Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : EU verbietet Hobbygärtnern Saat-Tausch
Achtung: Bitte diesen Strang nicht mit EU-feindlichem Gewäsch zumüllen. Danke! :)
Tirols Hobbygärtner und Bauern sind verärgert: Am 1. Mai hat die EU den Tausch von Saatgut untersagt. Nun fürchtet man auch um den Fortbestand der alten Regionalsorten.
Quelle (http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/%C3%9Cberblick/Chronik/ChronikInnsbruck/2684463-6/eu-verbietet-hobbyg%C3%A4rtnern-saat-tausch.csp)
Das also fällt den Herren in Brüssel an schönen, sommerlichen Frühlingstagen ein.
Anstatt ein EU-Heer auf die Beine zu stellen bringen sie zum Wohle der Agrarkonzerne seltene Sorten in Gefahr und verüben einen schweren Eingriff in die Freiheit jedes Privatmannes. Das hatten die Gründerväter wohl kaum im Sinne, wenn sie ein Europa in Frieden und Wohlstand zum Ziele hatten.
Meister Proper
08.05.11, 15:01
Achtung: Bitte diesen Strang nicht mit EU-feindlichem Gewäsch zumüllen. Danke! :)
Quelle (http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/%C3%9Cberblick/Chronik/ChronikInnsbruck/2684463-6/eu-verbietet-hobbyg%C3%A4rtnern-saat-tausch.csp)
Das also fällt den Herren in Brüssel an schönen, sommerlichen Frühlingstagen ein.
Anstatt ein EU-Heer auf die Beine zu stellen bringen sie zum Wohle der Agrarkonzerne seltene Sorten in Gefahr und verüben einen schweren Eingriff in die Freiheit jedes Privatmannes. Das hatten die Gründerväter wohl kaum im Sinne, wenn sie ein Europa in Frieden und Wohlstand zum Ziele hatten.
Aber die Scheisssaaten von Monsanto sind überall erhältlich !
:augenrollen::augenrollen::augenrollen:
Theodor von der Pfordten
08.05.11, 16:21
Wie soll man da nichts "EU-Feindliches" sagen?
Wie soll man da nichts "EU-Feindliches" sagen?
Was kann die EU als Staatenverbund denn dafür? Die Gesetze werden dort wie in den heimischen Parlamenten gemacht.
Theodor von der Pfordten
08.05.11, 16:39
Was kann die EU als Staatenverbund denn dafür? Die Gesetze werden dort wie in den heimischen Parlamenten gemacht.
Wir haben aber schon "HEIMISCHE" Parlamente..... :augenrollen:
lupus_maximus
08.05.11, 16:41
Was kann die EU als Staatenverbund denn dafür? Die Gesetze werden dort wie in den heimischen Parlamenten gemacht.
Ich glaube kaum, daß die privaten Saattausch verbieten können. Erstens läßt sich dies nicht kontrollieren und zweitens können die mich mal!
Erstens läßt sich dies nicht kontrollieren und zweitens können die mich mal!
Sehe ich genau so. Ich nehme das als Beispiel dafür, dass die EU-Parlamentarier kleinkarierte Nichtsnutze sind, die sich auf ebenso kleinliche Dinge konzentrieren und dazu gleich noch Mist bauen und hoffe dabei, dass diese Worte Gehör finden, sodass sie sich wenigstens bemühen, sinnvolleren Aktivitäten nachzugehen.
Wie soll man da nichts "EU-Feindliches" sagen?
Indem man stattdessen einfach ein paar hübsche Bilder zeigt:
http://www.studentsoftheworld.info/sites/misc/img/30860_Anti-EU.png
http://www.bant-shirts.com/images/nonph/eu-burning-flag.gif
http://media.viennablog.at/26321/20080331-Foto3.JPG
http://www.black-mosquito.org/media/catalog/product/cache/1/small_image/135x/9df78eab33525d08d6e5fb8d27136e95/a/n/antieu_1.jpg
http://www.dw-world.de/image/0,,5508617_1,00.jpg
Indem man stattdessen einfach ein paar hübsche Bilder zeigt:
Hättest Du einfach ausgesprochen, was Dir auf dem Herzen liegt, wäre Dir auch nichts passiert.^^
Hättest Du einfach ausgesprochen, was Dir auf dem Herzen liegt, wäre Dir auch nichts passiert.^^
Bilder sagen manchmal eben mehr als tausend Worte. :)
Bilder sagen manchmal eben mehr als tausend Worte. :)
Diese fünf Bilder haben genau fünf Mal gesagt: "Ich mag die EU nicht und kann nicht einmal begründen, warum das so ist".
