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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Na endlich: Merkel stellt Kippa und Kopftuch auf eine Stufe


*JM*
03.09.09, 10:55
http://www.youtube.com/watch?v=XZ_g08jRy0c

Meinen Respekt, Frau Merkel. Entweder man toleriert alles an Andersartigkeit oder gar nichts. Meinen Dank für den Mut, das mal so offen anzusprchen.

Mr. Smith
03.09.09, 11:04
Ich hab da auch mal ein Video über Ausgrenzung gedreht:

http://www.youtube.com/watch?v=ufMmzQnY9gM

:( :-D

NukNuk

Fragolino
03.09.09, 11:17
Das Kopftuch ist im Islam nirgendwo vorgeschrieben, und daher muss es auch nicht als Teil der Religionsausübung toleriert werden.

herberger
03.09.09, 11:18
Interessant,und wie weit wird das Kopftuch definiert?Wird da auch die Ganzkörpertracht der Iranerinnen und der Afghaninnen mit einbezogen.

Mr. Smith
03.09.09, 11:21
Das Kopftuch ist im Islam nirgendwo vorgeschrieben, und daher muss es auch nicht als Teil der Religionsausübung toleriert werden.

--->

O Prophet! Sprich zu deinen Frauen und deinen Töchtern und zu den Frauen der Gläubigen, sie sollen ihre Übergewänder reichlich über sich ziehen. So ist es am ehesten gewährleistet, daß sie (dann) erkannt und nicht belästigt werden. Und Allah ist Allverzeihend, Barmherzig.

NukNuk

Skeptiker
03.09.09, 11:23
http://www.youtube.com/watch?v=XZ_g08jRy0c

Meinen Respekt, Frau Merkel. Entweder man toleriert alles an Andersartigkeit oder gar nichts. Meinen Dank für den Mut, das mal so offen anzusprchen.

Und das aus dem Mund eines Mohammedaners, die dafür bekannt und berüchtigt sind, nichts anderes, als den Koran und den Islam, zu tolerieren und zu akzeptieren.:ddr::nenene:

[Mod: Provokationen sind zu unterlassen!]

Mr. Smith
03.09.09, 11:25
Und das aus dem Mund eines Mohammedaners

Auch wenn ich Malta jetzt die Gelegenheit raube, Dir mit einem Schlag die virtuelle Nase zu brechen, Kleiner: Er ist Protestant.

Möge Malta mir verzeihen.

:-)

NukNuk

Fragolino
03.09.09, 11:27
Interessant,und wie weit wird das Kopftuch definiert?Wird da auch die Ganzkörpertracht der Iranerinnen und der Afghaninnen mit einbezogen.

Das wird dann Interpretationssache sein.

--->



NukNuk

http://de.wikipedia.org/wiki/Kopftuch

Häufig wird als Motivation zum Tragen eines Kopftuchs auf den Koran verwiesen. In Frage kommen hierbei drei Verse, die alle aus medinesischen Suren stammen. Diese werden von readitioneller Seite als die drei Stellen im Koran herangeführt, die zum Tragen eines Kopftuchs anleiten sollen. Die erste dieser drei Stellen ist Sure 24, 31. Diese betrifft Männer und Frauen und zielt auf Schicklichkeit. Frauen wird hierbei nahegelegt, eine Art Schal (himar) zu tragen, der ihren Schmuck verdeckt. Reichen Frauen mit Schmuck wurde somit nahegelegt, ihren Schmuck vor armen Frauen ohne Schmuck mit Zurückhaltung zu tragen. Dieser Vers richtet sich gewissermaßen gegen Prahlerei. Die Verdeckung des gesamten Gesichts oder das ständige Tragen einer Verdeckung jedweder Art lässt sich aus dieser Stelle nicht ableiten. Die zweite dieser drei Stellen ist Sure 33, 59. Hierbei wird ein Gewand (gilbab) erwähnt, welches Frauen („Frauen und Töchter des Propheten und Frauen eines Gläubigen“) tragen sollen, damit sie „erkannt“ werden und nicht belästigt werden.[6] Die dritte Stelle ist Sure 33, 53. Sie bezieht sich lediglich auf die Frauen des Propheten. Hier wird gefordert, dass diese, wenn sie um etwas bitten, dies hinter einer Abschirmung (higab) tun sollen. Hierunter war eine Trennwand zu verstehen und keineswegs ein Kleidungsstück. Dieses wird auch an anderen Stellen im Koran im Sinne einer Trennwand erwähnt. Zusammenfassend bietet keine der drei in Frage kommenden Koranverse einen eindeutigen Anhaltspunkt, dass Frauen ein Kopftuch oder einen gesichtsverhüllenden Schleier tragen sollen [7] , jedoch beharren die klassischen Koraninterpreten darauf, dass es eine religiöse Pflicht für Musliminnen zum Tragen eines Kopftuches oder einer anderen Verschleierung (Hijab) gäbe. [8]

Ergo: Der Koran gibt das nicht her, sondern es wird nur von einigen Pfaffen reingelesen. Es gibt keinen Grund, warum der Staat dieses Vorgehen aktiv schützen sollte.

Hadise
03.09.09, 11:29
Und das aus dem Mund eines Mohammedaners, die dafür bekannt und berüchtigt sind, nichts anderes, als den Koran und den Islam, zu tolerieren und zu akzeptieren.:ddr::nenene:


Ach du Scheiße, warum verrät mir das denn keiner? Muss ich jetzt ein Kopftuch und die Einkaufstüten vier Meter hinter ihm hertragen? Das hätte man mir auch vorher sagen können. :(

Sophie v. H.
03.09.09, 11:37
Das Kopftuch ist im Islam nirgendwo vorgeschrieben, und daher muss es auch nicht als Teil der Religionsausübung toleriert werden.

Dann gibt es ja keinen Grund mehr, es nicht zu tolerieren.

Fragolino
03.09.09, 11:44
Dann gibt es ja keinen Grund mehr, es nicht zu tolerieren.

Doch, gibt es. Es ist unhöflich, in geschlossenen Räumen Kopfbedeckungen zu tragen und daher auch Musliminnen zuzumuten, es abzulegen.

Cú Chulainn
03.09.09, 11:46
Och, wenn man damit die Frauen vor den Modlems schützen kann, wäre es vielleicht ganz angemessen.
Schliesslich scheint offen getragenes Frauenhaar die "Herren" ziemlich anzuregen.

Als - nicht muslimische - Frau würde ich es mir allerdings schwer verbitten, als frei verfügbare "Nutte" oder Schlampe angesehen zu werden, wenn ich kein Kopftuch trage.

Ps: diesen aus meiner Sicht sexuell basierten und auf einer Unterscheidung in der Gleichstellung der Geschlechter beruhenden Zwang kann ich in einer Kippa im Übrigen nicht entdecken. Auch nicht im Tragen eines christlichen Kreuzes.
Insofern gibt es doch deutliche Unterschiede.



[Mod:Bitte beim Thema bleiben! Privates bitte per PN oder im Bereich Stammtisch/Kindergarten klären! ]

Sophie v. H.
03.09.09, 11:52
[QUOTE=Finrod Carnesir;30469]Doch, gibt es. Es ist unhöflich, in geschlossenen Räumen Kopfbedeckungen zu tragen und daher auch Musliminnen zuzumuten, es abzulegen.[/QUOT

Dann soll man gefälligst auch mit der Unhöflichkeit argumentieren, wenn man einer moslimischen Lehrerin das Lehramt verweigern will. Mit dieser Begründung dürfte man vor Gericht alt aussehen.

Früher behielten Damen ihre Hüte in Räumen auf -sogar im Kino. Ist aus der Mode gekommen und gelegentlich bei Omis zu sehen.

Alienamazone
03.09.09, 11:52
Doch, gibt es. Es ist unhöflich, in geschlossenen Räumen Kopfbedeckungen zu tragen und daher auch Musliminnen zuzumuten, es abzulegen.

Zumindest meinem Sohn wurde damals in der Schule verboten, ein Sportcap zu tragen. Von daher sollte gleiches Recht für alle gelten.

Alienamazone
03.09.09, 11:55
--->



NukNuk

Zitat von 33,59
O Prophet! Sprich zu deinen Frauen und deinen Töchtern und zu den Frauen der Gläubigen, sie sollen ihre Übergewänder reichlich über sich ziehen. So ist es am ehesten gewährleistet, daß sie (dann) erkannt und nicht belästigt werden. Und Allah ist Allverzeihend, Barmherzig.

