Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : [Sammelstrang] Finanz- und Wirtschaftskrise vor dem Ende?
mentecaptus
27.07.09, 11:25
GFK-UMFRAGE
Konsumklima verbessert sich überraschend stark
Die wirtschaftliche Zuversicht wächst, entsprechend hellt sich die Stimmung der Verbraucher auf: Der Konsumklimaindex steigt bereits zum vierten Mal in Folge - und zwar wesentlich stärker als erwartet. Der private Konsum wird damit als Konjunkturstütze immer wichtiger.
Mehr... (http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,638422,00.html)
In den letzten Jahren war ja vor allem der Außenhandel der Wachstumsmotor der deutschen Konjunktur und hat einen Abbau der Arbeitslosigkeit von 5 auf 3 Mio. ermöglicht. Doch der Welthandel liegt noch darnieder, auch wenn erste Zahlen aus den USA und aus China eine Belebung andeuten. Dass nun der private Konsum in Deutschland so stark ist, ist ein deutliches Hoffnungszeichen, dass der Einbruch doch nicht so stark ausfällt, wie befürchtet, und die Delle vielleicht sogar eher unmerklich an uns vorrüber zieht. Und das wäre mehr als erstaunlich...
mentecaptus
27.07.09, 20:48
FINANZKRISE
Kreditvergabe an Unternehmen schrumpft im Rekordtempo
Bittere Zeiten für Firmen in der Euro-Zone: Die Summe der Bankdarlehen an Unternehmen ist laut Zentralbank im Juni um 35 Milliarden Euro geschrumpft - der stärkste Rückgang seit Einführung der Statistik. Besonders knauserig sind private Institute und Landesbanken.
Mehr... (http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,638527,00.html)
Eine heikle Angelegenheit. Einerseits fragen die Unternehmen aufgrund der Krise zurzeit weniger Kredite nach, andererseits sind gerade die langfristigen Finanzierungen für Investitionen momentan kaum zu bekommen, weil die Banken die Darlehensnehmer nicht gut genug einschätzen können. Es droht eine Abwärtsspirale, die die Konjuntur hart treffen kann. Weltweit.
Der SSV beginnt – und die Kauflaune der Deutschen steigt auf Rekordniveau trotz Krise. Auf den ersten Blick sind die Daten erstaunlich. Doch für die Konsumfreudigkeit gibt es handfeste Gründe. Allerdings sollten Optimisten die Warnrufe nicht ignorieren – der Ernstfall für den Konsum kommt noch.
Quelle (http://www.welt.de/wirtschaft/article4202993/Warum-Verbraucher-trotz-Krise-in-Kauflaune-sind.html)
mentecaptus
28.07.09, 00:24
... der Ernstfall für den Konsum kommt noch: Quelle (http://www.welt.de/wirtschaft/article4202993/Warum-Verbraucher-trotz-Krise-in-Kauflaune-sind.html)
Das ist ja mal ein Freud'scher Verschreiber, Karstadt nochemal... :-D
FINANZKRISE
Kreditvergabe an Unternehmen schrumpft im Rekordtempo
Bittere Zeiten für Firmen in der Euro-Zone: Die Summe der Bankdarlehen an Unternehmen ist laut Zentralbank im Juni um 35 Milliarden Euro geschrumpft - der stärkste Rückgang seit Einführung der Statistik. Besonders knauserig sind private Institute und Landesbanken.
Mehr... (http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,638527,00.html)
Eine heikle Angelegenheit. Einerseits fragen die Unternehmen aufgrund der Krise zurzeit weniger Kredite nach, andererseits sind gerade die langfristigen Finanzierungen für Investitionen momentan kaum zu bekommen, weil die Banken die Darlehensnehmer nicht gut genug einschätzen können. Es droht eine Abwärtsspirale, die die Konjuntur hart treffen kann. Weltweit.
Ich kenn ja so einige Leute und überall hört man dasselbe, es gäbe sogar genug Aufträge, nur die Banken rücken halt keine Kohle raus.
Witzige Krise....
mentecaptus
28.07.09, 11:47
Ich kenn ja so einige Leute und überall hört man dasselbe, es gäbe sogar genug Aufträge, nur die Banken rücken halt keine Kohle raus.
Für kurz- und mittelfristige Ausleihungen stellen die Banken auch genug Geld zur Verfügung, daher sieht man die Kreditklemme an den absoluten Zahlen nicht auf den ersten Blick. Aber die für Investitionen (zB in Maschinen oder Produktionsstätten) nötigen langfristigen Kredite vergeben Banken momentan fast gar nicht und das beschränkt nicht nur die Unternehmen, sondern es gefährdet sie massiv. Denn aus einer Krise kommt man nur heraus, wenn man die nötigen Schritte einleitet, um auch danach im Wettbewerb bestehen zu können. Und hier klemmt's dank der Banken - man könnte als Positives erwähnen, dass es nicht nur deutschen Unternehmen so geht, sondern allen, weltweit. Daher kann sich zurzeit keiner wirkliche Vorteile verschaffen, abgesehen von Unternehmen, die entweder privates Geld von Hedgefonds und/oder private Equity Firmen erhalten oder sich über die Ausgabe neuer Aktien via Börse finanzieren können. Da wird einiges passieren in den nächsten Wochen und Monaten, denn auch so kann man sich langfristige Mittel besorgen. Aber in der Regel eben nicht der Mittelstand, das Rückgrat unserer Wirtschaft, der 80% unserer Arbeitsplätze bereitstellt.
mentecaptus
29.07.09, 01:21
Es mehren sich die Anzeichen für ein baldiges Ende der Finanz- und Wirtschaftskrise, die die Welt seit einem Jahr im Würgegriff hat. Neustes Beispiel ist die Stabilisierung des amerikanischen Immobilienmarktes, der Auslöser der Immobilienkrise war.
Erstmals seit Ausbruch der Krise
US-Eigenheime teurer
In den USA mehren sich die Anzeichen für eine Stabilisierung des kriselnden Immobilienmarktes. Die Preise für Einfamilienhäuser zogen im Mai zum ersten Mal seit fast drei Jahren an. In 20 Ballungsgebieten stiegen sie um durchschnittlich 0,5 Prozent im Vergleich zum Vormonat.
Mehr... (http://www.n-tv.de/wirtschaft/US-Eigenheime-teurer-article438104.html)
Wenn man bedenkt, dass ein Großteil der Abschreibungsprobleme bei Banken, Versicherungen und Pensionsfonds auf den Wertverfall der Immobilienpreise und die damit einhergehenden Ausfälle bei Immobilienfinanzierungen zurückzuführen ist, kann man diese Meldung gar nicht genug begrüßen!
Nun sind 0,5% Anstieg eigentlich nicht dramatisch, nach den deutlichen Verlusten zuvor ist es jedoch ein klarers Konsolidierungssignal und wohl der Beginn der Aufwärtsbewegung. Wie stark diese ausfallen und wie schnell die Erholung sein wird, bleibt abzuwarten. Ich denke, erstmal wird es nur langsam aufwärts gehen, einige Monate lang, dann wird das Tempo zunehmen.
Igni et ferro
29.07.09, 17:03
Sollte dem tatsächlich so sein wie du schreibst?
Dagegen spricht, dass Bundesarbeitgeberpräsident Dieter Hundt über mögliche Lohnkürzungen zur Überwindung der Krise offen Diskutiert, dass der Anstieg der Arbeitslosigkeit immer noch ungebrochen ist und die Arbeitsagentur bis zum ende des Jahres mit weiteren (mindestens) 150.000 Arbeitslosen rechnet und das Wirtschaftsweise davon ausgehen, das weitere Klein- und Mittelständische Betriebe den Löffel abgeben werden.
Werner Sinn damit rechnet, das mitte nächsten jahres die Auswirkungen vollends zu spüren sein werden.
mentecaptus
29.07.09, 18:19
Sollte dem tatsächlich so sein wie du schreibst?
Dagegen spricht, dass Bundesarbeitgeberpräsident Dieter Hundt über mögliche Lohnkürzungen zur Überwindung der Krise offen Diskutiert, dass der Anstieg der Arbeitslosigkeit immer noch ungebrochen ist und die Arbeitsagentur bis zum ende des Jahres mit weiteren (mindestens) 150.000 Arbeitslosen rechnet und das Wirtschaftsweise davon ausgehen, das weitere Klein- und Mittelständische Betriebe den Löffel abgeben werden.
Werner Sinn damit rechnet, das mitte nächsten jahres die Auswirkungen vollends zu spüren sein werden.
Der Arbeitsmarkt hinkt der realen Entwicklung aber hinterher, das wird auch schon seit Monaten berichtet. Und es ist auch logisch, weil erst die Auftragseingänge zurückgehen, dann die Produktion und dann erst werden Leute entlassen. Die Zwischenstufe ist nun noch die Kurzarbeit, die vor der Entlassung steht, wenn sich die Situation nicht bessert.
Igni et ferro
29.07.09, 19:11
Der Arbeitsmarkt hinkt der realen Entwicklung aber hinterher, das wird auch schon seit Monaten berichtet. Und es ist auch logisch, weil erst die Auftragseingänge zurückgehen, dann die Produktion und dann erst werden Leute entlassen. Die Zwischenstufe ist nun noch die Kurzarbeit, die vor der Entlassung steht, wenn sich die Situation nicht bessert.
Schon klar, aber der kleine Mann ist nun mal immer in den A gezweickt.
Denn egal ob Krise oder nicht, den Firmen geht es um Gewinnmaximierung und die Firmen sind auch nicht bereit zu reinvestieren, lieber schreit man nach Vater Staat und will Finanzhilfen auf Steuerzahlerkosten und will auch noch Lohnsenkungen durchsetzen und entlassen was man entlassen kann.
Da Vater Staat auch Hartz-4-Sklaven in die Privatwirtschaft (http://indexexpurgatorius.myblog.de/indexexpurgatorius/art/6940315/Wie-Deutschland-die-Sklaverei-als-Parallelgesellschaft-einfuhrt) schickt, kann man diese billigen Arbeitskräfte ja auch für sich schuften lassen, der Steuerblödi trägt ja die Kosten, und wer den Gewinn einstreicht brauche ich dir ja wohl nicht sagen.
mentecaptus
29.07.09, 19:28
Schon klar, aber der kleine Mann ist nun mal immer in den A gezweickt.
Denn egal ob Krise oder nicht, den Firmen geht es um Gewinnmaximierung und die Firmen sind auch nicht bereit zu reinvestieren, lieber schreit man nach Vater Staat und will Finanzhilfen auf Steuerzahlerkosten und will auch noch Lohnsenkungen durchsetzen und entlassen was man entlassen kann.
Da Vater Staat auch Hartz-4-Sklaven in die Privatwirtschaft (http://indexexpurgatorius.myblog.de/indexexpurgatorius/art/6940315/Wie-Deutschland-die-Sklaverei-als-Parallelgesellschaft-einfuhrt) schickt, kann man diese billigen Arbeitskräfte ja auch für sich schuften lassen, der Steuerblödi trägt ja die Kosten, und wer den Gewinn einstreicht brauche ich dir ja wohl nicht sagen.
Naja, Gewinnmaximierung steht in Zeiten der krise nicht als oberstes auf der Agenda, sondern Unternehmenserhalt. BEi nicht wenigen Firmen sind 70% der Aufträge weggebrochen, das geht gerade bei kleineren Mittelständlern schnell an die Existenz. Und dass Firmen nicht investieren wollen, erfahre ich aus meinen Gesprächen eher anders. Sicher, einige verschieben das nochmal und wollen erstmal sehen, wie sie aus der Krise rauskommen, andere haben massive Probleme, langfristige Kredite für ihre Investitionen zu bekommen. Und wer eine 30-Jahres-Investition für nur 10 Jahre finanziert und dann darauf hofft, er würde in 10 Jahren schon eine Lösung finden, sollte sich nicht "Unternehmer" nennen dürfen, sondern Abenteurer, Spekulant oder Zocker.
mentecaptus
30.07.09, 12:09
Beschäftigung
Arbeitslosenzahl steigt geringer als erwartet
Der Arbeitsmarkt in Deutschland hat sich im Juli besser entwickelt als von Experten erwartet. Die Bundesagentur für Arbeit hat 3,462 Millionen Arbeitslose registriert. Das sind 52.000 mehr als im Juni. Die Arbeitslosenquote hat sich damit im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 8,2 Prozent erhöht.
Mehr... (http://www.welt.de/wirtschaft/article4222271/Arbeitslosenzahl-steigt-geringer-als-erwartet.html)
Finanz- und Wirtschaftskrise vor dem Ende?
Das wollen wir doch nicht hoffen.
mentecaptus
31.07.09, 13:46
Jobcenter-Mitarbeiter suchen das Weite
Die schlechte Konjunktur erreicht den Arbeitsmarkt - und ausgerechnet mitten in der Krise droht den Jobcentern das Chaos: Weil die Große Koalition an einer überfälligen Neuregelung gescheitert ist, suchen sich derzeit reihenweise Mitarbeiter neue Jobs. Der Vermittlung droht ein Fiasko.
Mehr... (http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,639006,00.html)
mentecaptus
31.07.09, 18:18
Rückgang schwächer als erwartet
US-Wirtschaft drosselt Talfahrt
Neuer Lichtblick für die US-Konjunktur: Die Talfahrt der größten Volkswirtschaft der Welt hat sich im zweiten Quartal deutlich verlangsamt. Das Bruttoinlandsprodukt schrumpfte aufs Jahr hochgerechnet nur noch um ein Prozent, wie das US- Handelsministerium am Freitag mitteilte. In den ersten drei Monaten hatte das Minus nach revidierten Zahlen noch 6,4 Prozent betragen.
Mehr... (http://www.n-tv.de/wirtschaft/US-Wirtschaft-drosselt-Talfahrt-article443135.html)
Auf's Jahr gerechnet nur 1% Rückgang, das ist eine hervorragende Botschaft. Denn es sieht so aus, als würde am Ende des Jahres dann doch eher ein - wenn auch moderates - Wirtschaftswachstum zu Buche schlagen anstelle des befürchteten deutlichen Minus. Die positiven Signale mehren sich... :-)
mentecaptus
31.07.09, 22:37
AUFSCHWUNG-SIGNALE
Amerika spekuliert auf ein Ende der Rezession
In Amerika wachsen die Hoffnungen, dass die Wirtschaftskrise bald überstanden ist: Präsident Obama, das US-Handelsministerium und der Internationale Währungsfonds prognostizieren für Mitte 2010 den Aufschwung. Die Anleger an der Wall Street eilen voraus - und kaufen Aktien.
