Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Pharma Industrie (Umfrage)
Theodor von der Pfordten
21.04.11, 15:12
Kurze Umfrage
Leo, ich will Was sehen!
Antwörtmöglichkeit 3 endet im übrigen mit:
"im Nichts resultierende Meinung, aber gerne in Themen mitteilen, damit der E-Penis wächst....."
Fingerzeiger
21.04.11, 15:13
JA!
0815Steinewerfer
21.04.11, 15:43
Muss man die Frage verstehen? Wer soll sonst Medikamente herstellen?
Theodor von der Pfordten
21.04.11, 15:46
Muss man die Frage verstehen? Wer soll sonst Medikamente herstellen?
Alter.......
0815Steinewerfer
21.04.11, 15:53
Alter.......
Na ich denke dass meine Frage berechtigt ist. Intelligenter als "Wer ist für und wer gegen Bäckereien" oder "pro / contra Fliesenleger", ist deine Umfrage in der Tat nicht.
Theodor von der Pfordten
21.04.11, 16:01
Na ich denke dass meine Frage berechtigt ist. Intelligenter als "Wer ist für und wer gegen Bäckereien" oder "pro / contra Fliesenleger", ist deine Umfrage in der Tat nicht.
Aber Jeder weiss, Was gemeint ist. Ich denke in diesem Forum ist NIEMAND, Der nicht wenigstens EIN BISSCHEN um die Ecke denkt. Solche Leute verirren sich nicht in diese Art von Foren.
Und intelligenter sollte sie auch nicht sein. Das war ja auch in erster Linie kein Thema, Dass ich mit euch teilen wollte, sondern lediglich eine Umfrage für mich selber. ^^
Wer ein wenig Grips unter der Matte hat, weiß, das Forschung enorm viel Geld kostet, das Medikamente erst eine lange Testphase durchlaufen müssen, in er die meisten scheiitern, das ein hohes Risiko bestet, verklagt zu werden etc.
Populistische Forderungen nach Generika sind lächerlich, denn diese Hersteller forschen meist nicht, somit würde bei konsequenter Umsetzung die Forschung und Entwicklung neuer Produkte und Verfahren wegfallen.
Wer ein wenig Grips unter der Matte hat, weiß, das Forschung enorm viel Geld kostet, das Medikamente erst eine lange Testphase durchlaufen müssen, in er die meisten scheiitern, das ein hohes Risiko bestet, verklagt zu werden etc.
Populistische Forderungen nach Generika sind lächerlich, denn diese Hersteller forschen meist nicht, somit würde bei konsequenter Umsetzung die Forschung und Entwicklung neuer Produkte und Verfahren wegfallen.
Aber das ist die neudeutsche Grünendenke: Strom kommt aus der Steckdose, Medikamente aus der Apotheke...:p
Die Pharmaindustrie! Ein ganz hervorragender illustrer Haufen.
Nun; als Einleitung: Wir sollten uns nicht täuschen lassen. Ohne diesen ganz hervorragenden illustren Haufen hätten wir heute wahrscheinlich sehr viel weniger Möglichkeiten, Menschen zu heilen. Und ich will nicht behaupten, alle Vertreter der heutigen Pharma-Industrie seien schlechte Menschen. Nur eben fast alle. Die anderen sind halt dumm, geldgeil oder haben schlichtweg keinen ordentlichen Job gefunden. :-)
Es ist ein ganz hervorragendes Ding, dass diese Industrie so viel Geld hat. Denn weil sie so viel Geld hat, kann sie auch dafür Sorge tragen, dass sie in Zukunft noch viel mehr Geld verdient. Das macht sie, indem sie förderlich auf Regierungen einwirkt - wie die amerikanische Regierung beispielsweise. Es ist ja mittlerweile ein mehr oder weniger offenes Geheimnis, dass man sich in den United States in erster Linie zwischen den politischen Vertretern der Waffenlobby und der Pharmalobby den geiegneteren für sich selbst raussuchen kann.
