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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gutmenschen beruhigen: "Scheißdeutsche" rufen ist kein Rassismus


Blue Max
10.09.09, 20:50
Nur Verachtung für die Opfer

"Scheiß Deutsche" – eine solche Beschimpfung gilt inzwischen fast als harmlos. Gibt es Rassismus nicht nur gegen Minderheiten, sondern gegen die Mehrheit?

Sie werden als „Nazi-Oma“, als „Hängebauchschwein“, als „Kartoffel-“ oder „Schweinefresser“ beschimpft oder ganz einfach „Scheiß Deutsche“ genannt. Jugendliche mit Migrationshintergrund würzen ihre Attacken gegen deutsche Opfer immer öfter mit einer derben Beleidigung. „Rassistische Äußerungen bei Straftaten häufen sich“, sagt Jugendrichterin Kirsten Heisig. „Früher wurde ein Handy abgezogen, um das Handy zu kriegen, das man sich sonst nicht leisten konnte, heute wird auch noch zugetreten und ,Scheiß Christ‘ gerufen.“ Auch Polizeibeamte werden auf diese Art beschimpft, zuletzt geschehen in der Kreuzberger Ritterstraße. Dass der Beamte türkischstämmig war, wie ein Teil der Angreifer auch, interessierte die pöbelnde Horde nicht.

Weil in kurzer Zeit mehrere Fälle bekannt wurden, zusätzlich zum brutalen Überfall auf einen Rentner in der Münchener U-Bahn, gibt es jetzt eine Debatte, ob sich Rassismus auch gegen die Mehrheitsgesellschaft wenden kann. Wobei die Frage der Mehrheit in Kreuzberg-Ost oder Neukölln-Nord nicht eindeutig beantwortet werden kann. Der konservative Publizist Frank Schirrmacher von der FAZ sieht jedenfalls eine „seltsame Parallele zwischen Neonazis und kriminellen jungen Muslimen“.

„Das ist eine vollkommen verrückte Diskussion“, sagt Berlins Integrationsbeauftragter Günter Piening. Den Rassismus-Vorwurf gleichsam umzukehren sei „sehr gefährlich“ und verharmlose die Bedrohung durch rechtsradikale Umtriebe. „Da werden Szenemerkmale überhöht. Die Schweinefleischdiskussion ist doch ein Dauerthema.“ Verschiedene Jugendcliquen versuchten, sich voneinander abzugrenzen. Das funktioniere zwischen Arabern, Russen und Türken auf ähnliche Weise. Piening sieht hinter den Beleidigungen „Prozesse der Identitätsbildung“ und verweist auf die Texte von Rappern.

Die Täter selbst kann man in der Regel schlecht fragen. Richterin Heisig sieht sie in der Hauptverhandlung vor sich und spricht sie auf ihre Äußerungen an. „Dann wiegeln sie ab. Das hätten sie in der Situation nur so dahingesagt.“ Ihr fällt aber auf, dass sich die Öffentlichkeit für diese Täter nicht interessiert. „Da kommt keiner dieser Vereine, die sich gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit engagieren“, wundert sie sich. Bei Übergriffen rechter Jugendlicher auf Migranten sei der Saal dagegen immer voll.

Heisigs Kollege Günter Räcke sieht in rassistischen Beleidigungen nur einen „Nebenaspekt“. Die Täter äußerten ihre Verachtung für den Schwachen, das Opfer, um das eigene Prestige in der Gruppe zu mehren. Je nach Gruppenzugehörigkeit des auserwählten Opfers werde eben die geeignete verbale Erniedrigung gewählt. Einen deutschen Jugendlichen zur Zielscheibe zu machen – statt eines russischen oder arabischen – habe nach Erfahrung der Ermittler den Vorteil, dass die große Verwandtschaft nicht binnen Minuten zur Gegenattacke anrückt.