Mehr... (http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,639704,00.html)
Die Krise ist doch nur deswegen da, weil einige sie unbedingt herbeireden wollen.
Die Regierung hat das schon gut im Griff.
Wenn ich so durch die Straßen gehe spüre ich nichts von einer Krise.
Die Menschen sitzen wie bisher im Café, kaufen wie bisher ein und fahren
in Urlaub.
Es müsste mal mehr Optimismus verbreitet werden.
Wenn ich so durch die Straßen gehe spüre ich nichts von einer Krise.
Die Menschen sitzen wie bisher im Café, kaufen wie bisher ein und fahren
in Urlaub.
also in meiner firma merken wir da schon was sehr reales :(
Ich denke , durch die Milliardenspritzen wird der offene Ausbruch der Krise
nur zeitversetzt,- aber nicht verhindert.
Und das die Leute weiterhin unbeschwert ihren Vergnuegungen nachgehen,
ist mit Sicherheit kein relevantes Zeichen fuer eine Bewaeltigung der Krise,-
die Leute in Hiroshima sassen auch bis zur letzten Sekunde nichtsahnend
in ihren Teestuben..........:grin:
mentecaptus
01.08.09, 11:15
Ich denke , durch die Milliardenspritzen wird der offene Ausbruch der Krise
Welche "Milliardenspritzen" denn? Sicher, es gab die Abwrackprämie und es gibt die Konjunturpakete zur Finanzierung von öffentlichen Infrastrukturmaßnahmen. Aber ansonsten gibt es zuvorderst Bürgschaftsversprechen gegenüber Banken und bzgl. von sog. "toxischen" Wertpapieren. Da ist noch kein Geld geflossen und das muss es auch nur, wenn die "Wertpapiere" ihren Wert wirklich verlieren, also nicht mehr bedient und zurückgezahlt werden.
Was macht diese Papiere denn "toxisch", wieso sind die "giftig"? Es handelt sich um verbriefte Hypotheken-Kredite, zumeist von US-Amerikanern, ohne feste Laufzeit mit variablen Zinssätzen, die meistens ausschließlich durch die finanzierte Immobilie besichert sind. Das war viele Jahre lang ein tolles Geschäft: in einem wachsenden Immobilienmarkt mit stetig steigenden Immobiliepreisen konnte man Leuten, die kein Eigenkapital haben und die keine Sicherheiten stellen können, eine Immobilie verkaufen und zu 100 Prozent finanzieren. Sie mussten nur die Zinsen bezahlen, nicht mal tilgen. Denn im Fall eines Ausfalls konnte man das Haus immer noch gewinnbringend verkaufen. Und eie Zinsen waren wahnsinnig niedrig, dass die Raten von wirklich jedem bezahlt werden konnten. Und genau hier schlug der Blitz ein! Nach dem Zusammenbruch der Dot-Com-Blase an den Börsen hat die FED (die amerikanische Notenbank) den dramatischen Konjunktureinbruch dadurch abgewehrt, dass sie die Märkte mit billigem Geld versorgt und so die Nachfrage stark angekurbelt hat. Diese niedrigen Zinsen flossen in den Konsum und in Immobilien. Bis 2006/2007, als die FED aufgrund der deutlich anziehenden Inflationsraten die Zinsen schrittweise von etwa 1 Prozent auf 4,5 Prozent anhob - und damit die monatlichen Zinszahlungen für die Immobilienkredite mehr als viermal so teuer machte. Das brachte viele der Kreditnehmer ins Straucheln und die Banken fingen an, deren Immobilien, die als Sicherheiten dienten, zum Verkauf zu stellen. Doch der Markt besteht aus Angebot und Nachfrage. Die Nachfrage sank, weil die Zinsen und damit die Kosten nicht mehr so attraktiv waren und das Angebot stieg, weil immer mehr Immobilien verwertet werden sollten. Dies führte zu einem immer schneller werdenden Preisverfall am Immobilienmarkt und somit zu Abschreibungsbedarf bei den Banken. Denn die als sicher eingestuften Finanzierungen erwiesen sich bisweilen als uneinbringlich und mussten in den Büchern so bilanziert werden. Was sich als Verlust im Jahresabschluss und als Belastung für das Eigenpaital in der Bilanz auswirkt. Und zwar massenhaft und steigend.
Es betraf also immer mehr Leute mit immer mehr Immobilien und führte dazu, dass auch die Banken selbst in Schwierigkeiten gerieten, weil sich die Abschrebungen zu Milliarden summierten und das Eigenkapital aufzehrten. Gleichzeitig mussten sie nicht nur mit den aktuellen Verlusten fertig werden, sondern sie hatten auch für die zu erwartenden Ausfälle der Zukunft zusätzlich Rückstellungen zu bilden, also Vorsorge zu treffen. Das brachte die banken reihenweise in Probleme.
Doch nicht nur sie. Es stellte sich heraus, dass die Banken ihre Risiken verteilt, sie weitergereicht hatten. Sie haben sie - bisweilen in verschachtelten Derivaten versteckt - anderen Banken, Versicherungen, Pensionsfonds usw. verkauft, die jahrelang gute Renditen aus diesen Papieren erzielten. Bis deren Wert verfiel und die Erträge dramatisch zurückgingen. Also mussten auch diese Papiere abgeschrieben werden und so erreichte die Krise die asiatischen und europäischen Banken. Ihre "Wertpapiere" verloren dramatisch an Wert, ebenso die Anleihen und Aktien der amerikanischen Banken, von denen die europäischen und asiatischen Banken und Versicherungen und Fonds viele in ihren Depots hatten. Also mussten diese Werte abgeschrieben werden und reduzierten die Werte der europäischen und asiatischen Banken - deren Aktien auch bei den Amerikanern im Portfolio lagen und weiteren Wertberichtigungsbedarf auslösten.
Parallel hierzu waren die Energie- und Rohstoffpreise weltweit auf horrende Höchststände gestiegen, nicht zuletzt dank Chinas Nachfrage im Vorfeld der Olypmischen Spiele. Der Einbruch des Erdölpreises von 150 USD auf 40 USD seit Juli 2008 ist dann auch die Konsequenz aus einer einbrechenden globalen Wirtschaftsleistung und der schlagartig nachlassenden Nachfrage Chinas mit Abschluss der Olypischen Spiele. Edelmetalle, Rohstoffe, Öl, das sind sonst "Fluchtwährungen", wenn es an der Börsen mal nicht so läuft. Doch die Preise kollabierten parallel zu den Anleihen- und Aktienmärkten. Also zogen die Menschen ihr Geld aus diesen Anlagen ab und verstärkten den Absturz noch.
Und dann kam der Super-Gau, jener Morgen, als die amerikanische Regierung meinte, Lehmann Brothers, die viertgrößte Investmentbank der Welt, sei nicht "systemisch" genug, um unbedingt gerettet werden zu müssen. Bis dahin gab es ein Grundvertrauen der Banken untereinander, dass die Banken durch Stützungsfonds und nötigenfalls die Regierung gesichert sind, man sich also untereinander auch kurzfristig mal eben aus der Patsche helfen kann. Mit der unterlassenen Hilfeleistung für Lehman brach dieses System zusammen und die Banken haben sich untereinander kein Geld mehr geliehen. Denn wenn die viertgrößte Investmentbank der Welt zusammenbrechen kann, wie sicher ist dann eine Nomura Securities, eine Deutsche Bank, eine Banque National de Paris, die Royale Bank of Scottland? Der internationale Geldstrom ist das Rückgrat der globalen Wirtschaft und die Bush-Regierung hat dieses Rückgrat mit einem Schlag gebrochen. Das wirkt bis heute nach, die Banken haben ihre Tätigkeit in diesem Bereich nur bedingt wieder aufgenommen.
All diese Faktoren kumulierten sich zu dem, was wir Wirtschafts- und Finanzkrise nennen. Und die Regierungen tun vor allem eines: Vertrauen wieder herstellen. Durch Bürgschaften, durch Sicherheitsleistungen. Hilfe zur Selbsthilfe ist der Schlüssel.
Sicher, wenn alle Bürgschaften geleistet werden müssten, würde das Billionen (!) kosten und das wäre von keinem aufzubringen. Aber was ist Geld schon außer bedrucktes Papier? Es ist nur eines: Vertrauen. Vertrauen darin, dass das Geld auch morgen noch den gleichen Wert hat wie heute und ich dafür jedes Gut eintauschen kann, welches ich wünsche. Die Regierungen stellen dieses Vertrauen wieder her. Wenn dies gelingt - und es sieht sehr danach aus - dann fallen keine Bürgschaftsleistungen an, müssen die Unsummen nicht fließen. Wenn die Wirtschaft sich stabilisiert und die Immobilienpreise nicht mehr ins Bodenlose fallen, sondern sich wieder erholen, dann entsteht kein weiterer Abschreibungsbedarf mehr bei den Banken. Ihre Erträge werden nicht mehr durch Abschrebungen völlig weggefressen, sie erzielen wieder Gewinne - die sie an Aktionäre ausschütten und/oder versteuern. Die Banken suchen nach Möglichkeiten, dieses Geld irgendwie anzulegen, damit es Erträge abwirft: sie vergeben wieder Kredite.
Und wenn man sich die Wirtschaftsnachrichten der letzten Wochen ansieht, dann fallen einem immer mehr solcher postiven Signale auf, die allein genommen nicht so bedeutend sind, aber zusammen eben eine Trendwende aufzeigen, eine Rückkehr des Vertrauens, eine Normalisierung der Lage. Das bedeutet nicht, dass nicht noch negative Nachrichten kommen, zB vom Arbeitsmarkt. Dennd er hinkt der Entwicklung etwa 6 Monate hinterher und wir werden in diesem Jahr bestimmt die 4 Miomarke überschreiten bei den Arbeitslosen. Aber das war es dann auch, die Wirtschaft stabilisiert sich heute und die Nachfrage nach Arbeitsplätzen nimmt in einigen Monaten wieder zu, weil die Aufträge da sind und man Personal braucht, um sie abzuarbeiten.
Was unterm Strich bleibt, sind Milliarden für Konjunkturprogramm und erhebliche Steuereinbußen für etwa 18 Monate, eine deutliche Zunahme der Arbeitslosigkeit und entsprechende Ausfälle bei den Sozialversicherungsbeiträgen. Das wird dauern, das wieder auszugleichen, aber es ist eben nicht unmöglich, keine Apokalypse mehr. Sondern nur noch eine "normale" Rezession. Wenn die auch mit 18 Monaten äußerst und untypisch kurz ausfällt. Den Notenbanken und den Regierungen sei dank. Sie waren zwar Mitauslöser der Krise, aber sie haben sie auch (mit) gemeistert. Entscheidend wird sein, nicht gleich zur Tagesordnung überzugehen, sondern aus den Fehlern zu lernen und sie abzustellen. So ein "Experiment" müssen wir uns nicht nochmal antun...
mentecaptus
01.08.09, 21:27
AKTIEN-HAUSSE
Börsenboom weckt Hoffnung auf Krisenende
Erstaunliches passiert an der Börse: Unternehmen wie die Deutsche Bank und Daimler legen durchwachsene Zahlen vor - trotzdem steigt der Dax. Experten streiten darüber, was dieser Börsenboom zu bedeuten hat. Doch einen baldigen Kursrückschlag fürchten nur noch wenige.
Mehr... (http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,639562,00.html)
AKTIEN-HAUSSE
Börsenboom weckt Hoffnung auf Krisenende
Erstaunliches passiert an der Börse: Unternehmen wie die Deutsche Bank und Daimler legen durchwachsene Zahlen vor - trotzdem steigt der Dax. Experten streiten darüber, was dieser Börsenboom zu bedeuten hat. Doch einen baldigen Kursrückschlag fürchten nur noch wenige.
Mehr... (http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,639562,00.html)
Tscha, in schlechten Zeiten kaufen...
Gibt es eigentlich schon neue "Derivate", mit denen wir verarscht werden sollen?
mentecaptus
01.08.09, 21:45
Tscha, in schlechten Zeiten kaufen...
Gibt es eigentlich schon neue "Derivate", mit denen wir verarscht werden sollen?
Ja, die "4-Mio-neue-Jobs-Mogelpackung" von Steinmeier. Ist aber nur für SPD-Wähler nicht durchsichtig genug. :-D
Ja, die "4-Mio-neue-Jobs-Mogelpackung" von Steinmeier. Ist aber nur für SPD-Wähler nicht durchsichtig genug. :-D
Lach nur nicht zu laut. Mente. Mal abwarten was uns die Bundesangie so verspricht...
Ein "hängt den Hering höher"- Wahlkampf wird das sicher nicht werden.
Igni et ferro
01.08.09, 22:13
Ein "hängt den Hering höher"- Wahlkampf wird das sicher nicht werden.
Egal wie man sich vor der Wahl verspricht, was nach der Wahl ist ist Ausschlaggebend.
Und der Hering wird mit Sicherheit nach der Wahl höher gehängt.
mentecaptus
04.08.09, 20:14
Fast 30 Prozent Plus
Automarkt im Aufwind
Die Abwrackprämie verleiht dem deutschen Automarkt weiter Flügel. Gegenüber dem Vorjahr sind die Verkäufe im ersten Halbjahr um fast 30 Prozent gestiegen. Zwei Drittel der Anmeldungen gehen dabei auf das Konto deutscher Hersteller, während die Importeure am meisten zulegen konnten.
Mehr... (http://www.n-tv.de/wirtschaft/Automarkt-im-Aufwind-article447080.html)
mentecaptus
06.08.09, 19:42
WIRTSCHAFTSWACHSTUM
Guttenberg macht Hoffnung auf Rezessionsende
Die Rezession nähert sich dem Ende: Die deutsche Wirtschaft hat der Bundesregierung zufolge ihre Talfahrt gestoppt. Wirtschaftsminister Guttenberg erwartet für die zweite Jahreshälfte sogar wieder Wachstum - warnt aber davor, jetzt schon in Euphorie auszubrechen.
http://www.spiegel.de/images/image-2888-panocpfree-thkv.jpg
Grund zum Jubel gibt es noch nicht, aber eine gewisse Erleichterung macht sich breit. Nach Ansicht der Bundesregierung verdichten sich die Anzeichen für ein Ende der Rezession. Die deutsche Wirtschaft habe im gesamten zweiten Quartal "ihr Niveau behauptet", sagte Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) am Donnerstag in Berlin. Zuvor war sie ein Jahr in Folge von Quartal zu Quartal geschrumpft - im ersten Quartal mit 3,8 Prozent so stark wie noch nie.
