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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Deutscher oder BRDler?


Blue Max
06.09.09, 13:13
Als was fühlt ihr euch, als Deutsche oder als BRDler?

Deutsche stehen in der Tradition von 1500 - 1945 und identifizieren sich mit Fichte, Arndt, Goethe, Schiller, Mozart, Beethoven, Röntgen, Haber und von Braun.

BRDler stehen in der Tradition von 1945 - heute - 2100 (Ausrottung/Umvolkung des deutschen Volkes); sie identifizieren sich mit der FDGO, den Menschenrechten, der multikriminellen Gesellschaft, Schröder, Merkel, Asamoah und Özil.

Womit identifiziert ihr euch?

Mal eine kleine Umfrage. :)

Mr. Smith
06.09.09, 13:22
Warum muss ich mich als Bundesbürger mit Herrn Schröder oder Frau Merkel identifizieren? Und wer oder was ist ein Özil?

Alles in allem wieder einer dieser unsinnigen Propagandastränge aus der Feder unseres werten Blue Max, welcher nie überwinden konnte, dass er und seinesgleichen endgültig aus den relevanten Teilen unseres Volkes ausgegrenzt wurden. Endgültig im Sinne von ''für immer und ewig''.

:-)

Ich bin übrigens ein bundesrepublikanischer Deutscher.

NukNuk

Walter Hofer
06.09.09, 13:22
es fehlen in der Umfrage:

- Preusse
- Hanseat
- Bayern
- Sachse
- Lipper
- Sauerländer
- Franke
- Badenser

V.V.S.O.P.
06.09.09, 13:25
es fehlen in der Umfrage:

- Preusse
- Hanseat
- Bayern
- Sachse
- Lipper
- Sauerländer
- Franke
- Badenser


Österreicher, die sich mit der alten Kultur indentifizieren, keine Umvolkung wollen, aber sich dennoch nicht als Deutsche sehen, geschweige denn, sich wieder anschließen wollen.

Mr. Smith
06.09.09, 13:28
Österreicher, die sich mit der alten Kultur indentifizieren, keine Umvolkung wollen, aber sich dennoch nicht als Deutsche sehen, geschweige denn, sich wieder anschließen wollen.

Die wurden 1945 gedankeninfiziert. Das weiss doch jedes Kind!

:ironie:

NukNuk

Walter Hofer
06.09.09, 13:29
Österreicher, die sich mit der alten Kultur indentifizieren, keine Umvolkung wollen, aber sich dennoch nicht als Deutsche sehen, geschweige denn, sich wieder anschließen wollen.

Kleinwalsertal nehmen wir dazu! :),
auch Elsässer, die Sarko und Brüni nicht mögen!

*JM*
06.09.09, 13:30
Endgültig im Sinne von ''für immer und ewig''.

Sie, die Endlöser, wurden quasi endgelöst.

Walter Hofer
06.09.09, 13:32
Malle bleibt auch unser 18. Bundesland! :)

Kleines Mäuschen
06.09.09, 13:35
es fehlen in der Umfrage:

- Preusse
- Hanseat
- Bayern
- Sachse
- Lipper
- Sauerländer
- Franke
- Badenser

Und die großartigen Ostfriesen und ihre Nachbarn, die Emsländer.

Jon T Essberger
06.09.09, 13:35
Als was fühlt ihr euch, als Deutsche oder als BRDler?

Deutsche stehen in der Tradition von 1500 - 1945 und identifizieren sich mit Fichte, Arndt, Goethe, Schiller, Mozart, Beethoven, Röntgen, Haber und von Braun.



Was ist mit Einstein ?

Mr. Smith
06.09.09, 13:39
Was ist mit Einstein ?

Wie kann man sich überhaupt mit diesen Personen identifizieren?
Ich meine - was genau hat man, was diese auch haben? Und wenn es nur an der Abstammung liegt: Warum will man sich dann immer nur mit diesen Grössen identifizieren, nie jedoch mit Lieschen Müller von nebenan? Ein wenig Grössenwahn scheint hier doch dahinter zu stecken.

Und nun identifiziert Euch gefälligst auch mit mir!

:mad:

NukNuk

Walter Hofer
06.09.09, 13:39
Und die großartigen Ostfriesen und ihre Nachbarn, die Emsländer.

genau, :thumbsup: und die Helgoländer nicht vergessen!

Gideon
06.09.09, 14:05
Warum muss ich mich als Bundesbürger mit Herrn Schröder oder Frau Merkel identifizieren? Und wer oder was ist ein Özil?

Alles in allem wieder einer dieser unsinnigen Propagandastränge aus der Feder unseres werten Blue Max, welcher nie überwinden konnte, dass er und seinesgleichen endgültig aus den relevanten Teilen unseres Volkes ausgegrenzt wurden. Endgültig im Sinne von ''für immer und ewig''.

:-)

Ich bin übrigens ein bundesrepublikanischer Deutscher.

NukNuk

Herr Özil ist ein Türke, der für die DFB-Betriebsmannschaft spielt.

Herr Bratbäcker
06.09.09, 14:09
Als was fühlt ihr euch, als Deutsche oder als BRDler?

Deutsche stehen in der Tradition von 1500 - 1945 und identifizieren sich mit Fichte, Arndt, Goethe, Schiller, Mozart, Beethoven, Röntgen, Haber und von Braun.


Göring, Goebbels, Hitler, Himmler, Heydrich, Freissler hat Maxe auch vergessen.

Mr. Smith
06.09.09, 14:09
Herr Özil ist ein Türke, der für die DFB-Betriebsmannschaft spielt.

Da ich mit Fussball nichts am Hut hab, noch einmal an den Strangersteller:
Warum wird dieser Herr Özil hier als Identifikationsmoment gewählt, nicht aber Herr Ballack, Herr Beckenbauer oder Herr Klinsmann? Passen die nicht so sehr ins Feindbild BRD?

:augenrollen:

NukNuk

Jurassic
06.09.09, 14:11
Mir fühl mi als Eeksfelder, da reicht der scho.

Praktiker
06.09.09, 14:12
Malle bleibt auch unser 18. Bundesland! :)

..und Gaddaffi schenkt uns kraft UNO-Mandat
die Deutsch-Schweiz zurück... :)

19.Bundesland !

Gideon
06.09.09, 14:13
Göring, Goebbels, Hitler, Himmler, Heydrich, Freissler hat Maxe auch vergessen.

Ne, Hitler war Österreicher =) Das weiss doch ein jedes Kind.
Alleine die Tatsache, dass manche Österreicher Rote Rübe anstaat Rote Bete sagen beweist die wohl.

V.V.S.O.P.
06.09.09, 14:14
..und Gaddaffi schenkt uns kraft UNO-Mandat
die Deutsch-Schweiz zurück... :)

19.Bundesland !

Na aber Hallo, einen Teil davon müssen wir aber auch abkriegen:grin:

*JM*
06.09.09, 14:15
Na aber Hallo, einen Teil davon müssen wir aber auch abkriegen:grin:

Nix gibts. Wenn der 22-jährige Spacken seinen Krieg lostritt, dann kriegen wir einen Teil, die Franzosen und die Italiener. :D

*JM*
06.09.09, 14:16
Göring, Goebbels, Hitler, Himmler, Heydrich, Freissler hat Maxe auch vergessen.

Es geht darum, mit wem er sich identifiziert, nicht wen er anbetet.

Jon T Essberger
06.09.09, 14:25
Was ist denn nun mit Einstein ?

*JM*
06.09.09, 14:29
Einstein stammt aus Ulm. Ulm liegt in BaWü und das zählt nicht.

Walter Hofer
06.09.09, 15:09
..und Gaddaffi schenkt uns kraft UNO-Mandat
die Deutsch-Schweiz zurück... :)

19.Bundesland !

Liechtenstein - 20. Bundesland - wäre noch besser! :grin:

V.V.S.O.P.
06.09.09, 15:12
Liechtenstein - 20. Bundesland - wäre noch besser! :grin:



Lichtenstein grenzt an Deutschland:banana:Na sowas.

Walter Hofer
06.09.09, 15:17
Lichtenstein grenzt an Deutschland:banana:Na sowas.

nöh, liegt in Deutschland:

http://www.lichtenstein-sachsen.de/start.html

mentecaptus
06.09.09, 15:19
Als was fühlt ihr euch, als Deutsche oder als BRDler?