Eberhard Seidel vom Projekt „Schule ohne Rassismus“ sieht in Äußerungen wie „Nazi-Oma“ allenfalls eine „einfache Legitimation für Raubzüge“. Die Diskussion um einen antideutschen Rassismus hält er jedenfalls für „völligen Unsinn“. Es gehe bei dem verbalen Kräftemessen um Abgrenzungsversuche und Identitätsbildung, auf beiden Seiten. „Dabei haben die deutschen und türkischen Jugendlichen als Verlierer der Gesellschaft mehr Gemeinsamkeiten als ihnen bewusst ist“, sagte Seidel im Deutschlandradio Kultur.

Was sie unterscheidet, ist die Religion. Die wird für Migranten immer wichtiger. „Die arabische Community ist fest in der Hand der Islamisten“, erklärt der Berliner Islamexperte Ralph Ghadban. Säkulare Vereine hätten sich längst zurückgezogen. „Das ist eine Folge der Laisser-faire-Politik der 90er Jahre“, aber auch hoher Arbeitslosigkeit und schlechter Schulbildung. Die Islamisten nutzten die „Opfersituation“ vieler arabischer Familien, die keinen festen Status hätten und sich in der Sozialhilfe eingerichtet hätten. „Deutschland wird von den Islamisten nur als Beutegesellschaft betrachtet.“

(...)

http://www.tagesspiegel.de/berlin/Landespolitik-Rassismus-Integration%3Bart124,2459662

Wir Deutsche können beruhigt aufatmen: Wenn Paßdeutsche "Scheißdeutsche" rufen, ist das nun also doch kein Rassismus. Wie schön.

Rassismus gegen Deutsche kann es nicht geben. Wie auch? Rassismus geht natürlich immer von Deutschen aus. Wie kann man die Ausländerfeindlichkeit von Neonazis auch nur bloß mit den freundlichen Nettigkeiten vergleichen, die uns die Neudeutschen ständig an den Kopf werfen? Das wäre eine grobe Verharmlosung des Rechtsextremismus.

Jetzt bin ich aber froh. Es gibt doch keinen antideutschen Rassismus. Wer mir bloß diesen Floh ins Ohr gesetzt hat?

Jurassic
10.09.09, 20:54
Ruf ma einer von unseren Katholiken beim nächsten Gottesdienst während des Gebets einfach mal so "Scheissdeutsche" in den Raum, ich will da mal was ausprobieren...

Purpurner Fluss
10.09.09, 20:57
Scheiss Ungläubige wäre vielleicht ausdrucksstärker!

Ace of Spades
10.09.09, 21:02
Wir Deutsche können beruhigt aufatmen: Wenn Paßdeutsche "Scheißdeutsche" rufen, ist das nun also doch kein Rassismus. Wie schön.

Rassismus gegen Deutsche kann es nicht geben. Wie auch? Rassismus geht natürlich immer von Deutschen aus. Wie kann man die Ausländerfeindlichkeit von Neonazis auch nur bloß mit den freundlichen Nettigkeiten vergleichen, die uns die Neudeutschen ständig an den Kopf werfen? Das wäre eine grobe Verharmlosung des Rechtsextremismus.

Jetzt bin ich aber froh. Es gibt doch keinen antideutschen Rassismus. Wer mir bloß diesen Floh ins Ohr gesetzt hat?


Warum machst du das so kompliziert? Deutsche kriegen aufgrund ihrer Blödheit keine Beschimpfungen mit. Gibts einen auf die Backe wird Danke gesagt.

Gideon
10.09.09, 21:10
Ruf ma einer von unseren Katholiken beim nächsten Gottesdienst während des Gebets einfach mal so "Scheissdeutsche" in den Raum, ich will da mal was ausprobieren...