Mehr... (http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,640949,00.html)
Da mußte der Guttenberg wohl Steinmeiers Märchenstunde von der 0-Arbeitslosigkeit etwas entgegensetzen. Die Grünen werden wohl jetzt versprechen, 4 Millionen Arbeitsplätze in der Solarindustrie zu schaffen. Fehlt dann nur noch die FDP. Die wird versprechen, daß es Manna vom Himmel regnet, wenn sie gewält wird. Viel anderes bleibt ja nicht.
mentecaptus
06.08.09, 20:01
Da mußte der Guttenberg wohl Steinmeiers Märchenstunde von der 0-Arbeitslosigkeit etwas entgegensetzen. Die Grünen werden wohl jetzt versprechen, 4 Millionen Arbeitsplätze in der Solarindustrie zu schaffen. Fehlt dann nur noch die FDP. Die wird versprechen, daß es Manna vom Himmel regnet, wenn sie gewält wird. Viel anderes bleibt ja nicht.
Zu Gutemnberg sagt nur, was sich schon seit gut zwei Wochen durch die Frühindikatoren abzeichnet: die Wirtschaft schrumpft nicht mehr, sie konsolidiert und beginnt langsam wieder zu steigen. In den USA wird für das Gesamtjahr 2009 (!) bereits wieder mit einem Wachstum gerechnet, wenn auch mit einem moderaten.
Was alle Experten schon seit ettlichen Monaten sagen ist, dass die Arbeitslosigkeit "hinterherhinkt" und die Zahlen noch deutlich nach oben gehen werden. Zum Jahresende könnten sogar 4 Mio. erreicht werden, weil es viele Firmen eben nicht über die Flaute hinwegschaffen. Das hängt auch mit der geringen Eigenkapitalquote deutscher Firmen zusammen, die daher eine solche heftige Krise nicht ohne weiteres wegstecken können. Und das wird eine der Erkenntnisse aus dieser Krise sein: mehr Eigenkapital, zB auch durch Finanzinvestoren, weniger Fremdmittel (aka Kredite).
Zu Gutemnberg sagt nur, was sich schon seit gut zwei Wochen durch die Frühindikatoren abzeichnet: die Wirtschaft schrumpft nicht mehr, sie konsolidiert und beginnt langsam wieder zu steigen. In den USA wird für das Gesamtjahr 2009 (!) bereits wieder mit einem Wachstum gerechnet, wenn auch mit einem moderaten.
Was alle Experten schon seit ettlichen Monaten sagen ist, dass die Arbeitslosigkeit "hinterherhinkt" und die Zahlen noch deutlich nach oben gehen werden. Zum Jahresende könnten sogar 4 Mio. erreicht werden, weil es viele Firmen eben nicht über die Flaute hinwegschaffen. Das hängt auch mit der geringen Eigenkapitalquote deutscher Firmen zusammen, die daher eine solche heftige Krise nicht ohne weiteres wegstecken können. Und das wird eine der Erkenntnisse aus dieser Krise sein: mehr Eigenkapital, zB auch durch Finanzinvestoren, weniger Fremdmittel (aka Kredite).
Ich stimme Dir ja zu: die Frühindikatoren sind wirklich eindeutig. Dennoch ist es wohl kein Zufall, daß Guttenberg das gerade jetzt sagt. Die CDU würde sich nicht zum ersten Mal darauf verlassen, mit einem Wirtschaftsaufschwung im Rücken gewählt zu werden. Das haben Kohl und andere auch schon getan.
Trotzdem könnte die Rechnung diesmal nicht aufgehen: Die Wahl ist schon im Herbst und bis dahin dürfte sich an der Situation auf dem Arbeitsmarkt sicher noch nichts positiv ändern. Eher im Gegenteil.
mentecaptus
06.08.09, 23:01
Ich stimme Dir ja zu: die Frühindikatoren sind wirklich eindeutig. Dennoch ist es wohl kein Zufall, daß Guttenberg das gerade jetzt sagt. Die CDU würde sich nicht zum ersten Mal darauf verlassen, mit einem Wirtschaftsaufschwung im Rücken gewählt zu werden. Das haben Kohl und andere auch schon getan.
Trotzdem könnte die Rechnung diesmal nicht aufgehen: Die Wahl ist schon im Herbst und bis dahin dürfte sich an der Situation auf dem Arbeitsmarkt sicher noch nichts positiv ändern. Eher im Gegenteil.
Ne, sehe ich anders. Die Zahlen sind so und Gutemberg als zuständiger Minister gibt sie bekannt. Fertig. Wenn es um Wahlkampf ginge, würde er damit warten, bis a) die Menschen aus dem Urlaub zurück sind und b) es näher am Wahltermin dran ist. Das sind aber noch siebeneinhalb Wochen, also für Wahlkampfmunition die Zeit, in der man sie noch trocken hält.
Ich glaube eher, dass er weiß, dass Wirtschaft zu 90% Psychologie ist und dass nach 18 Monaten der Horrormeldungen nun endlich mal positive Nachrichten kommen sollten, damit die Leute das Ende der Krise auch fühlen. Angekommen ist sie ja eh noch nicht bei den meisten, in der ARD kam dazu gerade eine Umfrage, die von 80% spricht, die sich bisher von Krise noch gar nicht betroffen fühlen. Und das soll so bleiben und sogar noch besser werden, denn wenn die leute Vertrauen in die Zukunft haben, geben sie auch Geld aus. Und der private Komnsum stützt momentan die Wirtschaft, der Außenhandel kommt erst gerade wieder in Fahrt (plus 4% im Monatsvergleich).
Ne, sehe ich anders. Die Zahlen sind so und Gutemberg als zuständiger Minister gibt sie bekannt. Fertig. Wenn es um Wahlkampf ginge, würde er damit warten, bis a) die Menschen aus dem Urlaub zurück sind und b) es näher am Wahltermin dran ist. Das sind aber noch siebeneinhalb Wochen, also für Wahlkampfmunition die Zeit, in der man sie noch trocken hält.
Ich glaube eher, dass er weiß, dass Wirtschaft zu 90% Psychologie ist und dass nach 18 Monaten der Horrormeldungen nun endlich mal positive Nachrichten kommen sollten, damit die Leute das Ende der Krise auch fühlen. Angekommen ist sie ja eh noch nicht bei den meisten, in der ARD kam dazu gerade eine Umfrage, die von 80% spricht, die sich bisher von Krise noch gar nicht betroffen fühlen. Und das soll so bleiben und sogar noch besser werden, denn wenn die leute Vertrauen in die Zukunft haben, geben sie auch Geld aus. Und der private Komnsum stützt momentan die Wirtschaft, der Außenhandel kommt erst gerade wieder in Fahrt (plus 4% im Monatsvergleich).
Du siehst die Dinge aus einer sehr CDU-freundlichen Sicht. Das sei Dir gegönnt und ist auch nachvollziehbar (der Mann heißt übrigens Guttenberg, nicht Gutemnberg oder Gutemberg).
Das Problem der CDU wird nur sein, daß Wirtschaftskrisen immer nach einem bestimmten Muster verlaufen: kommt der Aufschwung, zeigt sich das erst an den Auftragseingängen, dann an den Unternehmensgewinnen und erst ganz zum Schluß an nachlassender Arbeitslosigkeit. Und wenn die Krise beginnt, läuft das ganze in umgekehrter Reihenfolge ab.
Das dürfte auch der Grund sein, warum viele sagen, die Krise ist bei ihnen noch nicht angekommen. Sie wird schon noch ankommen, zumindest aber wird es bis zum Wahltermin für Kurzarbeiter und Arbeitslose sicher noch nicht besser.
US-Börsen geben nach
Die US-Börsen sind am Donnerstag mit Kursverlusten aus dem Handel gegangen. Die Anleger ließen vor den neuen Arbeitsmarktdaten am Freitag Vorsicht walten. Die jüngste Statistik zu Arbeitslosenhilfe sorgte zum Auftakt für Kursgewinne, der Netzwerkausrüster Cisco enttäuschte dagegen und lastete auf dem Telekomsektor.
mehr... (http://www.handelsblatt.com/finanzen/marktberichte/us-boersen-geben-nach;2441797)
Ist euch mal aufgefallen, dass viele Meinungsmacher davon ausgehen, dass es im Herbst zum Zusammenbruch der Finanzmärkte kommen könnte? Es deutet zur Zeit zwar nichts konkretes darauf hin, aber irgendwie scheint sich doch ein Beben anzukündigen. An den grundsätzlichen Problemen , hauptsächlich dem Leistungsbilanzdefizit Amerikas, hat sich ja auch nicht im geringsten etwas verändert. Es steht und fällt alles mit dem Druck auf den Dollar. Sind die Chinesen nicht mehr bereit, Dollar für ihre US-Exporte anzunehmen, gehen in Amerika und im Gefolge auch bei uns die Lichter aus. Dass davor schon seit Jahren gewarnt wird, ohne dass der Dollar bis jetzt gekippt ist, ändert nichts an der Brisanz.
mentecaptus
07.08.09, 11:31
KONJUNKTUR
Deutsche Exporteure verbuchen kräftiges Umsatzplus
Die Anzeichen für eine Erholung der Weltkonjunktur mehren sich: Nach dem überraschenden Auftragsplus in der deutschen Industrie melden die Statistiker jetzt weitere ermutigende Zahlen: Die Exporte sind im Juni so stark gestiegen wie seit fast drei Jahren nicht mehr.
Mehr... (http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,641023,00.html)
KONJUNKTUR
Deutsche Exporteure verbuchen kräftiges Umsatzplus
Die Anzeichen für eine Erholung der Weltkonjunktur mehren sich: Nach dem überraschenden Auftragsplus in der deutschen Industrie melden die Statistiker jetzt weitere ermutigende Zahlen: Die Exporte sind im Juni so stark gestiegen wie seit fast drei Jahren nicht mehr.
Mehr... (http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,641023,00.html)
So fing es 1929 auch an. :schock:
mentecaptus
07.08.09, 15:27
Überraschung am Arbeitsmarkt
US-Wirtschaft bremst Job-Verluste
Der Jobabbau in den USA hat sich im Juli überraschend stark verlangsamt. Das erste Mal seit April 2008 geht die Zahl der Erwerbslosen im Monatsvergleich zurück. Die Nachricht kommt an den Aktienmärkten gut an: In Deutschland schnellt der Dax um mehr als 100 Punkte in die Höhe.
Mehr... (http://www.n-tv.de/wirtschaft/US-Wirtschaft-bremst-Job-Verluste-article452178.html)
mentecaptus
08.08.09, 11:25
Konjunktur-Erholung
Wirtschaftsforscher nennt Exportplus "gigantisch"
Der deutsche Export zieht in einem Ausmaß an, dass es Fachleuten die Sprache verschlägt. Der Chef des Instituts der Deutschen Wirtschaft nennt den Exportzuwachs "gigantisch". Unternehmen hoffen nun auf ein rasches Ende der Wirtschaftskrise. Das könnte auch auf den Arbeitsmarkt durchschlagen.
Als gigantisch hat IW-Chef Michael Hüther den siebenprozentigen Exportzuwachs der deutschen Wirtschaft bezeichnet. „Betroffen sind auch die Branchen, die traditionell am Anfang eines Aufschwungs stehen wie die Investitionsgüterindustrie“, sagte der Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft den „Ruhr Nachrichten“. Der Tiefpunkt der Rezession habe in der ersten Hälfte des ersten Quartals, im Januar und Februar, gelegen. „Möglicherweise hat es schon im zweiten Quartal eine Überraschung gegeben und das Bruttoinlandsprodukt ist nicht mehr geschrumpft“, erklärte er.
Die Auswirkungen der positiven Entwicklung auf den Arbeitsmarkt erwartet Hüther erst mit Verzögerung. „Das dicke Ende einer Rezession kommt immer am Arbeitsmarkt. Wir werden ansteigende Arbeitslosenzahlen sehen. Aber bisher hat der Arbeitsmarkt besser als erwartet durchgehalten“, betonte er.
Mehr... (http://www.welt.de/wirtschaft/article4280978/Wirtschaftsforscher-nennt-Exportplus-gigantisch.html)
Ace of Spades
08.08.09, 11:41
Sollte dem tatsächlich so sein wie du schreibst?
Dagegen spricht, dass Bundesarbeitgeberpräsident Dieter Hundt über mögliche Lohnkürzungen zur Überwindung der Krise offen Diskutiert, dass der Anstieg der Arbeitslosigkeit immer noch ungebrochen ist und die Arbeitsagentur bis zum ende des Jahres mit weiteren (mindestens) 150.000 Arbeitslosen rechnet und das Wirtschaftsweise davon ausgehen, das weitere Klein- und Mittelständische Betriebe den Löffel abgeben werden.
Werner Sinn damit rechnet, das mitte nächsten jahres die Auswirkungen vollends zu spüren sein werden.
Ja der Hundt. Der ist seit Jahren persönlich das Barometer der Wirtschaft:
sein Dienstwagen immer grösser und schwerer, er immer dicker.
Und um die Feststellung zu treffen, dass die Auswirkungen noch nicht hier richtig angekommen sind, dazu brauche ich keinen Professorentitel.
mentecaptus
10.08.09, 11:19
Neuer Schwung im Juni
Industrie atmet auf
Die bessere Auftragslage macht sich allmählich in den Kassen der Industriebetriebe bemerkbar. Der Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe stieg im Juni im Vergleich zum Vormonat um 1,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Bereits im Mai hatte es ein Plus von 4,4 Prozent gegeben. Die Zahlen sind jeweils bereinigt um die Zahl unterschiedlicher Arbeitstage und um saisonale Schwankungen.
Auch die Aussichten für die kommenden Monate sind positiv, nachdem die Industrie im Juni das stärkste Auftragswachstum seit zwei Jahren verzeichnete - vor allem wegen der steigenden Auslandsnachfrage. Dadurch nahmen die Bestellungen den vierten Monat in Folge zu.
Mehr... (http://www.n-tv.de/wirtschaft/Industrie-atmet-auf-article453976.html)
mentecaptus
13.08.09, 11:48
Schnelles Ende der Rezession
Deutsche Wirtschaft wächst
Die schwerste Rezession in der Geschichte der Bundesrepublik ist zu Ende. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wächst die deutsche Wirtschaft von April bis Juli gegenüber dem Vorquartal überraschend um 0,3 Prozent.
