Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kunstverständnis
„Wenn Kunst ausgelöscht wird, als wäre sie nie geschaffen, dann ist das eine Tragödie- ein kleiner Mord. Insofern hoffe ich denn auch, daß meine (und anderer Leute) Werke immer wieder dupliziert oder ausreichend konserviert und schließlich auch ins Weltall gerettet werden können, wenn dieser Planet denn irgendwann der unausweichlichen Supernova zum Opfer fällt.“
Hallo Redwing!
Ich griff aus Deinen Texten nur das obenstehende Zitat heraus, um zu seinem Inhalt etwas zu sagen.
Schlimmer noch als zerstörte (Kunst)-Werke finde ich, daß viele Werke gar nicht erst geschaffen werden. Das fängt schon damit an, daß die Begabung der Kinder nicht gefördert wird. Schreibt, malt, zeichnet und komponiert ein junger Mensch dann dennoch in seiner Freizeit, so werden seine Werke aus Tausend Gründen abgelehnt. Viele junge Menschen sah ich dann die Sinnfrage nach dem Leben stellen – und resignieren.
Gruß von Leila
... Schlimmer noch als zerstörte (Kunst)-Werke finde ich, daß viele Werke gar nicht erst geschaffen werden. Das fängt schon damit an, daß die Begabung der Kinder nicht gefördert wird.Kunst und Talent werden überreichlich gefördert, so sehr, daß millionen Künstler, dabei viele außerordentlich begabte und fähige Künstler, von ihrer Kunst nicht mal bescheiden leben können. Nimm alleine die bildende Kunst und klick diese Bild an:
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http://www.24-carat.de/2009/Fot-real.jpg (http://www.drublair.com/comersus/store/tica.asp) Mit Vorbereitung und Fertigstellung ca. 100 Std. Arbeit, wodurch diese Art Photo-Realismus leider eine brotlose Kunst bleibt, jedenfalls für alle Künstler ohne gute Kommerz-Anbindung, also wohl für 999‰ der Kunststudenten, die es mühsam erlernen.
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Daher überließ ich photo-realistische Visualisierung von Architektur-Projekten, wie die meisten meiner Kollegen, den PC-Programmen. Natürlich wird nun allenthalben viel photo-realistische "Kunst" angeboten, die aber in Wirklichkeit am PCs erzeugt ist.
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Das macht es für echte Künstler noch schwerer von ihrer Kunst zu leben. 100 Std. Arbeit pro Bild ist eben ganz schön happig, wenn dafür ein fairer Preis verlangt wird. Nö, also noch mehr Kunst-Förderung für junge Leute = nur Förderung von noch mehr Arbeitslosigkeit.
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Malerei, Musik, Schauspiel, Literatur, Bildhauerei: millionen Möchtegern Superstars! Eine Inflation an Künstlern wie nie zuvor. Plus dichtende Hausfrauen, malende Schlosser, singende Müllmänner und Pippimädchen, die mit 3 Shakespeare-Sätzen Schauspielerin sein wollen.
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Aber positiv ist:http://www.24-carat.de/Forum/Populus/ubi-map.gifdas Ding dreht sich trotz aller Möchtegern-Künstler weiter.
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Kunst und Talent werden überreichlich gefördert, so sehr, daß millionen Künstler, dabei viele außerordentlich begabte und fähige Künstler, von ihrer Kunst nicht mal bescheiden leben können. […]
Wir beide werden einander wahrscheinlich nie verstehen, Pythia, zumal meine Auffassung von Kunst eine ist, die Du wohl kaum teilen wirst. Jedes Jahr besuchte ich, nebst vielen andern Ausstellungen, die „Art Basel“, seit Jahrzehnten schon. Das meiste, was ich an Kunst zu sehen bekam, war meiner Meinung nach keine Kunst. Fleckenbilder sind meiner Meinung nach keine Kunst. Wenn Du unter Talentförderung verstehst, Kindern beizubringen, wie man Farbkübel ausleert und Farbtuben auspreßt, dann hast Du meine hundertprozentige Zustimmung.