Das wäre eine Frechheit ! Denk doch da an die lieben "Passdeutschen", die würde man in gewisser Weise auch beleidigen. Daher lieber: "Ihr scheiß Kartoffeldeutschen. " Oder einfach: "Ihr Scheißnazis alda." Dann hört man sich selbst als geistig Unterbelichteter an wie studierte Proleten von der linken Seite und hat klipp und klar gezeigt wie demokratisch modern und tolerant man ist (gegenüber dem, was in der BRD toleriert werden darf).
Man will ja eben dazugehören.
Dann ist man eben gegen Nazischeißkartoffeln alda und holt im Notfall auch gegen alle Nationalisten Rechte und wenns sein muss gleich gegen die ganze Deutsche Volksgemeinschaft aus.
BRDtopia.
Nicht unbald wird sich die ganze Sache ändern ...

Jon T Essberger
10.09.09, 21:11
Ich verstehe gar nicht was Ihr habt

Sonst beschwert Ihr euch immer das die Ausländer kein Deutsch können.

Und wenn sie mal " Scheissdeutsche" sagen können , passt Euch das auch nicht.

Gideon
10.09.09, 21:16
Ich verstehe gar nicht was Ihr habt

Sonst beschwert Ihr euch immer das die Ausländer kein Deutsch können.

Und wenn sie mal " Scheissdeutsche" sagen können , passt Euch das auch nicht.

Stimmt.
Eine Unverschämtheit.
Man sollte lieber "Fucking Deutsche, oh my fucking allah sagen".
Aber man sieht eben dass ihr noch ziemlich nazihaft seid.

Jon T Essberger
13.09.09, 14:59
Darf man zu den Münchner S-Bahn Mördern Scheissdeutsche sagen ?

Kleines Mäuschen
13.09.09, 15:01
Darf man zu den Münchner S-Bahn Mördern Scheissdeutsche sagen ?

Ich ja, Du nicht!

Jon T Essberger
13.09.09, 15:05
Ich ja, Du nicht!


ok.

opppa
13.09.09, 18:09
Ich stelle immer mehr fest, daß unsere Kulturbereicherer sich nicht nur auf das, was sie für Kultur halten, beschränken, sondern daß es ihnen inzwischen auch gelungen ist, den Wortschaft der Jugend ungeheuer zu bereichern.

Wir sollten endlich dazu übergehen, auf Beschimpfungen durch Ausländer genauso zu reagieren, wie Ausländer, die sich von Deutschen beschimpft fühlen.

V.V.S.O.P.
13.09.09, 18:36
Ein weiteres Beispiel, das die Deutsche Gesetzgebung mit zweierlei Maß mißt. Das ganze ist absolut inakzeptabel.

rondo bavarese
13.09.09, 20:06
Darf man zu den Münchner S-Bahn Mördern Scheissdeutsche sagen ?

Ach, Du siehst hier Parallelen zu Dir?

Lobo
13.09.09, 20:32
Ich verstehe gar nicht was Ihr habt

Sonst beschwert Ihr euch immer das die Ausländer kein Deutsch können.

Und wenn sie mal " Scheissdeutsche" sagen können , passt Euch das auch nicht.

Du bist echt mit Abstand, der nervigste Ungustl seit langem, Respekt.

Jon T Essberger
13.09.09, 20:36
Du bist echt mit Abstand, der nervigste Ungustl seit langem, Respekt.

Ironie ist wohl nicht deine Stärke , gelle?

Aber zuviel darf man von einem Waldläufer wohl nicht erwarten.

:-D

Walter Hofer
13.09.09, 20:37
Eberhard Seidel vom Projekt „Schule ohne Rassismus“ sieht in Äußerungen wie „Nazi-Oma“ allenfalls eine „einfache Legitimation für Raubzüge“. Die Diskussion um einen antideutschen Rassismus hält er jedenfalls für „völligen Unsinn“. Es gehe bei dem verbalen Kräftemessen um Abgrenzungsversuche und Identitätsbildung, auf beiden Seiten. „Dabei haben die deutschen und türkischen Jugendlichen als Verlierer der Gesellschaft mehr Gemeinsamkeiten als ihnen bewusst ist“, sagte Seidel im Deutschlandradio Kultur.

