Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mythen und Lügen des zweiten Weltkriegs: Aufklärung für Manipulierte und Unwissende
In diesem Strang werde ich versuchen Märchen, die in der Gesellschaft verbreitet sind zu "entzaubern". Vorallem das ungebildete Gros der Gesellschaft frisst die extrem vereinfachten Märchen der BRD. Das Geniale an dieser Propaganda ist, dass, vorallem im Bezug auf den 2. Weltkrieg, sehr bruchstückhaftes Wissen mit den Emotionen der BRDler verbunden werden. Widerspricht man ihnen sehen sie es als Attacke gegen sich selbst an, ist doch die Ablehnung aller Aspekte Deutschlands der 30er und 40er Teil der eigenen Moral. Sie haben Angst vor der Verunsicherung, die das Umwerfen der alten Dogmen mit sich bringen könnte. Das liegt natürlich an der eigenen Schwäche und mangelnder Geistesstärke, ist aber nur menschlich.
Fangen wir mit dem beliebtesten und einfachsten Spruch an: "Deutschland ist am Krieg Schuld!". Dieser Spruch entspricht genau der einfachen volkstümlichen Propaganda, mit der Adolf Hitler wusste die Massen zu verzaubern. Wir müssen uns überlegen warum er so verbreitet ist. Natürlich erst einmal der Einfachkeit halber: Jeder Dummkopf, so einfältig er auch sein mag, kann sich diese Aussage im Zusammenhang mit dem zweiten Weltkrieg merken. Außerdem ist es einfacher, die Schuld auf sich zu laden, als sie zu bestreiten, zu widerlegen. Ich denke, was sich die BRD-Propagandisten zu Nutze machen ist die Tatsache, dass die Leute ihre Ruhe wollen. Sie nehmen widernatürliches Verhalten, das Selbstbeschulden, auf sich, um ihre Ruhe zu haben. Widerspruch gegen die Thesen der Propagandisten führt zu negativen Reaktionen der Gesellschaft: Der uninteressierte Mensch, der natürlich schon seit der Kindheit manipuliert wird opfert natürlich nun bereitwillig seine Neugier, akzeptiert die Propaganda im Gegenzug für gesellschaftliche Akzeptanz. Das ist die psychische Komponente. Der Deutsche wird von Anfang an durch Hollywood, Schule etc. mit Propaganda bzgl. der deutschen Geschichte beschallt.
Ich glaube nicht, dass man einfache Geister bekehren kann, sie haben die Lügen zu tief eingefressen, sind zu bequem. Die Zeit für die Wahrheit muss kommen, wenn die Leute erkennen, dass die Propagandisten die sind, die an ihrem Leid schuld sind. Momentan leidet der Deutsche jedoch nicht, Aufklärung ist sinnlos. Ich betreibe sie also nur, dass der allgemeine BRDler hier sie kennt. Ich will garnicht, dass er sie akzeptiert, ich will sie nur im Unterbewusstsein verstauen, dass sie einst vielleicht, wenn der Tag gekommen ist ausbricht. Ich vereinfache nun mit Absicht, ohne jedoch dabei Fakten auszulassen oder Bedeutungen zu verdrehen und versuche so neutral wie möglich zu bleiben.
Nun zu unserer Kriegsschuldlüge und der Vorgeschichte des Kriegs:
Teil I:
Deutschland ist seit 1871 ein geeinter Nationalstaat. Der preußische Paladin des Königs Wilhelm, Fürst Bismarck hatte durch kleindeutsche Politik einen deutschen Staat geschaffen. Kleindeutsch bedeutet, dass die 2 großen Staaten Deutschlands zu dieser Zeit, Österreich und Preußen nicht in einem deutschen Staat Platz haben. In diesem kleindeutschen Reich unter der Führung lebten nun beinahe alle deutschen Menschen, außer die Deutschen im heutigen Staat Österreich und die Deutschen in der heutigen Tschechei.
Auslöser für diese Einigung 1871 waren zwei Kriege: Der Bruderkrieg, in dem Preußen 1866 Österreich aus dem deutschen Bund verdrängte, einem losen Staatenbund, der deutsche Staaten beinhaltete. Der zweite Krieg war der Französisch-Deutsche Krieg. Frankreich war ein Kaiserreich unter Napoleon dem 3., einem Nachfahren des großen Napoleon. Innenpolitische Schwierigkeiten versuchte er durch Außenpolitik zu begleichen und so brach der Krieg aus, den Frankreich verursachte, aber Preußen nicht ungelegen kam und so zur Einigung Deutschlands führte, da die Deutschen Fürsten zusammenhielten und aus dieser Kriegseinheit heraus einen Staat formten, mit dem Preußenkönig als deutschen Kaiser. Als Kriegsbeute verlangte Deutschland vom besiegten Frankreich das Gebiet Elsaß Lothringen und Geldzahlungen, die für die damalige Zeit hoch, jedoch nicht staatsschädigend waren. Elsaß-Lothringen war jahrhunderte lang Stück für Stück von Frankreich erobert worden. Die Menschen dort hatten jedoch ihre deutsche Identität und Sprache behalten und daher traf man den Zeitgeist, als man dieses Gebiet in den deutschen Nationalstaat integrierte. Die gekränkten Franzosen waren eher der Symbolik wegen gedemütigt.
Viel lag ihnen an dem Gebiet nicht, war doch der Großteil deutsch besiedelt. Sie wollten Rache für die Schmach, für die Niederlage gegen Deutschland, für welche das nun wieder heimgeholte Elsaß stand. Diese Rachsucht prägte die Außenpolitik bis 1914. Deutschland wurde zum mächtigsten Staat in Europa und versuchte anfangs durch Pakte sich Frankreich, welches nur nach Rache gierte vom Hals zu halten. Mit dem neuen Kaiser Wilhelm II. änderte sich dieser Kurs. Als Bewunderer Englands wollte er Weltruhm und ein Großreich errichten und vernachlässigte so die deutsche Demut, welche den Frieden erhalten hatte. Er kränkte die Nachbarn, auch England und so schlitterte Europa in den Weltkrieg. Das einzige was man Wilhelm vorwerfen kann ist Dummheit. Sein Verhalten jedoch, welches zum Krieg führte war für damalige Verhältnisse normal, Kolonialismus und Wichtigtuerei weit verbreitet. Nur wollten eben die Staaten Europas kein Deutschland in ihrer Mitte, welches sich wie der Herr des Kontinents benahm, denn es gab einen Unterschied zwischen Deutschland und den anderen Großmächten, welche sich als allesamt als berechtigte Herren der Welt ansahen: Deutschland hatte die Macht und die Ressourcen Herr Europas und damit der damaligen Welt zu sein. Diese Tatsache und das nun europäisch-imperialistische Gehabe des neuen Kaisers und der Neid und die Rachsucht Frankreichs führten zum 1. Weltkrieg. Wer daran Schuld ist kann nicht geklärt werden. Vorwand war das Attentat von Sarajevo, Schuld hatten alle europäischen Großmächte, mit der Ausnahme vom osmanischen Reich.
Teil II folgt in Kürze.
Rumpelpumpel
01.08.11, 17:58
Mythos 1 :
Deutschland ist das Opfer und wurde zum Krieg genötigt.
Mythos 2 :
Deutschland hat nicht mit dem Krieg angefangen.
Mythos 3 :
Polen hat die Deutschen zuerst angegriffen.
Mythos 4 :
Die Engländer wollten die Deutschen endgültig vernichten.
Mythos 5 :
Das Weltjudentum ist schuld am Elend in Deutschland
Mythos 6 :
Das Deutsche Reich existiert noch und die BRD ist nur ein Konstrukt.
Mythos 7 :
Es wurden keine Juden vergast.
Mythos 8 :
Nach dem Krieg wurden alle Beteiligten gehirngewaschen, damit das Alliiertenmärchen sich einrichten kann.
Weitere Mythen folgen, wenn der Strangersteller ebenfalls fortfährt.
Achja.... zur Kriegsschuld : Lest die Göbbelstagebücher... und wer dann noch die Kriegsschuld abstreitet, hat den Begriff "Schuld" anders definiert, als der Rest der Welt :)
Sind die Göbbelstagebücher genauso glaubhaft wie die Hitlertagebücher ?
Mythos 1 :
Deutschland ist das Opfer und wurde zum Krieg genötigt. Das stimmt so nicht. Deutschland war 1919 ganz klar das Opfer. Genötigt wurden unser Land jedoch nicht. Hitler hat sich entschieden den kampf gegen Versailles nun eben mit Waffen zu gehen.
Mythos 2 :
Deutschland hat nicht mit dem Krieg angefangen. Deutschland hat den Krieg ganz klar angefangen. Das sagt jedoch nichts über die Kriegsschuld aus.
Mythos 3 :
Polen hat die Deutschen zuerst angegriffen. Blödsinn. Die Wehrmacht hat Polen in 18 Tagen vernichtet.
Mythos 4 :
Die Engländer wollten die Deutschen endgültig vernichten. Ethnisch nicht, als starke Nation mit eigenem Gesamtstaat sicherlich.