"Das ist das erste Wachstum nach einem Jahr stetigen Schrumpfens", sagte ein Sprecher der Statistiker. Konsum, Bauinvestitionen und Außenhandel schoben die Konjunktur wieder an. Allerdings stellt sich die Lage nur im Vergleich zum Auftaktquartal 2009 freundlich da. Gegenüber dem Vergleichszeitraum aus dem Vorjahr bleibt die Situation düster.
"Die Rezession ist vorbei", stellte Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer angesichts der amtlichen Zahlen zur deutschen Wirtschaftsleistung fest.
Mehr... (http://www.n-tv.de/wirtschaft/Deutsche-Wirtschaft-waechst-article459132.html)
Spezies 8472
14.08.09, 15:58
Die schwerste Rezession in der Geschichte der Bundesrepublik ist zu Ende. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wächst die deutsche Wirtschaft von April bis Juli gegenüber dem Vorquartal überraschend um 0,3 Prozent.Findest du die zwei Fehler, mentecaptus?
1. "... ist zu Ende. (http://www.manager-magazin.de/geld/artikel/0,2828,640830,00.html)"
2. "... wächst ... überraschend ..."
Die sind in den letzten Jahren ziemlich häufig überrascht worden, findest du nicht, mentecaptus? Erst erklären uns die Schwarzchristen, dass nur ein befreiter Finanzmarkt langfristig Arbeitsplätze sichern könnte, dann holen sie (samt ihren "Experten"gremien) die Tatsachen ein, und nun ist plötzlich das Gegenteil unser aller Heil und wird ganz sicher die Arbeitsplätze sichern.
Die Institute sehen noch keine Hinweise auf ein Ende des konjunkturellen Abwärtstrends und gehen deshalb erst ab Mitte 2010 von einer Stabilisierung aus. Das BIP werde nach Ansicht der Konjunkturforscher erst in 2013 wieder das Niveau des vergangenen Jahres erreichen.
-- http://infopirat.com/bm_so-stark-wie-noch-nie-deutsches-bip-bricht-ein-0
Die Insolvenzverwalter in Deutschland rechnen spätestens in 2010 mit einem neuen Insolvenzrekord. Hauptgrund sind die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise auf die Unternehmen in Deutschland. Die Experten fordern weit reichende Reformen, um mehr Unternehmen retten zu können.
-- http://infopirat.com/bm_mehr-insolvenzen-durch-finanz-und-wirtschaftskrise
Und wenn mir die Blauzungen jetzt auch noch vorrechnen wollen, dass die Krise vorbei ist, haben wir wohl den Zenit der mentalen Retardierung immer noch nicht erreicht. Bereits heute barmen Wirtschaftsexperten wegen des Loches, in das die Automobilindustrie Ende des Jahres fallen wird. Andere überlegen fieberhaft, wie wohl die Zeitarbeitsindustrie - mangels Nachfrage und dank auslaufender Vollförderung - wohl Arbeitsplätze für die vielen zehntausend Zeitsklaven herbeizaubern soll. Und ... und ... und ...
"Die Rezession ist vorbei", stellte Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer angesichts der amtlichen Zahlen zur deutschen Wirtschaftsleistung fest.Moment! Ist das nicht der Chefvolkswirt eben jener Bank, die als allererste unter den Schutzschirm des Steuerzahlers kroch, weil man noch nicht einmal die kommende Krise in der eigenen Branche erkannte --- ganz zu schweigen von den Auswirkungen auf andere Branchen?!
Das wird sowieso noch spannend...
Lasst uns doch einmal raten, wie sich ein Staat am schnellsten entschuldet...
...kleiner Tipp: die Steuerschraube isses nicht...
mentecaptus
18.08.09, 11:35
ZEW-INDEX
Zuversicht unter Börsenprofis wächst deutlich
Das gibt dem Dax einen Schubs nach oben: Die Konjunkturerwartungen deutscher Investoren und Analysten haben sich im August stärker als erwartet verbessert. Der viel beachtete ZEW-Index stieg auf 56,1 Punkte - im Vormonat lag er noch dramatisch tiefer.
Die mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren haben sich im August stark verbessert. Der entsprechende Index stieg von 39,5 Punkten im Vormonat auf 56,1 Punkte, wie das Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mitteilte. Experten hatten im Schnitt mit einer Verbesserung auf 47,3 Punkte gerechnet.
Mehr... (http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,643439,00.html)
Ace of Spades
18.08.09, 18:49
Schnelles Ende der Rezession
Deutsche Wirtschaft wächst
Die schwerste Rezession in der Geschichte der Bundesrepublik ist zu Ende. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wächst die deutsche Wirtschaft von April bis Juli gegenüber dem Vorquartal überraschend um 0,3 Prozent.
"Das ist das erste Wachstum nach einem Jahr stetigen Schrumpfens", sagte ein Sprecher der Statistiker. Konsum, Bauinvestitionen und Außenhandel schoben die Konjunktur wieder an. Allerdings stellt sich die Lage nur im Vergleich zum Auftaktquartal 2009 freundlich da. Gegenüber dem Vergleichszeitraum aus dem Vorjahr bleibt die Situation düster.
"Die Rezession ist vorbei", stellte Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer angesichts der amtlichen Zahlen zur deutschen Wirtschaftsleistung fest.
Mehr... (http://www.n-tv.de/wirtschaft/Deutsche-Wirtschaft-waechst-article459132.html)
Pünktlich zur Wahl. Ist in Ordnung.
Das wird sowieso noch spannend...
Lasst uns doch einmal raten, wie sich ein Staat am schnellsten entschuldet...
...kleiner Tipp: die Steuerschraube isses nicht...
Die EZB druckt aber noch nicht. Meinst du die Goldreserven ?
mentecaptus
19.08.09, 15:25
Konjunktur
Stimmung in der Weltwirtschaft hellt sich deutlich auf
Einige Experten zweifeln noch, aber die Anzeichen für ein Ende der globalen Krise mehren sich. Jetzt hat sich zum zweiten Mal in Folge der Ifo-Index für das Weltwirtschaftsklima verbessert. Punkten können vor allem die USA und Asien - der Euro-Raum hinkt hinterher.
München - Die Stimmung in der weltweiten Wirtschaft hellt sich weiter auf: Der Weltwirtschaftsindikator des Münchner Ifo-Instituts stieg im dritten Quartal zum zweiten Mal in Folge auf nun 78,7 Punkte, teilte das Institut am Mittwoch in München mit. Im zweiten Quartal hatte der Indikator bei 64,4 Punkten gelegen.
Vor allem die Erwartungen für die kommenden sechs Monate sind laut Ifo-Institut nun besonders gut. Hier stieg der Indikator von 89,5 Punkten im Vorquartal auf jetzt 114,0 Punkte.
Die neuen Ifo-Zahlen decken sich mit den Erwartungen vieler Experten in Deutschland.
Mehr... (http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,643736,00.html)
Spezies 8472
19.08.09, 16:58
Jeder siebte Mittelständler fürchtet um seine Existenz
Schlechte Umsätze, schleppende Kreditvergabe bei Banken: Deutschlands Mittelstand fühlt sich durch die Wirtschaftskrise zusehends bedroht - 15 Prozent der Betriebe fürchten laut einer Umfrage um ihre Existenz.
Nach Angaben der Wirtschaftsprüfgesellschaft Ernst & Young klagt jedes dritte Unternehmen über schlechte Umsätze. Ebenso viele berichteten, dass die Finanzierung durch die Hausbank schwieriger geworden sei. Jeder siebte Mittelständler sieht sich bei anhaltender Wirtschaftsflaute sogar in seiner Existenz bedroht. "Bei immer mehr Mittelständlern droht bald das Geld auszugehen", sagte Peter Englisch, Partner bei Ernst & Young. 15 Prozent der Betriebe sähen sich in ihrer Existenz bedroht, wenn die Krise noch sechs Monate anhält.
Mehr... (http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,641774,00.html)
Die EZB druckt aber noch nicht. Meinst du die Goldreserven ?
Welche Goldreserven.
Glaubt wirklich jemand wenn sie denn vorhanden sind, sie für´s Volk bestimmt sind. Wie naiv darf man als Bürger denn sein.
Das wird sowieso noch spannend...
Lasst uns doch einmal raten, wie sich ein Staat am schnellsten entschuldet...
...kleiner Tipp: die Steuerschraube isses nicht...
Die EZB druckt aber noch nicht. Meinst du die Goldreserven ?
Wenn du diese beiden Posts zusammen liest ... es ging um Entschuldung.
Welche Goldreserven.
Glaubt wirklich jemand wenn sie denn vorhanden sind, sie für´s Volk bestimmt sind. Wie naiv darf man als Bürger denn sein.
.. und das Thema Steuersenkung führt sich damit ad Absurdum.
Eine Steuersenkung wäre jedoch für den Wirtschaftsaufschwung sehr wichtig, aber woher das Geld nehmen.
Die Schulden sollten auch bedient werden, also versuchte ich, Thilos Tipp zu erraten.
Kennst du die Lösung ? ;-)
Die EZB druckt aber noch nicht. Meinst du die Goldreserven ?
Du schreibst das schon richtig: sie druckt NOCH nicht!
Vergiss das mit den Goldreserven. Unsere Währung ist nicht mehr goldgedeckt - ebenso, wie die amerikanische Währung.
Etwas Besseres als die Hyperinflation in den 20ern hätte dem Deutschen Reich nicht "passieren" können - der war fast auf einen Schlag seine Kriegsschulden los!
Und schau mal, wie die Inflationsrate im Amerika jäh nach jedem Krieg, den die USA geführt haben, nach oben geschnellt ist...
Ein Schelm... usw.
Du schreibst das schon richtig: sie druckt NOCH nicht!
Vergiss das mit den Goldreserven. Unsere Währung ist nicht mehr goldgedeckt - ebenso, wie die amerikanische Währung.
Etwas Besseres als die Hyperinflation in den 20ern hätte dem Deutschen Reich nicht "passieren" können - der war fast auf einen Schlag seine Kriegsschulden los!
Und schau mal, wie die Inflationsrate im Amerika jäh nach jedem Krieg, den die USA geführt haben, nach oben geschnellt ist...
Ein Schelm... usw.
Ich habe letzte Woche, in irgendeiner Forenzeitung gelesen, es wäre beschlossen worden, 200 Tonnen der Reserve zu verhökern.
Ich kenne mich zuwenig aus, wie und wozu das geschieht, darum meine mangelhafte aufmerksamkeit.
Aber es wurde von höchster Ebene abgesegnet, und im EU Parlament befürwortet.
Auch die USA haben aus Fort Knox nach Peking überstellt.
mentecaptus
21.08.09, 12:24
Ich habe letzte Woche, in irgendeiner Forenzeitung gelesen, es wäre beschlossen worden, 200 Tonnen der Reserve zu verhökern.
Ich kenne mich zuwenig aus, wie und wozu das geschieht, darum meine mangelhafte aufmerksamkeit.
Aber es wurde von höchster Ebene abgesegnet, und im EU Parlament befürwortet.
Auch die USA haben aus Fort Knox nach Peking überstellt.
Gold ist in wenigen Jahren von 200 USD je Unze auf fast 1.000 USD je Unze gestiegen, da sollte man schon seinen Bestand reduzieren und Gewinne mitnehmen. Denn man sollte gerade bei Gold nicht vergessen, dass es außerhalb der Schmuckindustrie vor allem bei Zahnimplantaten zur Anwednung kommt, ein wenig noch beim Katalysatorbau. Also wenig "Verbrauch", so dass perspektivisch Gold eines der Edelmetalle ist, die eher weniger nachgefragt werden, als andere. Abgesehen von seinem Status als "Krisenwähring", aber die Krise lässt ja gerade möchtig Dampf ab.
Spezies 8472
21.08.09, 14:56
aber die Krise lässt ja gerade möchtig Dampf ab.Huh? Liest du keine Zeitung, mentecaptus?
Zehntausende Mittelständler barmen um ihre wirtschaftliche Existenz, die Zahl der Unternehmenspleiten erreicht neue Rekorde, viele Förderungströpfe, an denen Mittelständler hängen, werden im Herbst wieder geschlossen, allein 15.000 Gebrauchtfahrzeughändler sind durch die Abwrackprämie in Gefahr gebracht worden, die Staatsschulden haben dank der Krise astronomische Ausmaße angenommen, die Bundesbank warnt vor verfrühter Euphorie ... und du sagst, "die Krise lässt Dampf ab"?
Ich sage dir: "Das dicke Ende kommt noch."
Denn allein die Zeitarbeitsfirmen, die bisher ihr Personal FAST AUSSCHLIESSLICH über Förderungen finanziert haben, werden ab Herbst in die Röhre schauen. Leere Firmenkassen und verschlossene Fördertöpfe werden zahlreiche Zeitarbeitnehmer "freisetzen". Die Experten raten schon längst nicht mehr ob und wann, sondern nur noch, ob es nun wirklich 300.000 oder doch eher nur 100.000 Zeitarbeiter betrifft. Und auch in anderen Mittelstandsbereichen sieht es bestenfalls traurig aus. Zahllose Unternehmen kürzen Budgets, an denen wiederum andere Mittelständler hängen. Wieder andere, die ihre Mitarbeiter in vollgeförderte und verlängerte Kurzarbeit schicken konnten, müssen im Herbst wählen, ob sie es sich noch leisten können, ungeförderte Mitarbeiter zu behalten. Man spricht derzeit von bis zu 500.000 Betroffenen.
In Summe schwebt das "herbstliche Damoklesschwert" über etwa 2-4 Millionen Beschäftigten --- an genaue Prognosen wagt sich niemand heran.
Vielleicht solltest du mal Newsletter abonnieren, die dir das wahre Geschehen etwas näher bringen, mentecaptus. Das hilft dir eventuell, etwas Abstand von dem Politikergewäsch zu bekommen, deren Interesse es GERADE VOR DEN WAHLEN ganz sicher nicht ist, als "inkompetent" dazustehen und so zu beweisen, dass das Beste, was sie leisten können, "Löcher in die Luft starren und die Krise aussitzen" ist.
Die IT Business (http://www.it-business.de/) berichtet beispielsweise mindestens einmal am Tag über Firmenpleiten. Und da sind namhafte Größen dabei, dass es einem die Nackenhaare aufstellt...
Huh? Liest du keine Zeitung, mentecaptus?
Zehntausende Mittelständler barmen um ihre wirtschaftliche Existenz, .................................................V ielleicht solltest du mal Newsletter abonnieren, die dir das wahre Geschehen etwas näher bringen, mentecaptus. Das hilft dir eventuell, etwas Abstand von dem Politikergewäsch zu bekommen, deren Interesse es GERADE VOR DEN WAHLEN ganz sicher nicht ist, als "inkompetent" dazustehen und so zu beweisen, dass das Beste, was sie leisten können, "Löcher in die Luft starren und die Krise aussitzen" ist.