Ein gutes Schulprojekt!

http://www.schule-ohne-rassismus.org/typo3temp/pics/e327776199.gif

Die Jugend ist kreativ und engagiert. Viele Schülerinnen lehnen Diskriminierung nicht nur ab, sondern wirken an einer Verbesserung des Klimas an der Schule aktiv mit. Nicht anders ist der große Erfolg von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage in den letzten Jahren zu erklären. Am 07. Juli wurde das Hannah-Arendt-Gymnasium in Hassloch als 600ste Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage ausgezeichnet.

Für uns Gelegenheit, Euch auch mal grafisch zu zeigen, wie SOR-SMC über die Jahre an Fahrt gewonnen hat.

http://www.schule-ohne-rassismus.org/

herberger
13.09.09, 20:40
Schulen ohne Rassismus sind wohl die Schulen ohne nennenswerten Ausländeranteil.

Lobo
13.09.09, 22:31
Ironie ist wohl nicht deine Stärke , gelle?

Aber zuviel darf man von einem Waldläufer wohl nicht erwarten.

:-D

Ich hab deinen Beitrag schon verstanden, keine Bange.
Es geht generell um deine Art, mit der du hier deinen Senf zum Besten gibst.

Ein ungutes provokantes Kind, wär ich dein Vater, dann wärst du nicht so alt geworden. :banana:

Walter Hofer
13.09.09, 22:35
Schulen ohne Rassismus sind wohl die Schulen ohne nennenswerten Ausländeranteil.

Irrtum, mit besonders hohem Ausländeranteil, meist zwischen 40 und 60%

Lobo
13.09.09, 22:41
Irrtum, mit besonders hohem Ausländeranteil, meist zwischen 40 und 60%

Da haben die Kartoffelkids ja auch Angst. ^^

Walter Hofer
13.09.09, 22:48
Da haben die Kartoffelkids ja auch Angst. ^^

Besuch mal eine dieser Schule in deiner Nähe, du wirst begeistert sein! :)

Herr Bratbäcker
14.09.09, 17:43
Ein gutes Schulprojekt!

http://www.schule-ohne-rassismus.org/typo3temp/pics/e327776199.gif



Ein solches Schulprojekt ist zwar lobenswert aber bei weitem nicht ausreichend. Der Rassismus beginnt nämlich oft bereits außerschulisch bei den Eltern.

Mir sind Eltern bekannt, die allein deshalb von einem in einen anderen Stadtteil umgezogen sind, damit sie ihre Kinder in eine vorwiegend von BRDler-Kindern deutscher Herkunft frequentierten Schule schicken konnten. Wenn ein solcher Rassismus bei den Eltern um sich greifen kann, muss man sich über wachsenden Nazi-Nachwuchs nicht wundern.

Die gesetzliche Einführung einer Mindest-Ausländerquote an den BRD-Schulen wäre da ggf. ein probates Mittel, um solche Auswüchse zu verhindern.

DreadfulGreat
14.09.09, 17:46
Ein solches Schulprojekt ist zwar lobenswert aber bei weitem nicht ausreichend. Der Rassismus beginnt nämlich oft bereits außerschulisch bei den Eltern.

Mir sind Eltern bekannt, die allein deshalb von einem in einen anderen Stadtteil umgezogen sind, damit sie ihre Kinder in eine vorwiegend von BRDler-Kindern deutscher Herkunft frequentierten Schule schicken konnten. Wenn ein solcher Rassismus bei den Eltern um sich greifen kann, muss man sich über wachsenden Nazi-Nachwuchs nicht wundern.

Die gesetzliche Einführung einer Mindest-Ausländerquote an den BRD-Schulen wäre da ggf. ein probates Mittel, um solche Auswüchse zu verhindern.

Truth well told! Und die Quote ist ein guter Vorschlag.

Ace of Spades
14.09.09, 18:22
Ein solches Schulprojekt ist zwar lobenswert aber bei weitem nicht ausreichend. Der Rassismus beginnt nämlich oft bereits außerschulisch bei den Eltern.