Was mich dabei immer wider wundert, wenn vorallem junge Frauen Kopftücher bis unter dem Kinn verknotet haben, damit man absolut nichts von ihrem Haar sieht, aber zum Wiederspruch des von dir Zitierten, geschminkt sind, dass fast der Putz von den Backen fällt, um schick auszusehen.

*JM*
03.09.09, 11:57
Zumindest meinem Sohn wurde damals in der Schule verboten, ein Sportcap zu tragen. Von daher sollte gleiches Recht für alle gelten.

Nun, vielleicht sah das einfach nur scheiße aus? :D

Mr. Smith
03.09.09, 11:57
Dann solltest Du erst mal sehen, was muslimische Frauen so unter ihren Burkhas tragen.

^^

NukNuk

Hadise
03.09.09, 11:59
Was mich dabei immer wider wundert, wenn vorallem junge Frauen Kopftücher bis unter dem Kinn verknotet haben, damit man absolut nichts von ihrem Haar sieht, aber zum Wiederspruch des von dir Zitierten, geschminkt sind, dass fast der Putz von den Backen fällt, um schick auszusehen.

Schlimmer noch die Weiber, die zwar obenrum verdeckt rumlaufen, aber dann offene Highheels mit lackierten Nägelchen zur Schau tragen. Bigotte Scheiße gibt es leider überall.

*JM*
03.09.09, 12:02
Dann solltest Du erst mal sehen, was muslimische Frauen so unter ihren Burkhas tragen.

^^

NukNuk

Da könnte sich so manche Frau, die sich sexuell aufgeschlossen nennt, ein gar dick Scheiblein von abschneiden. :D

Alienamazone
03.09.09, 12:03
Nun, vielleicht sah das einfach nur scheiße aus? :D

Beschissener als ein Kopftuch?

Nein! ;)

Gibt ja auch Kopftücher für Männer. Vielleicht hätte er es damit versuchen sollen und dabei Nena spielen " lass mich Dein Pirat sein". :grin:

Herr Bratbäcker
03.09.09, 12:05
Da könnte sich so manche Frau, die sich sexuell aufgeschlossen nennt, ein gar dick Scheiblein von abschneiden. :D

Tja, die Liebeskünste aus 1001 Nacht. Da können die deutschen DoppelnamInnen nur ungläubig mit Kuhaugen staunen.

Alienamazone
03.09.09, 12:06
Dann solltest Du erst mal sehen, was muslimische Frauen so unter ihren Burkhas tragen.

^^

NukNuk

Will ick nich wissen. :grin:

Naja, zumindest sind in der 3. Klasse im Schwimmunterricht Bikinis verboten worden, weil zu sexy. :augenrollen:

Es ist für mich alles wiedersprüchlich...

Hadise
03.09.09, 12:08
Will ick nich wissen. :grin:

Naja, zumindest sind in der 3. Klasse im Schwimmunterricht Bikinis verboten worden, weil zu sexy. :augenrollen:

Es ist für mich alles wiedersprüchlich...

Das finde ich aber gar nicht mal so schlecht. Kinder sollten solange Kinder bleiben, wie es geht. Diese Übersexualisierung setzt mittlerweile immer früher ein und ist für die Kindsentwicklung nicht unbedingt förderlich. Ganz konfessionsunabhängig.

Edit: Gestern in den Nachrichten ein Bericht, dass Tim Mälzer Grundschulkiddies nun Kochen beibringt. Das Este was man sah, war ein Grundschulmädchen von vielleicht 7-8 Jahren in voller Ausgehmontur geschminkt. Das muss doch nicht sein.

Mr. Smith
03.09.09, 12:09
Will ick nich wissen.

Ich bin im Übrigen unter meiner Kleidung vollkommen nackt.

:-)

NukNuk

Alienamazone
03.09.09, 12:10
Schlimmer noch die Weiber, die zwar obenrum verdeckt rumlaufen, aber dann offene Highheels mit lackierten Nägelchen zur Schau tragen. Bigotte Scheiße gibt es leider überall.

Ja, finde ich unglaublich. Die sollen sich mal entscheiden.

Dann sollen sie entweder aufgetakelt sein und vermummt, aber nicht beides.

Neben mir wohnen auch stark religiöse, die Mutter spricht keine 2 Sätze deutsch. Die Töchter laufen sehr bedeckt, aber dennoch irgendwie schick gekleidet. Der Bruder der gleichen Familie kifft und säuft dafür. Wo ist da der Sinn?

*JM*
03.09.09, 12:11
Beschissener als ein Kopftuch?

Nein! ;)

Gibt ja auch Kopftücher für Männer. Vielleicht hätte er es damit versuchen sollen und dabei Nena spielen " lass mich Dein Pirat sein". :grin:

Eine Bandana wird sicher kein Aufreger sein. Aber unter einer beschirmten Cap kannst du hervorragend spicken, da du die Augen nicht sehen kannst, wenn sie tief ins Gesicht gezogen ist. Beim Kopftuch, das ja eng anliegt, kannst du nicht unbemerkt spicken.

Mensch, tu doch nicht so, also wären dir solche Merkmale des Weiterdenkens unbekannt. In der Penne geht es in erster Linie darum, dass man nicht unbemerkt Täuschungsmanöver fährt und abschreibt.

Hadise
03.09.09, 12:12
Wo ist da der Sinn?

Befriedung der Erwartungen. Fehlinterpretation der Werte & Traditionen. Dummheit.

Fragolino
03.09.09, 12:14
Dann soll man gefälligst auch mit der Unhöflichkeit argumentieren, wenn man einer moslimischen Lehrerin das Lehramt verweigern will. Mit dieser Begründung dürfte man vor Gericht alt aussehen.

Früher behielten Damen ihre Hüte in Räumen auf -sogar im Kino. Ist aus der Mode gekommen und gelegentlich bei Omis zu sehen.

Der Unterschied zwischen früher und heute ist dir Begriff? Übrigens wäre es doch mal höchst unterhaltsam, wenn ein Schüler bei einer bekopftuchten Lehrerin das Basecap aufbehält und sie ihn auffordert, es abzunehmen. Hach wäre es toll, noch Schüler zu sein. Ich würde die wahrscheinlich provozieren bis zum Umfallen:
Nimm dein Basecap ab.
Warum?
Weil sich das in geschlossenenen Räumen nicht gehört.
Warum tragen Sie dann ein Kopftuch?
Das ist was anderes?
Warum?
Weil mir das meine Religion so vorschreibt.
Und mir schreibt mein Geschmack vor, die Kappe aufzubehalten.
Das kann man nicht vergleichen.
Warum?
...

usw.

Ich habe in meiner Schulzeit schon mehr als einen Lehrer in den Wahnsinn getrieben. Bei einer Muslimin ist das ein Kinderspiel.

Alienamazone
03.09.09, 12:15
Das finde ich aber gar nicht mal so schlecht. Kinder sollten solange Kinder bleiben, wie es geht. Diese Übersexualisierung setzt mittlerweile immer früher ein und ist für die Kindsentwicklung nicht unbedingt förderlich. Ganz konfessionsunabhängig.

Edit: Gestern in den Nachrichten ein Bericht, dass Tim Mälzer Grundschulkiddies nun Kochen beibringt. Das Este was man sah, war ein Grundschulmädchen von vielleicht 7-8 Jahren in voller Ausgehmontur geschminkt. Das muss doch nicht sein.

In gewisser Weise hast du recht, aber diese Sport-Bikinis sind ja nicht wirklich sexy und Kinder tragen ja auch normale Bikinis und keine String Tangas. Obwohl es sowas zu kaufen gibt, schon für 4 jährige. Finde ich schlimm. :schock:

Aber ein Verbot, finde ich für überzogen, nur aufgrund von Ausländern.


Ich teile ansonsten die Meinung, Kinder sollen Kind sein und sich entsprechen geben. Die Frühpubertät bei Mädchen ist ja heute schon bei Kinder ab 8 Jahren zu bemerken. :augenrollen:

Fragolino
03.09.09, 12:15
Eine Bandana wird sicher kein Aufreger sein. Aber unter einer beschirmten Cap kannst du hervorragend spicken, da du die Augen nicht sehen kannst, wenn sie tief ins Gesicht gezogen ist. Beim Kopftuch, das ja eng anliegt, kannst du nicht unbemerkt spicken.