Mythos 5 :
Das Weltjudentum ist schuld am Elend in Deutschland
Nein, Schuld am Elend Deutschlands ist die Nachkriegsordnung und unfähige Politiker + ein dummes Volk, welches auch noch manipuliert wird.
Mythos 6 :
Das Deutsche Reich existiert noch und die BRD ist nur ein Konstrukt. Ich würde es anders formulieren. Das Reich wurde nie "beendet" und die BRD ist nicht mehr als eine Übergangslösung, welche nun als Nationalstaat missbraucht wird und unserem Volk nicht gerecht werden kann.
Mythos 7 :
Es wurden keine Juden vergast. Natürlich wurden Juden vergast. Genau 6. Millionen.
Mythos 8 :
Nach dem Krieg wurden alle Beteiligten gehirngewaschen, damit das Alliiertenmärchen sich einrichten kann. So schnell geht das nicht. Das dauerte Jahrzehnte. Aber natürlich wurde das Volk gehirngewaschen, dass kann man nicht leugnen. Wenn ich einer Gesellschaft in der Schule immer erzählen würde, dass alle Juden für alles Böse in der Welt verantwortlich waren und sind, ihnen judenfeindliche Filme vorsetze und in den Medien nur judenfeindliche Sachen stehen würden, wären auch die meisten leute in diesem System Judenfeinde. Das ist, da muss ich meinen Feind loben, ein geniales System, das ich genauso beibehalten würde, da die freie Meinung beim Pöbel nicht mehr als eine Illusion ist. Ich würde ihnen nur anderes Futter reichen.
Weitere Mythen folgen, wenn der Strangersteller ebenfalls fortfährt. Kannst du gerne machen. Der Unterschied ist, dass deine Mythen von so gut wie keiner Person verbreitet werden, meine dargestellten Mythen ganze Generationen manipulieren und somit das Wohl der Allgemeinheit vergiften.
Achja.... zur Kriegsschuld : Lest die Göbbelstagebücher... und wer dann noch die Kriegsschuld abstreitet, hat den Begriff "Schuld" anders definiert, als der Rest der Welt :)
Du verwechselst Auslöser mit Schuld. Wenn jemand meinen Bruder kidnappt und ich die Person aufsuche und ermorde, bin ich Auslöser des Mords. Aber ich bin sicher nicht alleine daran Schuld. Und selbst wenn man mir die ganze Schuld zuschiebt, so muss man sich nicht fragen, ob dieser Mord gerechtfertigt war ?
Rotgardist
01.08.11, 18:52
Der übliche "Wir Deutschen sind die Opfer" Thread.... als ob es davon nicht schon genug gäbe.
Walter Hofer
01.08.11, 18:53
Mythos 9
Die Aufklärung über den Endsieg und Adis-Gutmenschentruppe wird noch 1.000 Jahre dem manipulierten, unwissenden und dummen Volk vorgebetet!
:)
Der übliche "Wir Deutschen sind die Opfer" Thread.... als ob es davon nicht schon genug gäbe.
Du hast den Strang nicht begriffen. Hier geht es darum geschichtlichen Blödsinn, den viele Menschen glauben zu berichtigen. Das werde ich tun, vorallem für Leute wie dich. Denn ob du meine Meinung teilst oder nicht ist mir egal. Ich hab es nur satt, dass mir irgendwelche Pappnasen immer "meine Meinung" widerlegen wollen, obwohl sie sie garnicht kennen und geschichtlich unfähig sind zu diskutieren, da sie es nicht können. Bis jetzt habe ich mMn. den Text neutral gestaltet, sodass er ohne Mängel oder Parteilichkeiten ist.
Eugen_Levine
01.08.11, 19:01
Der einzige Mythos des II. Weltkriegs ist die allgemeine Behauptung, die Amis wären gute Menschen, weil sie uns vom Führer befreit haben. Denn entweder sind die Russen mindestens genauso gute Menschen oder die Argumentation hat Mängel.
Rotgardist
01.08.11, 19:04
Du hast den Strang nicht begriffen. Hier geht es darum geschichtlichen Blödsinn, denn viele Menschen glauben zu berichtigen. Das werde ich tun, vorallem für Leute wie dich. Denn ob du meine Meinung teilst oder nicht ist mir egal. Ich hab es nur satt, dass mir irgendwelche Pappnasen immer "meine Meinung" widerlegen wollen, obwohl sie sie garnicht kennen und geschichtlich unfähig sind zu diskutieren, da sie es nicht können. Bis jetzt habe ich mMn. den Text neutral gestaltet, sodass er ohne Mängel oder Parteilichkeiten ist.
Merkst du eigentlich nicht selbst wie widersinnig dein Handeln ist? Als ob du mit deinem Verdrehungen und zurecht biegen, deinem selbst belügen irgend jemand erreichen würdest, der sich nicht schon auf die eine oder andere Art seine Meinung gefestigt hätte.
Diskutieren? Mit welchem Ziel? Du und deine Gesinnungsgenossen glaubst deinen Märchen und der Rest kennt die Wahrheit und lässt sich von solchen Typen wie dir nicht hinters Licht führen.
Also schubbel dir weiter einen ab, die Meinungshoheit wirst du mit diesen plumpem Versuchen und Lügen nicht ändern.
Walter Hofer
01.08.11, 19:04
Du hast den Strang nicht begriffen. Hier geht es darum geschichtlichen Blödsinn, denn ***
doch haben wir begriffen!
Es geht um Nazi-Mythen und Geschichtsumdeutungen, die wöchtenlich - trotz Widerlegung - von faktenresitenten Jungnazis immer wieder durch das Forum gepeitscht werden, leider......
wieder und immer wieder erfolglos, das nervt die Volksgenossen am meisten,
dass ihre Adi-Scheisse nicht ankommt! :-D
doch haben wir begriffen! Nein, du vorallem nicht, da ich dich für einen allerhöchstens durchschnittlich intelligenten Menschen halte.
Es geht um Nazi-Mythen und Geschichtsumdeutungen, die wöchtenlich - trotz Widerlegung - Du hast bis jetzt nichts widerlegt, da du dazu nicht in der Lage bist. Z.B. als es um Vertriebene und die Wahlergebnisse der NSDAP ging hast du dich selbst widerlegt, indem du mir mit deiner Quelle rechtgegeben hast, dass die NSDAP weniger als 50 % der Stimmen erreichte. Du bist nicht in der Lage größere Zusammenhänge zu verstehen. Das mach ich dir nicht zum Vorwurf, Intelligenz ist zu einem nicht unbedeutenden Teil genetisch bedingt. Tu aber bitte nicht so, als hättest du von irgendetwas eine Ahnung, denn sich mit Quellen selbst zu widerlegen ist mehr als dumm.
Außerdem kannst du anscheinend nicht besonders gut lesen, denn es geht mir nicht darum Leute wie dich zu verändern. Leute wie du sind eine Minorität. Die Masse ist unpolitisch und interessiert sich nicht für Geschichte.
Gleiches gilt für dich, Rotgardist.
Es ist mir völlig egal, was ihr von der Geschichte denkt zu wissen. Euch will ich garnicht erreichen. Ihr seid die Leute, die ich beschrieben habe. Die Manipulierten, die Emotion und Manipulation vereint haben. Ob das eure Schuld ist weiss ich nicht. Leute wie ihr seid jedoch in der Minderheit. Die Masse wird immer dumm, unpolitisch und uninteressiert sein. Die gilt es zu erreichen. Keiner hat vor eine vollgekritzelte Leinwand zu beschmieren. Ich will die leeren Blätter.
Rotgardist
01.08.11, 19:23
Die Geschichte hat dich doch längst widerlegt.
Wir denken nichts von der Geschichte, wir wissen!
Walter Hofer
01.08.11, 19:26
Nein, du vorallem nicht, da ich dich für einen allerhöchstens durchschnittlich intelligenten Menschen halte.
persönliche Beurteilungen erhellen die Sache nicht
Du hast bis jetzt nichts widerlegt,
Junge, Junge,alle widerlegten Kernthesen, die du von deinem Gauleiter abgeschrieben hast, kannst du Satz für Satz in den letzten Wochen nachlesen. Nun darfst du weiter rumspinnen.
Rumpelpumpel
01.08.11, 20:59
Gideon ..... jeder WEIß welche Bedeutung der erste WK und Versailles in Hinblick auf den zweiten WK hatte...
Jedoch wird der Begriff "Schuld" eben meist anders gebraucht, als du es tust.
Die Deutschen haben sich entschieden, mit Waffengewalt für ihre Vorstellungen einer "guten Welt" in den Kampf zu ziehen. Somit sind sie auch "Schuld" daran, dass es zum Krieg kam. Sie hätten es eben auch lassen können.
Nach deiner Definition müsste auch für jeden Gewaltverbrecher ermittelt werden, wer alles "Mitschuld" ist, dass es eben zu diesem Ergebniss kam.