Also in diesem Fall nicht. :)
Achtung: Bitte diesen Strang nicht mit EU-feindlichem Gewäsch zumüllen. Danke! :)
Quelle (http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/%C3%9Cberblick/Chronik/ChronikInnsbruck/2684463-6/eu-verbietet-hobbyg%C3%A4rtnern-saat-tausch.csp)
Das also fällt den Herren in Brüssel an schönen, sommerlichen Frühlingstagen ein.
Anstatt ein EU-Heer auf die Beine zu stellen bringen sie zum Wohle der Agrarkonzerne seltene Sorten in Gefahr und verüben einen schweren Eingriff in die Freiheit jedes Privatmannes. Das hatten die Gründerväter wohl kaum im Sinne, wenn sie ein Europa in Frieden und Wohlstand zum Ziele hatten.
Ich könnte mir gut vorstellen, daß man diese Herrschaften in irgendeinem landschaftlich schön gelegenen Steinbruch mit irgendeiner Handarbeit (natürlich im Akkord) beschäftigen könnte, um den Schaden, den sie anrichten, möglichst gering zu halten.
Vielleicht würde diese Tätigkeit den Herren mal die Ohren für die Bedürfnisse der Bürger öffnen.
Einen anderen Körperteil haben die jedenfalls schon weit offen!
:yesnod:
Dann wird es eben einen Schwarzmarkt geben!
Diese fünf Bilder haben genau fünf Mal gesagt: "Ich mag die EU nicht und kann nicht einmal begründen, warum das so ist".
Also in diesem Fall nicht. :)
Gründe dafür gäbe es viele. Da reicht es schon, wenn man gerne Abends noch ein Buch unter einer schönen Glühbirne lesen möchte, statt unter einer hochgiftigen Sparleuchte, die dazu auch noch ein einfach ätzendes Licht abgibt. Aber es gibt natürlich auch noch weitaus mehr gute Gründe. Da währe zum Beispiel die Tatsache, daß die EU das neue Versailles Deutschlands ist, und nur zu dem einen Zweck gegründet wurde, Deutschland kleinzuhalten. Des weiteren es das erklärte Ziel der EU-Eliten ist, Europa mittels orientalisch-negrider Menschenschwemme zu enthomogenisieren und und in einen von Mulatten bevölkerten orwellschen Terror-Superstaat zu verwandeln. Aber wenn man Antideutscher und erst recht fanatischer Antieuropäer ist, dann ist die EU natürlich eine klasse Sache.
http://demokratischrechts.wordpress.com/2009/02/23/eu-der-neue-versailler-vertrag/
http://libereparoli.cafebabel.com/de/post/2009/03/11/Ein-zweites-Versaille
http://www.nachrichtenspiegel-online.de/2010/12/12/eu-als-konstrukt-um-deutschland-klein-zu-halten/
http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.525+M5ba1fa08b00.0.html
[B][I]Gründe dafür gäbe es viele. Da reicht es schon, wenn man gerne Abends noch ein Buch unter einer schönen Glühbirne lesen möchte, statt unter einer hochgiftigen Sparleuchte, die dazu auch noch ein einfach ätzendes Licht abgibt.
Ein Grund gegen das entsprechende Gesetz. Es ist lächerlich, deshalb die EU grundsätzlich abzulehnen.
Da währe zum Beispiel die Tatsache, daß die EU das neue Versailles Deutschlands ist, und nur zu dem einen Zweck gegründet wurde, Deutschland kleinzuhalten.
Blödsinn.
Des weiteren es das erklärte Ziel der EU-Eliten ist, Europa mittels orientalisch-negrider Menschenschwemme zu enthomogenisieren und
Blödsinn.
und in einen von Mulatten bevölkerten orwellschen Terror-Superstaat zu verwandeln.
Blödsinn.
Aber wenn man Antideutscher und erst recht fanatischer Antieuropäer ist, dann ist die EU natürlich eine klasse Sache.
Blödsinn.
Delta_Steve
08.05.11, 18:37
Tirols Hobbygärtner und Bauern sind verärgert: Am 1. Mai hat die EU den Tausch von Saatgut untersagt. Nun fürchtet man auch um den Fortbestand der alten Regionalsorten.
Richtig so, die alten Regionalsorten haben ausgedient.