Mir sind Eltern bekannt, die allein deshalb von einem in einen anderen Stadtteil umgezogen sind, damit sie ihre Kinder in eine vorwiegend von BRDler-Kindern deutscher Herkunft frequentierten Schule schicken konnten. Wenn ein solcher Rassismus bei den Eltern um sich greifen kann, muss man sich über wachsenden Nazi-Nachwuchs nicht wundern.

Die gesetzliche Einführung einer Mindest-Ausländerquote an den BRD-Schulen wäre da ggf. ein probates Mittel, um solche Auswüchse zu verhindern.

Gestern konnte ich beobachten, wie ein Kümmeltürke einen deutschen Karussellbetreiber Nazirassist beschimpfte. Armes Deutschland.

V.V.S.O.P.
14.09.09, 21:19
Ein solches Schulprojekt ist zwar lobenswert aber bei weitem nicht ausreichend. Der Rassismus beginnt nämlich oft bereits außerschulisch bei den Eltern.

Mir sind Eltern bekannt, die allein deshalb von einem in einen anderen Stadtteil umgezogen sind, damit sie ihre Kinder in eine vorwiegend von BRDler-Kindern deutscher Herkunft frequentierten Schule schicken konnten. Wenn ein solcher Rassismus bei den Eltern um sich greifen kann, muss man sich über wachsenden Nazi-Nachwuchs nicht wundern.

Die gesetzliche Einführung einer Mindest-Ausländerquote an den BRD-Schulen wäre da ggf. ein probates Mittel, um solche Auswüchse zu verhindern.


Ich bin sogar noch schlimmer, ich hab meine Kinder auf eine Privatschule geschickt.

Cony
14.09.09, 21:25
Irrtum, mit besonders hohem Ausländeranteil, meist zwischen 40 und 60%

Woher stammt diese Behauptung ?

QUELLE erbeten :)

Herr Bratbäcker
14.09.09, 21:53
Gestern konnte ich beobachten, wie ein Kümmeltürke einen deutschen Karussellbetreiber Nazirassist beschimpfte. Armes Deutschland.

Ja und? Vielleicht hatte der türkische Mitbürger schlicht und ergreifend Recht?

Herr Bratbäcker
14.09.09, 21:54
Ich bin sogar noch schlimmer, ich hab meine Kinder auf eine Privatschule geschickt.

Das wird die Kinder nicht davor schützen, sich irgendwann dem REAL LIFE stellen zu müssen.:grin:

V.V.S.O.P.
14.09.09, 22:07
Das wird die Kinder nicht davor schützen, sich irgendwann dem REAL LIFE stellen zu müssen.:grin:


Dem Real Life sind sie wahrscheinlich näher als du, denn jeden Tag, Pünktlich um 17 Uhr sind sie in meinem Lokal aufgetaucht. Aber wenigstens haben sie eine Schulbildung, die öffentliche Schulen schon lange nicht mehr bieten können.

opppa
15.09.09, 07:55
Das wird die Kinder nicht davor schützen, sich irgendwann dem REAL LIFE stellen zu müssen.:grin:

Nein! Schon in der Schule werden erste Verbindungen geknüpft, die sich im späteren Leben vielleicht mal bezahlt machen können!

Sowas hat sich sogar schon bis in das Land der Schluchten rumgesprochen,

K.-H. Hirmer
15.09.09, 08:03
Mir sind Eltern bekannt, die allein deshalb von einem in einen anderen Stadtteil umgezogen sind, damit sie ihre Kinder in eine vorwiegend von BRDler-Kindern deutscher Herkunft frequentierten Schule schicken konnten.
Würde ich auch machen, wenn ich Kinder hätte. Ich hatte einige Zeit interne Einblicke in eine Grundschule in Bremen-Walle. Einem Problemstadtteil mit hohem Ausländeranteil. Was dort in der Schule abgeht, ist ein Verbrechen an den deutschen Kindern. Jegliche von den Lehrern zu leistende Förderstunde geht für den Sprachunterricht von Kindern drauf, die von ihren maßlos unverschämten Eltern ohne jede Sprachkenntnis in die Schulen geschickt werden.