Doch es kommt noch besser. Weil diese aus vielen einzelnen Firmen bestehende Pharma-Industrie so wunderbar viel Geld hat, kann sie dafür Sorge tragen, dass beispielsweise wissenschaftliche Studien zu ihren Medikamenten durchgeführt werden, damit auch sicher ausgeschlossen werden kann, dass ihre Medikamente irgendetwas schlechtes bewirken könnten. Zudem kann die Pharma-Industrie mit ihrem vielen Geld und ihren vielen Veröffentlichungen dafür Sorge tragen, dass die durch die Pharma-Industrie entwickelten Medikamente auch von den entsprechenden Ärzten entsprechend eingesetzt werden, und zwar lang und viel und häufig und auch, wenn sie eigentlich gar nicht (mehr) nötig wären.
Ich habe mich schon immer gewundert, warum im Klinikum Bremen-Ost überall Werbegeschenke von Risperdal-Consta rumfliegen. Mittlerweile weiß ich es. Ich war ganz entzückt, als ich eine wunderschöne Tasse von Risperdal-Consta entdeckt habe - wohl auch ein Werbegeschenk. 'Koffeinspiegel constant?' stand drauf. Die machen sich tatsächlich selbst darüber lustig, dass man ihre Medikamente lediglich mit der Beigabe von massenhaft Koffein ertragen kann. Bezeichnend. Sie können es sich leisten.
Auch, wenn ich bei meiner lieben Psychiaterin so ein Zettelchen bekam, wo der nächste Termin draufstand, war da jedes Mal ein anderes Medikament drauf beworben.
Doch nehmen wir mal ein Beispiel: Olanzapin! Auch bekannt als 'Zyprexa'. Ein ganz hervorragendes Zeug; ein sogenanntes 'atypisches Neuroleptikum'. Eigentlich wird es benutzt, um schizophrene Psychosen zu heilen; oder, falls 'richtige' Antidepressiva nicht anschlagen, auch bipolare Störungen (manisch-depressiv), also um Manien abzufangen. Nun gab es gleich mehr als ein kleines Problem mit dem Zeug, welches ich übrigens auch eine Zeit lang bekam: Es macht die Leute müde, faul und fett. Bei mir führte es in seiner allergeringsten Dosierung zudem dazu, dass sich m eine Stimmungslage dermaßen verengte, dass ich nur noch sterben wollte - aber das war zu der Zeit nichts besonderes. Ganz wunderbare Nebenwirkungen, ist man dafür doch seine Psychose oder Manie los, könnte man meinen. Nun, die Praxis der heutigen Psychiater, die das Zeug anwenden, sieht allerdings nicht so aus, dass man nach den Wünschen des Patienten geht, was die Medikamentenzufuhr angeht, sondern sich lieber auf die Studien verlässt, die die Pharmaindustrie gesponsert hat. Weswegen dann viele Patienten, anstelle davon, mit Hilfe der Ärzte die Medikamente langsam auszuschleichen und somit eine Möglichkeit auf einen geordneten Ausstieg zu haben, das Zeug lieber abrupt absetzen - und häufig genug direkt wieder zurück in ihre Manie oder Psychose segeln.
Wie dem auch sei; Eli Lilly, ein ganz hervorragendes Pharma-Unternehmen, vermarktet Zyprexa. Mittlerweile hat diese ganz hervorragende Phirma ein wenig was wiedergutzumachen gehabt, weil viele Patienten sich entweder beklagt haben; oder sich umgebracht haben. Ja, das kam schon häufiger mal vor. Wie sagt Wiki so schön?
Seit dem Jahr 2005 hat der Zyprexa-Hersteller Eli Lilly in etwa 28 500 Fällen insgesamt 1,2 Milliarden Dollar außergerichtliche Entschädigungszahlungen geleistet (Stand Februar 2007).
http://de.wikipedia.org/wiki/Olanzapin
Stand Februrar 2007! Aktuelle Zahlen liegen leider nicht vor. So ein Jammer.
Übrigens, liebe Freunde: Solltet ihr oder einer eurer lieben Verwandten demnächst psychotisch oder manisch werden, so dürft ihr euch freuen, denn Zyprexa ist immer noch verfügbar und wird weiterhin auf dem Markt verwendet. Ja, wirklich, obwohl sich zahlreiche Leute wegen dem Zeug umgebracht haben. Und obwohl Eli Lilly das Zeug auch für Patienten vermarktet hat, die weder Psychose noch Manie hatten noch sonst irgendetwas, wo das Zeug auch nur ansatzweise helfen können. Zyprexa ist für alle da, dachten sie sich wohl; besonders für uns.