Ein Grund gegen das entsprechende Gesetz. Es ist lächerlich, deshalb die EU grundsätzlich abzulehnen.
Blödsinn.
Blödsinn.
Blödsinn.
Blödsinn.
Bestechende Argumentation. :augenrollen:
Um die totale Kontrolle über die Völker zu erlangen, achten die Mächtigen mit Argusaugen darauf, dass sie sich bloß nicht selbst ernähren können.
Bestechende Argumentation.
Hättest Du nicht bloß hohle Behauptungen aufgestellt, so wäre ich doch nicht ungern auf Deine Argumente eingegangen.
Vielleicht ist es Dir ja einfach nur entgangen, dass man eine Behauptung begründen muss.^^
Hättest Du nicht bloß hohle Behauptungen aufgestellt, so wäre ich doch nicht ungern auf Deine Argumente eingegangen.
Vielleicht ist es Dir ja einfach nur entgangen, dass man eine Behauptung begründen muss.^^
Nun, ich habe noch ein paar Links nachgereicht. Und bei Bedarf hätte ich auch noch massenhaft weitere, die noch wesentlich tiefer in die Thematik eingehen.
Nun, ich habe noch ein paar Links nachgereicht. Und bei Bedarf hätte ich auch noch massenhaft weitere, die noch wesentlich tiefer in die Thematik eingehen.
Nein, bitte tu' mir das nicht an.
Wenn Du diskutieren willst - dazu bin ich gerne bereit - fass' Dich kurz. So ein Haufen Schwachsinn auf ein Mal schlägt zu sehr auf mein Gemüt. :(
Delta_Steve
08.05.11, 19:00
Um die totale Kontrolle über die Völker zu erlangen, achten die Mächtigen mit Argusaugen darauf, dass sie sich bloß nicht selbst ernähren können.
Kein Witz:
Im deutschen Teil meiner Familie gibt es noch Landbesitz, meinem Bruder wurde nahegelegt, seine 3 Hektar zu verscherbeln, da ansonsten für das Grundstück die Grundsteuer neu berechnet wird.
Diese schleichende Enteignung ist nur möglich, weil es halt schleichend ist; Konditionierung und Adaptation.
Nein, bitte tu' mir das nicht an.
Wenn Du diskutieren willst - dazu bin ich gerne bereit - fass' Dich kurz. So ein Haufen Schwachsinn auf ein Mal schlägt zu sehr auf mein Gemüt. :(
Tja, dies ist wohl Dein Pech. Aber Du könntest ja wenigstens mal ein Argument nennen, welches für die EU spricht. Aber komm mir bloß nicht mit dem ausgelutschten Argument des vermeintlichen "Urlaubvorteils" der offen Grenzen und gemeinsamen Währung. Denn selbst das ist für ein Land mit einer starken Währug, wie Deutschland es ist, ein Nachteil.
Also, welche Vorteile haben nun die europäischen Völker, und ganz besonders Deutschland, von der EU?
Also, welche Vorteile haben nun die europäischen Völker, und ganz besonders Deutschland, von der EU?[/I][/B]
Europa muss in Zeiten der Bildung neuer Blöcke, bzw. Großmächte fähig sein, seine Interessen nach außen hin durchzusetzen. Ein Einzelkurs der einzelnen Staaten wäre diesem Ziel lediglich hinderlich, weshalb ein einheitlicher außenpolitischer und militärischer Kurs Europas angestrebt werden muss.
Die ungelösten Energiefragen unserer Zeit dürften wohl in nicht so ferner Zukunft zu verschiedenen Auseinandersetzungen auf verschiedenen Ebenen - auch auf militärischer - führen. Gerade hier muss Europa stark sein, um sich auch in Zukunft mit Russland und China, aber wohl auch mit den USA im weiteren Umfang, messen zu können.
Ich glaube, dass man dabei kaum vermeiden können wird, Solarstrom aus dem Norden Afrikas zu beziehen. Von der Atomkraft sollte langsam abgerückt werden. Die einzige effektive Alternative stellt die Sonnenenergie dar. Um sich aber nicht in völlige Abhängigkeit dieser Länder dort zu begeben, wird es nötig sein, interventionsfähig zu bleiben.
China zeigt bis jetzt die Tendenz, Ressourcen für sich vereinnahmen zu wollen. Diesem offenen neo-imperialistischen Streben kann heute bereits durch massive EU-weite Importzölle für Waren aus Ostasien ein Riegel vorgeschoben werden und in Zukunft mittels einer gemeinsamen, europäischen Außenpolitik, die durchaus auch interventionistisch ausgelegt sein muss. China rüstet derzeit massiv auf. Es ist fraglich, ob man dem roten Riesen - d.h. seiner Regierung - trauen kann.