Das die Geschichte hier die Bedingungen geschaffen hat, dass Deutschland politisch erst in diese Situation kam und die geisteskranken an die Macht kamen, ändert daran nichts (dessen ist sich aber natürlich jeder bewusst... keiner denkt, dass die deutschen gänzlich unmotiviert einfach mal so in den Krieg zogen)
Genau genommen gibt es mit deiner recht weiten Auslegung des Schuldbegriffes NUR NOCH eine Allgemeinschuld aller irgendwie Einflußnehmenden.
So könnte man auch die These aufstellen, dass Adolfs Papa "Mitschuld" ist... denn sein Sohn wurde sich durch ihn geprägt... das wäre aber ebenfalls albern
Gideon ..... jeder WEIß welche Bedeutung der erste WK und Versailles in Hinblick auf den zweiten WK hatte... Unsinn. Die Wenigsten wissen es. Und von denen, die es wissen blenden es die meisten aus antideutscher Emotion aus.
Jedoch wird der Begriff "Schuld" eben meist anders gebraucht, als du es tust.
Die Deutschen haben sich entschieden, mit Waffengewalt für ihre Vorstellungen einer "guten Welt" in den Kampf zu ziehen. Somit sind sie auch "Schuld" daran, dass es zum Krieg kam. Sie hätten es eben auch lassen können. Wenn das deine Definition von Schuld ist akzeptiere ich die deutsche Kriegsschuld vollkommen und bin der Meinung, dass es vollkommen richtig war diesen Krieg zu führen.
Nach deiner Definition müsste auch für jeden Gewaltverbrecher ermittelt werden, wer alles "Mitschuld" ist, dass es eben zu diesem Ergebniss kam. Wenn ich mich richtig erinnere tut man dies im Gericht, wenn es nicht nur einen Täter gab. Und wenn nach deiner Definition alleine der Anstoß eines Krieges gleichbedeutend mit der Schuld ist, so ist Deutschland nur am deutsch-polnischen, am deutsch-russischen und am deutsch-amerikanischen Krieg schuld. Die Engländer und Franzosen an allen anderen Konstellationen und damit auch an der Bombenbarbarei.
Das die Geschichte hier die Bedingungen geschaffen hat, dass Deutschland politisch erst in diese Situation kam und die geisteskranken an die Macht kamen, ändert daran nichts (dessen ist sich aber natürlich jeder bewusst... keiner denkt, dass die deutschen gänzlich unmotiviert einfach mal so in den Krieg zogen) Es ändert nichts an der von dir definierten Kriegsschuld (welche ich unsinnig finde, da sie alle Hintergründe ausblendet), aber sehr wohl an der Berechtigung des Kriegs. Ich finde, dass Krieg ein legitimes Mittel ist, wenn man sich wehren will. Und Deutschland hat sich gegen eine ungerechte Grenze und gegen den Vertrag von Versailles gewehrt. Denn du kannst vielleicht behaupten, dass Hitler von Lebensraum im Osten träumte, der gemeine Deutsche jedoch wollte nur ein starkes Reich als Garant des sicheren und wohlständigen Lebens. Und zur Kriegsbegeisterung: 1939 herrschte keine Kriegsbegeisterung; weder die NS Führung verbreitete eine solche, noch herrschte sie in der Bevölkerung. Schon die Errichtung des Protektorats in der Resttschechei hatte die Menschen verunsichert. Die erste Kriegsbegeisterung kam erst mit den Husarenstücken der Wehrmacht auf. Krieg wollte das Volk 1939 sicher nicht. Ich denke selbst Hitler wollte keinen Krieg. Er hat den Krieg lediglich als Mittel zum Erreichen seiner Ziele akzeptiert.
Genau genommen gibt es mit deiner recht weiten Auslegung des Schuldbegriffes NUR NOCH eine Allgemeinschuld aller irgendwie Einflußnehmenden.
So könnte man auch die These aufstellen, dass Adolfs Papa "Mitschuld" ist... denn sein Sohn wurde sich durch ihn geprägt... das wäre aber ebenfalls albern
Das solltest du deinem Freund Walter Hofer erklären, der neulich meinte die Vertriebenen hätten die Vertreibung verdient weil sie Hitler gewählt haben
( Was natürlich Schwachsinn ist, welchen ich widerlegt habe)
Ich denke ich kann deinen Standpunkt verstehen, werfe dir jedoch vor, dass du zu wenig Verständnis und Mitgefühl für die Deutschen der damaligen Zeit, die Versailles mitgemacht haben und für die Deutschen in Österreich, der Tschechei und Polen hast. Bis 1941 kann ich jeden Schritt, den Hitler kriegstechnisch und außenpolitisch gemacht hat, bis auf die Besetzung der Resttschechei, vollkommen verstehen und begrüße den Anschluß Österreichs, des Sudetenlandes, des Memellandes und die Bemühungen um die deutschen Siedlungsgebiete in Polen. Kannst du das Bemühen um diese Gebiete nicht nachvollziehen ?
Der übliche "Wir Deutschen sind die Opfer" Thread.... als ob es davon nicht schon genug gäbe.
nö...eine völlig EINSEITIGE schuldzuweisung bleibt dir und deinesgleichen vorbehalten, schwarz-weiss-"denker". :augenrollen:
Walter Hofer
01.08.11, 22:37
Das solltest du deinem Freund Walter Hofer erklären, der neulich meinte die Vertriebenen hätten die Vertreibung verdient weil sie Hitler gewählt haben
( Was natürlich Schwachsinn ist, welchen ich widerlegt habe)
Volker Kaffer, selbst zum Zitieren bis du zu dumm;
korrekt heißt es : Die Vertrieben aus Schlesien und Danzig haben auch Schuld an ihrer Vertreibung, weil sie 1933 ihre Metzger, Vertreiber und Mörder selbst gewählt haben (was jeder nachlesen kann):
NSDAP Danzig: 50,12% und absolute Mehrheit der Sitze im Volkstag
NSDAP Liegnitz/Breslau: 48,5% und absolute Mehrheit der Sitze in den Kreistagen
___________
Die Prozentzahlen sind nur eine unbedeutende Fußnote der Geschichte...........
Volker Kaffer, selbst zum Zitieren bis du zu dumm;
also sprach herr hofer:
persönliche Beurteilungen erhellen die Sache nicht
zu deinem anderen geschreibsel über "SCHULD" erspare ich mir jeden kommentar.
Volker Kaffer, selbst zum Zitieren bis du zu dumm;
korrekt heißt es : Die Vertrieben aus Schlesien und Danzig haben auch Schuld an ihrer Vertreibung, weil sie 1933 ihre Metzger, Vertreiber und Mörder selbst gewählt haben (was jeder nachlesen kann):
NSDAP Danzig: 50,12% und absolute Mehrheit der Sitze im Volkstag
NSDAP Liegnitz/Breslau: 48,5% und absolute Mehrheit der Sitze in den Kreistagen
Hat jetzt der SPD Wähler aus Danzig auch Schuld an seiner Vertreibung ?(was du nicht erwähntest, du sagtest alle Vertriebenen seien Schuld)
Hat meine sudetische, damals minderjährige Großmutter schuld an der Vertreibung ?
Hat der schlesische Hilfsarbeiter Hans Schuld an der Vertreibung seiner Familie, weil er NSDAP gewählt hat, weil die die beste Propaganda machte und ihm besseren Lohn versprachen ?
Also fassen wir zusammen Walterchen: Du sagtest die Vertriebenen sein Schuld an ihrer Vertreibung gewesen, weil sie NSDAP gewählt hatten. Jetzt grenzt du das auf Schlesier und Danziger ein, weil ich dich vorgeführt habe. Und was kommt als nächstes ? Grenzt du es nur auf politisch mündige Menschen ein ? Steh einfach dazu, dass du ein antideutscher Hanswurst bist und geh mit deinen Freunden spielen. Es langweilt mich dich vorzuführen und ich antworte überhaupt nur auf deine Beiträge um den anderen Nutzern zu zeigen wie lächerlich und unbegabt du doch bist.
Walter Hofer
02.08.11, 07:22
Also fassen wir zusammen Walterchen: Du sagtest die Vertriebenen sein Schuld an ihrer Vertreibung gewesen, weil sie NSDAP gewählt hatten.
Jetzt grenzt du das auf Schlesier und Danziger ein, weil ich dich vorgeführt habe. Du kannst maximal deine unwissenden Nazi-Kumpels vorführen, aber keinen einzigen Demokraten mit deinem baunen Gesülze!
Das ist bekanntlich die heulenden Mehrheit der Vertrieben, leider hat es die Ostpreussen mitbetroffen, die mehrheitlich nicht ihre Metzger und Mörder gewählt haben.
Und was kommt als nächstes ?
Was soll noch kommen?
deine weitere Heulerei zur Rückeroberung der Ostgebiete.
Volker Kaffer, selbst zum Zitieren bis du zu dumm;
korrekt heißt es : Die Vertrieben aus Schlesien und Danzig haben auch Schuld an ihrer Vertreibung, weil sie 1933 ihre Metzger, Vertreiber und Mörder selbst gewählt haben (was jeder nachlesen kann):
NSDAP Danzig: 50,12% und absolute Mehrheit der Sitze im Volkstag
NSDAP Liegnitz/Breslau: 48,5% und absolute Mehrheit der Sitze in den Kreistagen
___________
Die Prozentzahlen sind nur eine unbedeutende Fußnote der Geschichte...........