Deutsche stehen in der Tradition von 1500 - 1945 und identifizieren sich mit Fichte, Arndt, Goethe, Schiller, Mozart, Beethoven, Röntgen, Haber und von Braun.

BRDler stehen in der Tradition von 1945 - heute - 2100 (Ausrottung/Umvolkung des deutschen Volkes); sie identifizieren sich mit der FDGO, den Menschenrechten, der multikriminellen Gesellschaft, Schröder, Merkel, Asamoah und Özil.

Womit identifiziert ihr euch?

Mal eine kleine Umfrage. :)

So ein Quatsch. Ich bin Deutscher, habe das auch angekreuzt. Aber nicht deine Definition, die ist Schwachsinn, denn die Bundesrepublik ist das konsequente Ergebnis der deutschen Geschichte hin zum besten Staats- und Gesellschaftswesen, das die Germanen jemals hatten.

Senfgnu
06.09.09, 15:21
Was muss ich ankreuzen, wenn ich weder Deutscher noch BRD´ler bin?

Sauerländer
06.09.09, 18:04
...die Bundesrepublik ist das konsequente Ergebnis der deutschen Geschichte hin zum besten Staats- und Gesellschaftswesen, das die Germanen jemals hatten.
Ich bin mal wohlwollend geneigt, das als Satire anzusehen.

Jurassic
06.09.09, 18:23
So ein Quatsch. Ich bin Deutscher, habe das auch angekreuzt. Aber nicht deine Definition, die ist Schwachsinn, denn die Bundesrepublik ist das konsequente Ergebnis der deutschen Geschichte hin zum besten Staats- und Gesellschaftswesen, das die Germanen jemals hatten.

Da wir ja vermeintlich schon an der Spitze stehen geht es dann von jetzt an nur noch bergab, oder wie ? :D

Spezies 8472
06.09.09, 21:54
Womit identifiziert ihr euch?Ich halte es da mit Volker Pispers, der einst sagte:

Ich habe so sehr mit meinem bisschen "Mensch sein" zu tun: zum "Deutscher sein" komme ich ganz, ganz selten.Leider stand diese Option aber nicht zur Auswahl.


Darüber hinaus ist deine Fragestellung fehlerhaft: Fichte, Arndt, Goethe, Schiller, Mozart, Beethoven und Röntgen kannten diese Auswahl nicht. HÄTTEN sie sie gekannt, hätten sich mindestens Goethe, Schiller und Fichte für die FDGO und damit deine zweite Option entschieden. (Lies ggf. mal Biographien von ihnen, Max.) Von Braun hingegen war es, abgesehen davon, dass er sowieso keine Wahl hatte, vulgär ausgedrückt, scheißegal, wo und für wen er arbeitete. Für ihn standen die Ziele immer über den Arbeitgebern.

tabasco
06.09.09, 21:57
Als was fühlt ihr euch, als Deutsche oder als BRDler?

Deutsche stehen in der Tradition von 1500 - 1945 und identifizieren sich mit Fichte, Arndt, Goethe, Schiller, Mozart, Beethoven, Röntgen, Haber und von Braun.

BRDler stehen in der Tradition von 1945 - heute - 2100 (Ausrottung/Umvolkung des deutschen Volkes); sie identifizieren sich mit der FDGO, den Menschenrechten, der multikriminellen Gesellschaft, Schröder, Merkel, Asamoah und Özil.

Womit identifiziert ihr euch?

Mal eine kleine Umfrage. :)

Aua.

Was antworte ich nun :( ?

Goethe, Schiller, Mozart, Beethoven stehen mir näher, als multikriminelle Gesellschaft, Schröder, Merkel & Asamoah ... ich bin aber definitiv nicht deutsch, sondern eine Bürgerin der Bundesrepublik ... ? Was nun?

Sauerländer
06.09.09, 22:01
Ich habe so sehr mit meinem bisschen "Mensch sein" zu tun: zum "Deutscher sein" komme ich ganz, ganz selten.
So sehr ich Pispers schätze - diesen Satz habe ich nie nachvollziehen können.
Ich bin erstmal ich, dann Angehöriger meiner Familie, dann ein Sohn meiner Stadt, dann ein Sauerländer, dann ein Westfale, dann ein Deutscher...dann SELTEN, aber gelegentlich ein Europäer....und DANN, GANZ am Ende... ein Mensch. Aber das ist praktisch nie eine relevante Kategorie.

Dyrnwyn
07.09.09, 00:09
Als was fühlt ihr euch, als Deutsche oder als BRDler?

Deutsche stehen in der Tradition von 1500 - 1945 und identifizieren sich mit Fichte, Arndt, Goethe, Schiller, Mozart, Beethoven, Röntgen, Haber und von Braun.

:)
Bitte nicht BACH vergessen! Er war wichtiger als alle die oben genannten!

Gideon
07.09.09, 01:03
So ein Quatsch. Ich bin Deutscher, habe das auch angekreuzt. Aber nicht deine Definition, die ist Schwachsinn, denn die Bundesrepublik ist das konsequente Ergebnis der deutschen Geschichte hin zum besten Staats- und Gesellschaftswesen, das die Germanen jemals hatten.

Wie kann es das beste Staats und Gesellschaftswesen sein, wenn das Volk ethnisch zerstört wird und die Kultur langsam in Vergessenheit gerät ?
Kannst du deinen regionalen Dialekt noch sprechen ?

Sauerländer
07.09.09, 04:02
Womit identifiziert ihr euch?
Auf die Gefahr hin, dass das LANG wird, mache ich mich dann auch noch mal an eine ausführliche Antwort auf diese Frage.
(WARNUNG im Nachhinein: Das ist irrsinnig lang geworden, teilweise recht persönlich, mag abschweifend wirken...aber nachdem es fertig war, wollte ich es nicht ungepostet lassen)


Mit SICHERHEIT identifiziere ich mich nicht mit einer Traditionslinie, deren Anfang um 1500 herum sitzt, setzt für mich doch um 1500 herum in so mancher Hinsicht bereits der Niedergang ein. Zum Thema "Luther" wäre auch manches zu sagen, aber beschränken wir es einmal darauf: Angesichts des äußerst unerfreulichen (um es vorsichtig zu formulieren) Zustandes, in dem sich die Kirche dieser Zeit befand, kann ich nachvollziehen, was ihn antrieb, kann ich seine moralische Entrüstung verstehen und ein Stück weit teilen - ein Schismatiker, der, wenn auch unwissentlich, den Grundstein zu einer schweren Katastrophe für Deutschland legte und die Bahn öffnete zu einem Christentum, dass sich jedem Zeitgeist anbiedert, dem nationalsozialistischen genauso wie dem heutigen degeneriert-liberalen, bleibt er dennoch.
Aber auf eine verdrehte Art und Weise ist er auch gerade durch seine Irrtümer deutsch. Es hat ja auch, so hoffe ich, keiner behauptet, Deutschtum sei ein Synonym für Perfektion. Wir bauen genauso Mist wie alle anderen - nur eben auf unsere spezifisch eigene Art und Weise. Diese spezifisch eigene Art und Weise, auf die wir Mist bauen, zu lieben - darum geht es.

Gehen wir an die Anfänge zurück.
Arminius ist nicht meine Tasse Tee. Damit meine ich nicht, dass ich seine Taten ablehne, ganz im Gegenteil - ich freue mich über diesen Schlag, den die Römer erlitten haben, auch und ganz besonders angesichts der Leute in diesem Lande, die diesen Ausgang und das Nichtvordringen der Römer nach Germanien bedauern, weil dadurch diesem Land "eine unglaubliche Chance entgangen" sei. Elendes Progressivistenpack.
Aber ich sehe Arminius als ein Positivmoment, das mit mir in keiner direkten Verbindung steht. Zum Hermannsdenkmal fahre ich trotzdem gerne. Als Symbol des antiimperialen Aufstands kann ich damit, sozusagen, auf UNIVERSALER Ebene viel anfangen. Ebenso kann ich mit manchen Gestalten aus der römischen Geschichte viel sehr viel anfangen bzw mit ihrer Person sympathisieren, ohne mich mit Rom zu identifizieren. Lucius Cornelius Sulla Felix wäre so ein Beispiel, Kaiser Tiberius ein anderes (auch wenn ich in Rechnung stellen muss, dass bei Letzterem die...eher literarische Darstellung Joachim Fernaus ursächlich sein mag).