Zahlreiche Verwandte haben übrigens geklagt, nachdem das Zeug ihre Verwandten umgebracht hat. Zahlreiche Patienten selbst haben geklagt, nachdem sie wegen dem Zeug Diabetes bekommen haben. Das Problem ist nur: Eli Lilly ist finanziell nicht unbedingt auf dürren Beinen. Sie haben einen Umsatz von über 18 Milliarden Dollar pro Jahr. Da werden Kritiker schnell mit einem kleinen Bündel Geldscheine zum Schweigen gebracht. Na, warum auch nicht.
In den USA ist Zyprexa seit dem Zyprexa-Skandal übrigens nicht mehr so beliebt. In Deutschland dagegen ist das Interesse der Ärzte an diesem hervorragenden Zeug ungebremst. Weswegen Eli Lilly Zyprexa in Deutschland sehr viel teurer gemacht hat, um die verlorenen Einnahmen aus den USA zu kompensieren. Klasse.
Nun denn. Da die Pharma-Industrie sich ein ganz interessantes Netzwerk aufgebaut hat, und fähige Forscher sich häufig genug aufgrund des verlockenden Angebots von schnellem Reichtum in die Fänge dieser Industrie begeben, kann man davon ausgehen, dass auch in Zukunft schön vertuscht wird, dass auch in Zukunft zahlreiche Studien rauskommen, die belegen, warum viele Menschen, die geheilt scheinen, aber, wie die Pharma-Industrie herausgefunden hat, tatsächlich nicht sind, weiterhin Medikamente nehmen sollten.
Haben wir ein Glück, dass diese fähigen Forscher noch nicht von der Pharma-Industrie, sondern von Universitäten ausgebildet werden. So haben sie wenigstens bis zu ihrer Doktorwürde die Möglichkeit, wirklich unabhängig zu forschen und die Wahrheit herauszufinden, bevor sie sich damit anfreunden müssen, dass Geld häufig genug die Welt regiert. Tatsächlich scheint allerdings kaum ein Arzt die Mittel und Methoden der Pharma-Industrie zu hinterfragen. Das machen, wenn überhaupt, die angeschmierten: Die verarschten Patienten.
Homunculus
21.04.11, 22:47
Muss man die Frage verstehen? Wer soll sonst Medikamente herstellen?
Na, jeder Apotheker in seiner hauseigenen Crack-Küche. :)
Muss man die Frage verstehen? Wer soll sonst Medikamente herstellen?
Wir könnten beispielsweise Cannabis legalisieren. Hilft gegen Magenbeschwerden, Appetitlosigkeit, Schmerzen allgemein, Hysterie, Kopfschmerzen und häufig genug auch Depressionen. Man müsste halt nur die Menschen aufklären, wie Cannabis gut zu dosieren ist, sodass es die richtige Wirkung und eben nicht die benebelnde Nebenwirkung hat.
Wusstest Du eigentlich, dass Cannabis illegalisiert wurde, weil die Pharmaindustrie diesen mächtigen Gegner, den man sich im eigenen Garten züchten kann, aufs äußerste fürchtete? Zudem, das ist noch interessant, wollte Deutschland, dass Bayer weiterhin sein Heroin verticken kann; also hat man sich geeinigt. Klasse. :-)
Muss man die Frage verstehen? Wer soll sonst Medikamente herstellen?
Vor allem, wer soll Forschung betreiben?
Vor allem, wer soll Forschung betreiben?
Forscher. :-)
Vollzitat
Nu ja, der Pharmabranche ist es durch eine schlagkräftige Lobby gelungen, (ihre Gelddruckmaschinerie. . .äh) ihre Preisgestaltung so zu gestalten, daß Gewinne, Gewinnbeteiligung des Managements und die Dividenden für die Aktionäre den (eigenen) Anforderungen entsprachen. (Jetzt fehlt nur noch, daß die Lobby es durchsetzen kann, daß diese Gewinne nicht mehr versteuert werden müssen)
So sind dann alle (Pharmawirtschaft und (beteiligte) ReGIERung zufrieden und der kleine Mann finanziert das Ganze über seine Krankenkassenbeiträge; der Wirtschaft wurde sogar durch die ReGIERungen seit Kohl erlaubt, ihren prozentualen Anteil an der Finanzierung der Krankenkassen durch Selbstbeteiligung der Patienten und Leistungseinschränkungen immer weiter zurückzufahren und damit ihre Solidarität - das gab es früher wirklich mal - an die (Geldgier . . äh) Anforderungen der Aktionäre anzupassen.