Ach diese Menschen haben direkt ihre Ermordung oder Vertreibung gewählt.Du bist ja pervers und penetrant.
Joschka Fischer
"Die Teilung Deutschlands ist die gerechte Strafe für Auschwitz"!!
Das sing ja richtige perverse Drecksäcke diese Bolschewiken.
Eugen_Levine
02.08.11, 09:16
Ach diese Menschen haben direkt ihre Ermordung oder Vertreibung gewählt.Du bist ja pervers und penetrant.
Joschka Fischer
"Die Teilung Deutschlands ist die gerechte Strafe für Auschwitz"!!
Das sing ja richtige perverse Drecksäcke diese Bolschewiken.
Immerhin hat der "bolschewik" den Endsieg in Sachen Serbien geschafft. Das gelang weder dem Kaiser noch dem Führer.
Walter Hofer
02.08.11, 10:37
Ach diese Menschen haben direkt ihre Ermordung oder Vertreibung gewählt.
indirekt, ja, wer sonst?
Wie sagte dein Freund Adi, der Anführer der Vertriebenen:
"Die Zukunft gehörte seiner Meinung nach dem Ostvolk, welches sich als das Stärkere erwiesen habe, während die Deutschen ihre Existenzberechtigung mit der Niederlage verwirkt hätten."
Vertriebene haben keine Existenzberechtigung!
Eugen_Levine
02.08.11, 10:42
Ach diese Menschen haben direkt ihre Ermordung oder Vertreibung gewählt.Du bist ja pervers und penetrant.
Vor allem die in Oberschlesien haben es so gewählt. Und die in Böhmen, die Dank der Engländer und Franzosen plötzlich vor dem Hakenkreuz strammstehen sollten, nachdem bis zum Schluß ein nicht unerheblicher Teil der Deutschen die Unabhängigkeit der Tschechoslowakei verteidigt hat.
Ganz davon abgesehen, daß nicht einmal im Altreich eine Mehrheit der Deutschen Hitler gewählt hat.
indirekt, ja, wer sonst?
Wie sagte dein Freund Adi, der Anführer der Vertriebenen:
"Die Zukunft gehörte seiner Meinung nach dem Ostvolk, welches sich als das Stärkere erwiesen habe, während die Deutschen ihre Existenzberechtigung mit der Niederlage verwirkt hätten."
Vertriebene haben keine Existenzberechtigung!
Adolf Hitler ist nicht der Anführer der Vertriebenen, du ehrloser Hanswurst.
Und wer einst eine Existenzberechtigung haben wird, wird sich noch zeigen.
Deutschland ist nicht tot, und solange noch ein Mann deutschen Blutes und freien Geistes lebt sollen sich Deutschlands Feinde innerhalb des Landes und die Horden im Osten ihrer Position nicht sicher sein.
Teil II
Die Welt wurde nun in einen Strudel des Kriegs gezogen. Serbien, welches von Österreich der Deckung der Attentäterkreise beschuldigt wurde und welches die Aufklärungsarbeit als nicht ausreichend empfand und selbst ermitteln wollte beantwortete die serbische Mobilmachung mit Krieg. Die nächsten Tage brennt Europa, auf die russische und französische Mobilmachung folgt die deutsche, Deutschland erklärt Russland den Krieg, am 2. August auch Frankreich und in den nächsten Tagen Luxemburg und Belgien. Die Kriegserklärung an das neutrale Belgien, welches Deutschland für den Kampf gegen Frankreich benötigt bringt nun das sowieso schon mit Frankreich verbündete Großbritannien zum Kriegsbeitritt.
Wer ist nun Schuld an diesem Krieg? Frankreich, dass mit seinen Rachegelüsten in den letzten Jahrzehnten stets Gefahr für den Frieden war ? Russland mit seinem panslawischen Drang gen Westen ? Deutschland durch die Entzündung des Pulverfasses und durch die eigene schlechte Diplomatie der Nachbismarckzeit ? Österreich durch den ständigen Drang in den Balkan ? England als selbsternannter Primus, der Deutschland nicht das Recht zuerkannte, welches England selbst für sich beanspruchte: Kolonien, eine Flotte und die Macht in Europa ?
Im Endeffekt haben all diese Staaten und alle Gründe zum Krieg geführt. Krieg war damals nichts verächtliches und Schlachten wie Verdun kannte die Welt noch nicht. Europa hatte sich selbst in den Krieg katapultiert und bekam das Ausmaß der industrialisierten Waffenmaschinerie zu spüren.
Der Krieg verläuft grobgezeichnet so: Deutschland dringt gen Westen, ohne bedeutende Siege zu erringen, der Krieg kommt zum stehen und Mann und Material werden auf beiden Seiten verheizt. Im Osten schlagen deutsche und österreichische Heere die Russen nach anfänglichen Problemen bald zurück und die bolschewistische Revolution 1917 bedeutet die russische Niederlage, die bald auf den Umsturz folgt. Im Süden verrät Italien für Gebietsversprechen der Alliierten den ehemaligen Verbündeten Deutschland und fällt in Österreich ein, wobei die Fronten in den bergigen Landschaften stillstehen. Die USA, die eigl. neutral sind unterstützen die Alliierten mit Material. Deutschland will dies mit Ubooten verhindern und als ein Passagierschiff versenkt wird, welches jedoch unerlaubte Ladung enthält, treten die USA in den Krieg ein. Die Kriegsmüdigkeit und die Übermacht im Westen bringt Deutschland an den Rand einer Niederlage, die deutsche Heeresführung fordert Waffenstillstandsverhandlungen, das Kaiserreich bricht zusammen.
Die Ergebnisse des Kriegs sind also: Die Monarchie in ganz Deutschland ist hinweggefegt, Demokraten und Kommunisten kämpfen erbittert um die Macht im zerbröckelnden Reich, die junge Republik steht auf unsteten Beinen, welche nur durch die Hilfe der Reichswehr gestützt werden können.
Österreich Ungarn zerbricht, die slawischen Völker wollen die Unabhängigkeit. In dieser Situation des Umbruchs, während der Geburt neuer Staaten und des Überlebenkampfes alter Staaten treffen sich Delegationen der Feindstaaten Deutschlands in Versailles und St. Germain
um über Deutschland zu richten.
Deutscher Bunzeldepp
02.08.11, 15:48
Der Krieg der viele Väter hatte - Die letzten 10 Tage vor dem deutsch-polnischen Krieg. Etwa 14 Teile
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Danzig würde ab September 1939, laut Versailler Vertrag nicht mehr zum Völkerbundmandatsgebiet gehören.
Deutschland und Polen bemühten sich daher Danzig in ihr Staatsgebiet einzugliedern.
Das 3 Reich etablierte SA und Heimwehr, die Polen stationierten reguläre Soldaten in und um Danzig und ließen die Westerplatte verbunkern.
1. Auslösezünder
Der Korridor , mit dem man jederzeit Ostpreußen abschnüren und aushungern konnte. Die Polen verteuerten ab März die Transitgebühren.
3. Die deutsche "Minderheit" in Polen, die in den Grenzgebieten (Westpreußen, Teschen, Ostoberschlesien) die Mehrheit stellten.
Die 16 Millionen Polen stellten in ihrem eigenen Staat von 34 Millionen eine Minderheit dar, und nur eine Mehrheit um Warschau bis zum Bug.
Hat meine sudetische, damals minderjährige Großmutter schuld an der Vertreibung ?
Hat der schlesische Hilfsarbeiter Hans Schuld an der Vertreibung seiner Familie, weil er NSDAP gewählt hat, weil die die beste Propaganda machte und ihm besseren Lohn versprachen ?
.
Haben polnische und russische Zivilisten Schuld an ihrer Ermodung durch Deutsche?
Haben polnische und russische Zivilisten Schuld an ihrer Ermodung durch Deutsche?
Laut Hofers Schwachsinnsdefinition - ja.
Deutscher Bunzeldepp
02.08.11, 16:18
Gerd Schultze-Rhonhof - Der zweite Dreißigjährige Krieg
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Das führte zum Krieg mit Polen,obwohl Ribbentrop den Pollacken sagte jeder Übergriff auf Danzig ist ein Angriff auf das Deutsche Reich.Wie reagierten die Pollacken trotz Warnung,sie mobilisierten ihre Streitkräfte und verstärkten ihre Übergriffe auf Danzig.Ausserdem führte poln.Millitär auf Reichsgebiet Kampfhandlungen durch.
Danzig würde ab September 1939, laut Versailler Vertrag nicht mehr zum Völkerbundmandatsgebiet gehören.
Deutschland und Polen bemühten sich daher Danzig in ihr Staatsgebiet einzugliedern
In Frankreich demonstrierte das Volk mit der Parole "Sterben für Danzig "NEIN"
"Mourir pour Danzig ?"- „Sterben für Danzig?“ Diese Frage war in Frankreich eine weit verbreitete Parole
Laut Hofers Schwachsinnsdefinition - ja.