Meine Involviertheit, wenn man das so nennen will, beginnt da, wo die Sachsen greifbar werden. Deshalb nehme ich auch den späteren Sieg Wilhelms des Bastards über Harald Godwinson ein kleines bischen persönlich, obwohl letzterer ein "englischer" und kein "deutscher" Sachse war und mich daher im heutigen Sinne national gesehen gar nichts angeht (Was mich interessanterweise nicht daran hindert, GEGEN England mit den Schotten, Iren und Walisern zu sympathisieren, aber das ist dann ja auch das normannische England...:augenrollen:).
In diesem Sinne "beginnt" (gleichwohl das natürlich einen Vorlauf hat, auch die Sachsen fallen ja nicht vom Himmel) es schon mit einem Abwehrkampf gegen die Franken, der sich partiell überlagert mit einem Widerstand gegen die Christianisierung. Ein Kampf, der sich in mancherlei Hinsicht bis heute im Streit zwischen Westfalen und Rheinländern widerspiegelt. Vom Rhein kommt der Feind, und er hat eine geradezu unerträgliche Art... ;-):grin:
Ich blicke mit, ja, wie soll man es nennen, einer Art tragischer Bewunderung zurück auf das Volk, MEIN Volk, das gegen seine Edellinge an seiner Eigenständigkeit festhielt, Widukind zum Herzog wählte (Wohlgemerkt: Es WÄHLTE ihn. Nix mit Erbkönigtum und so...) und in den Krieg zog, den wirklich zu gewinnen es langfristig wohl wenig Chancen hatte, auch wenn ihm das nicht bewusst gewesen sein mag. Gerade auch der Gedanke an die EINFACHEN Leuten, die freien Wehrbauern, deren geistiger Stil Westfalen in mancher Hinsicht bis heute prägt, findet da meine Bewunderung.
Bis heute stelle ich mir gerne die Thingversammlung vor, auf der das beschlossen wurde. DA lebt Freiheit.
Schwer einordnen kann ich meine Empfindungen hinsichtlich der letztlichen Konversion Widukinds, die wir wohl als Symbol für das Volk nehmen dürfen.
Einerseits bin ich selber Christ, daher kann ich sie schwerlich ablehnen, wie es heutige Neuheiden tun (die ich sehr gut verstehe und mit denen ich deutlich mehr anfangen kann als mit den meisten Materialisten/Atheisten). Andererseits bleibt es ein Ausdruck einer schmerzlichen Niederlage, einer Demütigung. In diesem Sinne habe ich auch nie eine wirkliche Sympathie für Karl den Großen entwickelt können. Ich respektiere seine Leistungen - aber für mich bleibt er im Hinterkopf immer der Sachsenschlächter, ein hassenswerter Feind.
Vielleicht muss man da einfach die gnadenlose Notwendigkeit am Werk sein, auch wenn das nicht weniger bitter schmeckt. Wahrscheinlich muss man eben doch, der Überlagerung zum Trotz, den religiösen Übertritt und die weltliche Unterwerfung auseinanderhalten.
In diesem Sinne habe ich auch hohen Respekt vor Bonifatius ("englischer" Sachse, nebenbei bemerkt), der das Wort des Herrn in unser Land brachte und als Märtyrer zum Apostel der Deutschen wurde - während ich GLEICHZEITIG die Friesen, die ihn umbrachten, gut verstehen kann.
Wir sehen jedenfalls: Schon am Anfang stehen Verwirrung, Blut und vor allen Dingen Tragödie. Das ist deutsch. Nicht umsonst hat unser Nationalepos, das Nibelungenlied, dezidiert KEIN Happy End, ganz im Gegenteil, und ist dennoch (oder deswegen) packend, ergreifend, mitreißend.

Ich blicke mit Stolz und Dankbarkeit auf meine Heimatstadt, die als irgendeine Art von Ansiedlung bereits zu dieser Zeit existiert haben muss und eine der nicht allzu vielen Urpfarreien des sächsischen Raumes aufzuweisen hat.

Tja, dann sind wir mit ein einem kleinen Sprung auch schon bei den Ottonen. Man könnte sagen: WENN wir Sachsen schon mitmachen müssen, dann wollen wir den Laden gefälligst auch anführen. :-D
Sie sind und bleiben Sachsen, gleichzeitig aber entsteht unter den langsam zusammenrückenden Stämmen ein deutsches Gemeinbewusstsein. Zunächstmal lose, lange ist z.B. ein Bayer nach eigenem Volksrecht verurteilt worden, und damit ANDERS als ein Sachse. Verstanden haben wird man sich schon irgendwie. Ich stelle es mir so vor wie, wie es wäre, wenn die heutigen Dialekte jeweils drei Nummern schwerer wären. Man KANN einen Hardcorebayern verstehen - aber es braucht Konzentration.
Wir sind im Mittelalter.
Wir haben die Konsolidierung des Reiches. Ich blicke mit Stolz darauf zurück, wie sich das deutsche Königtum mit dem römischen Kaisertum verschränkte, wie in diesem Sinne Deutschlands Auftrag ein universaler wurde.
Ich blicke auf die Gründung und Bestätigung von Städten, die noch heute das Geschehen prägen, etwa Dortmund, Heimat der Familie meines Vaters, Hauptstadt der deutschen Bierproduktion (Jahaa, noch VOR München!:-D), angeblich Herz der Sozialdemokratie, auch wenn man das nicht mehr recht glauben mag, und ganz am Rande auch noch Heimat des einzig wahren Fußballvereins dieser Welt (Wenn man mal Celtic Glasgow und den BFC Dynamo beiseite lässt...).
Ich muss ein wenig schmunzeln, wenn ich Eschenbachs Parzival lese, der mir stellenweise doch etwas ironisch scheint.
Ich sitze andächtig vor den Schriften einer Hildegard von Bingen, eines Eckhart von Hochheim.
Ich blicke mit Hochachtung auf Friedrich Barbarossa, und stehe mit einer Mischung aus Ironie und Ehrfurcht vor ihm und der Legende von den wachenden Raben.
Mir läuft, doch, ein klitzkleiner Schauer den Rücken hinunter, wenn ich in der Zentralkirche meiner Heimatstadt stehe, die als Gemäuer mittlerweile auch über 600 Jahre auf dem Buckel hat. (Während die meiner eigentlichen Gemeinde ein zumindest von aussen ein eher hässlicher Bau aus der Nachkriegszeit ist, errichtet wesentlich wegen all der Flüchtlinge, die die bis dahin eher nicht besiedelte Ecke einnahmen).
Im gleichen Atemzug blicke ich mit Bewunderung auf meine Vorfahren, die ja damals mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts anderes als Bauern waren, und stelle mir vor, was sie von all dem mitbekommen haben mögen, wie sie gelebt haben. Hart auf dem Feld arbeitend, ungewiss, ob eine Missernte, ein einziges Unwetter nicht alles ruinieren würde, bis zum Umfallen rackend in den Stoßzeiten, ohne wirkliche medizinische Versorgung, aber auch ohne ein Finanzamt im Nacken, ohne ein wirklich etabliertes Finanzwesen, ohne einen "Dienstplan" und abstrakte Zeitmessung, arbeitend, wenn es was zu tun gab, nicht arbeitend, wenn nicht. Waren sie fröhliche Menschen, die aus allem das Beste machten? Waren sie verbittert? Schicksalsergeben? Haben sie ihren König geliebt, ihn bewundert? Oder haben sie sich gefragt, warum es dem so viel besser gehen soll als ihnen? Haben sie zum Himmel aufgeblickt und gerätselt, was da oben wohl vorgehen mag? Haben sie ergeben angenommen, was ihnen geschah, oder haben sie jubiliert, gelacht, geheult, geflucht und Gott ihren Zorn bekundet, wie es auch heute geschieht? Sehen sie jetzt hernieder auf einen Kerl, der vor seinem Rechner sitzt und einen viel zu langen Text schreibt? Wundern sie sich? Lächeln sie? Halten sie den für einen *******?