Die IT Business (http://www.it-business.de/) berichtet beispielsweise mindestens einmal am Tag über Firmenpleiten. Und da sind namhafte Größen dabei, dass es einem die Nackenhaare aufstellt...
Da wirst du kein Glück haben, " mentecaptus " ist in diesen dingen Farbenblind.:-D:-D:-D
mentecaptus
21.08.09, 21:29
Ermutigendes Zeichen
US-Häusermarkt erholt sich
Das Plus ist das bislang stärkste Anzeichen dafür, dass der Häusermarkt das seit drei Jahren anhaltende Tief überwindet.
In den USA sind im Juli soviel bestehende Eigenheime verkauft worden wie seit Beginn der Finanzkrise nicht mehr. Aufs Jahr hochgerechnet sei die Zahl um 7,2 Prozent auf 5,24 Millionen gestiegen, teilte die Vereinigung der Immobilienmakler mit. Mehr Eigenheime waren zuletzt im August 2007 veräußert worden. Experten hatten eine deutlich schwächere Zunahme erwartet. Das Plus ist das bislang stärkste Anzeichen dafür, dass der Häusermarkt das seit drei Jahren anhaltende Tief überwindet.
Mehr... (http://www.n-tv.de/wirtschaft/US-Haeusermarkt-erholt-sich-article471400.html)
Abschreibungen gehen zurück
Licht am US-Kreditkartenmarkt
Viele Anbieter haben in den vergangenen Monaten unter der Wirtschaftskrise gelitten. Die Lage am US-Kreditkartenmarkt hat sich nach Angaben von Moody's im Juli gebessert. Erstmals seit September verzeichneten Kreditgeber nach Angaben der Ratingagentur geringere Abschreibungen. Die Ausfallrate bei Kreditkartennutzern fiel demnach den vierten Monat in Folge. Zu den größten Kreditkartenanbietern zählen American Express und Visa.
Viele Anbieter haben in den vergangenen Monaten unter der Wirtschaftskrise gelitten. Denn angesichts steigender Arbeitslosenquoten gerieten immer mehr Kunden in Zahlungsschwierigkeiten
Mehr... (http://www.n-tv.de/wirtschaft/Licht-am-US-Kreditkartenmarkt-article471650.html)
Gold ist in wenigen Jahren von 200 USD je Unze auf fast 1.000 USD je Unze gestiegen, da sollte man schon seinen Bestand reduzieren und Gewinne mitnehmen. Denn man sollte gerade bei Gold nicht vergessen, dass es außerhalb der Schmuckindustrie vor allem bei Zahnimplantaten zur Anwednung kommt, ein wenig noch beim Katalysatorbau. Also wenig "Verbrauch", so dass perspektivisch Gold eines der Edelmetalle ist, die eher weniger nachgefragt werden, als andere. Abgesehen von seinem Status als "Krisenwähring", aber die Krise lässt ja gerade möchtig Dampf ab.
Richtig Mente, am Papier.
Der Dollar hat im selben Zeitraum derart viel eingebüsst, und Wir Zahlen ja nicht damit. Eurobasis wäre für Uns zielführender.
Ausserdem ist der Goldpreis die Zeit davor von 600 auf 200 gefallen.
Wenn es sich wieder rentiert, dann werden die Goldminen wieder auf Hochtouren gedreht, und Alles ist beim Alten.
mentecaptus
21.08.09, 21:34
Richtig Mente, am Papier.
Der Dollar hat im selben Zeitraum derart viel eingebüsst, und Wir Zahlen ja nicht damit. Eurobasis wäre für Uns zielführender.
Ausserdem ist der Goldpreis die Zeit davor von 600 auf 200 gefallen.
Wenn es sich wieder rentiert, dann werden die Goldminen wieder auf Hochtouren gedreht, und Alles ist beim Alten.
Gold wird nunmal in USD gehandelt, aber in EUR hat man doppelt profitiert. Und deine Aussage, dass der Goldpreis auch vor den 200 schon deitlich höher stand, stützt ja meine These nur. Jetzt Kasse machen und ggf. später Reserven wieder auffüllen. Um hier mal ein Prinzip des jüdischen Geschäftssinns einzubringen: billig kaufen, teuer verkaufen. ;-)
mentecaptus
22.08.09, 14:11
Optimismus trotz Krise
Bundesbürger voller Zuversicht
Trotz der Wirtschaftskrise blicken die Bundesbürger einer Umfrage zufolge zuversichtlich in die Zukunft. Die "Bild"-Zeitung zitierte eine Studie des Sparkassen- und Giroverbandes, nach der mehr als die Hälfte (55 Prozent) von 2008 Befragten erwarten, dass ihre finanzielle Situation in den nächsten zwei Jahre gleicht bleibt. 23 Prozent rechnen demnach sogar damit, dass sich ihre Lage verbessert. Lediglich 20 Prozent der Befragten erwarten, dass sich ihre finanzielle Situation verschlechtert.
Ihre aktuelle Finanzlage beurteilten 48 Prozent der Befragten dem Bericht zufolge als "sehr gut" oder "gut". 40 Prozent sagten zu ihrer Lage "es geht", nur zwölf Prozent beschrieben sie als "schlecht". Zwei Drittel der Befragten (66 Prozent) gaben an, sie wollten ihr Konsumverhalten nicht verändern, sieben Prozent planen sogar, mehr einzukaufen. 25 Prozent wollten sich künftig einschränken.
Mehr... (http://www.n-tv.de/wirtschaft/Bundesbuerger-voller-Zuversicht-article471892.html)
Gold wird nunmal in USD gehandelt, aber in EUR hat man doppelt profitiert. Und deine Aussage, dass der Goldpreis auch vor den 200 schon deitlich höher stand, stützt ja meine These nur. Jetzt Kasse machen und ggf. später Reserven wieder auffüllen. Um hier mal ein Prinzip des jüdischen Geschäftssinns einzubringen: billig kaufen, teuer verkaufen. ;-)
Ich meine es anders rum.
Es ist schon oben, deswegen jetzt verkaufen, und wenn es wieder am Boden liegt, dann neu aufstocken.
Nochmals: Gold hat seinen Zenit erreicht !!!
mentecaptus
22.08.09, 14:35
Ich meine es anders rum.
Es ist schon oben, deswegen jetzt verkaufen, und wenn es wieder am Boden liegt, dann neu aufstocken.
Nochmals: Gold hat seinen Zenit erreicht !!!
Dann hättest du ja einfach meinen Ausführungen zustimmen können, wenn du schon mit ihnen übereinstimmst. =)
mentecaptus
22.08.09, 14:52
Zuversicht wächst
Exporteure besser gestimmt
In der deutschen Exportwirtschaft steigt nach der langen Rezession die Zuversicht. Der Exportklima-Index des Münchner ifo-Instituts ist zum fünften Mal in Folge gestiegen und liegt nun wieder auf dem Niveau des Herbsts 2007. Das berichtete die "Wirtschaftswoche" als Auftraggeber der Untersuchung.
Der Index legte nach einem Stand von 0,6 im Juli erneut um 0,1 Punkte zu. Grund sei vor allem die bessere Stimmungslage bei Unternehmen und Kunden der großen Handelspartner in den USA und Europa. Die Exporterwartungen der Unternehmen stiegen demnach im Juli im Vergleich zum Vormonat saisonbereinigt von minus 15,3 auf minus 7,9 Saldenpunkte.
Mehr... (http://www.n-tv.de/wirtschaft/Exporteure-besser-gestimmt-article472022.html)
Ace of Spades
22.08.09, 14:59
Zuversicht wächst
Exporteure besser gestimmt
In der deutschen Exportwirtschaft steigt nach der langen Rezession die Zuversicht. Der Exportklima-Index des Münchner ifo-Instituts ist zum fünften Mal in Folge gestiegen und liegt nun wieder auf dem Niveau des Herbsts 2007. Das berichtete die "Wirtschaftswoche" als Auftraggeber der Untersuchung.
Der Index legte nach einem Stand von 0,6 im Juli erneut um 0,1 Punkte zu. Grund sei vor allem die bessere Stimmungslage bei Unternehmen und Kunden der großen Handelspartner in den USA und Europa. Die Exporterwartungen der Unternehmen stiegen demnach im Juli im Vergleich zum Vormonat saisonbereinigt von minus 15,3 auf minus 7,9 Saldenpunkte.
Mehr... (http://www.n-tv.de/wirtschaft/Exporteure-besser-gestimmt-article472022.html)
Wie schön. Und dann schreien alle Hurra? Was hat der deutsche Arbeitnehmer und Mittelstand damit zu tun? Hat er mehr Geld dadurch?
Optimismus trotz Krise
Bundesbürger voller Zuversicht
Trotz der Wirtschaftskrise blicken die Bundesbürger einer Umfrage zufolge zuversichtlich in die Zukunft. Die "Bild"-Zeitung zitierte eine Studie des Sparkassen- und Giroverbandes, nach der mehr als die Hälfte (55 Prozent) von 2008 Befragten erwarten, dass ihre finanzielle Situation in den nächsten zwei Jahre gleicht bleibt. 23 Prozent rechnen demnach sogar damit, dass sich ihre Lage verbessert. Lediglich 20 Prozent der Befragten erwarten, dass sich ihre finanzielle Situation verschlechtert.
Ihre aktuelle Finanzlage beurteilten 48 Prozent der Befragten dem Bericht zufolge als "sehr gut" oder "gut". 40 Prozent sagten zu ihrer Lage "es geht", nur zwölf Prozent beschrieben sie als "schlecht". Zwei Drittel der Befragten (66 Prozent) gaben an, sie wollten ihr Konsumverhalten nicht verändern, sieben Prozent planen sogar, mehr einzukaufen. 25 Prozent wollten sich künftig einschränken.
Mehr... (http://www.n-tv.de/wirtschaft/Bundesbuerger-voller-Zuversicht-article471892.html)
Frag sich nur, aus welchen Jahrzehnt diese erhebung stammt.:-D
Sicherlich wird noch Konsumiert, aber keiner gibt zu das er sich
einschränken muß.
ich kenne jede Menge Leute vor Ort und jeder sagt das gleiche, ich muß an anderer stelle sparen, nur sagen sie selten wo.:-D
weil des Deutschen mentalität heißt, über Geld spricht man nicht, das hat man, ( oder auch nicht ).
mentecaptus
22.08.09, 17:03
Wie schön. Und dann schreien alle Hurra? Was hat der deutsche Arbeitnehmer und Mittelstand damit zu tun? Hat er mehr Geld dadurch?
Ja, gerade der deutsche Mittelstand hat etwas davon. Denn was wird denn exportiert? Richtig, in Deutschland hergestellte Waren und/oder in Deutschland bearbeitet Waren. Und das machen vor allem mittelständische Unternehmen und bei den Konzernen sind die Mittelständler die Zulieferer.
Spezies 8472
22.08.09, 17:36
Liest du auch, was du mit C&P kund tust, mentecaptus? 55% der Befragten hoffen, dass sich die Lage nicht verschlechtert, 20% befürchten, dass sich die Lage verschlechtert; ganze 23% sind optimistisch.
... Oder ist für dich "Optimismus" identisch mit "Hauptsache, es wird nicht noch schlechter?", mentecaptus? Im Übrigen solltest du den ausreichenden Abstand haben, darüber nachzudenken, was wohl die Bochumer "Nokianer" noch 8 Wochen vor ihrer Kündigung glaubten und in einer entsprechenden Umfrage bekannt gegeben hätten. ;-)
(BTW: Noch ein Tipp: Diese Umfrage ist nicht ohne Grund nicht-repräsentativ.)
Läuft doch
In Deutschland dagegen wird fünf Wochen vor der Wahl die Krise zwar nicht verleugnet, denn sie lebt noch. Unverhofft wurde jedoch bereits ihr früher Tod ausgerufen, kaum dass die urlaubenden Bürger zurückgekehrt sind aus ihren liebsten Krisengebieten wie Mallorca (Eta), Türkei (PKK), Italien ( Berlusconi) oder Balkonien (Wespen). Die erstaunliche wirtschaftliche Erholung auf allerdings im Vergleich zum Vorjahr tiefem Niveau ist nicht nur erklärbar durch Milliarden-Euro-Dosen staatlicher Antibiotika. Es gab hierzulande gegenüber anderen Krisengebeutelten in Europa spezifische Standortvorteile. Millionen im öffentlichen Dienst krisensicher verankerte Deutsche haben trotz möglicherweise schlotternder Knie nie den Boden unter den Füßen verloren. Gehaltsverzicht, Kurzarbeit, Entlassungen sind für sie die Hölle der anderen.
Laut Aussage von Wirtschaftsweisen, die allerdings in der Vergangenheit mit ihren Prognosen oft bedeppert dastanden, laut vorsichtiger Bestätigung durch den politischen Krisenstab in Berlin, hat Deutschland sich wegen der einsetzenden Wirkung seiner Konjunkturprogramme als eines der ersten Länder in Europa von der Krise verabschiedet. Andere Experten wie Bundesbank-Chef Axel Weber wiederum warnen vor verfrühter Euphorie, die nächste Krise lauert angeblich schon an der nächsten Ecke.
-- http://www.sueddeutsche.de/C5u38U/3016379/L-aeuft-doc-h.html
Optimistisch - aber nicht mehr lange
Jeder siebte Mittelständler sieht sich durch die Krise existentiell bedroht. Wenn die Wirtschaftsflaute noch ein halbes Jahr andauere, seien 15 Prozent der Betriebe gefährdet, so das Ergebnis einer Umfrage, die die Wirtschaftsprüferkanzlei Ernst & Young am Dienstag in Berlin vorstellte. "Da könnte eine Insolvenzwelle auf uns zukommen", sagte Peter Englisch, Partner von Ernst & Young. Das Unternehmen hatte im Juli 700 Mittelständler aus ganz Deutschland befragt und die Antworten im "Mittelstandsbarometer Sommer 2009" zusammengefasst.
...
Dass die Krise den Mittelstand voll erwischt hat, lässt sich auch an einer Untersuchung der Wirtschaftsauskunftei Creditreform ablesen. Immer mehr mittelständische Unternehmen können danach ihre Rechnungen nicht mehr pünktlich begleichen. "Die Folgen der anhaltenden Krise sind an den stark gestiegenen Zahlungsverzögerungen zu beobachten", teilte Creditreform am Dienstag mit. Im zweiten Quartal seien überfällige Rechnungen im Schnitt erst nach 14,47 Tagen beglichen worden. Am Jahresanfang habe es nur 13,41 Tage gedauert. Die Rezession habe in den ersten sechs Monaten bereits 16 650 Firmen in die Pleite getrieben - 14 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Für das Gesamtjahr werden bis zu 35 000 Insolvenzen erwartet.
