.
Aber ...
wenn du zum Beispiel IN einem Flugzeug im Sturzflug bist, werden alle Gegenstände im Flugzeug tatsächlich schwerelos und zwar so lange, bis die Bremsphase einsetzt. (damit du nicht zerschellst). ;-)
Es gibt Unternehmen die dieses Null-G-Erlebnis für zahlende Passagiere anbieten.
Allerdings solltest du dabei gesund sein, denn in der Bremsphase bezahlst du den Spaß von wenigen Sekunden Schwerelosigkeit mit mörderischen G-Kräften, die sonst nur ein Kampfpilot aushalten muss.
Danke. Wenn man das nur in irgendeiner Weise jetzt anwenden könnte, dann würde der Antigrav das Rad überflüssig machen :(
Danke. Wenn man das nur in irgendeiner Weise jetzt anwenden könnte, dann würde der Antigrav das Rad überflüssig machen :(
Leider, leider wissen wir immer noch nicht einmal ansatzweise, was Gravitation wirklich ist.
Wir beide werden den Antigrav also wohl nicht mehr erleben.
Leider, leider wissen wir immer noch nicht einmal ansatzweise, was Gravitation wirklich ist.
Wir beide werden den Antigrav also wohl nicht mehr erleben.
Spassbremse :angry:
Mein Jüngster hat sich aber sehr schwer vorgenommen, den Antigrav zu erfinden. Und der hat noch Zeit, der ist unter 10 Jahre alt.
Merk Dir meinen Namen - ich werde Dir mal ein Autogramm von einem echten Physiknobelpreisträger beschaffen können :D
Spassbremse :angry:
Mein Jüngster hat sich aber sehr schwer vorgenommen, den Antigrav zu erfinden. Und der hat noch Zeit, der ist unter 10 Jahre alt.
Merk Dir meinen Namen - ich werde Dir mal ein Autogramm von einem echten Physiknobelpreisträger beschaffen können :D
Er soll sich beeilen.
Millionen Übergewichtige möchten endlich ohne Reue ihre Waagen befragen.
Theodor von der Pfordten
10.09.11, 03:21
Seit wann schreibt Detritus überhaupt normal? ^^ Was hier los? ^^
Theodor von der Pfordten
10.09.11, 03:33
Nun kannst du dir vorstellen, dass die Erde mit dem Satelliten im Prinzip dasselbe macht wie du mit dem Stein.
Sie hält den Satelliten mit einer unsichtbaren Schnur zurück, nämlich der Schwerkraft, die in diesem Fall die Zentripetalkraft ersetzt. "Herumgewirbelt" wird der Satellit von einer Rakete. Einmal der Atmosphäre entwischt, bremst ihn keine Reibung mehr und er würde einfach geradeaus weiterfliegen, wenn ...,
ihn die Schnur, die Schwerkraft nicht in eine gekrümmte Bahn zwingen würde.
Nun musst du dir vorstellen, dass diese Schnur im Falle des Satelliten (also die Schwerkraft) nicht fest ist, sondern vergleichbar mit einem Gummiband reagiert.
Je schneller der Satellit herumgewirbelt wird, also, je größer der Raketenschubs am Anfang ist, desto mehr gedehnt wird das Gummiband, desto größer wird der Krümmungsradius, desto weiter die Umlaufbahn.
Wenn Satelliten genau so schnell fliegen wie die Rotationsgeschwindigkeit der Erde in ihrer Höhe ausmacht, stehen sie scheinbar still, stets über dem gleichen Ort. Das nennt man eine "geostationäre Umlaufbahn" Sehr praktisch, da sie sich dann vorzüglich zur Telekommunikation oder Navigationshilfe eignen.
Das ist klasse! DANKE!
Von der Methode Asteroiden/Meteoriten einzufangen, habe ich gehört, allerdings sollten sie dann um die Sonne fliegen und wieder zurück zur Erde...eine N24 Reportage in Der sie überlegt haben, wie man am Besten die ganze Erde zerstören könnte.
Ich saß davor und hab' mich die ganze Zeit gefragt, warum Die Dass tun wollen.... :(
Naja, interessant fand ich beim Thema Dinosaurier, die Wirkung von Sauerstoff auf in die Erdumlaufbahn eindringende Objekte. Der Meteorit, Der damals vor der Yucatan Halbinsel eingeschlagen ist, soll angeblich eine Stärke von fünf Mrd. Hiroshima-Bomben gehabt haben. (War das little boy oder big boy? Ersteres oder? ^^)
Naja, hat garnichts mit dem Thema zu tun. Aber Was genau, könnten wir jetzt tun um diesen Antigrav möglich zu machen? Was wäre notwendig und welche Umstände für den Erfolg optimal? Kleines Gedankenspiel... ^^
Naja, hat garnichts mit dem Thema zu tun. Aber Was genau, könnten wir jetzt tun um diesen Antigrav möglich zu machen? Was wäre notwendig und welche Umstände für den Erfolg optimal? Kleines Gedankenspiel... ^^
:schock:
Ich glaube, du mich verwechselst da mit irgendjemandem. Ich nur dummer Troll bin, kein Quantenphysiker.