Mensch, tu doch nicht so, also wären dir solche Merkmale des Weiterdenkens unbekannt. In der Penne geht es in erster Linie darum, dass man nicht unbemerkt Täuschungsmanöver fährt und abschreibt.

In welcher Schule ist denn ständig eine Klassenarbeit?

Fragolino
03.09.09, 12:16
Das finde ich aber gar nicht mal so schlecht. Kinder sollten solange Kinder bleiben, wie es geht. Diese Übersexualisierung setzt mittlerweile immer früher ein und ist für die Kindsentwicklung nicht unbedingt förderlich. Ganz konfessionsunabhängig.

Edit: Gestern in den Nachrichten ein Bericht, dass Tim Mälzer Grundschulkiddies nun Kochen beibringt. Das Este was man sah, war ein Grundschulmädchen von vielleicht 7-8 Jahren in voller Ausgehmontur geschminkt. Das muss doch nicht sein.

Die Kleine-Nutte-Abteilung gibt es immer noch?

Alienamazone
03.09.09, 12:17
Eine Bandana wird sicher kein Aufreger sein. Aber unter einer beschirmten Cap kannst du hervorragend spicken, da du die Augen nicht sehen kannst, wenn sie tief ins Gesicht gezogen ist. Beim Kopftuch, das ja eng anliegt, kannst du nicht unbemerkt spicken.

Mensch, tu doch nicht so, also wären dir solche Merkmale des Weiterdenkens unbekannt. In der Penne geht es in erster Linie darum, dass man nicht unbemerkt Täuschungsmanöver fährt und abschreibt.

Oha...dann habe ich gerade was dazu gelernt. :schock:

Ein solcher Beschiss, war mir unbekannt, überhaupt muss man da ja schielen bis zum umfallen. Gut, dass wäre ein Aspekt den ich nachvollziehen kann. :grin:

Fragolino
03.09.09, 12:18
Oha...dann habe ich gerade was dazu gelernt. :schock:

Ein solcher Beschiss, war mir unbekannt, überhaupt muss man da ja schielen bis zum umfallen. Gut, dass wäre ein Aspekt den ich nachvollziehen kann. :grin:

Gilt nur bei Klassenarbeiten.

Mr. Smith
03.09.09, 12:19
Ich habe in meiner Schulzeit schon mehr als einen Lehrer in den Wahnsinn getrieben. Bei einer Muslimin ist das ein Kinderspiel.

Dein Mut ist wahrlich beeindruckend.
Du scheinst ja einer der ganz harten Deutschen zu sein.

:augenrollen:

NukNuk

*JM*
03.09.09, 12:20
In welcher Schule ist denn ständig eine Klassenarbeit?

Ist es für einen Lehrer nicht statthaft dem Schüler ständig in die Augen sehen zu können, dass er ggf. nicht unter der Cap pennen kann? Schon Cowboys zogen den breitkrempigen Hut runter, wollten sie ein Nickerchen halten.

Vor Gericht sind Sonnenbrillen, getönte Sehhilfen, Caps, Hüte usw. auch verboten, da der Richter dem Zeugen/Angeklagten in die Augen sehen will. Weibliche Kopfbedeckungen sind nur dann untersagt, wenn es verfahrensimmanent ist, die Haarfarbe zu sehen - obwohl auch die Haare gefärbt sein können.

Alienamazone
03.09.09, 12:21
Gilt nur bei Klassenarbeiten.

Ne, Sportcap war immer verboten, nicht nur bei arbeiten.

Ich hab mir damals in der Grundschule beim spicken mal auf meinem Oberschenkel geschrieben. Mit nem Rock war das kein Thema, der Lehrer kann ja schlecht sagen, Rock hoch. :grin:

Hadise
03.09.09, 12:22
Ne, Sportcap war immer verboten, nicht nur bei arbeiten.

Ich hab mir damals in der Grundschule beim spicken mal auf meinem Oberschenkel geschrieben. Mit nem Rock war das kein Thema, der Lehrer kann ja schlecht sagen, Rock hoch. :grin:

Den Trick hatte ich auch parat - überliefert von meiner Mutter. :-D

Alienamazone
03.09.09, 12:23
Ich bin im Übrigen unter meiner Kleidung vollkommen nackt.

:-)

NukNuk

Dann pass auf, dass du dir nichts klemmst, beim Verschluss hoch ziehen. :grin:

Im übrigen, jeder ist unter seiner Kleidung nackt.

Fragolino
03.09.09, 12:23
Dein Mut ist wahrlich beeindruckend.
Du scheinst ja einer der ganz harten Deutschen zu sein.

:augenrollen:

NukNuk

Ich korrigiere mich: Ich habe eine muslimische Lehrerin in den Wahnsinn getrieben, allerdings aufgrund ihrer fehlerhaften Logik. Die war aber langweilig. Am Lehrerlächerlichmachen muss man schon länger Freude haben.

Ist es für einen Lehrer nicht statthaft dem Schüler ständig in die Augen sehen zu können, dass er ggf. nicht unter der Cap pennen kann? Schon Cowboys zogen den breitkrempigen Hut runter, wollten sie ein Nickerchen halten.

Vor Gericht sind Sonnenbrillen, getönte Sehhilfen, Caps, Hüte usw. auch verboten, da der Richter dem Zeugen/Angeklagten in die Augen sehen will. Weibliche Kopfbedeckungen sind nur dann untersagt, wenn es verfahrensimmanent ist, die Haarfarbe zu sehen - obwohl auch die Haare gefärbt sein können.

Und das merkt man so nicht, dass er schläft?

*JM*
03.09.09, 12:23
Ne, Sportcap war immer verboten, nicht nur bei arbeiten.

Siehe Erweiterung. Unter einer regulär getragenen Basecap (Schirm nach vorne) kannst du hervorragend pennen, wenn du sie tief ziehst und der Lehrer würde es nicht einmal mitkriegen.

tabasco
03.09.09, 12:23
Den Trick hatte ich auch parat - überliefert von meiner Mutter. :-D

Und mir sagten die Eltern immer - ich müsse lernen und nicht spicken.

[Editiert]

Fragolino
03.09.09, 12:24
Ne, Sportcap war immer verboten, nicht nur bei arbeiten.

Ich hab mir damals in der Grundschule beim spicken mal auf meinem Oberschenkel geschrieben. Mit nem Rock war das kein Thema, der Lehrer kann ja schlecht sagen, Rock hoch. :grin:

Das meine ich eben. Die Ausrede "Spicken" gilt nur bei Klassenarbeiten. Sonst ist es Willkür.

*JM*
03.09.09, 12:25
Und das merkt man so nicht, dass er schläft?

Ist der Unterrichtsstoff auf den Vortrag und nicht die Interaktion ausgelegt, merkt man das definitiv nicht. Darum sind auch Sonnenbrillen untersagt.

Fragolino
03.09.09, 12:26
Ist der Unterrichtsstoff auf den Vortrag und nicht die Interaktion ausgelegt, merkt man das definitiv nicht. Darum sind auch Sonnenbrillen untersagt.

Schön. Sollte ich mal Kinder haben, werde ich meinen Sohn definitiv mit einer Kopfbeckung, die dem Lehrer Blickkontakt ermöglicht in die Schule schicken, sollte er eine bekopftuchte Lehrerin haben. Schon eine Mütze reicht ja. Wenn er mir dann davon erzählt, dass er es dennoch abnehmen musste, würde ich mich mit der Lehrerin auch anlegen.

Alienamazone
03.09.09, 12:26
Oh Göttchen.

Und mir sagten die Eltern immer - ich müsse lernen und nicht spicken. Da lief doch was falsch ...

Klar, mir wurde später auch gesagt, Finger weg vom Alkohol, dennoch versucht man es mal. ;)

Mr. Smith
03.09.09, 12:28
Ist der Unterrichtsstoff auf den Vortrag und nicht die Interaktion ausgelegt, merkt man das definitiv nicht. Darum sind auch Sonnenbrillen untersagt.

Ich hatte meine Vorträge damals immer absichtlich so schwer gestaltet, dass meine Mitschüler was anderes tun mussten als zuhören. So kam ich ach immer um Nachfragen zum Themenstoff herum. Gelernt hat dabei natürlich niemand was. Aber Origami wurde in meinen Kursen bald hoch geschätzt.