Geschichtlich hat sich am Beispiel des British Empire außerdem erwiesen, dass freie Märkte zwischen Ländern eines ähnlichen wirtschaftlichen Standards wirtschaftsfördernd wirken. Ein solches ist durch sich selbst bereits ein Vorteil, muss aber auch im größeren Zusammenhang gesehen werden: Europa braucht Ressourcen, um bei den nicht mehr abzuwendenden Klimakatastrophen in verschiedenen Regionen der Erde eine Politik der Schadensbegrenzung zu betreiben. Des weiteren halte ich es für eine moralische Verpflichtung Europas, überschießende Kapazitäten in die Entwicklung Afrikas zu investieren. Das würde einerseits dem europäischen aus der Aufklärung resultierenden humanitären Sendungsbewusstsein gerecht werden, andererseits für Verbündete in einem stabilen System gegen unterdrückerische Regimes sorgen.
Im Allgemeinen kann man sagen, dass sich sämtliche Entwicklungen mehr denn je auf eine globale Bedeutungsebene verlagern. Deutschland alleine hätte da zu wenig zu sagen. Es braucht ein Kollektiv, das die Interessen aller nach außen hin vertritt.
Und jetzt komm' mir nicht mit dem blöden Gewäsch von Fehlern, die in der EU gemacht werden. Ja. Die EU weiß noch wenig von ihrer notwendigen, zukünftigen Rolle, befasst sich zu sehr mit Krimskrams. Aber sie bildet die Basis einer europäischen Groß- oder Supermacht. Die Bildung von EU battle groups war ein Schritt in die richtige Richtung. Frankreich und Deutschland streben solches seit dem Elysée-Vertrag 1963 ohnehin bereits an. Und das ist gut so, wenngleich ich dem alten Europa auch nachweinen werde. Aber das ist bloß Gefühl.
PS: Es ist nicht "mein Pech". Es ist Deines. Schließlich glaubt die Mehrheit der Deutschen diesen Stuß nicht.
lupus_maximus
08.05.11, 19:50
Nun, ich habe noch ein paar Links nachgereicht. Und bei Bedarf hätte ich auch noch massenhaft weitere, die noch wesentlich tiefer in die Thematik eingehen.
Im Grunde geht es ja nur darum, beim Tausch von Saatgut bekommen die keine Mwst, dies ist der hauptsächliche Grund für alle blödsinnigen Unternehmungen dieser Nachtwächter.
lupus_maximus
08.05.11, 19:59
Europa muss in Zeiten der Bildung neuer Blöcke, bzw. Großmächte fähig sein, seine Interessen nach außen hin durchzusetzen. Ein Einzelkurs der einzelnen Staaten wäre diesem Ziel lediglich hinderlich, weshalb ein einheitlicher außenpolitischer und militärischer Kurs Europas angestrebt werden muss.
Die ungelösten Energiefragen unserer Zeit dürften wohl in nicht so ferner Zukunft zu verschiedenen Auseinandersetzungen auf verschiedenen Ebenen - auch auf militärischer - führen. Gerade hier muss Europa stark sein, um sich auch in Zukunft mit Russland und China, aber wohl auch mit den USA im weiteren Umfang, messen zu können.
Ich glaube, dass man dabei kaum vermeiden können wird, Solarstrom aus dem Norden Afrikas zu beziehen. Von der Atomkraft sollte langsam abgerückt werden. Die einzige effektive Alternative stellt die Sonnenenergie dar. Um sich aber nicht in völlige Abhängigkeit dieser Länder dort zu begeben, wird es nötig sein, interventionsfähig zu bleiben.
China zeigt bis jetzt die Tendenz, Ressourcen für sich vereinnahmen zu wollen. Diesem offenen neo-imperialistischen Streben kann heute bereits durch massive EU-weite Importzölle für Waren aus Ostasien ein Riegel vorgeschoben werden und in Zukunft mittels einer gemeinsamen, europäischen Außenpolitik, die durchaus auch interventionistisch ausgelegt sein muss. China rüstet derzeit massiv auf. Es ist fraglich, ob man dem roten Riesen - d.h. seiner Regierung - trauen kann.