Ich möchte aber Gideon lesen.
Wer diese Tatsachen ignoriert ist ein verblendeter Vollidiot,oder ein bösartiger Lump!
Deutscher Bunzeldepp
02.08.11, 16:27
Secret TV - Interwiew mit Gerd Schultze Rohnhof
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Der "letzte" Mythos - Wer entfachte den 2 Weltkrieg - 3 * 16 Teile
Teil 2
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Haben polnische und russische Zivilisten Schuld an ihrer Ermodung durch Deutsche?
Nein.
Haben polnische und russische Zivilisten Schuld an ihrer Ermodung durch Deutsche?
Was ist das denn für eine Rhetorik?Du implizierst eine Behauptung zur Tatsache,das ist nicht fein.
Oder hast du das von den Musels gelernt,"Wahrheit ist nur das was mir nützt"!
Walter Hofer
03.08.11, 09:55
Wer diese Tatsachen ignoriert ist ein verblendeter Vollidiot,oder ein bösartiger Lump!
Sie werden damit die Verbortheit unserer Neonazis, Adifans und Deutschlandhasser nicht ändern.
Sie werden weiterhin die Tatsachen ignorieren!
Dumm bleibt dumm! :)
Walter Hofer
03.08.11, 17:06
also sprach herr hofer:
Zitat:
persönliche Beurteilungen erhellen die Sache nicht
richtig, Paul Grauglut,
das Zitieren kann man sich erarbeiten, die fehlende Intelligenz nicht :)
Teil II
Die Welt wurde nun in einen Strudel des Kriegs gezogen. Serbien, welches von Österreich der Deckung der Attentäterkreise beschuldigt wurde und welches die Aufklärungsarbeit als nicht ausreichend empfand und selbst ermitteln wollte beantwortete die serbische Mobilmachung mit Krieg. Die nächsten Tage brennt Europa, auf die russische und französische Mobilmachung folgt die deutsche, Deutschland erklärt Russland den Krieg, am 2. August auch Frankreich und in den nächsten Tagen Luxemburg und Belgien. Die Kriegserklärung an das neutrale Belgien, welches Deutschland für den Kampf gegen Frankreich benötigt bringt nun das sowieso schon mit Frankreich verbündete Großbritannien zum Kriegsbeitritt.
Wer ist nun Schuld an diesem Krieg? Frankreich, dass mit seinen Rachegelüsten in den letzten Jahrzehnten stets Gefahr für den Frieden war ? Russland mit seinem panslawischen Drang gen Westen ? Deutschland durch die Entzündung des Pulverfasses und durch die eigene schlechte Diplomatie der Nachbismarckzeit ? Österreich durch den ständigen Drang in den Balkan ? England als selbsternannter Primus, der Deutschland nicht das Recht zuerkannte, welches England selbst für sich beanspruchte: Kolonien, eine Flotte und die Macht in Europa ?
Im Endeffekt haben all diese Staaten und alle Gründe zum Krieg geführt. Krieg war damals nichts verächtliches und Schlachten wie Verdun kannte die Welt noch nicht. Europa hatte sich selbst in den Krieg katapultiert und bekam das Ausmaß der industrialisierten Waffenmaschinerie zu spüren.
Der Krieg verläuft grobgezeichnet so: Deutschland dringt gen Westen, ohne bedeutende Siege zu erringen, der Krieg kommt zum stehen und Mann und Material werden auf beiden Seiten verheizt. Im Osten schlagen deutsche und österreichische Heere die Russen nach anfänglichen Problemen bald zurück und die bolschewistische Revolution 1917 bedeutet die russische Niederlage, die bald auf den Umsturz folgt. Im Süden verrät Italien für Gebietsversprechen der Alliierten den ehemaligen Verbündeten Deutschland und fällt in Österreich ein, wobei die Fronten in den bergigen Landschaften stillstehen. Die USA, die eigl. neutral sind unterstützen die Alliierten mit Material. Deutschland will dies mit Ubooten verhindern und als ein Passagierschiff versenkt wird, welches jedoch unerlaubte Ladung enthält, treten die USA in den Krieg ein. Die Kriegsmüdigkeit und die Übermacht im Westen bringt Deutschland an den Rand einer Niederlage, die deutsche Heeresführung fordert Waffenstillstandsverhandlungen, das Kaiserreich bricht zusammen.
Die Ergebnisse des Kriegs sind also: Die Monarchie in ganz Deutschland ist hinweggefegt, Demokraten und Kommunisten kämpfen erbittert um die Macht im zerbröckelnden Reich, die junge Republik steht auf unsteten Beinen, welche nur durch die Hilfe der Reichswehr gestützt werden können.
Österreich Ungarn zerbricht, die slawischen Völker wollen die Unabhängigkeit. In dieser Situation des Umbruchs, während der Geburt neuer Staaten und des Überlebenkampfes alter Staaten treffen sich Delegationen der Feindstaaten Deutschlands in Versailles und St. Germain
um über Deutschland zu richten.
Teil III
Versailles ist keine Verhandlung über Frieden, es ist ein Diktat der Gegner Deutschlands und seiner Verbündeten, eine Sicherung der Kriegsbeute.
Verhandlungen gibt es nicht, die Sieger machen unter sich die Bedingungen aus, deutsche Abgeordnete verhandeln nicht mit. Frankreich erhält das ehemalige Reichsland Elsaß-Lothringen, zum Großteil deutsch besiedelt und 1871 in das deutsche Reich engegliedert. Der neue polnische Staat erhält große Teile des Posener Gebiets, einen Zugang zum mehr und durch mehr und weniger freie Abstimmung werden noch Gebiete in Westpreußen und Oberschlesien und anderen östlichen Grenzgebieten des ehem. Kaiserreichs an Polen abgetreten. Durch Versailles und ähnliche Abstimmungen verliert Deutschland Gebiet an Dänemark, Belgien, Frankreich, Polen und Litauen sowie an die "Freie Stadt" Danzig. Die neue Republik geht also sehr geschwächt in das neue Leben als Demokratie, Millionen Deutsche müssen unter Fremdherrschaft in neuen Staaten leben.
Diese Grenzziehungen geschahen unter 2 Gesichtspunkten: Man wollte Deutschland schwächen und für Deutschlands Nachbarn günstige Grenzen schaffen. Polen hatte einen Zugang zum Meer, obwohl es keine polnischen Siedlungsgebiete an der Ostsee gab, Frankreich erhält Elsaß Lothringen zurück, was einst nicht mehr war als Kriegsbeute des Sonnenkönigs und seiner Dynastie. Man hat also durch diese sehr schlecht und auch ungerecht gezogenen Grenzen Konfliktpotential für die Zukunft geschaffen.
Doch Versailles bot noch zwei Quellen des Krieges in sich: Erstens die enorme finanzielle Schwächung durch Reparationsforderungen an die junge Republik und durch die Zuschiebung der alleinigen Kriegsschuld an Deutschland.
Viele Deutsche fühlten sich gekränkt, litten unter den Reperationen oder mussten nun in einem fremden Staat leben.
In Versailles haben nicht Gerechtigkeit und Wille zum friedlichen Zusammenleben geherrscht, sondern Rachdurst und Bereicherung. Natürlich gab es auch Delegierte, die diese Gefahren erkannten und Staaten, die den Vertrag ablehnten.
So sah nicht nur die Deutsche Regierung diesen Vertrag als unmenschliche Schwächung, Bruch aller Völkermoral und Brandherd an, sondern auch andere Regierungen. Waren zwar die USA durch Präsidents Wilsons Vorstellungen des Völkerrechts an dem Korridor Schuld, d.h. dem Zugang Polens zum Meer, der Deutschland von Ostpreußen trennte, so ratifizierten die USA am Ende den Vertrag nicht, da er ein offenkundiger Bruch allen Völkerrechtes war, für welches die USA zumindest vordergründig in den Krieg zogen.
Deutschland, welches durch Versailles auch nur ein kleines Heer haben durfte und unglaublich geschwächt worden war stand nun vor enormen innenpolitischen Problemen. Wirtschaftlich ruiniert und außenpolitisch isoliert gefährdeten Antidemokraten aller Coleur das neue System und Hunger und Arbeitslosigkeit quälten das Volk.