:-)

NukNuk

*JM*
03.09.09, 12:31
Schön. Sollte ich mal Kinder haben, werde ich meinen Sohn definitiv mit einer Kopfbeckung, die dem Lehrer Blickkontakt ermöglicht in die Schule schicken, sollte er eine bekopftuchte Lehrerin haben. Schon eine Mütze reicht ja. Wenn er mir dann davon erzählt, dass er es dennoch abnehmen musste, würde ich mich mit der Lehrerin auch anlegen.

Pudelmützen - heute stylish "Ben-Mütze" genannt http://img1.bri-img.de/asset/Image/Imported/frau/gesellschaft/images02/save-the-children/ben-stricken.jpg - werden wohl definitiv nicht untersagt, da sie als modisches Accessoire durchgehen.

Unbelehrbar
03.09.09, 12:34
Eine Bandana wird sicher kein Aufreger sein. Aber unter einer beschirmten Cap kannst du hervorragend spicken, da du die Augen nicht sehen kannst, wenn sie tief ins Gesicht gezogen ist. Beim Kopftuch, das ja eng anliegt, kannst du nicht unbemerkt spicken.


Dann müsste er es ja nur zu Klausuren abnehmen.
Es ist aber generell nicht erwünscht, da es als unhöflich gilt und zwar schon sehr lange.

Das Abnehmen des "Gesichtsschutzes" signalisiert die Entgegenbringung von Respekt und die Bekundung friedfertig zu bleiben und stammt aus dem Mittelalter.
Daraus entwickelte sich das Ritual des Hut ziehens, ebenso wie die Sitte, dass man beim Betreten einer Wohnung den Hut abzunehmen hat.
Dies ist nicht zu verwechseln mit gesellschaftlichen Zusammenkünften(Bällen,Theater,...), wo der Hut als Schmuck galt und zur angebrachten Garderobe gehörte.

Mr. Smith
03.09.09, 12:37
Das Abnehmen des "Gesichtsschutzes" signalisiert die Entgegenbringung von Respekt und die Bekundung friedfertig zu bleiben und stammt aus dem Mittelalter.

--->

Der Unterschied zwischen früher und heute ist dir Begriff?

Mit dieser Argumentationsstruktur dreht man sich unnötig im Kreis.

NukNuk

*JM*
03.09.09, 12:41
Dann müsste er es ja nur zu Klausuren abnehmen.
Es ist aber generell nicht erwünscht, da es als unhöflich gilt und zwar schon sehr lange.

Das Abnehmen des "Gesichtsschutzes" signalisiert die Entgegenbringung von Respekt und die Bekundung friedfertig zu bleiben und stammt aus dem Mittelalter.
Daraus entwickelte sich das Ritual des Hut ziehens, ebenso wie die Sitte, dass man beim Betreten einer Wohnung den Hut abzunehmen hat.
Dies ist nicht zu verwechseln mit gesellschaftlichen Zusammenkünften(Bällen,Theater,...), wo der Hut als Schmuck galt und zur angebrachten Garderobe gehörte.

Ben nimmt seine Mütze auch nicht ab. Nicht zu Preisverleihungen, nicht in der Bude, nicht im TV. UB, falls es dir entgangen sein sollte, wir schreiben das Jahr 2009. :D

tabasco
03.09.09, 12:50
Ben nimmt seine Mütze auch nicht ab. Nicht zu Preisverleihungen, nicht in der Bude, nicht im TV. (...)
Vielleicht klebt sie ja ihm am Schädel so fest, dass sie nur in einem operativen Eingriff entfernt werden kann ... wer weiß.

Unbelehrbar
03.09.09, 12:54
--->



Mit dieser Argumentationsstruktur dreht man sich unnötig im Kreis.

NukNuk


Nein, weil es eine Tradition ist, welche sich ständig weiter entwickelt hat.
Fakt ist, dass du bei einem Lehrer, der noch eine anständige Erziehung genossen hat weder Sonnenbrille, noch Cap aufbehalten wirst dürfen.

Mit einem Kopftuch haben die allerdings meist weniger Probleme, da hier das Gesicht frei bleibt. Könnte vielleicht die nächste Weiterentwicklung werden.

Ich verstehe das Geschrei wegen den Kopftüchern sowieso nicht.
Im Prinzip geht es den Kritikern doch sowieso um das, was unter dem Kopftuch steckt. Das Kopftuch sehen sie als Anzeichen für eine besonders starke und altmodische religiöse Ausprägung an.
Ein Abnehmen des Kopftuches würde daran auch nichts ändern!
Wer meint, dass er ein Kopftuch tragen will, der soll es doch machen.
Er sollte sich nur dabei im Klaren sein, dass er sich damit selbst gesellschaftlich abgrenzt und sich somit keinen Gefallen tut.
Ein Anrecht darauf, dass man dies als normal und akzeptabel respektiert haben sie nicht!

Hadise
03.09.09, 12:57
(...)
Ein Anrecht darauf, dass man dies als normal und akzeptabel respektiert haben sie nicht!

...sondern müssen damit leben, deswegen angepöbelt, diskriminiert oder ausgeschlossen zu werden?

herberger
03.09.09, 12:59
...sondern müssen damit leben, deswegen angepöbelt, diskriminiert oder ausgeschlossen zu werden?

Und wo soll das sein?Denn ausgeschlossen und diskriminiert werden sie doch nur in ihrer Gesellschaft und Familie,natürlich werden sie dort nicht angepöbelt sondern gleich geschlagen.

Hadise
03.09.09, 13:01
Und wo soll das sein?

Du kennst die Bedeutung eines Fragezeichens?

herberger
03.09.09, 13:04
Du kennst die Bedeutung eines Fragezeichens?
Nicht immer?

Unbelehrbar
03.09.09, 13:16
Ben nimmt seine Mütze auch nicht ab. Nicht zu Preisverleihungen, nicht in der Bude, nicht im TV. UB, falls es dir entgangen sein sollte, wir schreiben das Jahr 2009. :D


Es gibt auch Leute ohne Manieren, falls es dir entgangen seien sollte!
Sie sollen sogar täglich mehr werden.
Ich kenne den Typen nur dem Namen nach und weiß daher nicht, was er zu Hause so macht. Preisverleihungen sind gesellschaftliche Anlässe.
Das wäre auch damals schon o.k gewesen.


Dies ist nicht zu verwechseln mit gesellschaftlichen Zusammenkünften(Bällen,Theater,...), wo der Hut als Schmuck galt und zur angebrachten Garderobe gehörte.

Nein, weil es eine Tradition ist, welche sich ständig weiter entwickelt hat.
Fakt ist, dass du bei einem Lehrer, der noch eine anständige Erziehung genossen hat weder Sonnenbrille, noch Cap aufbehalten wirst dürfen.
Mit einem Kopftuch haben die allerdings meist weniger Probleme, da hier das Gesicht frei bleibt. Könnte vielleicht die nächste Weiterentwicklung werden.


Außerdem ist "Ben" und was die Unterhaltungsindustrie so heran züchtet für mich sicherlich kein Maßstab!
Ist der Typ überhaupt noch "in"? :grin:

Unbelehrbar
03.09.09, 13:22
...sondern müssen damit leben, deswegen angepöbelt, diskriminiert oder ausgeschlossen zu werden?

Ja! So ist und funktioniert nun mal die Gesellschaft.
Sie entscheidet wer zu ihr gehört und wer nicht!
Daran können selbst Gesetze kaum etwas ändern.

Hier haben sie Möglichkeit die Mittel zu nutzen, die ihnen der Rechtsstaat zur Verfügung stellt!

Mr. Smith
03.09.09, 13:23
Ist der Typ überhaupt noch "in"?

Der doch nicht.
Der hat ja nicht mal 'nen Account in der PA!

:paman:

NukNuk

Hadise
03.09.09, 13:24
Ja! So ist und funktioniert nun mal die Gesellschaft.
Sie entscheidet wer zu ihr gehört und wer nicht!
Daran können selbst Gesetze kaum etwas ändern.

Hier haben sie Möglichkeit die Mittel zu nutzen, die ihnen der Rechtsstaat zur Verfügung stellt!

Also sind es gar nicht die Muslime, die sich abgrenzen, sondern die Gesellschaft, die sie ausschliesst? Interessante These.

Fragolino
03.09.09, 13:24
...sondern müssen damit leben, deswegen angepöbelt, diskriminiert oder ausgeschlossen zu werden?