:-D
Theodor von der Pfordten
22.04.11, 13:10
Wir könnten beispielsweise Cannabis legalisieren. Hilft gegen Magenbeschwerden, Appetitlosigkeit, Schmerzen allgemein, Hysterie, Kopfschmerzen und häufig genug auch Depressionen.
Und DAS ist noch längst nicht Alles. Allerdings soll die Erhöhung des Krebsrisikos, bei Der von rund 20 Zigaretten liegen, wenn man dass Gras als "Joint" konsumiert.
Und DAS ist noch längst nicht Alles. Allerdings soll die Erhöhung des Krebsrisikos, bei Der von rund 20 Zigaretten liegen, wenn man dass Gras als "Joint" konsumiert.
Ja; weswegen man das Gras auf keinen Fall rauchen sollte. Stattdessen könnte man beispielsweise in den Apotheken kleine Pillen mit bestimmter Dosis anbieten, die dann oral konsumiert werden können.
Oder man baut sich eine Apparatur zum Vaporisieren. Oder kauft sich eine. Hier kommt lediglich Dampf in die Lunge, nicht aber der schädliche Rauch.
Oder man backt sich Kekse, wobei man da darauf achten muss, dass man nicht überdosiert. Dasgleiche gilt für Tee oder Butter oder Öl.
Wusstest Du eigentlich, dass Cannabis illegalisiert wurde, weil die Pharmaindustrie diesen mächtigen Gegner, den man sich im eigenen Garten züchten kann, aufs äußerste fürchtete? Zudem, das ist noch interessant, wollte Deutschland, dass Bayer weiterhin sein Heroin verticken kann; also hat man sich geeinigt. Klasse. :-)
Das betrifft wohl auch die Psychodelka, deren Erforschung in den letzten Jahren wieder aufgenommen wurde. Einigen Irakveteranen mit posttraumatischen Stresssyndrom konnte mit LSD geholfen werden.
Theodor von der Pfordten
22.04.11, 13:42
Ja; weswegen man das Gras auf keinen Fall rauchen sollte. Stattdessen könnte man beispielsweise in den Apotheken kleine Pillen mit bestimmter Dosis anbieten, die dann oral konsumiert werden können.
Oder man baut sich eine Apparatur zum Vaporisieren. Oder kauft sich eine. Hier kommt lediglich Dampf in die Lunge, nicht aber der schädliche Rauch.
Oder man backt sich Kekse, wobei man da darauf achten muss, dass man nicht überdosiert. Dasgleiche gilt für Tee oder Butter oder Öl.
Was hälste von "Bongs"?
Nur diese Frage, damit dass Thema nicht schon wieder zwecktentfremdet wird.
Was hälste von "Bongs"?
Nur diese Frage, damit dass Thema nicht schon wieder zwecktentfremdet wird.
Nun, eine kleine Bong ist zweifellos gesünder, als das Zeug über eine große Bong zu rauchen oder gar im Joint. Nichtsdestoweniger raucht man auch hier und bekommt also Rauch in die Lungen, was die Lunge nachhaltig schädigen kann.
Zudem ist es so, dass viele vom 'Kick', den man beim Bongrauchen bekommt, abhängig werden; wenn man nämlich Cannabis mit Tabak mischt, ergibt das eine explosive Mischung. Zudem ist die 'Leistungskurve', also das Erreichen des Highs, beim Bongrauchen sehr viel höher; man wird also viel schneller breit, dafür aber auch viel schneller wenig breit, also braucht man dann den nächsten Kick.
Insofern stehe ich dem eher skeptisch gegenüber.
Forscher. :-)
und wer sollie bezahlen? Wer soll denen ein Labor zur Verfügung stellen? Wer soll die Medikamente testen, herstellen und vermarkten?
und wer sollie bezahlen? Wer soll denen ein Labor zur Verfügung stellen? Wer soll die Medikamente testen, herstellen und vermarkten?
Das ist so ähnlich, wie wenn man einen Juden im Dritten Reich fragt, warum er denn gegen den Staat in seiner jetzigen Form ist; wer soll uns denn beschützen? Wer soll die Gesetze machen und durchsetzen?