Doch nicht nur Versailles schadete dem deutschen Volk, sondern auch der Vertrag von St. Germain. In ihm wurde die Zukunft des ehemaligen Habsburger Reiches festgelegt, welche allerdings nur die österreichische Hälfte des ehemaligen Riesenreiches betraf. Deutschösterreich, d.h. die Republik auf dem deutschen Teil des ehemaligen Habsburger Reiches wurde zur Rechenschaft gezogen und die Zukunft dieser Republik geregelt. Der elementare Wunsch, die Vereinigung mit Restdeutschland wurde nicht ermöglicht, aus Angst vor einem starken Deutschland und natürlich aus Rachsucht und antideutscher Stimmung, da weder die Reichsdeutschen noch deutschösterreichischen Abgesandten mitverhandeln durften. Millionen Deutsche in Böhmen mussten im neuen Staat "Tschechoslowakei" leben, ein Anschluß an die Weimarer Republik oder an Deutschösterreich wurde unmöglich gemacht. Südtirol wurde an Italien als Kriegsbeute verteilt, tausende Deutsche mussten im italienischen Staat leben und noch heute müssen die Nachfahren dieser bemitleidenswerten Menschen unter italienischer Fremdherrschaft leben, wenn auch mit vielen autonomen Rechten. Auch Deutschösterreich als Staatsname wurde verboten, um die deutsche Identität Österreichs zu vertuschen. Wir sehen hier den ersten Schritt auswärtiger Mächte, Deutschland von einem seiner wichtigsten Gebiete, nämlich Österreich, nicht nur politisch, sondern kulturell zu trennen. Der Anfang einer unmenschlichen Umerziehungspolitik, die in der Gegenwart schon längst ihre Vollendung gefunden hat.
Wir fassen nun zusammen, wie Versailles das deutsche Volk getroffen hat:
-Deutschland hat viel Gebiet verloren; Millionen Deutsche müssen nun in Frankreich, Belgien, Dänemark, Polen, Litauen, Tschechoslowakei, Italien, Jugoslawien und Rumänien leben. Sie haben meist keine Autonomierechte und haben keinen großen Einfluß auf die Politik in diesen fremden Staaten. Die Deutsche Bevölkerung sieht dies natürlich als Unrecht an, die Grenzziehung ist nicht gelungen.
-Deutschland ist wirtschaftlich enorm geschwächt worden, Arbeitslosigkeit verwüstet das Land und Jahr um Jahr muss Deutschland, aber auch Österreich enorm viel Geld an die Feindstaaten als Entschädigung zahlen.
-Deutschland hat kein Heer, ist den ehemaligen Kriegsgegner ausgeliefert, was noch im Rheinkampf seine schlimme Seite zeigen wird.
-Deutschland ist zerstückelt durch die vielen Deutschen unter fremder Herrschaft und der verhinderten Wiedervereinigung mit Österreich.
-Durch die zugeschobene Kriegsschuld und das abprupte Ende ohne je wirklich gegnerische Truppen im Land gehabt zu haben, fühlen sich viele Deutsche gedemütigt und ungerecht behandelt.
Ein gebrochenes, hungerndes Volk macht sich nun geeint in einer jungen Demokratie auf zum Kampf gegen Hunger und Ausbeutung durch fremde Staaten.
[In Teil IV wird die frühe Zeit der Republik behandelt
Fehler können gerne per PN an mich gemeldet werden, solange sie historischer, nicht weltanschaulicher Art sind.
Beispiel: "Versailles wurde 1921 unterzeichnet" wäre ein Fehler, "Deutschland geschieht Versailles recht" ist nur eine Meinung.]
Anmerkung,das IMT in Nürnberg gab die Anordnung,"Es ist der Verteidigung verboten den Versailler Vertrag in ihrer Verteidigung mit einzubeziehen"!
Hier mal eine Textzeile aus einer TV Kreuzritter Doku.
König Richard Löwenherz verlor in der Schlacht sein Pferd,Sultan Saladin ließ ihn ein neues Pferd bringen"!
Anmerkung,das IMT in Nürnberg gab die Anordnung,"Es ist der Verteidigung verboten den Versailler Vertrag in ihrer Verteidigung mit einzubeziehen"!
Hier mal eine Textzeile aus einer TV Kreuzritter Doku.
König Richard Löwenherz verlor in der Schlacht sein Pferd,Sultan Saladin ließ ihn ein neues Pferd bringen"!
Da sieht man mal wieder Deine Ahnungslosigkeit. Mitten in einer Schlacht hatte Saladin gewiss besseres zu tun, als Löwenherz ein Pferd zu schicken. Das war nach der Schlacht. Richard revanchierte sich mit einem Falken.
Teil II folgt in Kürze.
Bitte nicht. Bereits der erste Teil wimmelt vor Halbwahrheiten und Auslassungen.
Ich vereinfache nun mit Absicht, ohne jedoch dabei Fakten auszulassen oder Bedeutungen zu verdrehen und versuche so neutral wie möglich zu bleiben.
Man siehts. Ich habe viel gelacht.
Deutschland ist seit 1871 ein geeinter Nationalstaat. Der preußische Paladin des Königs Wilhelm, Fürst Bismarck hatte durch kleindeutsche Politik einen deutschen Staat geschaffen. Kleindeutsch bedeutet, dass die 2 großen Staaten Deutschlands zu dieser Zeit, Österreich und Preußen nicht in einem deutschen Staat Platz haben. In diesem kleindeutschen Reich unter der Führung lebten nun beinahe alle deutschen Menschen, außer die Deutschen im heutigen Staat Österreich und die Deutschen in der heutigen Tschechei.
Auslöser für diese Einigung 1871 waren zwei Kriege: Der Bruderkrieg, in dem Preußen 1866 Österreich aus dem deutschen Bund verdrängte, einem losen Staatenbund, der deutsche Staaten beinhaltete.
Und der Auslöser für diesen Bruderkrieg waren die Streitereien mit Österreich um den Umgang mit Schlewsig-Holstein. Bismarck hatte hier absichtlich eine Sollbruchstelle eingebaut, um später einen Kriegsgrund gegen Österreich zu haben. Dass im Übrigen Bayern und Sachsen sich sehr erbittert gegen eine preussische Vorherrschaft wehrten, wird mal ganz kurz elegant verschwiegen. Bereits hier war der preussische Expansionsimus und Imperialismus ganz klar zu sehen.
Der zweite Krieg war der Französisch-Deutsche Krieg. Frankreich war ein Kaiserreich unter Napoleon dem 3., einem Nachfahren des großen Napoleon. Innenpolitische Schwierigkeiten versuchte er durch Außenpolitik zu begleichen und so brach der Krieg aus, den Frankreich verursachte, aber Preußen nicht ungelegen kam und so zur Einigung Deutschlands führte, da die Deutschen Fürsten zusammenhielten und aus dieser Kriegseinheit heraus einen Staat formten, mit dem Preußenkönig als deutschen Kaiser.
Genau. Bismarck hatte nur die sogenannte "Emser Depesche" "etwas umformuliert", um Frankreich zu einer Kriegserklärung zu provozieren. Unnötigerweise übrigens. Die spanische Erbfolge war bereits geklärt. Hast Du sicher nur zu erwähnen vergessen...
Als Kriegsbeute verlangte Deutschland vom besiegten Frankreich das Gebiet Elsaß Lothringen und Geldzahlungen, die für die damalige Zeit hoch, jedoch nicht staatsschädigend waren.
Neinnein, sie brachten Frankreich nur an den Rand der Staatspleite und die paar Kohlebergwerke im Elsass kamen Deutschland auch nicht ungelegen.
Elsaß-Lothringen war jahrhunderte lang Stück für Stück von Frankreich erobert worden. Die Menschen dort hatten jedoch ihre deutsche Identität und Sprache behalten und daher traf man den Zeitgeist, als man dieses Gebiet in den deutschen Nationalstaat integrierte. Die gekränkten Franzosen waren eher der Symbolik wegen gedemütigt.
Quark. Niemand hat die Elsässer gefragt, ob sie "heim ins Reich" kommen wollten, die wurden zwangsrepatriiert und sahen sich Zeit ihrer Zugehörigkeit zum Deutschen Reich als "Wackes" diskriminiert, wie beispielsweise der Fall Zabern zeigt. Hast Du sicher auch nur vergessen.
Viel lag ihnen an dem Gebiet nicht, war doch der Großteil deutsch besiedelt. Sie wollten Rache für die Schmach, für die Niederlage gegen Deutschland, für welche das nun wieder heimgeholte Elsaß stand. Diese Rachsucht prägte die Außenpolitik bis 1914. Deutschland wurde zum mächtigsten Staat in Europa und versuchte anfangs durch Pakte sich Frankreich, welches nur nach Rache gierte vom Hals zu halten.
...und wieder die Kohlegruben "vergessen". Heute hat das Elsass das zweithöchste BiP aller französischen Departements, das war vor 1871 nicht viel anders.
Mit dem neuen Kaiser Wilhelm II. änderte sich dieser Kurs. Als Bewunderer Englands wollte er Weltruhm und ein Großreich errichten und vernachlässigte so die deutsche Demut, welche den Frieden erhalten hatte. Er kränkte die Nachbarn, auch England und so schlitterte Europa in den Weltkrieg. Das einzige was man Wilhelm vorwerfen kann ist Dummheit. Sein Verhalten jedoch, welches zum Krieg führte war für damalige Verhältnisse normal, Kolonialismus und Wichtigtuerei weit verbreitet.
Mag sein, aber sie wurden nirgendwo so exzessiv wie unter Willi II gelebt. Großmannssüchtig und großmäulig war er.