Kurze Antwort: Angepöbelt werden nein, Diskriminiert und ausgeschlossen werden ja. Wer keine Muslime einstellen will z. B., sollte das auch nicht müssen.

Mr. Smith
03.09.09, 13:26
Kurze Antwort: Angepöbelt werden nein, Diskriminiert und ausgeschlossen werden ja. Wer keine Muslime einstellen will z. B., sollte das auch nicht müssen.

Würde man Dich einzig aufgrund Deiner Ethnie oder Weltanschauung für einen Posten ablehnen, würdest Du dagegen protestieren?

NukNuk

Fragolino
03.09.09, 13:26
Also sind es gar nicht die Muslime, die sich abgrenzen, sondern die Gesellschaft, die sie ausschliesst? Interessante These.

Es ist beides. Bin ich in einer fremden Gesellschaft, muss ich mich eben anpassen.

Fragolino
03.09.09, 13:27
Würde man Dich einzig aufgrund Deiner Ethnie oder Weltanschauung für einen Posten ablehnen, würdest Du dagegen protestieren?

NukNuk

Ja. Aber meine persönlichen Gefühle spielen keine Rolle, sie sind irrelevant. Meine Mutter hat z. B. ein Sonnenstudio. Was meinst du erzählen uns die Kunden, wenn wir da eine Kopftuchträgerin als Angestellte reinsetzen?

opppa
03.09.09, 13:27
--->

Zitat:
Zitat von 33,59
O Prophet! Sprich zu deinen Frauen und deinen Töchtern und zu den Frauen der Gläubigen, sie sollen ihre Übergewänder reichlich über sich ziehen. So ist es am ehesten gewährleistet, daß sie (dann) erkannt und nicht belästigt werden. Und Allah ist Allverzeihend, Barmherzig.
NukNuk




Wenn ich jetzt so richtig pöse wäre, würde ich mal einfach behaupten, daß der Prophet wohl die leichte Erregbarkeit seiner Schäfchen kanne und es daher notwendig fand, alles, was Anlaß für eine Erektion sein könnte, vor seinen Gläubigen zu verstecken.

*JM*
03.09.09, 13:28
Kurze Antwort: Angepöbelt werden nein, Diskriminiert und ausgeschlossen werden ja. Wer keine Muslime einstellen will z. B., sollte das auch nicht müssen.

Du weißt, dass mit dem Deckmantel die Gefahr besteht, dass sämtliche rechtsextremen Gesellen - oder die so verortet werden - joblos wären und mit dem Arsch auf der Straße stünden?

Fragolino
03.09.09, 13:29
Du weißt, dass mit dem Deckmantel die Gefahr besteht, dass sämtliche rechtsextremen Gesellen - oder die so verortet werden - joblos wären und mit dem Arsch auf der Straße stünden?

Warum? Außerdem ist mir auch das egal. Außerdem dürfte die Hartz4-Quote der NPD noch höher sein als die der Linken oder der MLPD oder DKP.

opppa
03.09.09, 13:30
Ja. Aber meine persönlichen Gefühle spielen keine Rolle, sie sind irrelevant. Meine Mutter hat z. B. ein Sonnenstudio. Was meinst du erzählen uns die Kunden, wenn wir da eine Kopftuchträgerin als Angestellte reinsetzen?

Die würden wohl - alle beide - dazu übergehen, sich mit der Burka auf die Sonnenbank zu legen! (Ist ja auch gesünder!) :grin:

Fragolino
03.09.09, 13:30
Die würden wohl - alle beide - dazu übergehen, sich mit der Burka auf die Sonnenbank zu legen! (Ist ja auch gesünder!) :grin:

Wir haben mehr als 2 Kunden.

Hadise
03.09.09, 13:33
Es ist beides. Bin ich in einer fremden Gesellschaft, muss ich mich eben anpassen.

Machen zb. Muslimas mit Kopftuch einen schlechteren Job AUFGRUND ihres Kopftuches? Ist das nicht etwas... simpel gedacht?

Und bedeutet Anpassung, dass man seine religiösen Überzeugungen ablegen muss? Gilt das nur für Muslime oder für Alle?

Nicht falsch verstehen, ich bin für eine strikte Trennung von Staat und Religion, insofern hab ich zb. kein Problem damit, würde von zb. muslimischen Lehrerinnen verlangt, dass sie während des Unterrichtes kein Kopftuch tragen. Genauso würde ich mir aber auch dann wünschen, dass kein Kreuz im Klassenzimmer hängt. Aber pauschal?

opppa
03.09.09, 13:33
Wir haben mehr als 2 Kunden.

Ich meinte da die beiden Kopftuchträgerinnen, die dann noch dahin gehen würden.

Fragolino
03.09.09, 13:37
Machen zb. Muslimas mit Kopftuch einen schlechteren Job AUFGRUND ihres Kopftuches? Ist das nicht etwas... simpel gedacht?

Und bedeutet Anpassung, dass man seine religiösen Überzeugungen ablegen muss? Gilt das nur für Muslime oder für Alle?

Nicht falsch verstehen, ich bin für eine strikte Trennung von Staat und Religion, insofern hab ich zb. kein Problem damit, würde von zb. muslimischen Lehrerinnen verlangt, dass sie während des Unterrichtes kein Kopftuch tragen. Genauso würde ich mir aber auch dann wünschen, dass kein Kreuz im Klassenzimmer hängt. Aber pauschal?

Sie machen keinen schlechteren Job, nicht unbedingt zumindest. ABER: Das sie Kopftuch tragen, wirkt schon mal nicht förderlich im Kundenumgang.

Man muss nicht seine religiösen Überzeugungen ablegen, aber man kann sie ähnlich handhaben wie wir Christen heutzutage: Religion ist Privatsache und wird nicht nach außen offensiv gezeigt. Ich habe genauso was gegen Baptisten, die einen in der Innenstadt mit ihren fundamentalistischen Büchern anquatschen.

Mr. Smith
03.09.09, 13:40
Das sie Kopftuch tragen, wirkt schon mal nicht förderlich im Kundenumgang.

Aufgrund des Kopftuches der Frau oder aufgrund der Vorurteile gewisser Kunden?

NukNuk

*JM*
03.09.09, 13:40
Warum? Außerdem ist mir auch das egal. Außerdem dürfte die Hartz4-Quote der NPD noch höher sein als die der Linken oder der MLPD oder DKP.

Was nutzt dir Hartz 4, wenn dir trotzdem niemand Wohnraum gibt?

Cora
03.09.09, 13:42
Religion ist Privatsache und wird nicht nach außen offensiv gezeigt.

Ich glaube, dass dies hier des Pudels Kern ist. Damit haben die meisten, die die Kopftücher kritisieren, ein Problem.

Warum eigentlich?

Hadise
03.09.09, 13:42
Sie machen keinen schlechteren Job, nicht unbedingt zumindest. ABER: Das sie Kopftuch tragen, wirkt schon mal nicht förderlich im Kundenumgang.

(...).

Warum? Ich hatte noch nie ein Problem zb. mit einer bekopftuchten Verkäuferin. Warum auch? Da finde ich (um bei deinem Beispiel mit dem Sonnenstudio zu bleiben) sonnenbankgegerbte, blondierte und mit falschen Glitzinägeln ausgestattete Fregatten (Sonnenbankprototypisierung ohne Anspielung auf jemand Bestimmtes) unangenehmer anzusehen. Aber das ist doch meine persönliche Befindlichkeit und weder an die Kopftuchträgerin noch an die Sonnenbankprototyptussi anzulegen. Da muss ich mit klarkommen und nicht diejenige welche sich so kleidet.

Unbelehrbar
03.09.09, 13:43
Machen zb. Muslimas mit Kopftuch einen schlechteren Job AUFGRUND ihres Kopftuches? Ist das nicht etwas... simpel gedacht?


Ja und Nein. Sie können ihren Job natürlich mit Kopftuch genauso gut machen wie ohne, aber wenn die Kunden von ihr nicht bedient werden wollen aufgrund ihres Erscheinungsbildes, dann macht sie ihren Job letztlich doch schlecht.
Also kein Job mit Kopftuch oder Job ohne Kopftuch!
Ihre Entscheidung!
Das Gleiche gilt für den Punk mit Tatoos,14 Loch und Iro.

http://www.politikarena.de/showpost.php?p=30574&postcount=58


Und bedeutet Anpassung, dass man seine religiösen Überzeugungen ablegen muss? Gilt das nur für Muslime oder für Alle?