Gruß von Leila
[…] Die Menschen, die für die Klärung der „Sinnfrage nach dem Leben“ eine „Förderung“ brauchen, sind zu bemitleiden.
Daß die Förderung, die mir mein Vater angedeihen ließ, eines Tages Dein Mitleid erwecken könnte, damit hatte ich nicht gerechnet.
Warum ist denn Deine Auffassung vom Kunst richtiger, als die von Pythia?
Daß meine Auffassung richtiger ist, behauptete ich nicht. Pythia spricht von „millionen Möchtegern Superstars!“, „eine[r] Inflation an Künstlern“. Er hat ein anderes Kunstverständnis als ich. Ich zähle die vielen Fleckenbildmaler und Installateure nicht zu den Künstlern (und stehe als Kunsthistorikerin mit meiner Meinung einsam auf weiter Flur).
Du hast noch keine Kinder, oder? Das Verständnis dessen, dass der einzige wirkliche natürliche Sinn des weiblichen Lebens die Vermehrung ist, eröffnet sich in der Regel nach der ersten Schwangerschaft. Der Rest ist schön, gut, großartig - aber kein Sinn des Lebens.
Zwei erwachsene Kinder und zwei Enkelkinder.
Gruß von Leila
Daß die Förderung, die mir mein Vater angedeihen ließ, eines Tages Dein Mitleid erwecken könnte, damit hatte ich nicht gerechnet.
Meintest Du mit der "Förderung" in Deiner Aussage
(...) Schlimmer noch als zerstörte (Kunst)-Werke finde ich, daß viele Werke gar nicht erst geschaffen werden. Das fängt schon damit an, daß die Begabung der Kinder nicht gefördert wird. Schreibt, malt, zeichnet und komponiert ein junger Mensch dann dennoch in seiner Freizeit, so werden seine Werke aus Tausend Gründen abgelehnt. Viele junge Menschen sah ich dann die Sinnfrage nach dem Leben stellen – und resignieren.(...)
die elterliche Förderung? Wie können dann die "Werke aus Tausend Gründen abgelehnt" werden? Wenn Papa&Mama sich weigern, den fünfhundertersten Kartoffeldruck"Kunstwerk" an der Kühlschranktür aufzuhängen?
Daß meine Auffassung richtiger ist, behauptete ich nicht. Pythia spricht von „millionen Möchtegern Superstars!“, „eine[r] Inflation an Künstlern“. . Und damit hat er - meiner Meinung nach - recht. Diese Inflation hat einen neuen Lebensentwurf geschaffen - ein Unerkannter Genie. Der nicht "genug gefördert wurde". Und dessen Werke "Tausend Gründen abgelehnt" werden. Das ist immerhin besser, als der Suizid. Daher - meinetwegen.
Er hat ein anderes Kunstverständnis als ich. Ich zähle die vielen Fleckenbildmaler und Installateure nicht zu den Künstlern (und stehe als Kunsthistorikerin mit meiner Meinung einsam auf weiter Flur). Und ich zähle - als Künstlerin - auch Handwerker, Softwareentwickler und Bauleiter zu den Künstlern.
Zwei erwachsene Kinder und zwei Enkelkinder.
Gruß von LeilaGlückwunsch! Und Du fragst immer noch nach dem Sinn des Lebens?
... Das meiste, was ich an Kunst zu sehen bekam, war meiner Meinung nach keine Kunst. Fleckenbilder sind meiner Meinung nach keine Kunst. Wenn Du unter Talentförderung verstehst, Kindern beizubringen, wie man Farbkübel ausleert und Farbtuben auspreßt, dann hast Du meine hundertprozentige Zustimmung.Meine Worte zu diesem Bild http://www.24-carat.de/2009/Fot-real.jpg (http://www.drublair.com/comersus/store/tica.asp) das 100 Std. Arbeit kostete, preisen keine Farbmatsch-Bildern an. Klar, wir haben zu viel Pseudo-Kunst, aber auch zu viele Künstler. Und da willst Du noch mehr jungen Menschen Flausen in den Kopf setzten?