Nur wollten eben die Staaten Europas kein Deutschland in ihrer Mitte, welches sich wie der Herr des Kontinents benahm, denn es gab einen Unterschied zwischen Deutschland und den anderen Großmächten, welche sich als allesamt als berechtigte Herren der Welt ansahen: Deutschland hatte die Macht und die Ressourcen Herr Europas und damit der damaligen Welt zu sein. Diese Tatsache und das nun europäisch-imperialistische Gehabe des neuen Kaisers und der Neid und die Rachsucht Frankreichs führten zum 1. Weltkrieg.
Sehr sehr sehr sehr SEHR grob vereinfacht.
Wer daran Schuld ist kann nicht geklärt werden. Vorwand war das Attentat von Sarajevo, Schuld hatten alle europäischen Großmächte, mit der Ausnahme vom osmanischen Reich.
Schuld war der Blankoscheck und das laissez-faire der deutschen Aussenpolitik im Bezug auf den Umgang Österreich-Ungarns mit Serbien im Anschluss an die Schüsse von Sarajevo. Statt mässigend auf Österreich einzuwirken und der k.u.k. - Monarchie die Konsequenzen ihres Handelns - speziell im Bezug auf Russland - vor Augen zu halten, liess man das einfach laufen. Deutschland hätte die Chance gehabt, wie sich einst unter Bismarck als Balkan-Schiedsrichter zu verhalten, hat diese aber ungeschickt vertan.
Selbst nach der Kriegserklärung Russlands an Österreich hätte man sich noch aus der Affäre ziehen können, denn dass eine Kriegserklärung AN Russland schon zwangsläufig auch einen Zweifrontenkrieg gegen Frankreich nach sich ziehen musste, war sogar dem dümmsten Sergeanten auf dem Kasernenhof klar.
Nichts da. Deutschland wollte diesen Krieg, der dann ja auch beendet sein sollte "wenn das Laub von den Bäumen fällt".
Bitte nochmal Geschichtsbücher lesen. Das ist ja so eine Zumutung!
Teil III
Polen hatte einen Zugang zum Meer, obwohl es keine polnischen Siedlungsgebiete an der Ostsee gab,
http://www.m-vp.de/land/geschichte.htm
Bist du sicher:
Im 7. Jahrhundert wanderten slawische Stämme in das Gebiet ein. Als sichtbare Zeugnisse dieser Zeit gibt es in Mecklenburg-Vorpommern noch 200 Burgwälle, die lohnenswerte touristische Ziele sind. Dazu gehört auch die für unser Land namengebende „Michelenburg“ bei Dorf Mecklenburg südlich Wismar. In diese Zeit erstmalig genannt ist die älteste nachweisbare Handelsstrasse in Mecklenburg-Vorpommern, die VIA REGIA. Im Ergebnis langjähriger archäologischer Ausgrabungen eines slawischen Burg- und Tempelortes durch Prof. Dr. Ewald Schuldt wurde das Freilichtmuseum Groß Raden am Sternberger See errichtet.
Im 13. Jh. kam es zu umfassenden Veränderungen. Die Einwanderung deutscher Bauern aus dem westelbischen Gebiet in die bis dahin slawisch besiedelten Regionen führte zur grundlegenden Umgestaltung der politischen, Wirtschafts- und Besiedlungsstruktur. Zeit des Spätmittelalters (13.-15. Jh.).
http://www.kolberg-cafe.de/geschichte.html
Emser Depesche papplapapp BRD Kackophonie
Genau. Bismarck hatte nur die sogenannte "Emser Depesche" "etwas umformuliert", um Frankreich zu einer Kriegserklärung zu provozieren. Unnötigerweise übrigens. Die spanische Erbfolge war bereits geklärt. Hast Du sicher nur zu erwähnen vergessen...
Die Emser Depesche spielte keine Rolle sondern die Rede des franz.Aussenminister vor der Nationalversammlung
Die französische Regierung war mit diesem Verzicht auf den spanischen Thron jedoch noch nicht zufrieden und willens, Preußen zu demütigen, selbst unter Gefährdung des Friedens. Der französische Außenminister, der Herzog von Gramont, forderte von Wilhelm ein persönliches Entschuldigungsschreiben an Napoleon III. und vor allem eine Garantie des Verzichts der Hohenzollern auf den spanischen Thron auch für die Zukunft. Wilhelm lehnte diese Forderungen Graf Benedetti gegenüber ab
http://www.derkaiserkommt-bevensen.de/hintergruende/deutsch-franzoesischer-krieg/index.php
Da sieht man mal wieder Deine Ahnungslosigkeit. Mitten in einer Schlacht hatte Saladin gewiss besseres zu tun, als Löwenherz ein Pferd zu schicken. Das war nach der Schlacht. Richard revanchierte sich mit einem Falken.
Lese bitte genauer,ich schrieb eine Textzeile aus einer TV Doku.Ich habe auch keine Ahnung,da ich mehr spezialisiert bin auf neuere Geschichte.
Lese bitte genauer,ich schrieb eine Textzeile aus einer TV Doku.
So arbeitet der redliche Historiker :lol:
Ich habe auch keine Ahnung,da ich mehr spezialisiert bin auf neuere Geschichte.
Der erste Teil ist vollkommen richtig, der zweite gehört in den Witzestrang.
Danke, Herberger, dass du mein Freund bist.
Bitte nicht. Bereits der erste Teil wimmelt vor Halbwahrheiten und Auslassungen. Das stimmt nicht. Erstens sind Dinge immer wahr oder nicht wahr und zweitens habe ich nur Dinge miteinbezogen, die auf den heutigen Gründungsmythos der BRD Einfluß haben.
Man siehts. Ich habe viel gelacht. Simple Geister mag man leicht erheitern können.
Und der Auslöser für diesen Bruderkrieg waren die Streitereien mit Österreich um den Umgang mit Schlewsig-Holstein. Was vollkommen unwichtig war. Schleswig Holstein war nicht mehr als ein Vorwand für den Kampf der gefestigen kleindeutschen Lösung gegen den großdeutschen Bund, der keinen richtigen Staat darstellte.
Bismarck hatte hier absichtlich eine Sollbruchstelle eingebaut, um später einen Kriegsgrund gegen Österreich zu haben. Dass im Übrigen Bayern und Sachsen sich sehr erbittert gegen eine preussische Vorherrschaft wehrten, wird mal ganz kurz elegant verschwiegen. Bereits hier war der preussische Expansionsimus und Imperialismus ganz klar zu sehen. Ich verstehe nicht wieso du mir Dinge erzählst die ich weiss und worüber ich wahrscheinlich sogar noch viel mehr weiss als du. Die Einzelstaaten waren natürlich auf eine gewisse Eigenständigkeit bedacht, bzw ihre Monarchen. Das ändert jedoch nichts an den Tatsachen, dass die einst revolutiönäre Idee eines Nationalstaates in den reaktionären Kreisen der Monarchie Einzug gefunden hatte und die Teilstaaten Deutschlands im Endeffekt freiwillig Teil des preußisch dominierten Deutschlands wurden. Und im Endeffekt hatten Baden, Sachsen und Bayern 1866 genauso viel Macht wie 1871, da sie außenpolitisch schon längst in eine Abhängigkeitsposition gerutscht waren. Napoleon hat die Einzelstaaten zerschlagen, Bismarck hat die Trümmer vereint.
Genau. Bismarck hatte nur die sogenannte "Emser Depesche" "etwas umformuliert", um Frankreich zu einer Kriegserklärung zu provozieren. Das finde ich aber jetzt lustig: Wenn Staaten wie Polen Minderheiten diskriminieren und nicht gewillt sind über unrechtmässig erworbenes Land zu verhandeln, dann sind sie die Opfer. Wenn aber ein deutscher Kanzler einen unverschämten Staatsmann zurückweist, dann hat Deutschland die Kriegsschuld. Seit wann sind denn für einen Gutmenschen Worte eine Kriegserklärung ? Der französische Gesandte war anscheinend ein unverschämtes Arschloch und es war richtig ordentliche Worte zu finden. Ich glaube nicht, dass Bismarck vollends überzeugt war, dass seine Worte so schnell zu solch einem Krieg geführt hätten, in dem Preußen alles gewinnt.
Unnötigerweise übrigens. Die spanische Erbfolge war bereits geklärt. Hast Du sicher nur zu erwähnen vergessen... Und du hast sicher vergessen zu erwähnen, warum diese Erbfolge geklärt war und welchen Anteil die bösen deutschen Fürsten daran hatten :)
Neinnein, sie brachten Frankreich nur an den Rand der Staatspleite und die paar Kohlebergwerke im Elsass kamen Deutschland auch nicht ungelegen.
An dieser "fast" Staatspleite (was sich wie fast Schwanger) anhört war wohl eher der französische Pöbel schuld, der sich mal wieder nicht entsinnen konnte welche Staatsform er nun will und unnötig den Krieg verlängerte, als unser Sieg schon längst feststand.
Und die Annektion Elsaß Lothringens war vollkommen in Ordnung. Dort lebten beinahe ausschließlich deutsche, das Gebiet war von Franzosen ergaunert worden. Mir fällt nicht eine Sache ein, die gegen diese Annektion spricht.