Ich zwar habe eigene Gedanken darüber, (wie wahrscheinlich jeder von uns), aber die doch sehr wage, ja, beinahe "esoterisch" sind.
Ich vermute, Graviatation nicht etwas ist, das "da" ist, sondern dass sie auf die Abschirmung von etwas das "da" ist, zurückgeht, in etwa wie Luftdruck, den wir nicht spüren, so lange er uns allseits gleichmäßig umgibt, der aber sehr wohl eine Kraft auf uns ausübt, wenn er auf einer Stelle fehlt.
Ich vermute, "Masse" wirkt auf Gravitation wie eine Abschirmung, ein Schild auf diesen allseitigen "Druck". Deshalb werden wir auf die Seite hingezogen, an der dieser "Druck" geringer ist, wie ein Stück Holz in reißender Srtrömung, welches in das Kehrwasser eines im Strom stehenden Felsens gerät oder wie ein Deckel auf einem unter Vakuum stehenden Behälters.
Man wüsste diesen "Druck", welcher in seiner Eigenschaft gewiss mit elektromagnetischen Feldern vergleichbar ist, zuerst analysieren, um so etwas wie ein Gegenpol-Abschirmungs Feld zu erzeugen.
Gewiss, eine Singularität in Erdmasse würde so eine Abschirmung
erzeugen, ganz, ganz kurz ..., bevor wir zwischen ihr und der Erde zerquetscht und die Erde in Folge verschlungen würde. :-)
Aber, wie schon erwähnt, dazu gibt es allerhöchstens wage mathematische Theorien, (die meine doch sehr klassische techn. Bildung weit übersteigen).
Theodor von der Pfordten
10.09.11, 06:56
Man wüsste diesen "Druck", welcher in seiner Eigenschaft gewiss mit elektromagnetischen Feldern vergleichbar ist, zuerst analysieren, um so etwas wie ein Gegenpol-Feld zu erzeugen.
Aber, wie schon erwähnt, dazu gibt es allerhöchstens wage mathematische Theorien, (die meine doch sehr klassische techn. Bildung weit übersteigen).
Man müsste Es also zuerst finden, um rauszufinden wie man Es messen kann, um dann einen Gegenstrom zu erzeugen?
Theodor von der Pfordten
10.09.11, 07:07
:schock:
Ich glaube, du mich verwechselst da mit irgendjemandem. Ich nur dummer Troll bin, kein Quantenphysiker.
Ich zwar habe eigene Gedanken darüber, (wie wahrscheinlich jeder von uns), aber die doch sehr wage, ja, beinahe "esoterisch" sind.
Ich vermute, Graviatation nicht etwas ist, das "da" ist, sondern dass sie auf die Abschirmung von etwas das "da" ist, zurückgeht, in etwa wie Luftdruck, den wir nicht spüren, so lange er uns allseits gleichmäßig umgibt, der aber sehr wohl eine Kraft auf uns ausübt, wenn er auf einer Stelle fehlt.
Ich vermute, "Masse" wirkt auf Gravitation wie eine Abschirmung, ein Schild auf diesen allseitigen "Druck". Deshalb werden wir auf die Seite hingezogen, an der dieser "Druck" geringer ist, wie ein Stück Holz in reißender Srtrömung, welches in das Kehrwasser eines im Strom stehenden Felsens gerät oder wie ein Deckel auf einem unter Vakuum stehenden Behälters.
Man wüsste diesen "Druck", welcher in seiner Eigenschaft gewiss mit elektromagnetischen Feldern vergleichbar ist
"vergleichbar"? Also mit einem Supraleiter wie in Schnurrers Experiment nicht abschirmbar?! Zumindest keinem Supraleiter 1 und - 2...?! Oder man müsste die Abschirmung der Masse abschirmen.... Habe ich Das richtig verstanden?
"vergleichbar"? Also mit einem Supraleiter wie in Schnurrers Experiment nicht abschirmbar?! Zumindest keinem Supraleiter 1 und - 2...?! Oder man müsste die Abschirmung der Masse abschirmen.... Habe ich Das richtig verstanden?
Ja, genau!
Ohne uns zu pulverisieren kann ich mir nur diese eine Möglichkeit vorstellen .
Aber, wie erwähnt, reine Esoterik.
Es bringt nichts, auf solche Kartenhäuser zu setzen.
Theodor von der Pfordten
10.09.11, 07:13
Ja, genau!
Ohne uns zu pulverisieren kann ich mir nur diese eine Möglichkeit vorstellen .
Aber, wie erwähnt, reine Esoterik.
Es bringt nichts, auf solche Kartenhäuser zu setzen.
Warum nicht? Solange man genug Methoden zur Auswahl hat und des Überlegens und des Forschens nicht müde wird....