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Millionen Künstler, dabei viele echt Begabte und Fähige, können von ihrer Kunst nicht mal bescheiden leben, Europas Kunstschulen werfen obendrein jährlich noch zigtausende chancenlos auf den Markt, und Du willst noch mehr arbeitslose Künstler produzieren?
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Viele Prodzenten von Farbmatsch-Bildern sind gute Künstler, deren Kunst unverkäuflich ist, also prodzieren sie Farbmatsch-Bilder, falls ein Kunst-Vermarkter ihnen damit Kohle verschafft, und da sind auch noch Heerscharen, die lieber arbeitslose Künstler sind als arbeitende Helfer.
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Unser Sozialsytem fördert das sogar: Osteuropa bietet ja genug Helfer. In Panama produzieren 32 gute Künstler in einem Atelier Klee, Renoir, Tintoretto und Sonstige im Akkord, und die Künstler sind froh, daß sie überhaupt Arbeit haben. Dem Manager bot ich eine Wette an:
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"Diesen Klee mache ich in 2 Stunden! Dein Jeep gegen Meinen?" Ich gewann den Jeep und den Haß der Maler, da der Manager dann mehr Tempo wollte. Der Jeep war ja ca. 9.000 US$ wert.
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Aber Hauptsache:http://www.24-carat.de/Forum/Populus/ubi-map.gifdas Ding dreht sich trotz aller Möchtegern-Künstler weiter.
... und dann kann man am Menschen mit technischen Ersatzteilen der Nano- bis Pico-Technologie rumbasteln, um das Alter auf 250 Jahre zu verlängern, was ich nicht mehr erleben möchte.Ich möchte es auch nicht erleben, vor Allem möchte ich nicht erleben, daß es noch schlimmer kommen könnte, denn da gibt es mehr als genug Horror-Visionen:
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Ramba-Zamba-Demo? Alte Bullen und Bullinnen an Monitoren schicken Betäubungsgas-Drohnen, Robot-Laster sammeln die Körper und bringen sie in Ersatzteil-Konservierungs-Tanks. Lungen, Augen, Nieren, Ohren, Goldzähne, Herzschrittmacher, Pimmel, Herzen und sonstige Teile können dann bei ebay ersteigert werden.
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Europas Export läuft gut, da Afrika, Asien und Mittelost genug Rohmaterial liefern. Reiche leben in gut geschützten Villenparks und werden 250 Jahre alt. Zuzügler arbeiten hier lieber bis 75 als in ihren Herkunfts-Ländern mit Fehlernährung und Ärztemangel kaum älter als 35 zu werden.
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Egal. Hauptsache: http://www.24-carat.de/Forum/Populus/ubi-map.gifdas Ding dreht sich trotz all unserer Futurologen weiter.
Meintest Du mit der „Förderung“ in Deiner Aussage die elterliche Förderung? Wie können dann die „Werke aus Tausend Gründen abgelehnt“ werden? Wenn Papa&Mama sich weigern, den fünfhundertersten Kartoffeldruck“Kunstwerk“ an der Kühlschranktür aufzuhängen?
Die Kinder an die Kunstwerke heranführen, sie ihnen zeigen und erklären, mit ihnen Museen und Bauwerke aller Art (vorallem Kirchen und Klöster) besuchen, das nenne ich unter anderem Förderung. Gefördert werde ich noch heute von meinem Mann dadurch, daß er mir die materielle Grundlage bietet, intellektuell unabhängig meine Studien zu betreiben. Ich muß weder einem Künstler noch Galeristen zu Gefallen reden und unterliege keinem Publikationszwang.
Und ich zähle – als Künstlerin – auch Handwerker, Softwareentwickler und Bauleiter zu den Künstlern.
Dieser Satz vereinfacht unser Gespräch ungemein. Er könnte von meinem Spezialfreund Joseph Beuys stammen. Beim besten Willen gelang es mir noch nie, einen Wasserhahn oder Lichtschalter für ein Kunstwerk zu halten, spreche aber beiden einen großen praktischen Nutzen zu. Die glorreichen Zeiten der Kachelofenbauer sind vorbei. Wir haben heute ‚kunstvolle‘ Radiatoren und Konfektoren.
Glückwunsch! Und Du fragst immer noch nach dem Sinn des Lebens?