Da hilft eigentlich nur eines: Die ausländischen Kinder von der Schule verweisen, mit dem gerichtlichen Befehl an die Eltern, innerhalb von zwei Jahren für angemessene Sprachkenntnisse zu sorgen, oder das Land zu verlassen.

Die gesetzliche Einführung einer Mindest-Ausländerquote an den BRD-Schulen wäre da ggf. ein probates Mittel, um solche Auswüchse zu verhindern.
Kompletter Schwachsinn.

Blue Max
15.09.09, 08:12
Würde ich auch machen, wenn ich Kinder hätte. Ich hatte einige Zeit interne Einblicke in eine Grundschule in Bremen-Walle. Einem Problemstadtteil mit hohem Ausländeranteil. Was dort in der Schule abgeht, ist ein Verbrechen an den deutschen Kindern. Jegliche von den Lehrern zu leistende Förderstunde geht für den Sprachunterricht von Kindern drauf, die von ihren maßlos unverschämten Eltern ohne jede Sprachkenntnis in die Schulen geschickt werden.

Da hilft eigentlich nur eines: Die ausländischen Kinder von der Schule verweisen, mit dem gerichtlichen Befehl an die Eltern, innerhalb von zwei Jahren für angemessene Sprachkenntnisse zu sorgen, oder das Land zu verlassen.


Kompletter Schwachsinn.

Sehr interessant. Ich dachte, du bist Multikultifan. Hast du zumindest über Hamburg geschrieben ...

opppa
15.09.09, 09:17
Sehr interessant. Ich dachte, du bist Multikultifan. Hast du zumindest über Hamburg geschrieben ...

Der ist gesauso Multikultifan wie ich! Nämlich nur nach dem Heiligen-Sankt- Florian-Prinzip: Heiliger Sankt Florian, verschon mein Haus, zünd andere an!

Herr Bratbäcker
15.09.09, 10:49
Da hilft eigentlich nur eines: Die ausländischen Kinder von der Schule verweisen,



Genau, ab in´s Ghetto mit den pösen, ungebildeten Auländern. Und dann ABSCHIEBEN, gelle?
Kompletter Schwachsinn.
Bestechende Argumentation. :grin::brav:

tabasco
15.09.09, 11:35
[Gespamme entsorgt, bitte beim Thema bleiben]

K.-H. Hirmer
15.09.09, 12:13
Genau, ab in´s Ghetto mit den pösen, ungebildeten Auländern. Und dann ABSCHIEBEN, gelle?

Nix Ghetto. Vor die Wahl stellen: Sprache lernen oder Ausreise.

Und ja, Ausländer die ihre Kinder ohne die nötigen Sprachkenntnisse in die Schulen schicken, sind asozial und sollten dafür bestraft werden. Das ist eine Unverschämtheit, die eigentlich den sofortigen Rauswurf rechtfertigt. Bloß weil die ihre sprachunfähigen Kinder in unsere Schulen schicken, wird unseren Kindern der Unterricht und damit die Zukunft versaut! :mad::mad:

Cony
15.09.09, 12:30
Nix Ghetto. Vor die Wahl stellen: Sprache lernen oder Ausreise.

Und ja, Ausländer die ihre Kinder ohne die nötigen Sprachkenntnisse in die Schulen schicken, sind asozial und sollten dafür bestraft werden. Das ist eine Unverschämtheit, die eigentlich den sofortigen Rauswurf rechtfertigt. Bloß weil die ihre sprachunfähigen Kinder in unsere Schulen schicken, wird unseren Kindern der Unterricht und damit die Zukunft versaut! :mad::mad:

So sollte es im Idealfall sein.