Sauerländer
07.09.09, 04:04
Erwähnt sei noch die Herrschaft der Erzbischöfe von Köln, denen denn auch das Herzogtum Westfalen anheimfiel, und die meiner Heimatstadt alles in allem recht brauchbare Oberherren waren, weshalb ich auch bis heute strikt unterscheide zwischen dem Bischofssitz und der STADT Köln, wobei ich letztere als eine wahrlich unsagbare Unerträglichkeit empfinde. Ein Salut sei nachgesandt Ritter Goswin, dem Herrn der mittlerweile nur noch als Ruine vorhandenen -und ja, zugegebenermaßen nicht allzu großen- Rodenburg, dass er für seinen Herrn auch gegen diese verdammte Stadt zu Felde zog (jedenfalls soweit ich mich entsinne).
Erwähnt sei ferner, dass erwähnte meinige Heimatstadt fast völlig umgeben war vom Territorium der Märkischen, die uns auch gerne mal mit ihrem nicht völlig gewaltfreien Besuch beehrten. Vielen Dank, Ihr Pissnelken. ;-)

Wie dem auch sei, wir bewegen uns ein wenig vorwärts. Die Zeit wird moderner, das bedeutet im Allgemeinen: Die Dinge werden schlechter. Zu Luther schrieb ich schon etwas. Ergänzt sei eine Bemerkung dazu, dass es in meinen Augen FÜR Luther spricht, dass er dem Münsteraner Bischof zur Zerschlagung des Täuferreichs gratuliert hat. Die Jungs hatten ja, ganz, ganz vorsichtig ausgedrückt, nicht mehr alle Latten am Zaun. Die Käfige hängen noch immer zur Mahnung. Mögen sie da bleiben, und mögen sie gesehen und ihr Sinn verstanden werden.
Erwähnt sei da noch der Bauernkrieg, auf dessen führende Gestalten ich mit deutlicher Sympathie blicken, wenngleich einiges in die Irre ging und es natürlich vom Ergebnis her wieder mal diese TRAGISCHE Sympathie ist, aber wie ich schon sagte, das ist deutsch...

Wir springen in den dreissigjährigen Krieg. Mein Gemüt ist primär mit zwei einander eigentlich ausschließenden Gruppen: Der geschundenen, zum Gotterbarmen elenden, verängstigten Bevölkerung, die hoffte, dass all das endlich vorbei sein möge - und den zerlumpten Landsknechten und ihren düsteren Liedern, ohne Heimat, ständig den Tod vor Augen, kein Brot im Beutel, aber den Säbel in der Hand, und Wein, Weib und Gesang, wenn das Schicksal es einmal kurz hergab, denn wer wusste schon, ob es ein Morgen gab.
Und ich lese Andreas Gryphius, und sehe, wie ein selber vom Schicksal arg gebeutelter Mann zu Papier brachte, wie eine ganze Zeit vor allem aus dem Bewusstsein vom Tode bestand, und finde seine Gedichte unersetzlich.
(Muss gerade an die Hannes Wader-Vertonung von "Vanitas! Vanitatum Vanitas!" denken, auch wenn Wader als Atheist da ein wenig, ähm, weglässt...)
Ich sehe den syphiliskranken, größenwahnsinnigen Wallenstein, wie er gemeuchelt wird.
Ich sehe die niedergebrannten Dörfer, die Hungernden, die geschändeten Frauen, die Leichenberge, die Hoffnungslosigkeit.
Meine Ahnen müssen auch das überlebt haben, sonst gäbe es mich nicht.
Waren sie abgestumpft? Gleichmütig? Verzweifelt? Hasserfüllt? Froh, davongekommen zu sein?
War einer meiner Ahnen ein Kämpfer, und die entsprechende Ahnin gar nicht so freiwillig bei der Sache?
Höre ich ein bitteres Hohnlachen von da oben, das mir sagen will: "Du hast ja keine Ahnung..." ?
Ich sehe den westfälischen Frieden - und könnte Gift, Galle und noch einiges andere spucken vor Wut. Natürlich, endlich Frieden, wer will das bestreiten? Auch 1945 war es endlich ein Ende des Leidens für die geschundene Bevölkerung.
Aber darüberhinaus - mir platzt die Hutschnur, wenn ich nur dran denke, und jeder Franzmann sollte dann WEIT weg sein, am besten NOCH weiter, um nicht zu sagen GANZ WEIT weg. :kraetz:
Und das eben noch nichtmal primär eine religiöse Angelegenheit, hat doch das urkatholische, obgleich auch immer im Sinne seiner gekrönten Häupter ketzerische bis papstmordende Frankreich doch wunderbar mit dem protestantisch-messianischen Schweden kooperiert, wie auch das das schlechthin protestantische Kursachsen (nicht zu verwechseln mit dem alten Stammesherzogtum) lange loyal zum Kaiser stand.
Ich könnte Messer und sonstwas wetzen, wenn ich nur an diese Zeit denke.

Ähem.

Wir nähern uns weiter der Gegenwart. Ergeht sich unser Land erstmal in Belanglosigkeit, wie es das ja seit auch 1945 auch tut (und dass es damals wieder aufstand, mag uns eine Hoffnung sein), sind doch einige interessante Entwicklungen zu verzeichnen, wenngleich der Westfale traditionell staatsfern, da er seit Ewigkeiten keinen eigenen Staat gehabt hat, dem eher distanziert gegenübersteht (das bekannte "Köln/Berlin/was auch immer ist weiiiiiiit..."-Phänomen. Und eigentlich will man ja auch primär nur seine Ruhe haben).
Wir haben die verfaulende französische Monarchie (Dreck), die von der französischen Revolution (ABSOLUTER Dreck) hinweggefegt wird, und im Anschluss an einigen völligen Unsinn, in dessen Verlauf unsere seligen Nachbarn im Westen ( Gedanke: Phosphorbomben...) solche Lichtgestalten wie den Marquis de Sade aus der Bastille befreiten, haben wir den neuen "Kaiser" Napoleon, der zur Krönung den Papst herbeizitiert, sich aber demonstrativ SELBER krönt. Und veranlasst, dass 1806 mit dem Reichsdeputationshauptschluss eine tausend Jahre alte Tradition endet.
Streng genommen leben wir seitdem in einem Interregnum. Ähm, ja, und ich darf den Satz wiederholen, dass jeder Franzman WEIT weg sein sollte, wenn ich nur dran denke.

Nachdem nun also das legitime Kaisertum (endgültig?) erloschen ist, betreten wir die moderne Ära des Chaos und der Gemetzel.
Kurz: Napoleon expandiert fröhlich, meint, alle Welt mit dem, was er für Zivilisation hält, beglücken zu dürfen, expandiert kräftigst nach Deutschland hinein, lacht sich kaputt über die Deutschen, die man so leicht gegeneinander aufbringen kann, und bastelt ein Königreich Westfalen, das mit dem tatsächlichen Westfalen wenigst zu tun hat. 1809 muss er sich mehrfach mit den widerspenstigen Tirolern herumärgern, die mit Andreas Hofer eine bis heute taugliche Symbolfigur vorzuweisen haben (sympathisierendes Bekenntnis meinerseits).
Nach und nach haben alle den Kaffee auf, und 1813 bekommt Napoleon bei Leipzig so richtig die Jacke voll, und zwar nicht nur von Preußen, sondern auch von Österreichern, Schweden und Russen. Wenn es einen europäischen Mythos geben sollte - diese Schlacht ist ein heisser Kandidat meinerseits.
Das Denkmal, das dieser Schlacht gesetzt wurde, finde ich noch heute bewundernswert, und wenn ich es mir dann noch in völliger Stille und nur von Fackeln erleuchtet vorstelle...
Da schreit die Freiheit dem Tod ihre Herausforderung entgegen.

Sauerländer
07.09.09, 04:04
Nun wird Westfalen preußische Provinz. Nunja, wir sind keine Preußen, und werden es auch nie sein, aber man kann damit leben, denn die Rheinländer können die Preußen nicht ab, und was die Rheinländer nicht mögen, kann so VÖLLIG falsch nicht sein...:-D
Aus meiner seligen Heimatstadt gibt es die Geschichte von dem Bürgermeíster, der irgendwann mal mit der Kasse getürmt ist. :-D:-D
Das ist zwar noch ein wenig hin, aber die Preußen haben auch die schönste evangelische Kirche dort zu verantworten, eine Stiftung seitens des führenden Industriellen, wie noch heute der Gedenkstein davor verkündet.