Nein. Oder fragte ich nach ihm?
Gruß von Leila
(...)
Dieser Satz vereinfacht unser Gespräch ungemein. Er könnte von meinem Spezialfreund Joseph Beuys stammen. Beim besten Willen gelang es mir noch nie, einen Wasserhahn oder Lichtschalter für ein Kunstwerk zu halten, spreche aber beiden einen großen praktischen Nutzen zu. Die glorreichen Zeiten der Kachelofenbauer sind vorbei. Wir haben heute ‚kunstvolle‘ Radiatoren und Konfektoren.(...)
Ein Lichtschalter - da, wo man es braucht, da, wo man es vermutet, unauffällig und trotzdem immer zu Hand wenn es dunkel wird ist für mich ein Kunstwerk des Installateurs. Ein Software, flüssig, stabil und unauffällig, wie ein bequemes Schuhwert - ist die Kunst des Programmierers. Die Welt ist voll von Kunst. Meinst Du nicht?
Ein Lichtschalter - da, wo man es braucht, da, wo man es vermutet, unauffällig und trotzdem immer zu Hand wenn es dunkel wird ist für mich ein Kunstwerk des Installateurs. Ein Software, flüssig, stabil und unauffällig, wie ein bequemes Schuhwert - ist die Kunst des Programmierers. Die Welt ist voll von Kunst. Meinst Du nicht?
Wenn man alles das, was in den Baumärkten und Warenhäusern angeboten wird, für Kunst hält, dann ersäuft die Welt in der Kunst, und die Kunst in ihr.
Gruß von Leila
Die Welt „ersäuft“ in der Tat in der Kunst. Auch wenn Du mich – leider – nicht verstanden hast.
Aber so sind nun mal die Kunsthistoriker, gell?
Das muß wohl so sein. Mir wäre schon sehr geholfen, wenn ich die Fleckenbilder verstehen könnte.
Auguste Rodin, Adam Krafft, die beiden Syrlins, die Schmutzers allesamt, Erasmus Grasser, Erst Barlach, Franz Xaver Faichtmayr, Gregor Erhart, Hubert Gerhart, Ignaz Günther, Johann Baptist Straub, Johann Georg Üblherr, Jörg Unkair, Jörg Zürn, Käthe Kollwitz, Michelangelo Buonarroti, Nicolaus Gerhaert von Leyden, Tillmann Riemenschneider, Veit Stoß – über deren Werke mache ich mir Gedanken. Ein rostiger Würfel auf der grünen Wiese begeistert mich nicht.
Gruß von Leila
Das muß wohl so sein. Mir wäre schon sehr geholfen, wenn ich die Fleckenbilder verstehen könnte.(...) Hm.
Wozu willst Du die Fleckenbilder verstehen? Für die subjektive Beurteilung vom Kunst reicht eigentlich "gefällt mir" oder "gefällt mir nicht". Die Welt versteht Mona Lisa seit Jahrhunderten nicht ... und? Ist sie nun keine Kunst?
Hm.
Wozu willst Du die Fleckenbilder verstehen? Für die subjektive Beurteilung vom Kunst reicht eigentlich „gefällt mir“ oder „gefällt mir nicht“. Die Welt versteht Mona Lisa seit Jahrhunderten nicht … und? Ist sie nun keine Kunst?
Immerhin sieht jedes Kind, daß das Gemälde eine Person vor einer Landschaft darstellt.
Gruß von Leila
Immerhin sieht jedes Kind, daß das Gemälde eine Person vor einer Landschaft darstellt.Venezuelas Jésus Raphael Soto (http://images.google.com/images?hl=de&rls=com.microsoft%3Ade%3AIE-SearchBox&rlz=1I7ADBR_de&um=1&sa=1&q=J%C3%A9sus+Raphael+Soto&btnG=Bilder-Suche&aq=null&oq=Victor+Vasarely), einer der ganz Großen, stieg aus der 2. in die 3. Dimension, angeregt vom Ungarn Victor Vasarely (http://images.google.com/images?hl=de&rls=com.microsoft:de:IE-SearchBox&rlz=1I7ADBR_de&um=1&q=Victor+Vasarely&sa=N&start=0&ndsp=20). Er malte nie Kühe mit Eutern in Brennesseln oder Kinder, die vor schöner Landschaft im See ersaufen.