Geschichtlich hat sich am Beispiel des British Empire außerdem erwiesen, dass freie Märkte zwischen Ländern eines ähnlichen wirtschaftlichen Standards wirtschaftsfördernd wirken. Ein solches ist durch sich selbst bereits ein Vorteil, muss aber auch im größeren Zusammenhang gesehen werden: Europa braucht Ressourcen, um bei den nicht mehr abzuwendenden Klimakatastrophen in verschiedenen Regionen der Erde eine Politik der Schadensbegrenzung zu betreiben. Des weiteren halte ich es für eine moralische Verpflichtung Europas, überschießende Kapazitäten in die Entwicklung Afrikas zu investieren. Das würde einerseits dem europäischen aus der Aufklärung resultierenden humanitären Sendungsbewusstsein gerecht werden, andererseits für Verbündete in einem stabilen System gegen unterdrückerische Regimes sorgen.
Im Allgemeinen kann man sagen, dass sich sämtliche Entwicklungen mehr denn je auf eine globale Bedeutungsebene verlagern. Deutschland alleine hätte da zu wenig zu sagen. Es braucht ein Kollektiv, das die Interessen aller nach außen hin vertritt.
Und jetzt komm' mir nicht mit dem blöden Gewäsch von Fehlern, die in der EU gemacht werden. Ja. Die EU weiß noch wenig von ihrer notwendigen, zukünftigen Rolle, befasst sich zu sehr mit Krimskrams. Aber sie bildet die Basis einer europäischen Groß- oder Supermacht. Die Bildung von EU battle groups war ein Schritt in die richtige Richtung. Frankreich und Deutschland streben solches seit dem Elysée-Vertrag 1963 ohnehin bereits an. Und das ist gut so, wenngleich ich dem alten Europa auch nachweinen werde. Aber das ist bloß Gefühl.
PS: Es ist nicht "mein Pech". Es ist Deines. Schließlich glaubt die Mehrheit der Deutschen diesen Stuß nicht.
Wir werden auch in Zukunft keinen Strom aus der Sahara beziehen können!
Auch in Zukunft wird es einen elektrischen Widerstand geben, der gesetzlich von den Grünen nicht verringert werden kann!
Auch in Zukunft wird es einen elektrischen Widerstand geben, der gesetzlich von den Grünen nicht verringert werden kann!
Die Spannung der Hochspannungsleitungen kann beliebig erhöht werden - und damit der Widerstand beliebig verringert.
Nur: Je höher die Spannung, desto dicker muss die Isolierung ausfallen. Bedeutet zusätzliche Kosten, stellt aber keine Unmöglichkeit dar.
Abgesehen davon wird Strom bereits jetzt über Tausende Kilometer transportiert - mit einem geringen Verlust.
Und noch dazu haben sich diverse Umweltschutzorganisationen bereits Gedanken zu solchen Szenarien gemacht. Keine einzige hätte bis jetzt einen solchen Einwand hervorgebracht und weil da einige Leute dahinter stecken, vermute ich mal, dass das jemandem aufgefallen wäre, wäre das wirklich ein Problem.
Was kann die EU als Staatenverbund denn dafür? Die Gesetze werden dort wie in den heimischen Parlamenten gemacht.
Leider ist das nicht richtig.Das Parlament hat nichts zu sagen.Entscheider ist die Kommission.Die EU Kommissare werden ernannt, nicht gewählt.Das Ganze ist eine nicht demokratisch legitimierte Veranstaltung.
Dazu das Eu Wahlrecht: Luxemburger Stimmen wiegen (13 oder 16 mal) so viel, wie eine deutsche Wählerstimme.
Und so weiter und so fort.
lupus_maximus
08.05.11, 20:15
Die Spannung der Hochspannungsleitungen kann beliebig erhöht werden - und damit der Widerstand beliebig verringert.
Nur: Je höher die Spannung, desto dicker muss die Isolierung ausfallen. Bedeutet zusätzliche Kosten, stellt aber keine Unmöglichkeit dar.
Abgesehen davon wird Strom bereits jetzt über Tausende Kilometer transportiert - mit einem geringen Verlust.
Und noch dazu haben sich diverse Umweltschutzorganisationen bereits Gedanken zu solchen Szenarien gemacht. Keine einzige hätte bis jetzt einen solchen Einwand hervorgebracht und weil da einige Leute dahinter stecken, vermute ich mal, dass das jemandem aufgefallen wäre, wäre das wirklich ein Problem.
Da bist du falsch informiert!
Nach deiner Ansicht könnte man ja den Strom völlig verlustfrei transportieren, wenn man nur die Spannung weit genug erhöht.