Tja, 1848...
Ganz doller Quatsch. Hat ein paar kleinere Scharmützel in der Region gegeben, ein paar harte Urteile. Und Feierabend. Was sollte da auch sonst bei rumkommen? Irgendwelche progressivistischen *******, Liberale, Professoren und Gedöns meinten, sich die Welt zurechtkonstruieren zu können. Ich bin kein Preuße, und obgleich ich sie hochgradig RESPEKTIERE, MAG ich die Preußen nicht sonderlich, aber dass sie diesen Schwachsinn unterdrückt haben, rechne ich ihnen hoch an. Gerade die Westfalen haben sich ja hinterher an den Düppeler Schanzen großen Ruhm erworben, aber dahin kommen wir noch.
Bleiben wir zunächstmal bei einem gewissen Junker, der später hohe Amtsfunktion ausüben wird. Ein Mann, der bei Trennung tränenreich Heimweh verspürt, ein eher mäßiges Studium hinlegt, eine schier unglaubliche Zahl an Mensuren ficht, sich wider alle Vernunft in eine Engländerin verknallt und mit ihr durchbrennen will, Spielschulden ohne Ende anhäuft, einen Alkoholkonsum an den Tag legt, dass es der Sau graust, sich eine richtig nette Wampfe anfrisst, reichlich Zigarren qualmt, mit Leib und Seele in der Politik aufgeht, seinen Ärzten die liebe Müh und Not bereitet - und TROTZDEM sehr alt werden wird. Ja, ich rede von Otto von Bismarck, dem einige Sympathie meinerseits gehört. Ein Original, ein Individuum- Autoritär - mit Sicherheit. Mit Instinkt. Geboren für seinen Posten. Und doch ein Mensch. Die Gicht wird ihn plagen, an Schlaflosigkeit wird er leiden, wenn er später einmal mehrere Tage ohne einen Brief seiner Frau sein muss, plagt ihn die Depression, er bekommt geradezu einen Heulkrampf, als sein Lieblingshund stirbt, und als nach seinem Karriereende sein Nachfolger vor dem Kanzlersitz die Bäumen fälen lässt, wird er wütend protestieren, im Bewusstsein: "Ich habe mir mit Bäumen mehr zu sagen als mit Menschen." Ich spüre auf einer bestimmten Ebene eine gewisse Verbundenheit mit diesem Mann.
Mit Brillianz und Skrupelosigkeit fertigt er die Opposition ab, erwirkt den Krieg gegen den Dänemark, den Bruderkrieg gegen Österreich, und ja, er stellt den Franzosen eine Falle, aber dennoch, SIE tappen rein, SIE sind Aggressor. Pech gehabt, Freunde! :)
So zimmert er das neue Reich. Und doch, ich verstehe Wilhelm I sehr gut, der erst nicht will, der um sein geliebtes Preußen weint, das er zugrunde gehen sieht, der dann beleidigt darauf besteht, nur "Kaiser von Deutschland", nicht "deutscher Kaiser" sein zu wollen - und der Bismarck erstmal mit dem Gesäß nicht mehr anguckt, nachdem er als "Kaiser Wilhelm" ausgerufen wird.

Was folgt? Kaiser Friedrich III erbt den Thron als totkranker Mann, nimmt selber schmerzgeplagt und nur mühsam sich aufrecht haltend die Parade zum Tod seines Vaters ab. Ein Bild des Jammers. Wer könnte anders als Mitleid haben? Und doch, so hässlich es ist, sowas zu sagen, bin ich froh, dass uns DIESER Kaiser erspart blieb. Er hätte, unter dem Einfluss seiner Frau, die Bismarck immer gehasst hat, ein zweites England aus Deutschland gemacht, liberal bis zum Erbrechen, von Krämerseelen beherrscht, mit einer Witzmonarchie. Ihm folgte, im Grunde eine Generation überspringend, mit Wilhelm II ein Mann, der nicht dumm, aber doch überfordert, zu unerfahren und vor allem mit charakterlichen Macken versehen war. Die elterliche, vor allem mütterliche Nichtliebe hat er, neben dem schweren Leiden an seiner Verkrüppelung, nie verwunden. Auch daher immer diese zwiespältige Hassliebe zu England. Andere machen Witze über ihn, und dazu bietet er gewiss nicht zu knapp Anlass. Mir tut er vor allem leid.

Bismarck in dieser Zeit ist für zwei Dinge verantwortlich, die ich ihm nicht verzeihe. Das eine ist der Kulturkampf, das andere sind die Sozialistengesetze.
Beides Kämpfe, die er letztlich verlieren, mindestens nicht gewinnen wird. Zentrum und SPD bezeugen es.
Und dennoch: Auf dem Sterbebett wird er als letztes wünschen: "Gib, dass ich meine Johanna wiedersehe." Und da weiss ich nichts mehr zu sagen.
Er hat Denkmäler im Land wie kein anderer. Ich gönne sie ihm, er hat sie verdient.

Kant setzt sich in seinem furchtbar unleserlichen Stil mit Vernunft und Erkenntnis auseinander, Hegel postuliert den Sinn in allem Geschehen, Schopenhauer kriegt das Kotzen, wenn er den Namen Hegel nur hört, und verkündet das allgemeine Leiden. Vor allem letzterem gilt meine Sympathie.
Nietzsche greift ihn auf und fordert das Ja! zu alldem, Wagner tritt an, unsterblich zu werden, Nietzsche hasst ihn für den Tannhäuser.
Schopenhauer-Nietzsche-Wagner: Wenn ich ein leuchtendes Dreigestirn der deutschen Neuzeit benennen sollte - dieses wäre es.

Marx und Engels analysieren die Ökonomie, verwerfen den Kapitalismus und bauen sich ihre eigene Utopie.
Und so weit es dabei nur um Ökonomie geht, ist darin viel Wahres.

1914 knallt es gewaltig. Wird sind weder völlig schuldig noch völlig unschuldig - wie alle anderen auch.
Ich bewundere einen Ernst Jünger, der hier mit kühlem Blick sein Schaffen aufnimmt. Ich sehe ebeneso Erich Maria Remarque, der das Leiden weniger stoisch-distanziert, sondern drastisch schildert.
Ich stehe in meiner Heimatstadt und blicke auf das Gefallenendenkmal -
Waren Leute darunter, die meine Vorfahren kannten? Wer waren sie? Haben sie in der selben Kirche gestanden, am selben Rathaus emporgeblickt (und über die Verwaltung gewitzelt), in den selben Kneipen gezecht wie ich, bevor sie Wochen später blutig zerschossen wurden?
Ich kenne die Geschichten aus dieser Zeit und muss ein wenig schmunzeln: Da musste sich die Polizei auseinandersetzen mit einem wütenden Mob, der diverse Straßensperren aufgebaut hatte auf ein Gerücht hin, es würde mit Gold beladene französische LKWs kommen, die im Hinterland die Moral untegraben sollten...:augenrollen: Man kann den Kopf schütteln - aber irgendwie muss man sie liebhaben.

Sauerländer
07.09.09, 04:05
Zusammenbruch.
NATÜRLICH hat das Volk die Schnauze voll. Es will was zu fressen haben, und es sollen gefälligst die Gatten, Freunde und Verwandten endlich aufrecht statt senkrecht nach hause kommen. Ehre kann man nicht essen.
Und dann kommt der Versailler Vertrag, und Hass ist angesagt, Hass, wie ihn auch 1648 nicht kreierte, Hass, der einfach nur noch um sich schlagen will.
Klug? Wohl kaum.
Begreiflich? Ja sicher doch.
Berechtigt? Nach Brest-Litowsk ist es zwar schwerer, hier zu motzen, aber dennoch: Ja. Eine solche Unverschämtheit KANN keiner stehen lassen.