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Ich hatte das irre Glück mit ihm zu arbeiten, als ein Soto-Werk in der Cavendes-Bank, Caracas, installiert wurde: Menetekel • die Schrift an der Wand. 2-dimensionale Darstellungen seiner Kunst hat leider nicht den Zugriff auf die Seele wie seine 3.dimensionalen Werke, die eine 4. Dimension vortäuschen, da sie sich scheinbar bewegen.
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Lufthauch am und Fluktuation im Auge täuschen die Bewegung vor. Vasarely dagegen arbeitete 2-dimensional und fängt Seelen ein mit gemalter 3. Dimension und Verwirrspiel.
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Links und Mitte Vasarely. Rechts Soto, Titel: espacio real 25
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Ich sah schon Leute unendlich lange fasziniert Werke von Soto betrachten, da sie ihre Seele dem Bann der Dimensions-Interaktion offenbar nicht entreißen konnten.
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Aber positiv ist:http://www.24-carat.de/Forum/Populus/ubi-map.gifdas Ding dreht sich trotz aller Möchtegern-Künstler weiter.
Jon T Essberger
09.09.09, 06:59
Ein Lichtschalter - da, wo man es braucht, da, wo man es vermutet, unauffällig und trotzdem immer zu Hand wenn es dunkel wird ist für mich ein Kunstwerk des Installateurs. Ein Software, flüssig, stabil und unauffällig, wie ein bequemes Schuhwert - ist die Kunst des Programmierers. Die Welt ist voll von Kunst. Meinst Du nicht?
Du verwechselst Kunst und Handwerk.
An Pythia:
In allen von Dir bisher gezeigten Bildern sehe ich sofort: es steckt eine Menge Arbeit und Können in ihnen. (Das letzte Bild zeigt ein dreidimensionales Objekt, oder?) Allein über Vasarelys Werke könnte man seitenlang schreiben, ohne die Leser zu langweilen.
Gruß von Leila
... Das letzte Bild zeigt ein dreidimensionales Objekt, oder?Oder! http://venciclopedia.com/images/thumb/1/16/Jesus_Soto.jpg/250px-Jesus_Soto.jpg Das lustige an Soto: er sah so aus, wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Aus jeder Pore grinste der Humor, den auch seine Werken haben. So wie Vasarely mit 2-dimensionalen Werken eine 3. Dimension vortäuschte, erzeugen Sotos 3-dimensionale Werke den Eindruck der 4. Dimension:
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Zeit, durch Bewegung gezeigt, die im Auge des Betrachter existiert aber nicht geschieht. Er wußte: kleinste Bewegung der Pupillen ändert die Perspektive und täuscht Bewegung vor, da die Pupillen keines Betrachters punktgenau in Position verharren.
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So sind seine Werke photographisch unerfaßbar. Selbst 3-dimensionaler Film könnte es nur schaffen, falls die Kameras in Wimpernschlag-Tempo Fokus und Position der Pupillen simulieren.
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Hier in Frankfurt steht eine Arbeit, die meinem Gefühl nach nur Soto nachempfunden ist, da ich seine Hand nicht darin spüre. Na, vielleicht täusche ich mich. Ich sollte mal erkunden, wer es schuf. Vielleicht war es doch Soto: klick hier und sieh selbst (http://static.panoramio.com/photos/original/5077696.jpg)!
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http://filipspagnoli.files.wordpress.com/2009/06/mc-escher-ascending-overpopulation1.jpg M.C. Escher (http://images.google.com/images?hl=de&rls=com.microsoft:de:IE-SearchBox&rlz=1I7ADBR_de&um=1&q=Maurits+Cornelis+Escher&sa=N&start=0&ndsp=20) foppte die Betrachter seiner Bilder ja auch gerne, und ich lasse mich gerne von Künstlern verarschen.
http://www.mathcurve.com/surfaces/mobius/mobiusescher.gif
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