Es ist genauso wie mit dem Wirkungsgrad nach linker Physik, man braucht nur lange genug zu forschen und schon hat man irgendwann das Perpetuum Mobile.
Wenn man dann den Wirkungsgrad auf 110 % geschafft hat, läßt sich die blöde Maschine nicht mehr ausschalten!
Dann bricht das goldene Zeitalter für die Verbraucher heran, nirgendwo mehr Mangel sichtbar.
Leider ist das nicht richtig.Das Parlament hat nichts zu sagen.Entscheider ist die Kommission.Die EU Kommissare werden ernannt, nicht gewählt.Das Ganze ist eine nicht demokratisch legitimierte Veranstaltung.
Auch nicht ganz richtig. Das Parlament kann nur keine Verordnungen vorschlagen. Die von der Komission eingegeben Gesetzesvorschläge hingegen müssen vom Parlament angenommen werden. So hat auch das EU-Parlament dieser Initiative zugestimmt. Insofern ist es durchaus demokratisch legitimiert.
Ich gebe schwere Mängel auch frei zu. Um nach außen wie ein Staat agieren zu können, muss die EU im Inneren so gestaltet sein. Das heißt vor allem, dass die EU eine demokratisch legitimierte Regierung benötigt.
Dazu das Eu Wahlrecht: Luxemburger Stimmen wiegen (13 oder 16 mal) so viel, wie eine deutsche Wählerstimme.
Die Stimmen kleinerer Staaten wiegen im Allgemeinen mehr als die größerer Staaten. Das ist zumindest in der jetzigen Phase richtig so, denn etwas anderes würde die bevölkerungsärmeren Staaten abschrecken und das System bröckeln lassen.
Nach deiner Ansicht könnte man ja den Strom völlig verlustfrei transportieren, wenn man nur die Spannung weit genug erhöht.
Fast verlustfrei. Mit der unwirtschaftlichen Konsequenz meterdicker Kabel.
Kennst Du das Ohm'sche Gesetz?
R = U/I (konstant)
"Widerstand ist gleich Spannung durch Stromstärke, System konstant."
Wir formen nach I hin um:
I = U/R
Hier sieht man deutlich: Bei einer Erhöhung der Spannung muss der Widerstand sinken, während die Stromstärke dieselbe bleibt. :)
Das kann man natürlich beliebig ausdrücken und dann in der technischen Ausführung berücksichtigen, wie man die Spannung verändern will.
Daneben gäbe es ja noch den Supraleiter. Verwirklichung wohl bis zum Jahre 2040 zu erwarten.
lupus_maximus
08.05.11, 20:40
Fast verlustfrei. Mit der unwirtschaftlichen Konsequenz meterdicker Kabel.
Kennst Du das Ohm'sche Gesetz?
R = U/I (konstant)
"Widerstand ist gleich Spannung durch Stromstärke, System konstant."
Wir formen nach I hin um:
I = U/R
Hier sieht man deutlich: Bei einer Erhöhung der Spannung muss der Widerstand sinken, während die Stromstärke dieselbe bleibt. :)
Das kann man natürlich beliebig ausdrücken und dann in der technischen Ausführung berücksichtigen, wie man die Spannung verändern will.
Daneben gäbe es ja noch den Supraleiter. Verwirklichung wohl bis zum Jahre 2040 zu erwarten.
Für die Supraleitung brauchst du auch Strom um die Kabel herunterzukühlen, dies gehört auch zum Wirkungsgrad. Da bin ich doch mehr für ein eigenes privates AKW, direkt im Keller!
Für die Supraleitung brauchst du auch Strom um die Kabel herunterzukühlen, dies gehört auch zum Wirkungsgrad.
Noch, mein Lieber. Deshalb schrieb' ich doch von einer Verwirklichung bis zum Jahr 2040. :)
Aber von der Möglichkeit eines Hochspannungsleitungsbaus aus der Sahara nach Europa bist Du jetzt überzeugt?
Für die Supraleitung brauchst du auch Strom um die Kabel herunterzukühlen, dies gehört auch zum Wirkungsgrad. Da bin ich doch mehr für ein eigenes privates AKW, direkt im Keller!
Ich bevorzuge eine eigene Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach. Es fehlt nur noch die Anlage und das Haus mit Dach.
lupus_maximus
08.05.11, 20:45
Noch, mein Lieber. Deshalb schrieb' ich doch von einer Verwirklichung bis zum Jahr 2040. :)
Aber von der Möglichkeit eines Hochspannungsleitungsbaus aus der Sahara nach Europa bist Du jetzt überzeugt?