Davon war man in den letzten 20 Jahren eben Meilenweit entfernt.
Das Resultat: Minderbildung der dadurch vernachlässigten deutschen Kinder, und Paralellgesellschaften. Nicht nur türkischer Natur.

tabasco
15.09.09, 12:30
(...)
Und ja, Ausländer die ihre Kinder ohne die nötigen Sprachkenntnisse in die Schulen schicken, sind asozial und sollten dafür bestraft werden. Das ist eine Unverschämtheit, die eigentlich den sofortigen Rauswurf rechtfertigt. Bloß weil die ihre sprachunfähigen Kinder in unsere Schulen schicken, wird unseren Kindern der Unterricht und damit die Zukunft versaut! :m ad::m ad:

Bingo. Korrekt.

Finde aber mal als Ausländer irgendwo eine brauchbare Anleitung, ein Buch, eine Arbeit, eine Wissenschaftliche Abhandlung oder einen Ansprechpartner zum Thema "Bilingualität". Nur gedrucktes Jubel, wie toll die Zweisprachigkeit doch ist .

opppa
15.09.09, 13:20
Bingo. Korrekt.

Finde aber mal als Ausländer irgendwo eine brauchbare Anleitung, ein Buch, eine Arbeit, eine Wissenschaftliche Abhandlung oder einen Ansprechpartner zum Thema "Bilingualität". Nur gedrucktes Jubel, wie toll die Zweisprachigkeit doch ist .

Wenn Du denen was von Biligualität erzählst, werden die Dich fragen, ob das ansteckend ist, oder wo man das beantragen kann!

DreadfulGreat
15.09.09, 13:30
Wenn Du denen was von Biligualität erzählst, werden die Dich fragen, ob das ansteckend ist, oder wo man das beantragen kann!
Quelle?

opppa
15.09.09, 13:34
Quelle?

Quelle: opppa!

:banana:

PS
Darf ohne Rückfrage zitiert werden!

Herr Bratbäcker
15.09.09, 17:51
Nix Ghetto. Vor die Wahl stellen: Sprache lernen oder Ausreise.

Und ja, Ausländer die ihre Kinder ohne die nötigen Sprachkenntnisse in die Schulen schicken, sind asozial und sollten dafür bestraft werden. Das ist eine Unverschämtheit, die eigentlich den sofortigen Rauswurf rechtfertigt. Bloß weil die ihre sprachunfähigen Kinder in unsere Schulen schicken, wird unseren Kindern der Unterricht und damit die Zukunft versaut! :mad::mad:

Deutsche Sprache über alles, JAWOLL!!!

Zum Glück denken nicht alle so sondern sind zumindest in HH meist fortschrittlicher und offener eingestellt. Mag sein, dass gerade in einer Weltstadt, die nicht umsonst das "Tor zur Welt" heisst, der Toleranzgedanken zu Hause ist. In vielen Hamburger Schulen ist der Unterricht in türkischer Sprache inzwischen eine Selbstverständlichkeit, und auch die deutschstämmigen Kinder beteiligen sich begeistert am Türkisch-Unterricht (übrigens von didaktisch bestens ausgebildeten Muttersprachlern geführt).

Auch die Deutschstämmigen sollten dieser Entwicklung nicht negativ gegenüber stehen sondern die Chance erkennen, die sich aus einer Doppelsprachigkeit ergibt. In diesem Zusammenhang ein interessanter Link:
http://cgi.ebay.ch/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=120436557512

Mr. Smith
15.09.09, 17:59
Die gesetzliche Einführung einer Mindest-Ausländerquote an den BRD-Schulen

Auf meinem damaligen Gymnasium war kein einziger Schüler mit nichtdeutschen Wurzeln; einfach deshalb, weil es in meiner Stadt generell fast keine Ausländer gibt. Müsste man diese Schule dann Deiner Gesetzgebung nach schliessen oder Ausländer in meine Heimatstadt zwangsverfrachten?

NukNuk

Kleines Mäuschen
15.09.09, 18:15
In vielen Hamburger Schulen ist der Unterricht in türkischer Sprache inzwischen eine Selbstverständlichkeit, und auch die deutschstämmigen Kinder beteiligen sich begeistert am Türkisch-Unterricht (übrigens von didaktisch bestens ausgebildeten Muttersprachlern geführt).