Absolut nicht! Nur darfst du sie nicht auf den ersten Blick erkennen lassen.
Das gilt auch für alle anderen Religionen, ebenso wie für pol. Positionen.
Manche Moslems scheinen da gerne eine extra Wurst haben zu wollen, welche sie aber i.d.R nicht bekommen werden.

Hadise
03.09.09, 13:43
Ich glaube, dass dies hier des Pudels Kern ist. Damit haben die meisten, die die Kopftücher kritisieren, ein Problem.

Warum eigentlich?

Ich würde sagen, dass man Vorurteile unreflektiert auf diese Personen überträgt, ja gar sich selbst angegriffen fühlt. Ist ähnlich, wie mit Homosexuellen. Das wird ja auch gerne mal gesagt: "Die Schwulis können ja machen, was sie wollen, solange ICH es nicht sehen muss."

Cora
03.09.09, 13:44
Nehmen wir mal an, ich hätte ein Problem mit Lederhosen. Weil die mich an tote Tiere gemahnen, und davon wird mir übel. Habe ich dann ein Recht darauf, mir zu verbitten, dass Typen in Lederhosen sich im Bus neben mich setzen?

Hadise
03.09.09, 13:48
Ja und Nein. Sie können ihren Job natürlich mit Kopftuch genauso gut machen wie ohne, aber wenn die Kunden von ihr nicht bedient werden wollen aufgrund ihres Erscheinungsbildes, dann macht sie ihren Job letztlich doch schlecht.


Wenn doch die Kunden aufgrund ihrer Vorurteile/Erfahrungen/oder einfach Dummheit nicht von jemand bedient werden wollen, ist es die Schuld der Frau? Wenn man nicht von Dicken bedient werden will, ist der Dicke dann Schuld? Oder wenn man nicht von einem Homosexuellen bedient werden will, ist der Homosexuelle Schuld?

Selbstreflektion, anyone?

Fragolino
03.09.09, 13:49
Ich meint da die beiden Kopftuchträgerinnen, die dann noch dahin gehen würden.

Ach so, ja, da hast du natürlich Recht ;).

Fragolino
03.09.09, 13:49
Aufgrund des Kopftuches der Frau oder aufgrund der Vorurteile gewisser Kunden?

NukNuk

Beides.

Fragolino
03.09.09, 13:51
Wenn doch die Kunden aufgrund ihrer Vorurteile/Erfahrungen/oder einfach Dummheit nicht von jemand bedient werden wollen, ist es die Schuld der Frau? Wenn man nicht von Dicken bedient werden will, ist der Dicke dann Schuld? Oder wenn man nicht von einem Homosexuellen bedient werden will, ist der Homosexuelle Schuld?

Selbstreflektion, anyone?

Bleib mal bei realistischen Beispielen. Ich würde auch keine Esoterikfreaks einstellen.

Hadise
03.09.09, 13:52
Bleib mal bei realistischen Beispielen. Ich würde auch keine Esoterikfreaks einstellen.

Dick und schwul ist unrealistisch? Wo lebst du? :D

Unbelehrbar
03.09.09, 13:55
Warum? Ich hatte noch nie ein Problem zb. mit einer bekopftuchten Verkäuferin. Warum auch? Da finde ich (um bei deinem Beispiel mit dem Sonnenstudio zu bleiben) sonnenbankgegerbte, blondierte und mit falschen Glitzinägeln ausgestattete Fregatten (Sonnenbankprototypisierung ohne Anspielung auf jemand Bestimmtes) unangenehmer anzusehen. Aber das ist doch meine persönliche Befindlichkeit und weder an die Kopftuchträgerin noch an die Sonnenbankprototyptussi anzulegen. Da muss ich mit klarkommen und nicht diejenige welche sich so kleidet.

Du bist aber ebend in diesem Fall nicht die Mehrheit. Diese entscheidet aber!
Das solltest du besser anerkennen.
"Ich will das nicht" und "Ich verstehe das nicht" wird daran nichts ändern Hadise. So kommst du nicht weiter.
Wenn sich das ändern soll, dann müssen die Leute ihren Ruf verbessern und Schranken und Vorurteile abbauen.
Das ist in erster Linie ihre Aufgabe und nicht die der Politik!
Stattdessen nur Forderungen zu stellen und dagegen verbal zu schießen wird eher das Gegenteil erreichen.

Fragolino
03.09.09, 13:55
Dick und schwul ist unrealistisch? Wo lebst du? :D

Sieht man jemandem an, ob er schwul ist? Hast du schon mal von Körperfülleinduzierten Diskriminierung gehört?

Unbelehrbar
03.09.09, 13:57
Nehmen wir mal an, ich hätte ein Problem mit Lederhosen. Weil die mich an tote Tiere gemahnen, und davon wird mir übel. Habe ich dann ein Recht darauf, mir zu verbitten, dass Typen in Lederhosen sich im Bus neben mich setzen?

Nö, aber du kannst aufstehen und dich woanders hinsetzen! :grin:
Du verstehst jetzt das Prinzip, welches ich schon mehrmals angesprochen habe? ;)

Fragolino
03.09.09, 13:58
Ich glaube, dass dies hier des Pudels Kern ist. Damit haben die meisten, die die Kopftücher kritisieren, ein Problem.

Warum eigentlich?

Weil das Kopftuch das Private öffentlich macht.

Hadise
03.09.09, 13:59
Du bist aber ebend in diesem Fall nicht die Mehrheit. Diese entscheidet aber!
Das solltest du besser anerkennen.
"Ich will das nicht" und "Ich verstehe das nicht" wird daran nichts ändern Hadise. So kommst du nicht weiter.
Wenn sich das ändern soll, dann müssen die Leute ihren Ruf verbessern und Schranken und Vorurteile abbauen.
Das ist in erster Linie ihre Aufgabe und nicht die der Politik!
Stattdessen nur Forderungen zu stellen und dagegen verbal zu schießen wird eher das Gegenteil erreichen.

Wo habe ich was von "Ich will/ verstehe das nicht" geschrieben? Im Gegenteil, ich habe doch deutlich gemacht, dass meine Befindlichkeiten, die ich an jemanden anlege eines sind, nämlich MEINE Befindlichkeiten.

Wie sollen diese Leute zb. ihren Ruf verbessern, wenn ihnen die Chance dafür nicht gegeben wird, zb. indem man sie nicht einstellt? Wechselseitig sollte hier das Schlagwort sein. Nicht Assimilierung.

tabasco
03.09.09, 13:59
Ich würde sagen, dass man Vorurteile unreflektiert auf diese Personen überträgt, ja gar sich selbst angegriffen fühlt. Ist ähnlich, wie mit Homosexuellen. Das wird ja auch gerne mal gesagt: "Die Schwulis können ja machen, was sie wollen, solange ICH es nicht sehen muss."Ja, Du bist eine ganz moderne und aufgeklärte Frau.

Im 19. Jh berichtete eine Bautzener Zeitung über eine "Orgie", an der Leutnants der Garnison und ein Bürgermädchen beteiligt waren. Es kam zu einer gerichtlichen Untersuchung: Die Offiziere bestritten nichts, das Mädchen - auch nichts. Das Landgericht verurteile den verantwortlichen Redakteur wegen Äußerungen, die das öffentliche sittliche Empfinden beleidigten zu 6 Monaten Gefängnis. Es schien den Richtern wichtig die Bürger, die von derartigen nicht berührt werden wollen, von der gewaltsamen Berührung damit zu bewahren.

Hadise
03.09.09, 14:03
Sieht man jemandem an, ob er schwul ist? Hast du schon mal von Körperfülleinduzierten Diskriminierung gehört?

Ich hätte mich NOCH deutlicher ausdrücken sollen. Würdest du jemanden, der in engen Lederklamotten und Ohrring im rechten Ohr, der dich mit "Hi mein Süßääääär" anspricht, deswegen rausschmeissen?
Und ja, ich habe schon von sehr vielen Fällen gehört, in denen Dicke aufgrund ihrer Leibesfülle diskriminiert worden sind gehört. Ich habe es auch in meinem Umfeld schon erlebt.