Nein!
Auch in der Sahara scheint nachts keine Sonne und womit willst du dann die Supraleiter kühlen?
Das Prinzip: One man one vote ist ein urdemokratisches und deswegen, lieber
Freund, mag ich Dir da nicht ganz rechtgeben.
Über die EU Gesetzgebung lese ich dann nochmal gerne nach-kann schon sein, dass ich da was verhauen habe.Dann Sorry.
Europa muss in Zeiten der Bildung neuer Blöcke, bzw. Großmächte fähig sein, seine Interessen nach außen hin durchzusetzen. Ein Einzelkurs der einzelnen Staaten wäre diesem Ziel lediglich hinderlich, weshalb ein einheitlicher außenpolitischer und militärischer Kurs Europas angestrebt werden muss.
Dies mag durchaus stimmen, doch macht die EU im Moment das genaue Gegenteil davon. Sie schwächt Europa, handelt gegen dessen Interessen und verwandelt dieses in einen verlängerten Arm der VSvA. Wenn ich die Wahl zwischen einem totalitären EU-Superstaat, der in erster Linie die eigene Bevölkerung terrorisiert, und vielen kleinen, unbedeutenden Nationalstaaten, die jedoch die Interessen ihres Volkes vertreten, habe, so entscheide ich mich ganz klar für letzteres.
Die ungelösten Energiefragen unserer Zeit dürften wohl in nicht so ferner Zukunft zu verschiedenen Auseinandersetzungen auf verschiedenen Ebenen - auch auf militärischer - führen. Gerade hier muss Europa stark sein, um sich auch in Zukunft mit Russland und China, aber wohl auch mit den USA im weiteren Umfang, messen zu können.
Ich glaube, dass man dabei kaum vermeiden können wird, Solarstrom aus dem Norden Afrikas zu beziehen. Von der Atomkraft sollte langsam abgerückt werden. Die einzige effektive Alternative stellt die Sonnenenergie dar. Um sich aber nicht in völlige Abhängigkeit dieser Länder dort zu begeben, wird es nötig sein, interventionsfähig zu bleiben.
Die Zukunft liegt in Fusions- und dann in Geothermiekraftwerken. Und dafür ist keine EU von nöten, eher hinderlich. Solarkraft wird erst dann von wirklichem Nutzen sein, wenn wir weiter ins All vordringen können.
China zeigt bis jetzt die Tendenz, Ressourcen für sich vereinnahmen zu wollen. Diesem offenen neo-imperialistischen Streben kann heute bereits durch massive EU-weite Importzölle für Waren aus Ostasien ein Riegel vorgeschoben werden und in Zukunft mittels einer gemeinsamen, europäischen Außenpolitik, die durchaus auch interventionistisch ausgelegt sein muss. China rüstet derzeit massiv auf. Es ist fraglich, ob man dem roten Riesen - d.h. seiner Regierung - trauen kann.
China wird mit Sicherheit noch mal ein starker und gefährlicher Gegner für das Abendland sein. Doch im Moment lautet der Name unseres Hauptfeindes nicht China, sondern Amerika! Diesen Feind gilt es sich nun mit allermach entgegenzustellen. Denn er ist nicht einfach nur ein wirtschaftlicher und machtpolitischer Gegner, sondern auch ein ideologischer.
Geschichtlich hat sich am Beispiel des British Empire außerdem erwiesen, dass freie Märkte zwischen Ländern eines ähnlichen wirtschaftlichen Standards wirtschaftsfördernd wirken.
Europa hat keine ähnlichen wirtschaftlichen Standards. Um eine Wirtschaft im Sinne der Völker zu garantieren, muß die Wirtschaft unter staatlicher Kontrolle stehen. Was sonst dabei rauskommt, sehen wir gerade. Für Europa ist eine kontrollierte Privatwirtschaft im Sinne des Nationalsozialismus zu präferieren.
Ein solches ist durch sich selbst bereits ein Vorteil, muss aber auch im größeren Zusammenhang gesehen werden: Europa braucht Ressourcen, um bei den nicht mehr abzuwendenden Klimakatastrophen in verschiedenen Regionen der Erde eine Politik der Schadensbegrenzung zu betreiben.