-- http://www.sueddeutsche.de/F5D386/3004266/Optimistisch-aber-nicht-mehr-lange.html
Studie: Krise wird viele deutsche Banken in den Strudel reißen
Trotz sich verbessernder Konjunkturdaten rechnet die Unternehmensberatung Bain & Company für den Bankensektor noch mit erheblichen Auswirkungen der Finanzkrise.
Gerade den europäischen Banken drohten weitere Abschreibungen, die noch einmal so hoch ausfallen könnten wie die bisher erfolgten, ergab eine am Samstag veröffentlichte Bain-Studie, die der "WirtschaftsWoche" vorlag. Stark betroffen seien auch die Banken in Deutschland.
Diese werden nach Einschätzung der Berater vor allem von der steigenden Zahl der Kreditausfälle bei Firmenkunden getroffen. Die deutschen Banken werden im Jahr 2010 in diesem Segment nach Einschätzung der Experten zusammen ein negatives Ergebnis von sieben Milliarden Euro erzielen.
...
"Die zweite Welle wird viele Institute in den Strudel reißen, die bisher noch relativ gut durch die Krise gekommen sind", sagte Bain-Partner Stefan Frank.
-- http://de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE57L02620090822
DIHK: Konjunkturelle Krise noch nicht überwunden
Die Wirtschaftskrise ist noch nicht überwunden und ein konjunktureller Rückschlag wahrscheinlich. Zu dieser Einschätzung kommt das "Handelsblatt" aufgrund einer Studie des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) und der Warnung führender Ökonomen. Laut der DHIK-Studie werde in diesem Jahr ein dramatischer Einbruch der deutschen Exporte um 17 Prozent erwartet. ... Erst 2010 soll sich der deutsche Außenhandel wieder leicht erholen. Zudem mehrten sich laut "Handelsblatt" die Stimmen aus der Wirtschaft, die eine Fortsetzung der Krise voraussagen. Gustav Horn, der Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in Düsseldorf, sagte der Zeitung, dass ein kräftiger Anstieg von Pleiten und Privatinsolvenzen eventuell erst im kommenden Jahr zu erwarten sei. Diese würden erfahrungsgemäß mit Verzögerung auftreten.
-- http://www.firmenpresse.de/pressinfo111156.html
Dem Mittelstand geht die Puste aus
Umsatzeinbrüche und Verluste fressen ihre Liquiditätsreserven auf, und über Bankkredite bekommen viele längst kein frisches Kapital mehr. "Verkraften kann eine solche Durststrecke auf Dauer nur, wer genug Kapital im Unternehmen hat", konstatiert Bernd Papenstein. Der Experte für Mittelstandsfinanzierung bei der Unternehmensberatung Price Waterhouse Coopers betont: "In der aktuellen Krise steht zwar zunächst kurzfristige Liquiditätssicherung im Vordergrund - ohne solide Eigenkapitalbasis wird es aber schwierig, frisches Geld von den Banken zu bekommen."
-- http://www.handelsblatt.com/unternehmen/finanzierung/dem-mittelstand-geht-die-puste-aus;2342731
Und noch ein Hinweis, diesmal direkt von der Bundesregierung:Unser Ziel ist, dass wir stärker aus der Krise herauskommen, als wir hineingegangen sind", sagte Merkel.
...
Lob bekam die Kanzlerin für die Konjunkturprogramme der Bundesregierung. "Wir stellen fest: Bei unseren Kunden profitieren über 1000 Projekte von den Konjunkturpaketen", so ein Vertreter der Bauwirtschaft, "und das hilft uns sehr."
Mit Sorge betrachten viele Unternehmen die Kreditvergabe durch die Banken. "Wir haben zwar keine Kreditklemme, aber die Bedingungen für Kredite werden härter", so stellten mehrere Unternehmer fest.
-- http://www.bundesregierung.de/nn_1264/Content/DE/Artikel/2009/08/2009-08-20-mittelstandsreise-bundeskanzlerin.htmlDas hat schon was von Endsieg-Parolen, findest du nicht, mentecaptus?! ;-)
Ace of Spades
22.08.09, 23:42
Ja, gerade der deutsche Mittelstand hat etwas davon. Denn was wird denn exportiert? Richtig, in Deutschland hergestellte Waren und/oder in Deutschland bearbeitet Waren. Und das machen vor allem mittelständische Unternehmen und bei den Konzernen sind die Mittelständler die Zulieferer.
Dann zählt Conti und die Schaeffler Gruppe nach Deiner Aussage zum Mittelstand?
Spezies 8472
23.08.09, 09:53
Denn was wird denn exportiert? Richtig, in Deutschland hergestellte Waren und/oder in Deutschland bearbeitet Waren.Falsch. Ein großer Teil der Exportgüter geht in Deutschland lediglich durch die Bücher (Konzerne bleiben eben Konzerne) oder wird in Deutschland assembliert, aber im Ausland hergestellt. Typisches Beispiel: Des Deutschen liebstes Kind - das Auto.
Und das machen vor allem mittelständische UnternehmenAbermals falsch. Mittelständler sind mit gerade einmal 35% direkt am Gesamtexport beteiligt. Die verbleibenden 65% werden über Konzerne abgewickelt.
Im Übrigen klagen die exportierenden KMU, die direkt an Konzerne liefern, die ihrerseits (assemblierte Produkte) exportieren, bereits seit Jahren, dass ein ruinöser Preiswettkampf und Preisdumping seitens der Konzerne stattfindet. Dies hatte beispielsweise zur Folge, dass bereits mit Beginn der Krise ehemalige Größen, wie D&W oder Karmann, um zwei bekannte Namen aus der Automobilbranche zu nennen, Insolvenz anmeldeten.
und bei den Konzernen sind die Mittelständler die Zulieferer.Es wäre noch trauriger, wenn du Recht hättest. Dennoch ist es schon traurig genug: Ganze 27% der mittelständischen Unternehmen in Deutschland sind direkt abhängig von Konzernen. Der Rest, also 73%, wirtschaftet "auf eigene Rechnung". Die wichtigsten Zulieferer der Konzerne sitzen mittlerweile in Polen, Tschechien, Ungarn, Spanien, Mexiko und Brasilien. (Soweit ich weiß, du kannst mich aber gern korrigieren, zahlen diese Zulieferer weder deutsche Steuern, noch stellen sie den deutschen Arbeitslosen Arbeitsplätze bereit.)
Wichtigste Exportgüter:
- Automobile
- Schwermaschinen
- Chemische Erzeugnisse
- Metalle und Halbzeuge
- Geräte zur Elektrizitätserzeugung
- Optische Geräte, Uhren
- Metallerzeugnisse
- Rundfunk- und Fernsehgeräte
- Büromaschinen
- Möbel
- Mineralölerzeugnisse
- Papier
- Verlags- und Druckerzeugnisse
- Leder und Lederwaren
- Energie
- Tabakerzeugnisse
- Steine und Erden
- Erze
... das sind etwa 80% des deutschen Exportvolumens.
Nun meine Frage an dich, mentecaptus: Gehe doch bitte mal alle KMU in deiner Umgebung durch und zähle zusammen, wieviele Arbeitsplätze betroffen sind. Setze der Einfachheit halber voraus, dass alle, die derartige Produkte herstellen, diese auch zu 100% exportieren. Mache bitte eine Vergleichsliste auf, in der du alle KMU auflistest, die NICHT exportieren. Friseure beispielsweise, oder Bäcker. Niedergelassene Ärzte, Fleischer, Werkstätten, Blumenläden, ... all diese kleinen (und etwas größeren) Betriebe eben, die gerade noch dem Mittelstand zugerechnet werden, und die in Summe über 60% aller deutschen Arbeitsplätze bereitstellen.
Die Börse tanzt auf dem Vulkan
Der Dax ist auf ein neues Jahreshoch gestiegen. Aber wie geht es nach der rasanten Erholung an den Börsen weiter? Experten raten zur Vorsicht. Auch der VDax, der Angstindex der Börse, zeigt, dass die Nervosität auf dem Aktienmarkt steigt. Mit gezielten Käufen ist für Anleger aber noch etwas zu holen.
mehr... (http://www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-inside/die-boerse-tanzt-auf-dem-vulkan;2448780)
Die Börse tanzt auf dem Vulkan
Der Dax ist auf ein neues Jahreshoch gestiegen. Aber wie geht es nach der rasanten Erholung an den Börsen weiter? Experten raten zur Vorsicht. Auch der VDax, der Angstindex der Börse, zeigt, dass die Nervosität auf dem Aktienmarkt steigt. Mit gezielten Käufen ist für Anleger aber noch etwas zu holen.
mehr... (http://www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-inside/die-boerse-tanzt-auf-dem-vulkan;2448780)
Anleger, die sich nach solchen Artikeln richten, werden immer Verlierer bleiben.
Schon seit Beginn der DAX-Rally im Märzhaben diese Skeptiker getönt, das sei nur eine "Bullenfalle" und man solle auf keinen Fall einsteigen. Dabei ist die Skepsis des Normalanlegers gerade der Nährboden für weiter steigende Kurse. Nach wie vor sind Aktien billig. Aber irgendwann wird es dann wieder soweit sein, daß man über die Aktien-Hausse selbst in der Bildzeitung auf der Titelseite lesen kann und jede Hausfrau ihre Ersparnisse an die Börse trägt. Dann ist es Zeit für die wirklichen Trader, ihre Gewinne, die sie seit März 09 gemacht haben, einzusacken. Dann kommt wieder der Crash, die breite Masse der Hobbyanleger wird ihr Geld verlieren, weil sie, wie immer, zu spät eingestiegen sind.
mentecaptus
25.08.09, 17:42
Die Börse tanzt auf dem Vulkan
Der Dax ist auf ein neues Jahreshoch gestiegen. Aber wie geht es nach der rasanten Erholung an den Börsen weiter? Experten raten zur Vorsicht. Auch der VDax, der Angstindex der Börse, zeigt, dass die Nervosität auf dem Aktienmarkt steigt. Mit gezielten Käufen ist für Anleger aber noch etwas zu holen.
mehr... (http://www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-inside/die-boerse-tanzt-auf-dem-vulkan;2448780)
Das "V" steht nicht für Angst, sondern für Volatilität, also "Schwankungsbreite". ;-)
Das "V" steht nicht für Angst, sondern für Volatilität, also "Schwankungsbreite". ;-)
und wer sagt das:-D
mentecaptus
25.08.09, 23:03
und wer sagt das:-D
Ich.
Das "V" steht nicht für Angst, sondern für Volatilität, also "Schwankungsbreite". ;-)
Die Übersetzung ist trotzdem nicht ganz falsch. Die Volatilität steigt doch auch immer, wenn der Index schnell steigt wie jetzt. Dann haben einfach mehr Anleger Angst, daß es wieder runter gehen könnte und steigen bei Rückschlägen sofort aus. Das erhöht dann wieder die Volatitilät.
mentecaptus
26.08.09, 09:54
Die Übersetzung ist trotzdem nicht ganz falsch. Die Volatilität steigt doch auch immer, wenn der Index schnell steigt wie jetzt. Dann haben einfach mehr Anleger Angst, daß es wieder runter gehen könnte und steigen bei Rückschlägen sofort aus. Das erhöht dann wieder die Volatitilät.
Volatilität mit Angst zu übersetzen, ist aber zu einseitig, denn der Faktor Chance gehört ebenso dazu. Kurz gesagt, zeigt die Volatilität an, wie intensiv die Kursschwankungen sind, egal, ob nach oben oder unten. Wer bei niedriger Volatitlität eine VW-Aktie kauft, kann von mäßig steigenden oder fallenden Kursen ausgehen. Ist die Volatilität hingegen hoch, fallen die Kursausschläge stärker aus - ob sie nun steigen oder fallen und ib der Anleger mit seinem Investment Geld verdient oder verliert, "interessiert" die Volatitlität nicht.
mentecaptus
26.08.09, 12:02
Gutes Geschäftsklima
Die Stimmung steigt
Die Stimmung in den Chefetagen der Wirtschaft hat sich im August unerwartet deutlich aufgehellt. Der Ifo-Geschäftsklimaindex steigt auf 90,5 Zähler von 87,4 Punkten im Vormonat. Die Konjunkturerholung ist nach Einschätzung der Ökonomen aber längst noch nicht stabil.
Mehr... (http://www.n-tv.de/wirtschaft/Die-Stimmung-steigt-article476722.html)
Spezies 8472
26.08.09, 13:13
Der Ifo-Geschäftsklimaindex steigt auf 90,5 Zähler von 87,4 Punkten im Vormonat.IFO? Sind das nicht die Statisten, die bei jeder wirtschaftlichen Entwicklung grob daneben liegen und die auch von der kommenden Krise nix bemerkt haben? Und ist da nicht der Herr Sinn beschäftigt, der sinnfällig-sinnentleerte Kommentare absondert, die fast nie der Wahrheit entsprechen? So sprach er noch Anfang 2008 davon, dass es in Deutschland keine Krise geben werde. Das hätten ihm seine Kenntnisse (und der IFO-Index) verraten. Heuer ist er schon vorsichtiger geworden. Mittlerweile schafft er es durchaus beim Bullshit-Bingo auf die vorderen Plätze, wie dieses Interview (http://www.youtube.com/watch?v=ikrliswNee8) treffend belegt.
... Übrigens, warum zitierst du den Artikel nicht weiter, mentecaptus? Sage doch, dass selbst das IFO-Institut nicht daran glaubt, dass die Krise überhaupt schon in der Gesellschaft angekommen ist.Die Wirtschaft erhole sich nach ihrem tiefem Fall zwar stärker als zunächst prognostiziert. Das gehe aber primär auf die weltweiten Konjunkturprogramme zurück.
-- http://www.n-tv.de/wirtschaft/Die-Stimmung-steigt-article476722.htmlMitten im vollen Lauf der Förderprogramme ist die Krise schon "beendet"? Das nenne ich mal eine realistische Bewertung.
Angenommen, ich habe ein Leck im Boot und schöpfe um mein Leben. Ist mein Boot damit sicher? Ist mein Leben nun sicher? Oder kann ich euphemistisch versuchen, mit an diesem mentalen Strohhalm festzuhalten und einfach das Boot für "dicht" erklären?
