PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bundeswehr steht zu Afghanistan-Kommandeur


Vivian
11.09.09, 22:20
Bundeswehr steht zu Afghanistan-Kommandeur

Der deutsche Oberst Georg Klein steht für seine folgenreiche Anforderung eines Luftangriffs in Afghanistan stark in der Kritik. Nun bekommt Klein Rückendeckung vom obersten Soldaten der Bundeswehr. Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhahn hat sich nachdrücklich auf Kleins Seite gestellt - und gegen die der Alliierten.

Weiterlesen... (http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/bundeswehr-steht-zu-afghanistan-kommandeur;2456009)

Herr Bratbäcker
11.09.09, 23:47
Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhahn hat sich nachdrücklich auf Kleins Seite gestellt - und gegen die der Alliierten.


Bürokraten gegen Praktiker und Kämpfer? Jetzt werden die Allierten aber richtig Angst bekommen......:grin:

Igni et ferro
12.09.09, 01:12
Wozu so mancher Angriff nützlich ist


Während der Unmenschenrechtsrat noch auf Verteidigungsminister Jung einprügelt nutzen die deutschen Friedens- und Aufbauheuchler die Situation um die Bombardierung der von den Taliban geklauten Tanklaster aus, um weitere Truppenentsendungen nach Afghanistan zu rechtfertigen.
Denn wie sich führende Militärs ausliessen, war die Bombardierung auf die relative Truppenschwäche der Deutschen in der Provinz zurückzuführen.
In der fraglichen Nacht habe es keine Möglichkeit gegeben, Bodentruppen zu dem nur sechs Kilometer vom Lager entfernten »Aufmarschgebiet« der Taliban zu entsenden. »Zu dem Zeitpunkt standen dem Oberst keine ausreichenden Kräfte zur Verfügung, da alle Kampftruppen anderswo im Einsatz oder bereits für eine andere Mission eingeplant waren", zitierte die Neue Osnarbrücker Zeitung einen namentlich nicht genannten deutschen Offizier mit einer neuen Version des Angriffshintergrunds.
So läßt sich eine weitere Truppenaufstockung am Hindukusch rechtfertigen. Bis zu den Bundestagswahlen wird allerdings kein Politiker eine entsprechende unpopuläre Forderung erheben.

Hier zeigt sich mal wieder, dass die BRD in Afghanistan das machen will, was sie in deutschen Problembezirken bereits aufgegeben hat.

Vivian
12.09.09, 19:10
Generalinspekteur verteidigt Bombenangriff in Kundus

Erstmals hat sich der ranghöchste deutsche Soldat, Wolfgang Schneiderhan, zu der Bombardierung zweier Tanklastwagen in Afghanistan geäußert ? und das Vorgehen der Militärführung vehement verteidigt. Unterdessen verteidigte Innenminister Wolfgang Schäuble den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr ? auch vor dem Hintergrund der Terrorgefahr in Deutschland.

Weiterlesen... (http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/generalinspekteur-verteidigt-bombenangriff-in-kundus;2456093)

Ace of Spades
13.09.09, 11:42
Wozu so mancher Angriff nützlich ist


Während der Unmenschenrechtsrat noch auf Verteidigungsminister Jung einprügelt nutzen die deutschen Friedens- und Aufbauheuchler die Situation um die Bombardierung der von den Taliban geklauten Tanklaster aus, um weitere Truppenentsendungen nach Afghanistan zu rechtfertigen.
Denn wie sich führende Militärs ausliessen, war die Bombardierung auf die relative Truppenschwäche der Deutschen in der Provinz zurückzuführen.
In der fraglichen Nacht habe es keine Möglichkeit gegeben, Bodentruppen zu dem nur sechs Kilometer vom Lager entfernten »Aufmarschgebiet« der Taliban zu entsenden. »Zu dem Zeitpunkt standen dem Oberst keine ausreichenden Kräfte zur Verfügung, da alle Kampftruppen anderswo im Einsatz oder bereits für eine andere Mission eingeplant waren", zitierte die Neue Osnarbrücker Zeitung einen namentlich nicht genannten deutschen Offizier mit einer neuen Version des Angriffshintergrunds.
So läßt sich eine weitere Truppenaufstockung am Hindukusch rechtfertigen. Bis zu den Bundestagswahlen wird allerdings kein Politiker eine entsprechende unpopuläre Forderung erheben.