Europa muß sich komplett auf Raumfahrt konzentrieren. Während sich die anderen Großmächte um die letzten verbliebenen Ressourcen streiten, werden wir uns einen ganzen Planeten voller ungenutzter Ressourcen zu eigen machen. Es ist Deutschland/Europa bestimmt, die führende Weltraumkolonialmacht der Zukunft zu werden!
Des weiteren halte ich es für eine moralische Verpflichtung Europas, überschießende Kapazitäten in die Entwicklung Afrikas zu investieren. Das würde einerseits dem europäischen aus der Aufklärung resultierenden humanitären Sendungsbewusstsein gerecht werden, andererseits für Verbündete in einem stabilen System gegen unterdrückerische Regimes sorgen.
Gutmenschlicher Quark.
Im Allgemeinen kann man sagen, dass sich sämtliche Entwicklungen mehr denn je auf eine globale Bedeutungsebene verlagern. Deutschland alleine hätte da zu wenig zu sagen. Es braucht ein Kollektiv, das die Interessen aller nach außen hin vertritt.
Da hast Du durchaus recht. Doch wie ich schon schrieb, ist die EU das genaue Gegenteil davon. Auf dem CPF habe ich bereits mehrere Abhandlungen über die Zukunft Europas verfaßt. Was wir wirklich brauchen, ist ein unter einer starken innereuropäischen Macht geeintes Europa, welche die Interessen des Abendlandes wahrhftig vertritt, welches seine Kultur und Religion zu erhalten und verteidigen vermag, kurzum, wir brauchen keine EU, wir brauchen das Europäische Imperium!
Doch um dieses zu verwirklichen, müssen noch einige Voraussetzungen geschaffen werden. Zuerst mal muß diese EU wieder aufgelöst werden, dann müssen die europäischen Gutmenschen-Regime gestürzt werden. Dies wird im Zuge eines kommenden europäischen Bürgerkrieges Hand in Hand vonstatten gehen. Ist dies erstmal vollbracht, so bedarf es noch eines letzten weiteren Schrittes, der schon so lange überfällig ist. Die beiden Geschwüre Europas müssen ein für alle Mal unschädlich gemacht werden. Frankreich und Großbritannien. Ihr Ende wird den Anfang eines mächtigen, in neuer Pracht wiedergeborenen Europas, unter der Führung jener Nation, der dies von Natur aus zusteht, nämlich Deutschland, sein! Sodann wird der Deutsche Führer den Platz des europäischen Imperators einnehmen und ein neues europäischen Zeitalter einläuten, welches wieder an die Pracht und Herrlichkeit vergangener Zeitalter anknüpfen, ja sie sogar übertreffen wird! Gleichwohl gibt es da, wie schon erwähnt, noch einen Feind, den sich Deutschland/Europa stellen muß. Die Vereinigten Staaten von Amerika. Der Ausgang dieses letzten großen Völkerringens wird über die Zukunft nicht nur Europas, sondern der ganzen Welt entscheiden! Der Kampf zwischen den entarteten Liberalismus und der Kultur und Zivilisation.
http://img41.imageshack.us/img41/967/eikopiekopiekopie.png (http://imageshack.us/photo/my-images/41/eikopiekopiekopie.png/)
Europäisches Imperium.
http://img156.imageshack.us/img156/7118/eif.png (http://imageshack.us/photo/my-images/156/eif.png/)
http://img153.imageshack.us/img153/2885/eidf.png (http://imageshack.us/photo/my-images/153/eidf.png/)
Flaggen des Europäischen Imperiums.
Und jetzt komm' mir nicht mit dem blöden Gewäsch von Fehlern, die in der EU gemacht werden.
Das wäre in der Tat blöden Gewäsch. Die EU macht keine Fehler, sie ist ei Fehler.
Ja. Die EU weiß noch wenig von ihrer notwendigen, zukünftigen Rolle, befasst sich zu sehr mit Krimskrams. Aber sie bildet die Basis einer europäischen Groß- oder Supermacht. Die Bildung von EU battle groups war ein Schritt in die richtige Richtung. Frankreich und Deutschland streben solches seit dem Elysée-Vertrag 1963 ohnehin bereits an. Und das ist gut so, wenngleich ich dem alten Europa auch nachweinen werde. Aber das ist bloß Gefühl.
Meine Frage war übrigens, welche Vorteile die EU HAT, nicht welche sie haben KÖNNTE.
PS: Es ist nicht "mein Pech". Es ist Deines. Schließlich glaubt die Mehrheit der Deutschen diesen Stuß nicht.
Mehr als Du denkst. Und mehr als unseren EU-Politikern lieb wäre.
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