Weimarer Republik. Am Anfang steht eine Revolution, die nicht so recht wird.
Man würde meinen: Wenn schon, dann sollen sie´s wenigstens richtig machen.
Aber diese halbgare Scheisse mit Kaiser gestürzt, aber keine Vergesellschaftung, sondern Parlament, Beratungen, mümmelmümmelmümmel -
Meine Fresse noch eins. Wenn schon, denn schon.
Unruhige Zeiten. In meiner Heimatstadt tauchten später mal ein, zwei LKWs der Roten Ruhrarmee auf, aber sonst passierte da nichts.
Die Ruhr - ein Stichwort. Die Franzmänner waren und blieben sie selbst. Von Versuchen, im Rheinland Separatismus zu stiften (in diesem Zusammenhang erinnere man sich an den Namen Konrad Adenauer...Mir fällt dazu ein: Kanzleramt? Galgen!) , kommen wir zur Besetzung des Ruhrgebiets, und zu Leo Schlageter, der ihnen Bombe um Bombe um die Ohren jagte - und sich, ganz entgegen der späteren Propaganda, bitterlich beklagte über das äusserts zögerliche Verhalten einer gewissen Partei. Auch die Kommunisten haben ihm durch Karl Radek ihre Anerkennung gezollt. (An dieser Stelle ein virtueller Steinwurf Richtung München - Ihr Pissnelken...)

Blabla, Wirtschaftskrise, blubb.

Wir haben Kurt von Schleicher, der das Elend noch hätte aufhalten können. Aber man ließ ihn nicht.
Im Folgenden setzt sich eine gewisse Partei durch. Die keineswegs NUR aus Irren bestand, es aber hervorragend vermochte, alle Konstruktiven zeitig zu vegraulen oder zu eliminieren. Ich denke hierbei vor allem an die Gebrüder Strasser, die ja gerade im Norden des Reiches lange sehr stark waren.
Auch ein virtueller Gedenkstein gesetzt sei Ernst Röhm, von dessen Neigungen man angeekelt sein mag, wie man will - er war ein aufrechter Streiter. Und in der Art und Weise, wie Hitler ihn, der ihn für seinen Freund hielt, abfertigen ließ, zeigte der Ostmärker deutlich sein Wesen.

Überhaupt der Volksgenosse aus der Ostmark.
Ein talentierter Redner, wer will ihm das bestreiten? Genauer: So einen Redner hat Deutschland nie wieder erlebt.
Was hat er getan? Er hat all die Angst, die Wut, den Hass seiner Zeit konzentriert und ausgerichtet. Seine Reden sind Kunst. Noch heute kann man sie sich anhören und unmittelbar nachvollziehen, was die Menschen, erst recht angesichts des materiellen Elends, so mitgerissen hat.
Und man kann seine Psychopathie ablesen.
Der Mann war jenseits von allem. Darin lag seine Magie - und sein Verderben, bzw das seines Volkes.
Der Krieg, nunja - an sich war er gewiss gerechtfertigt. Die Abtrennungen nach Versailles waren nicht hinnehmbar.
Andererseits hat man sich nicht auf entsprechende Grenzkorrektur beschränkt.
Sich Im Wahn gegen nicht zu besiegende Feine im Osten gewannt.

In meiner Heimatstadt, die IMMER, auch 34, mit absoluter Mehrheit Zentrum, eher KPD als SPD und nur bedingt NSDAP wählte, kam es, ich bin nicht sicher, 36? 37? dazu, dass die katholischen Organisationen, von jeher das Stadtleben prägend, irgendein traditionelles öffentliches Fest abhalten wollten.
Nunja, wir kennen das, die Hitlerjugend tauchte auf, und versuchte, pöbelnd und Gegenstände schmeissend, die Feierlichkeit zum Absturz zu bringen.
Was wir nicht unbedingt als alltäglich kennen, ist das Ergebnis: Es dauerte nur Minuten - und dann musste die örtliche Polizei die Hitlerjugend geschlossen in Schutzhaft nehmen, um sie lebend aus der Stadt rauszukriegen. Wohlgemerkt, deutlich NACH 33. :-D

Auch muss man dem Ortsgruppenleiter, einem Fabrikanten, zugute halten, dass er sich für seine Zwangsarbeiter, als die, äh, abgeholt werden sollten, ziemlich lang gemacht hat.

In dieser Zeit war es, dass mein Großvater väterlicherseits eine Frau ehelichte, von deren polnischem Nachnamen her man deutlich ans Grübeln gekommen sein wird in diesen Jahren, und in deren Verwandtschaft, wenn ich ins Familienalbum blicke, sich erstaunlich viele Klerikale finden.
In diesen Jahren war es, dass Urgroßvater 1, deutschnational, kaisertreu, Zigarre qualmend, und Urgroßvater 2, Pole, nur gebrochen Deutsch sprechend, auf der Terrasse saßen, den Siegesmeldungen im Radio lauschten, 1 selig lächelte und 2 zu ihm meinte: "Ihr siegt euch nochmal zu Tode..."

In diesen Jahren war es, dass mein Großvater väterlicherseits, ein leidenschaftlicher Chaot, den ich ich liebend gern länger gekannt hätte, auf die Ansprache durch den Blockwart, auch er müsse doch seinen Beitrag zur nationalen Revolution leisten, reagierte mit den Worten, er stehe jeden Tag soundsoviele Stunden am Fließband, einen besseren Beitrag zur nationalen Revolution könne er sich nicht vorstellen.
In diesen Jahren war es, dass dieser mein Großvater, der die Nazis nicht abkonnte, die Deutschnationalen auch nicht, die Kommunisten schon gar nicht und alles Bürgerliche für arroganten Scheissdreck hielt, an jenem seligen Feiertage, an dem alles Parteibeflaggung zeigen sollte, an seinem Hause die Fahne seines Taubenzüchtervereins hisste und damit dem Regime ein dezentes "Leck mich" verpasste.
In diesen Jahren war es, dass selbiger Großvater Ärger mit der Gestapo bekam und Schlimmerem entging, indem er sich doof stellte.
In diesen Jahren war es, dass einer seiner Brüder in Stalingrad blieb, worüber er sich mit seinem deutschnationalen Vater restlos zerköttete. (Gleichwohl ersterer auch kein reiner Regimefreund war, denn die Nazis packten an die Kirche, und das tat ein anständiger Mensch nicht).
In diesen Jahren war es, dass selbiger Großvater in amerikanische Kriegsgefangenschaft geriet.
Sein EK II liegt noch heute in meiner Schublade. Gelegentlich nehme ich es in die Hand und denke daran, wie dieser kauzige Kerl, dem schnurzegal war, was ihm sein Arzt zum Thema "Bier" sagte und der schonmal eine Mark parat hatte, wenn man auf irgendeine kreative Art seine Gattin ärgerte, wohl da gestanden haben mag, inmitten des Geknalles. Hat er sich gefürchtet? Mit Sicherheit, sonst wäre er irre gewesen. Hat er seinen Job gemacht? Nach allem, was man mir erzählt hat, in bemerkenswert tapferer Art und Weise. Hat er an den Sinn geglaubt? Das kann ich mir, wie ich ihn kenne, kaum vorstellen.

In den letzten Tagen dieses Krieges war es, dass in Dortmund-Mengede mein Vater zur Welt kam, als Sohn einer Frau inmitten von Trümmern, die nicht wusste, ob ihr Mann noch lebte, und die ebensowenig wusste, wo sie was Essbares herbekommen sollte.

In diesen Jahren war es, dass Großvater und Großmutter mütterlicherseits, beide massiv katholisch, damit haderten, dass er in den Krieg ziehen sollte für ein Regime, an dem sie wenig Freude hatten.
In diesen Jahren war es, dass selbiger Großvater von seiner Frau eine Heiligenmedaille mitbekommen hatte, die er fürderhin unter der Uniform trug. Gott zweifach mit Uns.:augenrollen:
In diesen Jahren war es, dass an dieser Heiligenmedaille, nicht größer als ein Fünf Mark-Stück, die Kugel eines russischen Scharfschützen abprallte. Man kann gewiss verschieden darüber denken. Ich weiss, wie ICH darüber denke, und belasse es bei einem demütigen "Danke" in höhere Richtung.
In diesen Jahren war es, dass dieser Großvater sich an einem Ausbruch aus östlicher Kriegsgefangenschaft nicht beteiligte mit dem Grund, die verwundeten und nicht des Laufens fähigen Kameraden nicht im Stich zu lassen, und dass das Wassergefährt, mit dem die, denen es gelang, abhauen wollten, mit Mann und Maus absoff.