Sage doch, dass die Krise für die KMU erst so richtig beginnt, wenn die Wahlen gelaufen sind.Krise erreicht den Arbeitsmarkt im Herbst
Im Herbst und im kommenden Jahr sei mit einem kräftigen Anstieg der Arbeitslosigkeit zu rechnen. Diese düsteren Aussichten für den Arbeitsmarkt werden teilweise durch die Umfragedaten gestützt: "Bei den Industriefirmen bleiben die Planungen klar auf Beschäftigungsreduzierung ausgerichtet", teilte das Ifo weiter mit. Da die Unternehmen nicht mehr mit einer Verschlechterung der Geschäfte im kommenden halben Jahr rechnen, soll der Rotstift beim Personalbestand jedoch nicht so kräftig eingesetzt werden wie bislang beabsichtigt.
-- http://www.n-tv.de/wirtschaft/Die-Stimmung-steigt-article476722.htmlSage doch, dass es für abhängig Beschäftigte (und solche, die es gern wären) erst noch richtig dick kommt; dass ihre Krise erst noch beginnt.
mentecaptus
27.08.09, 10:18
Ende der Schwarzseherei
Volkswirte korrigieren Prognosen
Nach ausgiebiger Schwarzseherei ist jetzt offenbar Optimismus angesagt. Führende Banken und Forschungsinstitute heben nach den jüngsten positiven Aussichten für die deutsche Wirtschaft ihre Prognosen an.
Das schlimmste Teil der Krise scheint erst einmal hinter uns zu liegen.
Nach einem Bericht der "Frankfurter Rundschau" rechnet die Deutsche Bank inzwischen mit einem Wachstum von 1,4 Prozent im kommenden Jahr, nachdem sie zuvor 0,4 Prozent vorhergesagt hatte. Für dieses Jahr erwartet sie ein Minus von 5,2 Prozent statt sechs Prozent. Auch Christian Dreger, Konjunkturchef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), kündigte eine Korrektur nach oben an.
Erwartete das DIW bisher für 2009 ein Schrumpfen der Wirtschaft um 6,4 Prozent, so hält es mittlerweile ein Minus von fünf bis sechs Prozent für realistisch. Auch die Wachstumsrate von 0,5 Prozent für das kommende Jahr sei zu niedrig angesetzt, meinte Dreger.
Von der Tendenz her wird dies bei der Dekabank und bei Goldman Sachs ähnlich gesehen. Auch die Aussichten für den Arbeitsmarkt hellten sich damit auf. Das Horrorszenario von fünf Mio. Arbeitslosen im nächsten Jahr sei vom Tisch, sagte Andreas Scheuerle von der Dekabank der Zeitung.
Mehr... (http://www.n-tv.de/wirtschaft/Volkswirte-korrigieren-Prognosen-article478140.html)
GfK: Gute Stimmung trotz Krise
Konsumklima im Aufwärtstrend
Sinkende Preise und der noch vergleichsweise robuste Arbeitsmarkt beflügeln die Stimmung bei Deutschlands Verbrauchern. Für September sagen die Marktforscher der Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) das stärkste Konsumklima seit Jahresbeginn voraus.
Der entsprechende Index steigt den Expertenschätzugnen zufolge auf 3,7 Punkte nach 3,4 Zählern im August.
Mehr... (http://www.n-tv.de/wirtschaft/Konsumklima-im-Aufwaertstrend-article478317.html)
Spezies 8472
27.08.09, 10:55
... aus der Rubrik "Wir basteln uns die Welt, wie sie uns gefällt" lesen Sie heute "Endsiegparolen sind das Non Plus Ultra":
"Wir wollen stärker aus der Krise herauskommen, als wir hinein gegangen sind."
-- O-Ton, Angela Merkel (CDU)
Nach ausgiebiger Schwarzseherei ist jetzt offenbar Optimismus angesagt. ... Erwartete das DIW bisher für 2009 ein Schrumpfen der Wirtschaft um 6,4 Prozent, so hält es mittlerweile ein Minus von fünf bis sechs Prozent für realistisch.Die Wirtschaft schrumpft also vielleicht langsamer, als die (anderen) Experten glauben. Na, wenn das nicht Anlass für Freudenfeste ist. ... Doch halt! Nicht zu früh freuen! Noch im Sommer '08 glaubten die gleichen Experten, dass es schlimmstenfalls eine Bankenkrise geben würde - eine Wirtschaftskrise sei mit den bekannten Fakten nicht begründbar. Wer das bestritt, war Häretiker und wurde wüst beschimpft...
mentecaptus, mal unter uns Klosterbrüdern: Liest du wirklich selbst die Artikel, die du freiwillig kopierst, so selektiv, wie es den Anschein hat? Oder verstehst du die Aussagen nur nicht?
Experten warnen jedoch vor verfrühter Euphorie. "Wir sehen eine Phase der Stabilisierung", betonte DIW-Konjunkturexperte Dreger. "Insgesamt wird sich Deutschland eher langsam aus der Krise herausbewegen." Auch Gustav Horn, Chef des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung in der Hans-Böckler-Stiftung, sieht die deutsche Wirtschaft auf einem mühseligen Weg: "Das ist noch nicht der Aufschwung." Deutschland sei nach dem scharfen Absturz auf der Talsohle gelandet. "Jetzt steht kein steiler Aufstieg bevor, sondern eine lange Talwanderung."
-- Quelle: derselbe ArtikelWir werden uns also STABILISIEREN, hofft der Konjunkturexperte. Von "Ende der Krise" keine Spur.
Okönomen tun sich in diesen Zeiten jedoch schwer mit ihren Prognosen. In "normalen" Zeiten verfehlen sie die Realität um etwa einen Prozentpunkt- aktuell kann man jedoch nicht von "normalen" Zeiten sprechen.
-- Quelle: immer noch derselbe ArtikelAn genau dieser Stelle hört der ernsthaft interessierte Leser auf, diesem Artikel Wert beizumessen. Denn hier wird unverblümt zugegeben, dass man lediglich einen Wahlkampf-Artikel schrieb: Die Behauptung des Dr. Scheuerle besitzt folglich den gleichen Wert, den jene einer Wahrsagerin auf dem Jahrmarkt hat; und die Schätzung des DIW, wonach sich die anderen um sage und schreibe 0,4% vertan haben könnten, liegt weit innerhalb der Messfehler, wie man denn auch zugibt. Kurz: Man wollte eben auch mal was sagen, nachdem die anderen schon dabei waren und das DIW sowieso hart an der Grenze zur Aberkennung des offiziell anerkannten Expertenstatus entlang streift.
Spezies 8472
28.08.09, 10:08
Studie warnt vor Verlust von 90.000 Jobs in der Autobranche
Eine Analyse der Unternehmensberatung Roland Berger kommt nach Informationen der "Welt" zu dem Ergebnis, dass das Ende der Abwrackprämie die Zahl der Insolvenzen in der Kfz-Branche deutlich steigen lassen werde. In der deutschen Autoindustrie seien mehr als 90.000 Arbeitsplätze in Gefahr, schreibt die Zeitung.
Der Vorzieheffekt werde die Händler nun wie ein Bumerang treffen. "Wenn die Abwrackprämie ausläuft, ist fast jeder zweite deutsche Händler akut von Insolvenz bedroht", sagte der Autor der Studie, Ralf Landmann, der "Welt". Allein in diesem Bereich könnten demnach 30.000 Jobs wegfallen.
-- http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,645505,00.html
Zahl der US-Problembanken steigt kräftig
Auf dem US-Bankenmarkt ist noch keine Erholung in Sicht: Der Einlagensicherungsfonds nahm im zweiten Quartal mehr als 400 Institute unter verschärfte Beobachtung. Die Behörde rechnet nun mit weiteren Pleiten.
-- http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,645494,00.html
Deutschlands Banken sind noch nicht über den Berg
„Die Banken befinden sich derzeit im Auge des Orkans“, sagt Stefan Frank, Bankenexperte und Partner bei Bain. ... „Die zweite Welle wird viele Institute in den Strudel reißen, die bisher noch relativ gut durch die Krise gekommen sind“, sagt Frank. Zu ihnen werden auch Sparkassen und Genossenschaftsbanken zählen, die sich bisher werbewirksam als Horte der Solidität präsentieren.
-- http://www.wiwo.de/unternehmer-maerkte/deutschlands-banken-sind-noch-nicht-ueber-den-berg-406321/
Hypo Real Estate braucht schon wieder Milliarden
Bis Jahresende muss der Bankenrettungsfonds SoFFin bis zu sieben Milliarden Euro bereitstellen. Finanzminister Peer Steinbrück wiegelte ab: Der Bedarf sei nicht überraschend, sagte Finanzminister Peer Steinbrück heute. ... Die HRE war im vergangenen Jahr im Zuge der Finanzmarktkrise in eine bedrohliche Schieflage geraten. Die Bank musste mit größtenteils staatlichen Bürgschaften über insgesamt 102 Milliarden Euro vor dem Zusammenbruch gerettet werden.
-- http://www.wiwo.de/unternehmer-maerkte/hypo-real-estate-braucht-schon-wieder-milliarden-406740/
Sommermärchen reloaded?
Ausnahmsweise sind die sonst meckernden Deutschen mal guter Laune: Trotz Krise steigt der Optimismus von Verbrauchern und Unternehmern, wichtige Wirtschaftsforscher revidieren ihre Prognosen nach oben. Doch eine nähere Betrachtung verdirbt die Euphorie.
Fast könnte man es wieder für Herdentrieb halten: So eifrig, wie sich deutsche Ökonomen auf dem Höhepunkt der Finanz- und Wirtschaftskrise mit negativen Wachstumsprognosen zu überbieten schienen, so eilig korrigieren sie nun ihre Schätzungen nach oben. Die Deutsche Bank etwa erwartet für dieses Jahr einen Wachstumseinbruch von 5,2 Prozent – nicht mehr ein Minus von sechs Prozent.
...
Vor allem über dem deutschen Arbeitsmarkt brauen sich dunkle Wolken zusammen. Noch verhindert Kurzarbeit das Schlimmste, doch schon bald können sich viele Unternehmen eine Verlängerung dieser Hilfsmaßnahme nicht mehr leisten, obwohl die Politik das möglich gemacht hat. Für Herbst warnen Ökonomen deshalb vor einer Entlassungswelle. Spätestens dann könnte die Stimmung wieder einbrechen, denn arbeitslose Verbraucher sind schlechte Kunden.
-- http://www.wiwo.de/politik/sommermaerchen-reloaded-406809/2/
Es lebe der Aufschwung!
Volatilität mit Angst zu übersetzen, ist aber zu einseitig, denn der Faktor Chance gehört ebenso dazu. Kurz gesagt, zeigt die Volatilität an, wie intensiv die Kursschwankungen sind, egal, ob nach oben oder unten. Wer bei niedriger Volatitlität eine VW-Aktie kauft, kann von mäßig steigenden oder fallenden Kursen ausgehen. Ist die Volatilität hingegen hoch, fallen die Kursausschläge stärker aus - ob sie nun steigen oder fallen und ib der Anleger mit seinem Investment Geld verdient oder verliert, "interessiert" die Volatitlität nicht.
Das stimmt. Hohe Vola zeigt sowohl große Angst als auch Gier, also Hoffnung auf schnelle Gewinne.
Ich habe dir schon vor Monaten, als du ebenfalls bereits mit unglaubwürdiger Optimismuspropaganda das Ende der Krise vorgaukeln wolltest, gesagt, daß all dies ausgemachter Blödsinn ist, Mentecaptus. :grin: Warum, darauf gehe ich in meinem (Kopf)text hier u.a. ein (dem Threadkopf).
All diese Durchhaltepropaganda soll es ja auch in der Endzeit der Weimarer Republik gegeben haben, hörte ich. Na ja, muß wohl was drangewesen sein damals... :rollo:
Jedenfalls will man sich mit diesem Blödsinn über die Wahl retten, wobei Frank-Walter Merkel ja anscheinend ein wenig Schiß hat und lieber die Hoffnungen etwas dämpft, anstatt am Ende um so blöder dazustehn. Die Krise läuft sich erst richtig warm, wenngleich jede Talfahrt kurz unterbrochen sein mag. Aber solange die extremen Gefälleprobleme und die dadurch torpedierte Kaufkraft einer immer breiteren Masse (nun mal unabdingbar für einen Kapitalismus, weswegen das System sich immer wieder irgendwann selbst sein größter Feind ist) nicht in den Griff bekommen werden durch exzessive, stabilisierende Rückverteilungspolitik von oben nach unten und das bißchen noch vorhandene Arbeit nicht geistreicher aufgeteilt wird, geht der Laden konsequent weiter den Bach runter- wie zuletzt vor WKII. :smoke:
Und dann stellt sich natürlich auch die Frage, was solche "tollen Aufschwünge" a la 2007, die nur bei denen ankommen, die ohnehin schon zuviel haben und primär auf Leid und Verzicht des Volkes und vorübergehenden Zufallseffekten a la WM und Mehrwertsteuererhöhungsdrohung 2006 basieren, letztlich bringen. Dieser kurzsichtige Strohfeuermist macht die Sache mittel- bis langfristig nur noch schlimmer, aber was juckts den regierenden, lobbyistischen Haufen, solange der Kollaps erst nach seiner Amtszeit eintritt und die eigenen Pfründe gesichert sind. Erbärmlich.
Und deshalb links wählen- Revolution und zukunftsorientierte Sozialpolitik statt Retro-Reformen zurück in die Frühindustrialisierung! ;)
Redwing- Crisis' just begun (and i'm happy 'bout it) :smoke:
Gold ist in wenigen Jahren von 200 USD je Unze auf fast 1.000 USD je Unze gestiegen, da sollte man schon seinen Bestand reduzieren und Gewinne mitnehmen. Denn man sollte gerade bei Gold nicht vergessen, dass es außerhalb der Schmuckindustrie vor allem bei Zahnimplantaten zur Anwednung kommt, ein wenig noch beim Katalysatorbau. Also wenig "Verbrauch", so dass perspektivisch Gold eines der Edelmetalle ist, die eher weniger nachgefragt werden, als andere. Abgesehen von seinem Status als "Krisenwähring", aber die Krise lässt ja gerade möchtig Dampf ab.
Reeducation und Verdummung zeigen auch hier ihren größten Erfolg.
Es ist vollkommen egal, welchen Wert Gold und Silber in einer imaginären, künstlichen und manipulibaren Zahl auf einfachen Zetteln haben.
Es war, ist und wird immer so sein: Wieviel Kg Brot bekommt man für 1 Gr. Gold?