Quark. Niemand hat die Elsässer gefragt, ob sie "heim ins Reich" kommen wollten, die wurden zwangsrepatriiert und sahen sich Zeit ihrer Zugehörigkeit zum Deutschen Reich als "Wackes" diskriminiert, wie beispielsweise der Fall Zabern zeigt. Hast Du sicher auch nur vergessen. Wieder das alte Spiel: Wer hat denn damals die Elsässer gefragt, als die welsche Flut kam ? Niemand, richtig. Und wenn jemand mein Kind entführt, es 10 Jahre lang hirnwäscht und es bei seinem Peiniger bleiben will ist es immer noch mein Kind und es ist meine heilige Pflicht es wieder in die Familie zu führen. Und eine breitangelegte Diskriminierung der Elsässer ist ein Blödsinn, jeder Deutsche sah die Elsässer als Landsmänner an, wenn er nicht gerade ein antinationalistische Saubär war. General Manstein erzählt zum Beispiel in seinem Buch, wie sie eine ganze Gruppe Elsässer gefangennahmen und diese stolz erzählten, wie ihre Vorväter einst in Verdun etc. kämpften. Elsass hatte 1871 eine klar deutsche Identität.
...und wieder die Kohlegruben "vergessen". Heute hat das Elsass das zweithöchste BiP aller französischen Departements, das war vor 1871 nicht viel anders.
Nun, ich habe wenig Mitleid mit der französischen Wirtschaft, dass ihr geraubtes Gebiet wieder genommen wurde.
Mag sein, aber sie wurden nirgendwo so exzessiv wie unter Willi II gelebt. Großmannssüchtig und großmäulig war er. Dann solltest du dich mal mit der Viktorianischen Epoche in Britannien befassen. Dagegen waren Wilhelms weltmännsche Ansprüche reinste Demut.
Sehr sehr sehr sehr SEHR grob vereinfacht. Und trotzdem von tadelloser Richtigkeit.
Schuld war der Blankoscheck und das laissez-faire der deutschen Aussenpolitik im Bezug auf den Umgang Österreich-Ungarns mit Serbien im Anschluss an die Schüsse von Sarajevo. Statt mässigend auf Österreich einzuwirken und der k.u.k. - Monarchie die Konsequenzen ihres Handelns - speziell im Bezug auf Russland - vor Augen zu halten, liess man das einfach laufen. Deutschland hätte die Chance gehabt, wie sich einst unter Bismarck als Balkan-Schiedsrichter zu verhalten, hat diese aber ungeschickt vertan. Wie von mir geschrieben: Man hatte nicht mehr die Geduld der Ahnen, nicht mehr die Weitsichtigkeit. Man verhielt sich nur so, wie es die anderen Staaten Europas schon seit Jahrzehnten machten. Und die Frage ist auch, warum sich Russland in serbische Belange einmischte. Dazu hatten sie nicht mehr Recht als Österreich. Und einen Rückzieher zu machen hätte Schwäche bedeutet und die konnte sich Deutschland in seiner Einkesselung nicht mehr erlauben.
Selbst nach der Kriegserklärung Russlands an Österreich hätte man sich noch aus der Affäre ziehen können, denn dass eine Kriegserklärung AN Russland schon zwangsläufig auch einen Zweifrontenkrieg gegen Frankreich nach sich ziehen musste, war sogar dem dümmsten Sergeanten auf dem Kasernenhof klar. Ich muss zugeben, dass ich nicht verwundert bin, dass du nichts von Versprechen, Brüderlichkeit und Freundschaft hältst, aber in Österreich lebten Landsleute, die nun in einen Krieg gegen einen viel stärkeren Gegner ziehen mussten und denen man die ewige Treue versprochen hat. So tragisch die Folgen für uns waren, so richtig war das Verhalten.
Nichts da. Deutschland wollte diesen Krieg, der dann ja auch beendet sein sollte "wenn das Laub von den Bäumen fällt". Stimmt. Und Russland wollten den Krieg, und Frankreich wollte ihn schon seit 1871, England wollte ihn wenn es die Chance gab zu gewinnen und wo man Geld machen kann ist der Amerikaner nicht weit. Wer wirklich heute noch glaubt, dass Deutschland eine alleinige oder sogar größere Schuld als der Rest Europas trägt, der sollte mal das DDR-Geschichtsbuch der 50er Jahre weglegen. Denn der Anfang des Ganzen war 1871 die Missgunst der Franzosen. Auf Jahrzehnte hat Frankreich den Frieden in Europa gefährdet, nicht Deutschland. Schon Bismarck rechnete mit einem neuen Krieg und der war nach 1871 das kriegsfernste Lamm.
Bitte nochmal Geschichtsbücher lesen. Das ist ja so eine Zumutung!
Das muss ich von dir leider fordern, am Anfang war deine trotzige kleine Zurschaustellung von Grundwissen ein wenig niedlich, später waren deine auswendig gelernten Schuldpsalmen leider peinlich.
Da sieht man mal wieder Deine Ahnungslosigkeit. Mitten in einer Schlacht hatte Saladin gewiss besseres zu tun, als Löwenherz ein Pferd zu schicken. Das war nach der Schlacht. Richard revanchierte sich mit einem Falken.
Aber in der Schlacht verlor Richard sein Pferd und genau das wurde geschrieben. Nicht mehr, nicht weniger. :augenrollen:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-19285854.html
POLEN
Die Täter waren Polen
SPIEGEL: Sie haben das Pogrom von Jedwabne überlebt, bei dem vor 60 Jahren etwa 1600 Juden umgebracht wurden - von Ihren polnischen Landsleuten, wie inzwischen enthüllt wurde
SPIEGEL: Umstritten ist, ob Deutsche die Polen zur Tat angestachelt haben. Vor allem polnische Historiker suchen immer noch nach Indizien für eine deutsche Täterschaft. Wie war es wirklich?
SPIEGEL: Waren das gewöhnliche Diebe, oder steckte Antisemitismus dahinter?
Nielawicki: Sie wollten unser Geld, und sie wussten, dass niemand sie strafen würde für ihre Taten. Mit dem Einmarsch der Deutschen wurden wir Juden Freiwild für die Polen, vor allem für die Nationalisten, die Juden und Kommunisten hassten. Etliche der Schläger waren von den Deutschen gerade aus dem Gefängnis freigelassen worden. Solche Ex-Häftlinge töteten auch den Vater meiner Tante, der nicht fliehen konnte
SPIEGEL: Hatten die Deutschen die Täter angestachelt?
Nielawicki: Das brauchten die Deutschen nicht. Außerdem waren Wehrmacht und SS doch in diesem Teil Polens noch gar nicht richtig da. Die kamen erst in diesen Tagen nach und nach an.
Wir hatten nach dem Überfall alles verloren. Also brachte mein Vater mich, meine Mutter und Schwestern zu einem Bekannten, einem katholischen Wirt, der uns in seiner Scheune versteckte. Aber auch dort waren wir vor den Nationalisten nicht lange sicher. So gingen wir zurück nach Wizna ins Haus meines Großvaters, wo sich bereits eine polnische Familie einquartiert hatte. Sie verrieten uns aber nicht. Ein jüdischer Hufschmied, etwa 75, blieb dagegen im Wirtshaus. Er sagte: Ich kenne hier alle, ich habe keine Angst. Auch ihn erschlugen freigelassene Häftlinge, nachdem sie getrunken hatten. Wohl ein Dutzend Juden aus Wizna wurde so umgebracht.
SPIEGEL: Wie war das Verhältnis zwischen Juden und - den katholischen - Polen in Ihrem Dorf, bevor die Deutschen einmarschierten?
Nielawicki: Nicht schlecht, aber auch nicht gut. Als kleiner Junge habe ich mich mit den polnischen Jungs mehr geprügelt als mit ihnen gespielt. Im Laufe der dreißiger Jahre wurde das Verhältnis immer schlechter. Die meisten Händler auf dem Markt von Wizna waren Juden. Immer öfter kam es dort zu Attacken, Stände wurden zerstört oder geplündert.
Dahinter steckten oft Anhänger der "Stronnictwo Narodowe", einer rechtsextremen Partei, die seit den dreißiger Jahren auch den Boykott jüdischer Geschäfte organisierte. Es gab sogar eine antisemitische Kooperative in Wizna. Damit wollten die Nationalisten verhindern, dass Polen bei Juden kauften. Das Massaker von Jedwabne hat also eine lange Vorgeschichte. Die Täter fielen nicht vom Himmel. Professor Jan Tomasz Gross, der darüber ein Buch geschrieben hat, ist im Recht, wenn er sagt, dass die Mörder "Nachbarn" waren
Der Toptexter Gideon quält sich hier bedauernswert
als wüßte er nicht daß es auch Rhein-Wiesen-Lager-Leugner gibt,
und mir wird immer klarer, wie sehr Henry Ford
recht haben könnte mit seinem Spruch:
Geschichte ist Stuss!
soso
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