So springen wir nun in die Gegenwart.
Zwei, genaugenommen drei deutsche Staaten stehen nebeneinander, noch heute sind es zwei. Meinereiner hatte Verwandtschaft in BRD wie DDR. Erstere relativiert sich für mich seit Jahren jeden Tag in negativer Richtung, letztere halte ich, je älter ich werde, für umso besser als ihren Ruf. Darin bekräftigt mich der Herr, der einst selber dort türmen wollte, dann wegen Republikflucht im Gefängnis saß - und DENNOCH mittlerweile sagt, angesichts dessen, was er dafür bekommen hat, hätte er gerne die DDR zurück. Und nein, der Mann ist kein Arbeitsloser mit IQ um 70,

Mein Elternhaus war preußisch-sozialdemokratisch, religiös gesehen eher weltlich.

Ich selber war bis kurz vorm Wehrdienst Messdiener in meiner Gemeinde.

Und hier stehe ich, bekenne mich zu alldem und kann nicht anders. :augenrollen:

Blue Max
07.09.09, 05:58
Und hier stehe ich, bekenne mich zu alldem und kann nicht anders. :augenrollen:

Also Sauerländer, ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll.

Einfach brillant! :thumbsup: :janus:

Ich bin deiner unwürdig, verzeihe mir. :idoof:

Du hast ein Wissen, was beeindruckt (jetzt verstehe ich auch deine Querfrontstrategie des Nationalkommunismus).

Ich habe mich als Kind für Geschichte interessiert, erst für die Geschichte der Alten Ägypter, dann die der Römer (verzeihe mir :grin:).

Als meine Liebe zum deutschen Volk begann, so als ich 18 war, las ich viel über die deutsche Militärgeschichte des 20.Jahrhunderts (also die beiden Weltkriege) und über den Revisionismus, meine Spezialgebiete.

Du kannst mich also fragen, wie Deutschland noch im März 1945 ein taktischer Sieg gegen die Sowjets gelingen konnte oder warum die Westfront 1914 an der Marne zum Stillstand kam. Oder was "Sonderbehandlung" nach Meinung von Carlo Mattogno wirklich bedeutete.

Aber das, das haut mich um. Ehrlich! :)

Meine Liebe zum deutschen Volk beschränkt sich darauf, klassische Musik zu hören (ich liebe Beethoven, schon mal sein Violinkonzert gehört? :)) und die Liebesgedichte von Goethe zu lesen.

Aber wenn ich das lese, dann gibt es ja so viel mehr! :banana:

Deine Antwort paßt besser in meinen Strang: Wer brach mit der deutschen Geschichtstradition?

Dieser Strang sollte eigentlich nur eine Ironie an unsere BRD-Liebhaber und Gutmenschen sein, wie sie in ihren eigenen Lügen gefangen sind.

Aber du hast Recht: Vielleicht ist die Tragödie ein fester Bestandteil unserer Geschichte, und wir haben nichts Besseres als die BRD und den Untergang des deutschen Volkes respektive das Finis Germaniae verdient ...

Wer weiß?

PS.: Ich würde mich gerne umfassend über die deutsche Geschichte (seit Arminius) informieren, um nachzuholen, was ich verpaßt habe.

Könntest du mir bitte ein gutes Buch/mehrere gute Bücher empfehlen?

Vielen Dank schon im voraus,

LG Blue Max!

PPS.: Kannst du mir mal per PN schreiben, wo du jetzt lebst? Vielleicht ist es ja nicht zu weit von meinem Studienort entfernt und wir könnten uns mal treffen? Du scheinst ein interessanter und intelligenter Gesprächspartner zu sein! :)

Blue Max
07.09.09, 06:31
Aua.

Was antworte ich nun :( ?

Goethe, Schiller, Mozart, Beethoven stehen mir näher, als multikriminelle Gesellschaft, Schröder, Merkel & Asamoah ... ich bin aber definitiv nicht deutsch, sondern eine Bürgerin der Bundesrepublik ... ? Was nun?

Daß du eine Jüdin (aus Osteuropa?) bist, stört mich nicht.

Daß du dich nicht als deutsche Jüdin siehst, ebenfalls nicht.

Ich kann dich verstehen, daß du eine Assimilation/Symbiose ablehnst, da sie zum Holocaust geführt hat.

Trotzdem bist du für mich eine Deutsche, auch wenn du dich nicht so siehst.

Du gehörst zu uns! :)

Alleine daß du die multikriminelle Gesellschaft und die Islamisierung ablehnst, macht dich zur guten Deutschen.

Und in 3 Generationen werden sich deine Urenkel als Deutsche fühlen, so wie die Hugenotten, Ruhrpottpolen und Juden in Preußen (ich weiß, dich graut es bei dem Gedanken :grin:)!

K.-H. Hirmer
07.09.09, 10:07
Als meine Liebe zum deutschen Volk begann, so als ich 18 war, las ich viel über die deutsche Militärgeschichte des 20.Jahrhunderts (also die beiden Weltkriege) und über den Revisionismus, meine Spezialgebiete.

Dafür dass das Deine "Spezialgebiete" waren, bist Du im Revisionismus-Strang aber ganz schön baden gegangen. :-D

Ich erinnere nur an die Peinlichkeit, Auschwitz-Birkenau für ein reines Vernichtungslager zu halten ... :augenrollen:

Von meinen Fragen konntest Du auch so gut wie keine beantworten.

Dyrnwyn
07.09.09, 12:35
Daß du eine Jüdin (aus Osteuropa?) bist, stört mich nicht.

Daß du dich nicht als deutsche Jüdin siehst, ebenfalls nicht.

Ich kann dich verstehen, daß du eine Assimilation/Symbiose ablehnst, da sie zum Holocaust geführt hat.

Trotzdem bist du für mich eine Deutsche, auch wenn du dich nicht so siehst.

Du gehörst zu uns! :)

Alleine daß du die multikriminelle Gesellschaft und die Islamisierung ablehnst, macht dich zur guten Deutschen.

Und in 3 Generationen werden sich deine Urenkel als Deutsche fühlen, so wie die Hugenotten, Ruhrpottpolen und Juden in Preußen (ich weiß, dich graut es bei dem Gedanken :grin:)!

Es ehrt Dich,daß Du das so siehst. :)

Walter Hofer
07.09.09, 12:50
Als meine Liebe zum deutschen Volk begann, so als ich 18 war,

mit 18, da begann meine Liebe zu Frauen,
es gab nur eines:
Sex und nochmals Sex als Liebe zum deutschen Frauenvolk! :)


las ich viel über die deutsche Militärgeschichte des 20.Jahrhunderts

zusammengefasst, dazu reicht ein Monat...
was hast du in den anderen 11 Monaten gemacht?

und über den Revisionismus, meine Spezialgebiete.

als du 18 warst, wen gab es damals als sog. revisionistische Laiendarsteller?

Sauerländer
07.09.09, 15:03
mit 18, da begann meine Liebe zu Frauen,
es gab nur eines:
Sex und nochmals Sex als Liebe zum deutschen Frauenvolk!
Mein lieber Walter, kann es sein, dass du Liebe SAGST und den eher...physischen Aspekt MEINST? ;-)

Nix gegen letzteren, Gott bewahre, aber das sollte man doch sauber unterscheiden.

Walter Hofer
07.09.09, 15:04
Mein lieber Walter, kann es sein, dass du Liebe SAGST und den eher...physischen Aspekt MEINST? ;-)


im Alter von 18 macht man noch keinen Unterschied ;)

Mr. Smith
07.09.09, 15:06
mit 18, da begann meine Liebe zu Frauen

Spätzünder.

:augenrollen: :-D

/btt

NukNuk

Sauerländer
07.09.09, 15:08
im Alter von 18 macht man noch keinen Unterschied ;)
Hmmmjaaaa...
Ok, die Abgrenzung ist in dem Alter weniger deutlich, das sei zugestanden.:augenrollen:

Praktiker
07.09.09, 16:23
Als was fühlt ihr euch, als Deutsche oder als BRDler?

Deutsche stehen in der Tradition von 1500 - 1945 und identifizieren sich mit Fichte, Arndt, Goethe, Schiller, Mozart, Beethoven, Röntgen, Haber und von Braun.