Hat mein Urgroßvater im Jahre 1920 einen 1.000 Reichsmark in 20 Reichsmarkscheinen im Garten vergraben, so kann ich heute froh sein, wenn diese Zettel nicht schon lange zersetzt wurden. Monetärer Wert = NULL!
Hat er aber, 50 Stück - 20 Goldmark - Wilhelm II (7,16 gr. Feingold, 900 fein) vergraben, so habe ich einen heutigen Gegenwert von je 170 Euro, also guten 8.500 Euro.
Es ist der größte Betrug am Menschen, ihnen einzureden, Papier wäre besser als richtiges, werthaltiges Geld.
Dazu ein kleines Gleichnis
Kennen Sie Kapingamarangi? Wahrscheinlich nicht. Kapingamarangi ist ein kleines Atoll im Pazifik und besteht aus 30 wunderschönen kleinen Inselchen. Mit seinen 1,1 km² Landfläche ist es nicht sehr groß, aber dafür umso schöner. Früher lebten 300 Menschen auf den Inseln, heute sind es etwa 500 Bewohner.
Vor vielen Jahren verbrachten ein australischer, sehr reicher Industrieller namens Peter Smith und seine sehr hübsche Frau Emma ihren Urlaub regelmäßig auf Kapingamarangi. Im Laufe der Jahre wurde dieses überaus seriöse Ehepaar zu höchst geschätzten Stammgästen auf dem kleinen Pazifik-Atoll.
Peter Smith und seine Frau bezahlten in ihren Urlauben immer alles per Scheck, und ihre Kreditwürdigkeit war über jeden Zweifel erhaben. Die Inselbewohner hatten aufgrund der langjährigen Erfahrung die Gewissheit und das Vertrauen, dass die Schecks stets gedeckt waren.
Mit der Zeit begannen die 300 Bewohner der Insel sich gegenseitig mit den Schecks der australischen Gäste zu bezahlen. Wenn zum Beispiel der Fleischer einen Teil seiner Zahlungen an den Viehzüchter mit einem Scheck des Peter Smith bezahlen wollte, war das dem Viehzüchter nur recht. Mit dem Scheck beglich er dann beim Getreidebauern die Rechnung für das Kraftfutter, das er für seine Tiere brauchte. Und der Getreidebauer bezahlte mit den Schecks den Schmied, der landwirtschaftliche Geräte herstellte.
Auf diese Art und Weise zirkulierten die Schecks, die Peter Smith und seine Frau in ihren Urlauben ausstellten auf der Inselgruppe.
Im Laufe der Jahre kamen die Inselbewohner gar nicht mehr auf die Idee, die Schecks einzulösen. Es war ihnen zu umständlich auf das Festland zu fahren, um sie ihren Konten gutschreiben zu lassen. Und so geschah es, dass bis heute und in alle Ewigkeit diese Schecks auf den Inseln als Zahlungsmittel dienen.
Pisa hat ja nicht nur seine Nachteile. Gottseidank sind die Menschen schon so blöd, daß sie nicht realisieren, was 10 Jahre, à 3% Inflation auch ohne krise ausmachen.
Für alle, die eine schöne Riesterrente haben, möchte ich folgende, auf 45 Jahre ausgelegte, Rechnung aufstellen. (Zur Vereinfachung gehe ich davon aus, Person X ist 20 Jahre alt, schließt den Riestervertrag ab und geht mi 65 in Rente)
Heute, kostet ein Kilogramm Brot im Durchschnitt 2,50 Euro.
Eine durchschnittliche Riesterrente, verspricht 500 Euro Zusatzrente.
Das bedeutet, das heute eine Rente von 200 Kg Brot pro Monat ausgezahlt würden.
In 45 Jahren, mit nur 3% Inflation pro Jahr, welche wir sowieso nie haben oder hatten, sondern eher 7%, und unter der Annahme, das es keine Krise in den nächsten 45 Jahren gibt, hätten wir ca. folgende Konstellation beim Eintritt ins Rentenalter.
1 Kg Brot: 9,55 Euro
Riesterrente: 500 Euro
Die Rente entspricht also einem Gegenwert von nur noch 52 Kg Brot.
Der Wert der Währung hat sich bis dahin auf nur noch 25% verinflationiert!
Selten hat ein simpler Zeichentrickfilm (bzw. eine Szene daraus) die Realitität in Deutschland, wie auch dem Großteil der restlichen Welt, so hart und treffend gezeigt.
http://www.youtube.com/watch?v=QpGHDX5KIhk
Michel, du bist der Wile E. Coyote!
Einzelhandelsumsatz schrumpft im Juli
Der Umsatz im Einzelhandel ist im Juli im Vorjahresvergleich erneut geschrumpft. Gegenüber dem Juni war jedoch ein leichtes Plus zu verzeichnen, das die Erwartungen geringfügig übertroffen hat.
Weiterlesen... (http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/einzelhandelsumsatz-schrumpft-im-juli;2451489)
Spezies 8472
01.09.09, 15:32
Fast ein Drittel der Firmen hat Kreditprobleme
Laut einer Studie des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) klagen vor allem Mittelständler über Probleme bei der Kreditvergabe, während sich die Lage bei den Großunternehmen stabilisiert. Kanzlerin Angela Merkel kündigte ein neues Bürgschaftsprogramm zur Bekämpfung der Kreditklemme an.
-- http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/fast-ein-drittel-der-firmen-hat-kreditprobleme;2450609Yeeeeeeeeehaaaaaawww!
Erst zahlt der Steuer-Michel die Defizite der Banken, dann stopft er die Lücken, die die Banken stopfen sollten, aber in ihrer Habgier nicht dazu kommen....
Es lebe die CDU!
Errr .... Woher nimmt Frau Merkel jetzt eigentlich das Geld? Neue Schulden? Oder verteilt sie die Bürgschaften einfach noch einmal?
Aber diese Frage stellt sich ein wahrer Bürger nicht! Schließlich ist das eine christliche Parteil: Das ist eine christliche Partei. Da brauchst du nicht wissen - du musst nur glauben!
-- Volker Pispers
Immer mehr deutsche Unternehmen klagen einer DIHK-Umfrage zufolge über Finanzierungsprobleme. Fast ein Drittel der Firmen sprach von Verschlechterungen gegenüber dem Vorjahr, wie aus einer aktuellen Befragung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) hervorgeht, aus der der Nachrichtenagentur Reuters am Samstag erste Zahlen vorlagen. Insbesondere für den größeren Mittelstand, also Firmen mit 200 bis 500 Beschäftigten, sei die Lage seit dem Frühsommer bedrohlicher geworden.
...
Bundeskanzlerin Angela Merkel kündigte zur Bekämpfung drohender Engpässe bei der Kreditvergabe ein weiteres Bürgschaftsprogramm an: „Wir brauchen die Möglichkeit von Bürgschaften nun auch bei Warenkreditversicherern, denn da drückt anscheinend derzeit der Schuh am meisten“, sagte Merkel in einem am Samstag veröffentlichten Interview mit der „Wirtschaftswoche“. Eine entsprechende Lösung werde bereits in den nächsten Tagen vorgelegt, kündigte die CDU-Politikerin an.
-- http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/fast-ein-drittel-der-firmen-hat-kreditprobleme;2450609Wenn sie mit der Geschwindigkeit weitermacht, kann sie schon Ende 2010 - spätestens aber Anfang 2011 - die Krise auch beim kleinen Mittelstand bekämpfen. Zumindest hat das den Vorteil, dass dann nicht mehr ganz so viele anstehen, wenn es um die Vergabe von Krediten und Bürgschaften geht.
Es wird nicht wieder ?normal?
Die Volkswirtschaften brauchen eine andere Struktur als vor der Krise ? Deutschland kann nicht allein vom Export leben.
Weiterlesen... (http://www.handelsblatt.com/politik/handelsblatt-kommentar/es-wird-nicht-wieder-normal;2451811)
Hey, ein Bot, der mitdenkt- so halbwegs jedenfalls. :grin:
Oh, und IM Redro hat den Exodus gemacht- da bin ich ja untröstlich. ...:bofing:
Ja, in der Tat kannten wir uns...
Einzelhandelsumsatz schrumpft im Juli
Der Umsatz im Einzelhandel ist im Juli im Vorjahresvergleich erneut geschrumpft. Gegenüber dem Juni war jedoch ein leichtes Plus zu verzeichnen, das die Erwartungen geringfügig übertroffen hat.
Ach, jetzt freut man sich schon darüber, daß der Sturzflug etwas langsamer vonstatten geht (zwischendurch). Ich hab gehört, ohne diesen kurzsichtigen Strohfeuerabwrackblödsinn, der es in Zukunft dafür um so dicker kommen läßt, hätte die Hütte hier schon richtig gebrannt, aber man läßt sie halt lieber NACH der Wahl doppelt so hell brennen. :haha:
Wo immer weniger kaufkraft bei immer mehr Leuten, da immer größere Gefälle, da immer weniger Konsum und immer mehr Armut und Instabilität- Punkt. Ganz einfach, aber die "Experten" da oben kennen da natürlich ihre geheimen Zauberformeln, die sich dem Volk nicht erschließen und natürlich zutreffender sind als das Offensichtliche. :haha: Komisch nur, daß diese Experten seit Ewigkeiten nahezu grundlegend Scheiße bauen und den Karren immer tiefer in den Dreck fahren.
Und die neuesten Meldungen bei T-News: "Zweite" Finanzkrise befürchtet und radikaler Kahlschlag in der Automobilbranche erwartet; hurrra, es geht voran! :haha:
Ich sag ja: Nix gelernt die KED Parteien und vergleichbarer Bockmist im Ausland; man versucht nur noch, sich von Jahr zu Jahr zu schleppen, Realitäten zurechtzulügen und den Totalkollaps möglichst auf die Amstszeit des Nachfolgers hinauszuzögern. Das System hat fertig! Wieder mal, und dieses Mal sollten wir danach richtig ansetzen- am besten schon vorher-, ansonsten wird es irgendwann vielleicht einmal ganz zu spät sein.
Am besten dazu meine beiden Flaggtexte im Ideologiensub lesen und den hier anläßlich Krise und Wahl. ;)
Redwing- Revolution statt Retro-Reformen zurück in die Frühindustrialisierung!
mentecaptus
07.09.09, 14:35
Konjunkturerholung
Geschäftsklima im Mittelstand bessert sich im Rekordtempo
Beim deutschen Mittelstand mehren sich die Zeichen für eine Erholung in der Wirtschaftskrise. Einer neuen Umfrage zufolge verbessern sich die Geschäftserwartungen der Unternehmen im Rekordtempo. Bleibt der massive Abbau von Arbeitsplätzen jetzt aus?
Frankfurt - Nur ein Jahr nach Ausbruch der schwersten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten kehrt bei den deutschen Mittelständlern die Zuversicht zurück. Im August hat sich das Geschäftsklima sogar im Rekordtempo verbessert. Der zentrale Indikator im Mittelstandsbarometer der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und des Münchner ifo-instituts verbesserte sich im Vergleich zu Juli um 5,5 Prozent auf nunmehr minus 6,8 Saldenpunkte. Der Saldo errechnet sich aus dem Prozentanteil aller positiven Meldungen abzüglich des Prozentanteils der negativen Meldungen. Somit überwiegen die negativen Meldungen inzwischen nur noch leicht.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,647411,00.html
Ich weiß nicht, ob du von denselben Asis der Wirtschaftslobby oder KED bezahlt wirst wie all diese korrupten, egoistischen, parteiischen, selbsternannten "Experten", die seit Dekaden in einer Tour Scheiße labern und laut denen es die Krise nie hätte geben dürfen, aber Fakt ist, daß all dieser IFO-, IWF-, Wirtschafts"weisen"- und sonstwas für'n Raumschiff-BWL-Kack rein gar nichts mit der tatsächlichen Lage und der Zukunft zu tun haben und sowohl diese volksfern-abgehobenen "Experten" als auch du mit eurem aufgesetzten Kamikazeoptimismus an einem knallharten, desillusionierenden REAlismus scheitern werdet. Ihr und dieses System werdet euer verdientes Waterloo erleben, und keine Sau wird weiterhin diesen Lügen und dieser Propaganda, die sich schon so oft als Humbug erwiesen haben, glauben schenken; ihr habt eure Glaubwürdigkeit ein für alle Mal verspielt, ihr elendigen Politvertreter an der Haustür. :smoke:
Eure jämmerliche, systempopulistisch-demagogische Bauernfängerei und euer Tot-auf-Raten-Spiel kotzt mich an; die Völker müssen endlich den Realitäten ins Auge sehen und diesen ganzen sozialdarwinistischen Soziopathenmist überwinden, so wie man eine üble Krankheit oder einen mit Reißzwecken, Kuhfladen und Tretminen garnierten Hügel überwindet, anstatt sich immer wieder hinhalten und Opfer abschwatzen zu lassen!
Und GERADE der Mittelstand wird bluten; es fängt grad erst richtig an, auch wenn ihr euch gern an jeder kurzen Pause des Verfalls festklammert wie die Jämmerlinge.
Redwing 4 Uprise- pißt auf das bald gefüllte Grab des Kapitalismus; des Systems, das die meisten Toten hervorgebracht hat und es noch tut :bofing:
lieber redwing ...krisen sind ganz normal und sogar sinnvoll , die jetztige krise war einfach nötig ...kranke unternehmen werden vom markt gespült und neue haben dann wieder platz um zu wachsen , deswegen halte ich auch so wenig von irgendwelchen rettungsaktionen für arcandor oder opel , genausowenig wie ich konjunkturprogramme befürworten würde
Haben Banken kein Schamgefühl, fragt Boris Johnson, Bürgermeister Londons!
City pockets are bulging with bonuses, says Boris Johnson. Have the banks no shame?
[...]
If you pressed a rifle into the hand of the man in the street and asked him to choose between two targets – an MP or a banker – who do you think would get the bullet?
Wenn du ein Gewehr in die Hand eines Mannes auf der Straße geben würdest und ließest zwischen zwei Zielen wählen - Politiker oder Banker - was denkst du, wer die Kugel bekäme?
Quelle (http://www.telegraph.co.uk/finance/newsbysector/banksandfinance/6371140/The-barefaced-greed-of-bankers-and-their-bonuses-beggars-belief.html)
Sarkasmus ON
Ehrlich gesagt, ich versteh' diese Frage nicht!
:-D
Ich würde Johnson fragen, ob er noch 'ne zweite Kugel dabei hat!
:-D
Sarkasmus OFF
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