Hier zeigt sich mal wieder, dass die BRD in Afghanistan das machen will, was sie in deutschen Problembezirken bereits aufgegeben hat.

Sei froh, dass keine Atombombe auf die Tanker geworfen wurde.

In Afghanistan wird das gelernt was hoffentlich dann in den *uselgettos angewendet wird.

Walter Hofer
13.09.09, 12:19
[size="4"]Innenminister Wolfgang Schäuble den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr ? auch vor dem Hintergrund der Terrorgefahr in Deutschland.


Spenden-Wolfgang soll zum Einsatz der BW gefälligst seine Klappe halten, und sich besser fragen, ob er als oberster deutscher Polizeichef seine Auf- und Vorgaben, die afghanischen Polizeikräfte auszubilden und aufzubauen, zu genüge erfüllt hat.

Sternenstaub
20.09.09, 11:24
Aus Handelsblatt:
....SPD-Fraktionschef Peter Struck bezeichnete den Vorfall als gravierend. "Es muss geklärt werden, ob der Kommandeur sich richtig verhalten hat", sagte er der "Celleschen Zeitung" (Samstag).......

Deutschland befindet sich im Krieg in Afghanistan, was glaubt eigentlich Peter Struck ? Jetzt der Truppe dort Vorwürfe zu machen, halte ich für verlogen. Im Krieg sind leider Zivilisten die Leidtragenden, dass wissen auch die Befürworter. Das hätten sie sich eben vorher überlegen sollen, ob sie an der Gewaltspirale teilnehmen wollen oder nicht. Jetzt die Sache untersuchen zu wollen, ob sich die Truppe richtig verhalten hat, halte ich für einen zusätzlichen Ar...tritt an die Soldaten, die dort verheizt werden.

Walter Hofer
20.09.09, 11:29
"Müssen Taliban vor Angriffen gewarnt werden?"

nein, aber durch ein tiefes Überfliegen, was Oberst Klein auch hätte befehlen lassen können (nicht er selbst), zur Warnung für Zivilisten:

- wir haben euch auf dem Radar und im Visier
- in 5 min sind wir zurück und schießen

Man muss bedenken, Oberst Klein war als einfacher Lagerkommandant mit der Situation überfordert. Er ist ein Bürohengst, quasi Chef der Kopierer und Faxgeräte, aber nicht Kommandeur der Einsatztruppe. Mit dem hätte er sich beraten sollen.

Bevor er nach Afghanistian vesetzt wurde, war er CHdSt (Chef des Stabes) bei der 13. PzGrenDiv (Leipzig), sozusagen ein "Innendienstmann" ohne direkte Befehlsgewalt und kein Kampftruppen-Kommandeur.

Yesterday
20.09.09, 11:39
"Müssen Taliban vor Angriffen gewarnt werden?"

nein, aber durch ein tiefes Überfliegen, was Oberst Klein auch hätte befehlen lassen können (nicht er selbst), zur Warnung für Zivilisten:

- wir haben euch auf dem Radar und im Visier
- in 5 min sind wir zurück und schießen




…guter Walter, würdest du ein Wort bei den Taliban einlegen…das wenn ein Tb – Terrorist sich wieder einmal auf den Highway zwecks Date mit den 70zig Jungfrauen begeben hat, er möge doch dreimal die Hupe seines mit Sprengstoff beladenen Pkws betätigen… damit nicht alle umstehenden bei seinem Date zugegen sein müssen!?:-D

Walter Hofer
20.09.09, 11:43
…guter Walter, würdest du ein Wort bei den Taliban einlegen…

Der Tiefflug war unserem Oberst von der US-Luftwaffe sogar angeboten worden, und ist bei unklarer Lage sogar üblich.
(Vielleicht verstehen die Amis kein Nato-Sächsisch?)