BRDler stehen in der Tradition von 1945 - heute - 2100 (Ausrottung/Umvolkung des deutschen Volkes); sie identifizieren sich mit der FDGO, den Menschenrechten, der multikriminellen Gesellschaft, Schröder, Merkel, Asamoah und Özil.

Womit identifiziert ihr euch?

Mal eine kleine Umfrage. :)

Ich finde die Fragestellung unausgegoren
und tendenziell!

Ich bin Deutscher im Staat BRD,-
ich stehe zur deutschen Vergangenheit mit allen Höhen und Tiefen,
welche ich nicht beeinflussen , sondern mir nur annehmen kann ,
ebenso wie zur Gegenwart der Deutschen, welche ich durchaus mit gestalten kann und will !

Drum kann ich zwar an Deiner Umfrage teilnehmen,
aber ich will nicht !

Was nun ??

Blue Max
07.09.09, 17:08
Dafür dass das Deine "Spezialgebiete" waren, bist Du im Revisionismus-Strang aber ganz schön baden gegangen. :-D

Ich erinnere nur an die Peinlichkeit, Auschwitz-Birkenau für ein reines Vernichtungslager zu halten ... :augenrollen:

Von meinen Fragen konntest Du auch so gut wie keine beantworten.

Über Rudolfs Gutachten kann ich nicht urteilen, ich bin kein Chemiker.

Jedoch gibt es halt so einige Unstimmigkeiten, die von den etablierten Historikern verschwiegen werden. Sie setzen sich nicht kritisch mit Zeugenaussagen auseinander, sondern nehmen die, die ihnen passen und lassen die anderen einfach weg.

Da muß man halt revisionistische Literatur lesen, wenn man Antworten finden will. Daß auch die Revisionisten nicht auf alles eine Antwort haben ist klar.

Aber daß Bilder manipuliert wurden und einzelne Zeugenaussagen gefälscht sind, sollte auch dich stutzig machen.

Sauerländer
07.09.09, 17:36
(...)
:post:

Cora
07.09.09, 17:50
@Sauerländer
Vielen Dank für Deinen schönen Text. Ich finde, gerade das Persönliche in ihm gibt ihm das gewisse Etwas. Es hat mir viel Freude gemacht, ihn zu lesen - und Dich dadurch ein bißchen besser zu verstehen. Danke dafür. :)

Sauerländer
07.09.09, 18:03
@Sauerländer
Vielen Dank für Deinen schönen Text. Ich finde, gerade das Persönliche in ihm gibt ihm das gewisse Etwas. Es hat mir viel Freude gemacht, ihn zu lesen - und Dich dadurch ein bißchen besser zu verstehen. Danke dafür. :)
Gern geschehen.:)

Gandolf
07.09.09, 18:12
Gern geschehen.:)

:augenrollen:

K.-H. Hirmer
07.09.09, 18:38
Sie setzen sich nicht kritisch mit Zeugenaussagen auseinander, sondern nehmen die, die ihnen passen und lassen die anderen einfach weg.
Mein Guter, da Du nach Deinem eigenen Eingeständnis nicht ein einziges fachwissenschaftliches Buch zum Thema gelesen hast, kannst Du das doch gar nicht beurteilen. So viel Wahrheitsliebe sollte es dann schon sein.

Freibeuter
20.10.11, 23:44
Was ist mit Einstein ?

der war kein richtiger Deutscher , der war Jude .

el spartaco
20.10.11, 23:51
Als was fühlt ihr euch, als Deutsche oder als BRDler?

Deutsche stehen in der Tradition von 1500 - 1945 und identifizieren sich mit Fichte, Arndt, Goethe, Schiller, Mozart, Beethoven, Röntgen, Haber und von Braun.

BRDler stehen in der Tradition von 1945 - heute - 2100 (Ausrottung/Umvolkung des deutschen Volkes); sie identifizieren sich mit der FDGO, den Menschenrechten, der multikriminellen Gesellschaft, Schröder, Merkel, Asamoah und Özil.

Womit identifiziert ihr euch?

Mal eine kleine Umfrage. :)Bei solchen depperten Zuordnungen und Fragen wünscht man sich, dass du weder das eine noch das andere wärest.:-D

Liba
28.10.11, 07:23
Ich finde es schon wichtig, dass Unterscheidungen gemacht werden. Die Bezeichnungen "Deutscher" oder "BRDler" ist zu allgemein, als das sie Aussagekräftig sind. In der Zeit der Globalisierung werden alle Menschen "Brüder" . . .

Es gibt im allgemeinen Sprachgebrauch bereits Differenzierungen: "Russlanddeutsche" - Deutsche mit -migrationshintergrund (Deutsch-Türke, Libanon-Deutscher . . . usw.)

Für Einträge in Formularen, wo nach der Staatsbürgerschaft gefragt wird, würde ich "Deutsch-Deutscher" eintragen, um kenntlich zu machen, dass ich ein "echter" Deutscher - und kein "Ersatzdeutscher" bin.

"Ersatzdeutsche" gibt es viele . . . sie alle bezeichnen sich als "Deutsche", doch was ist eine Staatsbürgerschaft wert, wenn sie jedem hergelaufenen Kanaken in den Allerwertesten geschoben wird?

http://img35.imageshack.us/img35/1337/meineid.jpg

http://www.youtube.com/watch?v=4GMT3KnG3hQ

Nichts!

Da ich aber auch die deutsche Staatsangehörigkeit besitze, nenne ich mich zur Unterscheidung "Deutsch-Deutscher"

Rumpelpumpel
28.10.11, 07:48
Ich lebe in Deutschland. bin geboren in Deutschland, und bin ergo Deutscher :)

Trotzköpfe, die ein "anderes" Deutschland im Sinne haben, sind ebenso "Deutsche", wenn auch halt "Träumer". (um es "nett" zu umschreiben)

Liba
28.10.11, 08:26
Ich lebe in Deutschland. bin geboren in Deutschland, und bin ergo Deutscher :)

Trotzköpfe, die ein "anderes" Deutschland im Sinne haben, sind ebenso "Deutsche", wenn auch halt "Träumer". (um es "nett" zu umschreiben)

So, so . . . Du bist also ein Träumer.

Ich möchte Dir nicht absprechen, ein Mensch zu sein. (Ist ja auch schon was) - aber Deine Aussage lässt darauf schließen, dass Du allenfalls ein "Ersatzdeutscher" sein kannst.

"Gesetze" mögen zwar bezeugen, das Du, da in Deutschland geboren wurdest, ein "Deutscher" bist - doch ein "Deutsch-Deutscher" wirst Du nur dann sein, wenn Dein Denken und Handeln deutscher Mentalität entspricht.

Was hier in der BRD alles als "Deutscher" herumläuft . . . ist z.B. hier zu sehen:

http://www.youtube.com/watch?v=TzKZ6HCs3fs&feature=related

el spartaco
28.10.11, 09:02
Da fällt mir nur dieses ein: Mensch

und ein blöder Witz, der zu der blöden Frage passt:

Ein Deutscher isst ein Croissants, als ihn ein Kaugummi kauender Holländer anspricht: "Sag mal, esst ihr Deutschen alles an einem Brot?" Der deutsche erwidert verwundert: "Ja klar."

Der Holländer macht eine Riesenblase mit seinem Kaugummi und meint: "Wir nicht! In Holland essen wir nur das Innere. Die Brotrinden werden gesammelt, aufbereitet, zu Croissants geformt und nach Deutschland verkauft!"

Der Deutsche überlegt und fragt dann: "Habt ihr in Holland denn auch Sex?" Der Holländer: "Ja klar!" "Und was macht ihr danach mit denn Kondomen?" "Wegwerfen!"

Der Deutsche antwortet lachend: "Wir nicht! In Deutschland werden die Kondome gesammelt, eingeschmolzen, zu Kaugummis verarbeitet und nach Holland verkauft!"

soso
30.10.11, 12:16
es fehlen in der Umfrage:

- Preusse
- Hanseat
- Bayern
- Sachse
- Lipper
- Sauerländer
- Franke
- Badenser
Rheinwiesenlager-Leugner wie der Nick Walter Hofer
müssten dann auch extra gezählt werden.
soso