mentecaptus
28.07.09, 19:05
Alles halb so schlimm?
Verluste bei der Altersvorsorge
Die Anleger in Deutschland nehmen die Verluste bei der Altersvorsorge in Folge der Finanzkrise einer Studie zufolge deutlich dramatischer wahr als sie tatsächlich sind. Im Schnitt gingen die Anleger von einem Verlust von 20 Prozent des Vorsorgevermögens aus, teilte das – unter anderem von der Deutschen Bank getragene - Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) mit. Tatsächlich dürften sich die Einbußen schlimmstenfalls auf durchschnittlich zwölf Prozent belaufen.
Die "überwiegende Mehrheit" der Haushalte habe der Studie zufolge weniger als drei Prozent des Vorsorgevermögens verloren, erklärte Studien-Autor Bernd Raffelhüschen. Zwar machten sich viele Deutsche erhebliche Sorgen um ihre Altersansprüche. Ein Fünftel glaube sogar, die Hälfte des Vorsorgevermögens verloren zu haben. Jedoch zeige die Studie, dass die Befürchtungen der Anleger der Realität nicht standhielten, erklärte der Wirtschaftswissenschaftler, der unter anderem für sein Engagement in der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft bekannt ist.
Mehr... (http://www.n-tv.de/ratgeber/anlegensparen/Verluste-bei-der-Altersvorsorge-article437952.html)
Bei langfristigen Anlagen, wie die zur Altersversorung, trifft der Satz ins Schwarze: "Verluste sind es nur, wenn man sie realisiert". Mit anderen Worten: solange man die Wertpapiere nicht verkauft, sind es "nur" Buchverluste, steht das Minus "nur" auf dem Papier.
Das hilft natürlich nicht, wenn man an das Geld ran muss, dann muss man die Verluste ja realisieren und zum jetzt niedrigen Kurswert verkaufen. Entspannt zurücklegen können sich alle diejenigen, die noch Zeit haben, bis sie an ihr Erspartes müssen. Gerade wenn man monatlich in einen Sparplan einzahlt, der (auch) Aktien und Anleihen erwirbt, kauft man bei niedrigen Kursen mehr Anteile für's gleiche Geld. Was bei steigenden Kurse dann bedeutet, dass man die Verluste schneller aufholt und schneller in die Gewinnzone kommt.
Auch hier wird einmal mehr die Weisheit belegt, dass man nie alles auf eine Karte setzen sollte. Gerade auch nicht bei der Altersvorsorge, auf deren Erträge man ja später angewiesen ist, wenn man eben nicht mehr so einfach ein paar Euros nebenher verdienen kann. Also, neben den Rentenansprüchen auch noch Riestern, das sollte man sich nicht entgehen lassen. Und die Wohnungsbausprämie beim Bausparvertrag sollte man sich auch mal genauer ansehen, damit kann man prima alle paar Jahre renovieren...
Verluste bei der Altersvorsorge
Die Anleger in Deutschland nehmen die Verluste bei der Altersvorsorge in Folge der Finanzkrise einer Studie zufolge deutlich dramatischer wahr als sie tatsächlich sind. Im Schnitt gingen die Anleger von einem Verlust von 20 Prozent des Vorsorgevermögens aus, teilte das – unter anderem von der Deutschen Bank getragene - Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) mit. Tatsächlich dürften sich die Einbußen schlimmstenfalls auf durchschnittlich zwölf Prozent belaufen.
Die "überwiegende Mehrheit" der Haushalte habe der Studie zufolge weniger als drei Prozent des Vorsorgevermögens verloren, erklärte Studien-Autor Bernd Raffelhüschen. Zwar machten sich viele Deutsche erhebliche Sorgen um ihre Altersansprüche. Ein Fünftel glaube sogar, die Hälfte des Vorsorgevermögens verloren zu haben. Jedoch zeige die Studie, dass die Befürchtungen der Anleger der Realität nicht standhielten, erklärte der Wirtschaftswissenschaftler, der unter anderem für sein Engagement in der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft bekannt ist.
Mehr... (http://www.n-tv.de/ratgeber/anlegensparen/Verluste-bei-der-Altersvorsorge-article437952.html)
Bei langfristigen Anlagen, wie die zur Altersversorung, trifft der Satz ins Schwarze: "Verluste sind es nur, wenn man sie realisiert". Mit anderen Worten: solange man die Wertpapiere nicht verkauft, sind es "nur" Buchverluste, steht das Minus "nur" auf dem Papier.
Das hilft natürlich nicht, wenn man an das Geld ran muss, dann muss man die Verluste ja realisieren und zum jetzt niedrigen Kurswert verkaufen. Entspannt zurücklegen können sich alle diejenigen, die noch Zeit haben, bis sie an ihr Erspartes müssen. Gerade wenn man monatlich in einen Sparplan einzahlt, der (auch) Aktien und Anleihen erwirbt, kauft man bei niedrigen Kursen mehr Anteile für's gleiche Geld. Was bei steigenden Kurse dann bedeutet, dass man die Verluste schneller aufholt und schneller in die Gewinnzone kommt.
Auch hier wird einmal mehr die Weisheit belegt, dass man nie alles auf eine Karte setzen sollte. Gerade auch nicht bei der Altersvorsorge, auf deren Erträge man ja später angewiesen ist, wenn man eben nicht mehr so einfach ein paar Euros nebenher verdienen kann. Also, neben den Rentenansprüchen auch noch Riestern, das sollte man sich nicht entgehen lassen. Und die Wohnungsbausprämie beim Bausparvertrag sollte man sich auch mal genauer ansehen, damit kann man prima alle paar Jahre renovieren...