Itchy
20.09.09, 12:10
Der Tiefflug war unserem Oberst von der US-Luftwaffe sogar angeboten worden, und ist bei unklarer Lage sogar üblich.
(Vielleicht verstehen die Amis kein Nato-Sächsisch?)

der is gee saggse, sons hädde der kaum 1980 in die bw eindrähdn gänn...
und ich denke mal, dass man nach 29 jahren berufssoldat schon auch für diese aufgabe geeignet sein müsste. egal, welche verwendung er vorher gehabt hatte.

Gideon
20.09.09, 12:19
Ich hoffe, dass die Bundeswehr zum richtigen Zeitpunkt diesen Demokratoren im eigenen Land richtig in den Arsch tritt.

Itchy
20.09.09, 12:23
Ich hoffe, dass die Bundeswehr zum richtigen Zeitpunkt diesen Demokratoren im eigenen Land richtig in den Arsch tritt.

das hat noch keine deutsche armee gewagt. militärputsch ist eine orientalische und lateinamerikanische sitte.

Gideon
20.09.09, 12:25
das hat noch keine deutsche armee gewagt. militärputsch ist eine orientalische und lateinamerikanische sitte.

Es hat auch noch kein Staat gewagt so offensichtlich das Deutsche Volk auszurotten ...

Praktiker
20.09.09, 12:28
"Müssen Taliban vor Angriffen gewarnt werden?"

nein, aber durch ein tiefes Überfliegen, was Oberst Klein auch hätte befehlen lassen können (nicht er selbst), zur Warnung für Zivilisten:

- wir haben euch auf dem Radar und im Visier
- in 5 min sind wir zurück und schießen

Man muss bedenken, Oberst Klein war als einfacher Lagerkommandant mit der Situation überfordert. Er ist ein Bürohengst, quasi Chef der Kopierer und Faxgeräte, aber nicht Kommandeur der Einsatztruppe. Mit dem hätte er sich beraten sollen.

Bevor er nach Afghanistian vesetzt wurde, war er CHdSt (Chef des Stabes) bei der 13. PzGrenDiv (Leipzig), sozusagen ein "Innendienstmann" ohne direkte Befehlsgewalt und kein Kampftruppen-Kommandeur.

Gegen diese ganze unerquickliche Tanklaster-Bombardierung
ist ja im Prinzip garnix einzuwenden !

Und ob die schnelle Bombardierung militärisch notwendig war,-
oder ob die Zivilbevölkerung nicht ausreichend gewarnt wurde ,-
oder ob Oberst Klein mit der Situation überfordert war,-
und ob wir alle hier die afghanische Lage überhaupt beurteilen können,-
dies alles würde eigentlich keine Rolle spielen..............

...wenn diese feige und zögerliche Regierung sich endlich dazu bekennen würde,-
daß dort unten ein richtiger Krieg unter Beteiligung deutscher Truppen stattfindet,-
genau das ist nämlich das Problem,-
und nicht irgendwelche militärischen Detailregelungen,-
deren Anwendung oder Nichtanwendung eh nicht in unserer Macht steht !!!

Walter Hofer
20.09.09, 17:41
dies alles würde eigentlich keine Rolle spielen..............

...wenn diese feige und zögerliche Regierung sich endlich dazu bekennen würde,-
daß dort unten ein richtiger Krieg unter Beteiligung deutscher Truppen stattfindet,-
genau das ist nämlich das Problem,-


Da gebe ich dir recht, sie lassen die Soldaten im Regen stehen! :(

Ace of Spades
20.09.09, 18:45
38 Panzerwagen sind mittlerweile kaputt. Ersatz wurde nicht geliefert.

Es waren also bisher 38 Fahrzeuge zuviel in Afghanistan.