Man müsste Es also zuerst finden, um rauszufinden wie man Es messen kann, um dann einen Gegenstrom zu erzeugen?
Messen können wir es mit jeder simplen Waage.
Aber wir kennen seine Natur nicht.
Das ist das Grundproblem.
Theodor von der Pfordten
10.09.11, 07:16
Messen können wir es mit jeder simplen Waage.
Aber wir kennen seine Natur nicht.
Das ist das Grundproblem.
Wir können die Veränderung der Masse sehen, aber wir können nicht die Kraft messen, Die zu dem "Gewichtsverlust" führt. Das gilt Es rauszufinden....
Theodor von der Pfordten
10.09.11, 07:20
Die derzeitige Rekord-Sprungtemperatur liegt bei 138 K.
Flüssiger Stickstoff siedet bei 77,36 K, würde als schon reichen.
So sieht übrigens der derzeitige Rekord-Halter aus:
(Hg0.8Tl0.2)Ba2Ca2Cu3O8.33
Hasse Das da? ^^
Theodor von der Pfordten
10.09.11, 07:26
Und wir sollten keine Menschen verwenden, wenn wir eine "Über"abschirmung verwenden....Die würden ausnahmslos ersticken....
Theodor von der Pfordten
10.09.11, 07:27
Obwohl wenn wir ein kleines Loch lassen, dann....ach, ich hör' einfach erstmal auf zu spammen... :)
Leider, leider wissen wir immer noch nicht einmal ansatzweise, was Gravitation wirklich ist.
Wir beide werden den Antigrav also wohl nicht mehr erleben.
Spassbremse :angry:
Mein Jüngster hat sich aber sehr schwer vorgenommen, den Antigrav zu erfinden. Und der hat noch Zeit, der ist unter 10 Jahre alt.
Merk Dir meinen Namen - ich werde Dir mal ein Autogramm von einem echten Physiknobelpreisträger beschaffen können :D
Gibt das nicht dieses Experiment, wo der Frosch zwar nur ein wenig aber doch messbar leichter wird?
War das nicht irgendwas mit rotierenden Magnetfeldern, die die Gravitation abschirmen - so wie bei den Reichsflugscheiben? ...:-D
Theodor von der Pfordten
10.09.11, 09:52
Gibt das nicht dieses Experiment, wo der Frosch zwar nur ein wenig aber doch messbar leichter wird?
War das nicht irgendwas mit rotierenden Magnetfeldern, die die Gravitation abschirmen - so wie bei den Reichsflugscheiben? ...:-D
Schnurrers Experiment? ^^
(Ich hätte in Physik besser aufpassen sollen)
(Ich hätte in Physik besser aufpassen sollen)
(Ich hätte in Physik besser aufpassen sollen)
(Ich hätte in Physik besser aufpassen sollen)
(Ich hätte in Physik besser aufpassen sollen)
(Ich hätte in Physik besser aufpassen sollen)
(Ich hätte in Physik besser aufpassen sollen)
(Ich hätte in Physik besser aufpassen sollen)
(Ich hätte in Physik besser aufpassen sollen)
(Ich hätte in Physik besser aufpassen sollen)
Theodor von der Pfordten
10.09.11, 11:45
(Ich hätte in Physik besser aufpassen sollen)
(Ich hätte in Physik besser aufpassen sollen)
(Ich hätte in Physik besser aufpassen sollen)
(Ich hätte in Physik besser aufpassen sollen)
(Ich hätte in Physik besser aufpassen sollen)
(Ich hätte in Physik besser aufpassen sollen)
(Ich hätte in Physik besser aufpassen sollen)
(Ich hätte in Physik besser aufpassen sollen)
(Ich hätte in Physik besser aufpassen sollen)
(Ich hätte in Physik besser aufpassen sollen)
Inner Schule war ich darin auch scheisse, mach' dir nichts draus....
Das ist dieser Druck.... ^^
Schnurrers Experiment? ^^
Ähm, keinen Plan, ist schon ein paar Jahre her und hab auch nur kurze Berichte darüber gelesen/gesehen.
Kam das hier im Strang schon vor (außer Deiner kurzen Erwähnung) und ich überseh' das, steh auf'm Schlauch? Zum ausführlich googlen gerade keine Zeit und bei Schnurrer sah ich gerade nur'n Theologen?
Hast Du'n Link?
Theodor von der Pfordten
10.09.11, 21:20
Hast Du'n Link?
Für dich doch immer....
http://alephzero.gmxhome.de/antigrav/2d.html
Für dich doch immer....
http://alephzero.gmxhome.de/antigrav/2d.html
Danke. :)
Muss mich da aber mal wieder in Ruhe einlesen, ist schon ein paar Jahre her, daß ich mich mit sowas beschäftigt hab.
Finde aber so etwas abseitige Wissenschaft sehr interessant - ob Schauberger, "Freie Energie" oder Biophotonen, oder Themen, die man eher in der Heilpraktikerszene findet. Leider finden sich zuviele Scharlatane in dem Bereich. :(
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