Unbelehrbar
03.09.09, 14:03
Wenn doch die Kunden aufgrund ihrer Vorurteile/Erfahrungen/oder einfach Dummheit nicht von jemand bedient werden wollen, ist es die Schuld der Frau? Wenn man nicht von Dicken bedient werden will, ist der Dicke dann Schuld? Oder wenn man nicht von einem Homosexuellen bedient werden will, ist der Homosexuelle Schuld?

Selbstreflektion, anyone?


Es geht hier bei nur bedingt um Schuld!
Die Gesellschaft akzeptiert, was sie akzeptieren möchte. Ungerecht hin oder her. Das interessiert die nicht.
Natürlich könnte man auch die Diskussion führen, ob sie sich mit dem Kopftuch nicht quasi die Schuld anderer und damit die Ablehnung selbst aufbürgt.
Quasi so als wenn du dir einen Hk Armbinde anlegst.

Ist aber eigentlich wie gesagt unrelevant!

Wenn du nichts verkaufst, dann ist sie nicht tragbar. Fertig!
Ungerecht aber so funktioniert das Prinzip!

Fragolino
03.09.09, 14:05
Ich hätte mich NOCH deutlicher ausdrücken sollen. Würdest du jemanden, der in engen Lederklamotten und Ohrring im rechten Ohr, der dich mit "Hi mein Süßääääär" anspricht, deswegen rausschmeissen?
Und ja, ich habe schon von sehr vielen Fällen gehört, in denen Dicke aufgrund ihrer Leibesfülle diskriminiert worden sind gehört. Ich habe es auch in meinem Umfeld schon erlebt.

Kurze Antwort: Ja. Ich hatte das schon mal im Studio, da waren 2 so stockschwule Kölner, die mich laufend angemacht haben. Wären meine Mutter und eine Bekannte nicht da gewesen, ich hätte Angst gehabt dass die mich anspringen.

Einmal, ich habe für eine Reise nach Schlesien auf der Bank Zlotys geholt, ist mir so ein alter hässlicher Türke sogar bis zur U-Bahn gefolgt und hat mich angequatscht: Bist du aus Polen?" Ich: Nein, sehe ich so aus? Und weg war er. Ich garantiere dir, er wollte mich nicht zum Tee einladen, wenn ich ja gesagt hätte.

Gideon
03.09.09, 14:05
http://www.youtube.com/watch?v=XZ_g08jRy0c

Für dieses Problem kenne ich eine schnelle Lösung.
Ab nach Hause.

Hadise
03.09.09, 14:06
Ja, Du bist eine ganz moderne und aufgeklärte Frau.

Im 19. Jh berichtete eine Bautzener Zeitung über eine "Orgie", an der Leutnants der Garnison und ein Bürgermädchen beteiligt waren. Es kam zu einer gerichtlichen Untersuchung: Die Offiziere bestritten nichts, das Mädchen - auch nichts. Das Landgericht verurteile den verantwortlichen Redakteur wegen Äußerungen, die das öffentliche sittliche Empfinden beleidigten zu 6 Monaten Gefängnis. Es schien den Richtern wichtig die Bürger, die von derartigen nicht berührt werden wollen, von der gewaltsamen Berührung damit zu bewahren.

Aha. Danke für diesen geschichtlichen Exkurs. :)

Hadise
03.09.09, 14:07
Kurze Antwort: Ja. Ich hatte das schon mal im Studio, da waren 2 so stockschwule Kölner, die mich laufend angemacht haben. Wären meine Mutter und eine Bekannte nicht da gewesen, ich hätte Angst gehabt dass die mich anspringen.

Langsam verstehe ich, warum ein AGG überhaupt notwendig wurde. Auch wenn ich dagegen bin.

Fragolino
03.09.09, 14:08
Langsam verstehe ich, warum ein AGG überhaupt notwendig wurde. Auch wenn ich dagegen bin.

Warum ist es notwending, wenn ich nicht angemacht werden will?

Hadise
03.09.09, 14:15
Warum ist es notwending, wenn ich nicht angemacht werden will?

Fühl dich doch einfach geschmeichelt. Sagt man den Frauen doch auch immer, wenn sie ungewünscht angegraben werden. :D

Also, wo wären wir jetzt: Keine Muslime, keine Schwulen. Wen würdest du noch alles nicht einstellen wollen?

Unbelehrbar
03.09.09, 14:16
Wo habe ich was von "Ich will/ verstehe das nicht" geschrieben? Im Gegenteil, ich habe doch deutlich gemacht, dass meine Befindlichkeiten, die ich an jemanden anlege eines sind, nämlich MEINE Befindlichkeiten.

Wie sollen diese Leute zb. ihren Ruf verbessern, wenn ihnen die Chance dafür nicht gegeben wird, zb. indem man sie nicht einstellt? Wechselseitig sollte hier das Schlagwort sein. Nicht Assimilierung.


Assimilierung ist letztlich die größtmöglichste Anpassung.
Finde ich absolut wünschenswert. Allerdings ist diese für die erste Generation nicht zumutbar. Ist aber ein anderes Thema.

Sie und ihre Genossinen müssen im Privaten die Akzeptanz in der Gesellschaft schaffen, damit der Chef keine Sorgen mehr bei der Einstellug haben muss oder sie müssen sich anpassen (kein Kopftuch).
Für Ersteres hilft es natürlich, dass einige Arbeitgeber sie trotzdem einstellen.
Diese sind dann besonders in die Pflicht genommen.
Wenn diese dann aber langsam arbeitet und kaum deutsch spricht, wie meine letzte Erfahrung, dann wird sich das Bild eher manifestieren.

Fragolino
03.09.09, 14:17
Fühl dich doch einfach geschmeichelt. Sagt man den Frauen doch auch immer, wenn sie ungewünscht angegraben werden. :D

Also, wo wären wir jetzt: Keine Muslime, keine Schwulen. Wen würdest du noch alles nicht einstellen wollen?

Ob du es glaubst oder nicht: Die Welt besteht aus mehr als Muslimen und Schwulen. Übrigens sagte ich nicht: Keine Schwulen. Ich habe auf eine sehr spezifische Frage deinerseits geantwortet.

Alienamazone
03.09.09, 14:17
Wenn doch die Kunden aufgrund ihrer Vorurteile/Erfahrungen/oder einfach Dummheit nicht von jemand bedient werden wollen, ist es die Schuld der Frau? Wenn man nicht von Dicken bedient werden will, ist der Dicke dann Schuld? Oder wenn man nicht von einem Homosexuellen bedient werden will, ist der Homosexuelle Schuld?

Selbstreflektion, anyone?

Ich denke mit Kopftüchern verhält es sich ebenso, wie mit gepiercten, Ganzkörper Tätowierten Menschen. Warum würden diese keinen Job als Polizist oder in der Bank bekommen?

Weil das äußere Erscheinungsbild eben wichtig ist in diesen Job und Kundenansprechend sein sollte.

*JM*
03.09.09, 14:23
Ob du es glaubst oder nicht: Die Welt besteht aus mehr als Muslimen und Schwulen. Übrigens sagte ich nicht: Keine Schwulen. Ich habe auf eine sehr spezifische Frage deinerseits geantwortet.

Du kannst an JEDEM Menschen diskriminierungswürdige Kritikpunkte finden.

Hadise
03.09.09, 14:25
Assimilierung ist letztlich die größtmöglichste Anpassung.
Finde ich absolut wünschenswert. Allerdings ist diese für die erste Generation nicht zumutbar. Ist aber ein anderes Thema.

Sie und ihre Genossinen müssen im Privaten die Akzeptanz in der Gesellschaft schaffen, damit der Chef keine Sorgen mehr bei der Einstellug haben muss oder sie müssen sich anpassen (kein Kopftuch).
Für Ersteres hilft es natürlich, dass einige Arbeitgeber sie trotzdem einstellen.
Diese sind dann besonders in die Pflicht genommen.
Wenn diese dann aber langsam arbeitet und kaum deutsch spricht, wie meine letzte Erfahrung, dann wird sich das Bild eher manifestieren.

Gut, da gebe ich dir natürlich Recht. Sollte aber für alle gelten.
Natürlich wird den Muslimen hier eine besondere "Bringschuld" zugedacht, die diese im besten Falle auch annehmen sollten. Aber nochmal, wie sollen sie das machen? Was müssen sie tun, damit sie (incl. ihres Kopftuches) akzeptiert werden? Ist nicht die Tatsache, dass sie versuchen, aus dem eingekesselten Umfeld auszubrechen und arbeiten zu wollen, nicht schon Zeichen genug, dass sie Teil dieser Gesellschaft sein wollen?