Nein nein, Du verstehst das alles ganz falsch. Es ist keineswegs schlimm, dass es es eine Industrie gibt, die sich darauf spezialisiert hat, Medikamente für Menschen herzustellen. Es ist allerdings schlimm, dass diese Industrie sich einen Scheiß um die Patienten kümmert, dafür aber umso mehr um's Geld. Dass diese Industrie, selbst dann, wenn ihre Medikamente dazu führen, dass normale Menschen sich umbringen, eben diese Medikamente weiter vermarkten kann, weil niemand sich traut gegen die dominante Industrie anzugehen.
Dass diese Industrie zudem Regierungen besticht mit ihrem vielen Geld ist auch nicht gerade schön.
1. Das ist so ähnlich, wie wenn man einen Juden im Dritten Reich fragt, warum er denn gegen den Staat in seiner jetzigen Form ist; wer soll uns denn beschützen? Wer soll die Gesetze machen und durchsetzen?
Nein nein, Du verstehst das alles ganz falsch. Es ist keineswegs schlimm, dass es es eine Industrie gibt, die sich darauf spezialisiert hat, Medikamente für Menschen herzustellen.
2. Es ist allerdings schlimm, dass diese Industrie sich einen Scheiß um die Patienten kümmert, dafür aber umso mehr um's Geld.
3. Dass diese Industrie, selbst dann, wenn ihre Medikamente dazu führen, dass normale Menschen sich umbringen, eben diese Medikamente weiter vermarkten kann, weil niemand sich traut gegen die dominante Industrie anzugehen.
4. Dass diese Industrie zudem Regierungen besticht mit ihrem vielen Geld ist auch nicht gerade schön.
1. Was ist dann die Alternative? Staatliche Forschung, staatliche Konzerne? Besser nicht, schauen wir uns an, ie staatlich geführte Unternehmen hinter frei geführten herhinken!
2. Wie kommst du denn darauf?
3. WO soll das denn der Fall sein?
4. Bestechen? Wo denn? Es gibt sicher Lobbyisten, aber die hat jeder Industriezweig. Zudem ist diese Lobbyarbeit auch nicht nur negativ, verbindet sie doch die weltfremden Politiker mit den realen Sorgen der Industrie.
Schlussendlich sind Apotheker und Arzt Bindeglied zwischen Pharmaindustrie und Patient. Man sollte vielmehr prüfen, ob nicht auf dieser Schiene einiges schiefläuft.
1. Was ist dann die Alternative? Staatliche Forschung, staatliche Konzerne? Besser nicht, schauen wir uns an, ie staatlich geführte Unternehmen hinter frei geführten herhinken!
Es ist allerdings kein Grund, jegliche Kritik an einer gewissen Industrie einzustellen, weil eine Alternative noch viel schlimmer wäre.
2. Wie kommst du denn darauf?
3. WO soll das denn der Fall sein?
Lies meinen längeren Beitrag.
4. Bestechen? Wo denn? Es gibt sicher Lobbyisten, aber die hat jeder Industriezweig. Zudem ist diese Lobbyarbeit auch nicht nur negativ, verbindet sie doch die weltfremden Politiker mit den realen Sorgen der Industrie.
Es gibt außer der Waffenlobby wohl keine so mächtige Lobby wie die der Pharma-Industrie. Beide Lobbys richten furchtbar viel Schaden an.
Schlussendlich sind Apotheker und Arzt Bindeglied zwischen Pharmaindustrie und Patient. Man sollte vielmehr prüfen, ob nicht auf dieser Schiene einiges schiefläuft.
Das sollte man sicherlich auch tun. Aber nur, weil es ein Übel gibt, wird das andere Übel nicht weniger übel. Nicht wahr?
Unsinn, den Leo da postet- Olanzapin(=Zyprexa) ist ein bewährtes Mittel, das natürlich wie auch ASPIRIN im übrigen, natürlich im Einzelfalle Nebenwirkungen hat.
Na und?
Nach der Logik kann man gar nichts mehr herstellen und das Leo das Mittel nötig hatte, tut mir leid.Mehr aber auch nicht.
Unsinn, den Leo da postet- Olanzapin(=Zyprexa) ist ein bewährtes Mittel, das natürlich wie auch ASPIRIN im übrigen, natürlich im Einzelfalle Nebenwirkungen hat.
...