An welchen Hamburger Schulen ist der Unterricht in türkischer Sprache inzwischen eine Selbstverständlichkeit?

Mr. Smith
15.09.09, 18:23
An welchen Hamburger Schulen ist der Unterricht in türkischer Sprache inzwischen eine Selbstverständlichkeit?

http://www.schule-laemmersieth.hamburg.de/index.php/article/detail/2572

NukNuk

K.-H. Hirmer
15.09.09, 19:21
Auch die Deutschstämmigen sollten dieser Entwicklung nicht negativ gegenüber stehen sondern die Chance erkennen, die sich aus einer Doppelsprachigkeit ergibt.
Doppelsprachigkeit gibt es mindestens seit den 60er Jahren flächendeckend in der Bundesrepublik. Deutsch und Englisch. Türkisch kann man im Geschäftsleben nur sehr begrenzt gebrauchen.

opppa
15.09.09, 22:14
Auf meinem damaligen Gymnasium war kein einziger Schüler mit nichtdeutschen Wurzeln; einfach deshalb, weil es in meiner Stadt generell fast keine Ausländer gibt. Müsste man diese Schule dann Deiner Gesetzgebung nach schliessen oder Ausländer in meine Heimatstadt zwangsverfrachten?

NukNuk

Das erklärt einiges!

Hooters
15.09.09, 22:38
http://www.schule-laemmersieth.hamburg.de/index.php/article/detail/2572

NukNuk

Eine Schwalbe macht noch keinen Frühling!

Solche Europa-Schulen gibt es in Berlin einige mit verschiedenen Nationen!

Die Behauptung, dass es eine Selbstverständlichkeit sei, ist eine Wunschvision des Herrn Bratbäcker, die aber nichts anderes als -nun sagen wir- anders begabt ist.

Hooters
15.09.09, 22:41
Das erklärt einiges!

Ja, es ist wirklich empörend, dass in Deutschland an deutschen Schulen deutsche Kinder und Jugendliche sind. Ekelhaft! DAS gibt es ja in keinem Land der Welt solche Zustände.

Ich war auch auf einer solchen Schule und ich habe nichts vermisst.Gar nichts!

Und meine Kinder waren und sind auch auf solchen Schulen und haben auch nichts vermisst.

Ist das nicht empörend und grauenhaft ???

Nun erklär dir wieder einiges!

Blue Max
15.09.09, 23:05
Auf meinem damaligen Gymnasium war kein einziger Schüler mit nichtdeutschen Wurzeln; einfach deshalb, weil es in meiner Stadt generell fast keine Ausländer gibt. Müsste man diese Schule dann Deiner Gesetzgebung nach schliessen oder Ausländer in meine Heimatstadt zwangsverfrachten?

NukNuk

Genau diesen Vorschlag machten ein paar linke Irre von SPD und Grünen:

Er nennt sich Bussing. :kif:

Ausländerkinder sollen nach ihren Vorstellungen mit dem Bus an (noch) deutsche Schulen gefahren werden, um den deutschen Kindern ihre Zukunft zu verbauen.

Ich suche den Link mal bei Gelegenheit raus.

Mr. Smith
15.09.09, 23:17
Er nennt sich Bussing.

Da ich aus tiefster Provinz stamme, sollte man schon lieber an planeing denken.

:augenrollen:

Aber um den Link erbitte ich natürlich.

NukNuk

Hooters
15.09.09, 23:20
Genau diesen Vorschlag machten ein paar linke Irre von SPD und Grünen:

Er nennt sich Bussing. :kif:

Ausländerkinder sollen nach ihren Vorstellungen mit dem Bus an (noch) deutsche Schulen gefahren werden, um den deutschen Kindern ihre Zukunft zu verbauen.

Ich suche den Link mal bei Gelegenheit raus.

DENEN ist nichts zu geisteskrank, aber man sollte sie sich gut merken!!!