*JM*
03.09.09, 14:39
Diese Frage wird sicherlich sehr bald beantwortet.
Tel Aviv
Ärger über Darstellung von Selbstmordattentäterinnen
Schau über Selbstmordattentäterinnen mit dem Titel "Frau, Mutter, Mörderin..." in Tel Aviv - Angehörige von Opfern reagierten mit Zorn
Tel Aviv - In Israel sorgt eine Ausstellung, die palästinensische Selbstmordattentäterinnen als heilige Maria mit Jesuskind darstellt, für Empörung. Die israelische Zeitung "Jediot Achronot" zeigte am Donnerstag vorab Bilder der Ausstellung zweier israelischer Künstlerinnen, deren Eröffnung am Abend in Tel Aviv geplant war.
Die Schau mit dem Titel "Frau, Mutter, Mörderin..." zeigt die Bilder von sieben Palästinenserinnen, die in Israel blutige Selbstmordanschläge verübt haben.
Immer wieder Ärger (http://diestandard.at/fs/1250691873651/Tel-Aviv-Aerger-ueber-Darstellung-von-Selbstmordattentaeterinnen)
Über Geschmack lässt sich streiten. Auch darüber, ob Kunst geschmacklos ist. Nicht darüber streiten sollte man, dass Kunst über Grenzen gehen darf, über Grenzen gehen muss.
Die Message ist:
Die Rolle der Frau ist weltweit angelegt als "Heilige". Als Lebensspenderin. Das symbolisieren die Körper, die Heiligendarstellungen. Diese Terroristinnen sind auch Frauen. Aber Frauen, die sich von der fixierten Rolle der Lebensspenderin lösten und zu Lebensvernichterinnen wurden. Sie lebten den Widerspruch. Das symbolisieren die montierten Gesichter der Terroristinnen.
Da muss man sich fragen: Wie kann es dazu kommen. Das wollen die Macherinnen der Ausstellung bewirken. Künstlerisch. Durch das Aufzeigen der krassen Gegensätze. Körperlich gleich und doch so verschieden.
Was gibt es daran zu meckern? Man muss die Ausstellung ja nicht besuchen, fühlt man sich dadurch angegriffen oder schmerzlich berührt. Trotzdem muss die Botschaft lauten: Hände weg von der Kunst.
Tel Aviv
Ärger über Darstellung von Selbstmordattentäterinnen
Schau über Selbstmordattentäterinnen mit dem Titel "Frau, Mutter, Mörderin..." in Tel Aviv - Angehörige von Opfern reagierten mit Zorn
Tel Aviv - In Israel sorgt eine Ausstellung, die palästinensische Selbstmordattentäterinnen als heilige Maria mit Jesuskind darstellt, für Empörung. Die israelische Zeitung "Jediot Achronot" zeigte am Donnerstag vorab Bilder der Ausstellung zweier israelischer Künstlerinnen, deren Eröffnung am Abend in Tel Aviv geplant war.
Die Schau mit dem Titel "Frau, Mutter, Mörderin..." zeigt die Bilder von sieben Palästinenserinnen, die in Israel blutige Selbstmordanschläge verübt haben.
Immer wieder Ärger (http://diestandard.at/fs/1250691873651/Tel-Aviv-Aerger-ueber-Darstellung-von-Selbstmordattentaeterinnen)
Über Geschmack lässt sich streiten. Auch darüber, ob Kunst geschmacklos ist. Nicht darüber streiten sollte man, dass Kunst über Grenzen gehen darf, über Grenzen gehen muss.
Die Message ist:
Die Rolle der Frau ist weltweit angelegt als "Heilige". Als Lebensspenderin. Das symbolisieren die Körper, die Heiligendarstellungen. Diese Terroristinnen sind auch Frauen. Aber Frauen, die sich von der fixierten Rolle der Lebensspenderin lösten und zu Lebensvernichterinnen wurden. Sie lebten den Widerspruch. Das symbolisieren die montierten Gesichter der Terroristinnen.
Da muss man sich fragen: Wie kann es dazu kommen. Das wollen die Macherinnen der Ausstellung bewirken. Künstlerisch. Durch das Aufzeigen der krassen Gegensätze. Körperlich gleich und doch so verschieden.
Was gibt es daran zu meckern? Man muss die Ausstellung ja nicht besuchen, fühlt man sich dadurch angegriffen oder schmerzlich berührt. Trotzdem muss die Botschaft lauten: Hände weg von der Kunst.