Natürlich. Nichtsdestoweniger ist es wohl sinnvoll, abzuwägen, ob man, um ein weiteres atypisches Neuroleptikum auf dem Markt zu haben, in Kauf nehmen kann, dass eine schon mal auftretende Nebenwirkung der Suizid einiger Patienten ist.
Zudem ist bei Zyprexa - wie bei den meisten anderen atypischen Neuroleptika auch - Nebenwirkung kein 'Einzelfall', sondern Regel. Risperidon beispielsweise wird wegen seiner bekannten Nebenwirkung, der Schläfrigkeit und dem stark ansteigenden Appetit, bei vielen Patienten mittlerweile appetitfördernd oder als reines Sedativum angewendet.
Na; alles, was Geld bringt, nicht wahr? :-)
Übrigens, wo Du Aspirin ansprichst. Es wäre glaube ich sinnvoller, THC-freies Cannabis zu züchten, und dieses in Kapselform mit seinem Wirkstoff CBD gegen Kopfschmerzen zu reichen, anstelle von Asprin. Das wollen die lieben Pharmakonzerne natürlich nicht, auch wenn es durchaus sinnvoller wäre.
Dieses THC-freie Cannabis könnte dann, da es ja kein THC mehr hat, auch in beispielsweise dem Garten der Konsumenten selbst angebaut werden; so hätte man stets sein eigenes Aspirin zur Hand, wenn man welches braucht. Aber das wird natürlich nicht passieren. Einfach ausgedrückt: Geld regiert die Welt.
Muss man die Frage verstehen? Wer soll sonst Medikamente herstellen?
Wer außer den bezahlten Revolverhelden von Mr. Chisum könnte sonst noch für Ordnung sorgen?
Richtig: die staatliche Polizei.
Gesellschaftliche Aufgaben, die unmittelbar mit dem Schutz des Lebens und der Gesundheit der Menschen zu tun haben, sind mit der freien Marktwirtschaft nicht kompatibel. Es gibt naturgemäß keine Nachfrageelastizität und keine hinreichende Marktransparenz seitens der Konsumenten. Sowas muss man staatlich organisieren, sonst läuft das unausweichlich aus dem Ruder.
Übrigens habe ich einen contergangeschädigten Bruder, also keine blöden Sprüche zu dem Thema, sonst wird es hier ungemütlich.
Leo: Das gewisse Atypika vielleicht nicht so der Hit sind, ist bekannt.
Mein Gott- keine Pharmakon ohne Nebenwirkungen, oder?
Das müßtest Du doch wirklich wissen.
Leo: Das gewisse Atypika vielleicht nicht so der Hit sind, ist bekannt.
Mein Gott- keine Pharmakon ohne Nebenwirkungen, oder?
Das müßtest Du doch wirklich wissen.
Wie ich bereits erwähnte: Wenn eine bekannte Nebenwirkung ist, dass die Patienten sich umbringen, so kann man wohl davon ausgehen, dass die Kosten-Nutzen-Rechnung so aufgeht, dass man das Medikament doch besser vom Markt nehmen sollte.
Dass das nicht geschehen ist ist ja auch nur ein Beispiel für die Skrupellosigkeit der Pharma-Industrie. :-)
GG146: keine Drohungen bitte-Das Grünenthal Pharma Desaster war furchtbar, wer in der Schwangerschaft Medis nimmt, ist nicht ganz dicht-dies gilt also auch für Deine Mutter mit Deinen angeblich Contergan geschädigtem Bruder.
Trinken und Rauchen ebenso- was soll das?
Dann wirds jetzt also ungemütlich?
hehehe...Ich bin bereit.
Ja; weswegen man das Gras auf keinen Fall rauchen sollte. Stattdessen könnte man beispielsweise in den Apotheken kleine Pillen mit bestimmter Dosis anbieten, die dann oral konsumiert werden können.
Das ist doch eine gute Idee. Cannabis in Reinform zu legalisieren, das wäre ein schwerer Fehler. Missbrauchsgefahren sind zu groß, als dass man dies zulassen dürfte.
Aber in vordosierter Form zu medizinischen Zwecken Ausnahmeregelungen einführen, damit wäre ich einverstanden.
Und ich weiß, dass Alkohol und Zigaretten unter Umständen scbhädlicher sind - um diesem Argument vorzubeugen - aber das ist doch wohl mehr ein Argument gegen Alkohol und Zigaretten als für Cannabis.
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