Hadise
03.09.09, 14:27
Ob du es glaubst oder nicht: Die Welt besteht aus mehr als Muslimen und Schwulen. Übrigens sagte ich nicht: Keine Schwulen. Ich habe auf eine sehr spezifische Frage deinerseits geantwortet.

Du, ich glaub dir das sofort. Allerdings war das Thema hier nunmal Muslimas mit Kopftuch. Schwule wurden als weiteres Beispiel diskriminierter Menschen gebracht. So wie Dicke. Aber die werden ja laut dir nicht diskriminiert. :schock:

Meine Frage war doch recht deutlich: Gibt es sonstige Gruppen, die du aufgrund ihrer Gruppenzugehörigkeit nicht einstellen würdest?

Hadise
03.09.09, 14:31
Ich denke mit Kopftüchern verhält es sich ebenso, wie mit gepiercten, Ganzkörper Tätowierten Menschen. Warum würden diese keinen Job als Polizist oder in der Bank bekommen?

Weil das äußere Erscheinungsbild eben wichtig ist in diesen Job und Kundenansprechend sein sollte.

Ich sehe (für mich, nein ich spreche nicht allgemeingültig und erhebe keinen Anspruch auf eine absolute Wahrheit.), einen Unterschied zwischen persönlichen Vorlieben wie Piercings & Tattoos und einem Kopftuch.

In einigen europäischen Ländern ist es Muslimas mittlerweile schon erlaubt, als Polizistin Kopftuch zu tragen. Aber da bin ich, wie auch vorhin ja schon erwähnt, dagegen.

opppa
03.09.09, 14:34
Aufgrund des Kopftuches der Frau oder aufgrund der Vorurteile gewisser Kunden?

NukNuk

Der Kunde ist nun mal König; willste das ändern?

opppa
03.09.09, 14:36
Ich glaube, dass dies hier des Pudels Kern ist. Damit haben die meisten, die die Kopftücher kritisieren, ein Problem.

Warum eigentlich?

Warum hast Du eigentlich die 2. Hälfte des Satzes unterschlagen?

opppa
03.09.09, 14:38
Warum? Ich hatte noch nie ein Problem zb. mit einer bekopftuchten Verkäuferin. Warum auch? Da finde ich (um bei deinem Beispiel mit dem Sonnenstudio zu bleiben) sonnenbankgegerbte, blondierte und mit falschen Glitzinägeln ausgestattete Fregatten (Sonnenbankprototypisierung ohne Anspielung auf jemand Bestimmtes) unangenehmer anzusehen. Aber das ist doch meine persönliche Befindlichkeit und weder an die Kopftuchträgerin noch an die Sonnenbankprototyptussi anzulegen. Da muss ich mit klarkommen und nicht diejenige welche sich so kleidet.

Siehste, und weil die Kundinnen eben lieber die von Dir beschriebene "Fregatte" sehen wollen, wird eine Schleiereule Schwierigkeiten haben, dort einen Job zu bekommen.

*JM*
03.09.09, 14:41
Siehste, und weil die Kundinnen eben lieber die von Dir beschriebene "Fregatte" sehen wollen, wird eine Schleiereule Schwierigkeiten haben, dort einen Job zu bekommen.

Wollen sie, die Kundinnen, das, weil du es wollen würdest? Du hast wieder deinen lustigen Tag, oder?

Fragolino
03.09.09, 14:43
Du kannst an JEDEM Menschen diskriminierungswürdige Kritikpunkte finden.

Nein.

Fragolino
03.09.09, 14:43
Siehste, und weil die Kundinnen eben lieber die von Dir beschriebene "Fregatte" sehen wollen, wird eine Schleiereule Schwierigkeiten haben, dort einen Job zu bekommen.

Ich habe keine solchen Fregatten im Mitarbeiterpool.

tabasco
03.09.09, 14:48
Fühl dich doch einfach geschmeichelt. Sagt man den Frauen doch auch immer, wenn sie ungewünscht angegraben werden. :D

Also, wo wären wir jetzt: Keine Muslime, keine Schwulen. Wen würdest du noch alles nicht einstellen wollen?

An den Haaren herbeigezogen.

Es gibt nicht wenige Bereiche, in denen der Angestellte - als "menschliches Humankapital" - lediglich eine Funktion ausfüllt. In diesen Bereichen ist jedes Bekunden privater Einstellung störend. Dazu gehören meiner Meinung nach Beamten, Bankmitarbeiter, Ärzte und Pflegepersonal in den öffentlichen Kranken- und Pflegehäusern und so weiter. Woran die Frau glaubt, die mir die haare schneidet, wen mein Arbeitskollege in der Freizeit pimpert bleibt ihnen überlassen - auch wenn sie dies öffentlich zu Schau stellen. Ein Designer kann sich Autofelgen in die Ohren hängen lassen - ein Sachbearbeiterin in dem Bürgerbüro eben nicht.

Wenn doch die Kunden aufgrund ihrer Vorurteile/Erfahrungen/oder einfach Dummheit nicht von jemand bedient werden wollen, ist es die Schuld der Frau? Wenn man nicht von Dicken bedient werden will, ist der Dicke dann Schuld? Oder wenn man nicht von einem Homosexuellen bedient werden will, ist der Homosexuelle Schuld?

Selbstreflektion, anyone?Die Kunden - auch wenn sie dumm, voreingenommen und vorurteilsvoll sind haben genau das gleiche Recht dumm, voreingenommen und vorurteilsvoll , wie die ominöse Frau aus Deinem Beispiel das recht hat, ein Kopftuch anzuziehen oder wie der Schwule - jeden als "maeein Süßer" anzusprechen. Die Freiheit sich auszuleben endet an den Grenzen des anderen, der für sich die Freiheit beansprucht, sich eben nicht "auszuleben".

(...) Was müssen sie tun, damit sie (incl. ihres Kopftuches) akzeptiert werden? (...)

Sie müssen ihrerseits die nicht flächendeckende Akzeptanz akzeptieren - das ist kein Paradoxon. Ein Veganer akzeptiert , dass es Lokale gibt, in denen Menschen speisen, die einen blutigen Steak über alles schätzen. Ein Veganer, der sich aber als Kochlehrling in dem gleichen Lokal bewirbt und verkündet, er wolle Fleisch nicht berühren, weil dies ganz eklig sei ist definitiv ... falsch gestrandet.

opppa
03.09.09, 14:49
Du kannst an JEDEM Menschen diskriminierungswürdige Kritikpunkte finden.

Siehste, und genau das ist der Grund, warum eben nicht jeder in jeden Laden geht. Wenn Mohammedaner glauben, jederzeit ihren Glauben offensiv demonstrieren zu müssen, haben sie bitte auch zu respektieren, daß nicht jeder der pösen Dhimmis das schätzt.

Die Schwierigkeiten werden dann eben so lange bestehen, wie ungeklärt ist, wer sich bei wem integrieren soll!

opppa
03.09.09, 14:52
Gut, da gebe ich dir natürlich Recht. Sollte aber für alle gelten.
Natürlich wird den Muslimen hier eine besondere "Bringschuld" zugedacht, die diese im besten Falle auch annehmen sollten. Aber nochmal, wie sollen sie das machen? Was müssen sie tun, damit sie (incl. ihres Kopftuches) akzeptiert werden? Ist nicht die Tatsache, dass sie versuchen, aus dem eingekesselten Umfeld auszubrechen und arbeiten zu wollen, nicht schon Zeichen genug, dass sie Teil dieser Gesellschaft sein wollen?

Es bestände vielleicht die Möglichkeit zu Verhandlungen, wenn die Mohammedaner nicht alle ihre Sitten und Gebräuche zu Vorbedingungen machen würden.

Was würde eigentlich passieren, wenn ich darauf bestehen würde, bei meinem nächsten Besuch in einer Moschee - natürlich aus Glaubensgründen - meine Schuhe an zu behalten?

Unbelehrbar
03.09.09, 14:53
Gut, da gebe ich dir natürlich Recht. Sollte aber für alle gelten.
Natürlich wird den Muslimen hier eine besondere "Bringschuld" zugedacht, die diese im besten Falle auch annehmen sollten.

Nein, sie haben die Gleiche wie alle anderen auch zu erbringen.
Nur schlechtere Startbedingungen aufgrund ihrer Glaubensbrüder und den Erfahrungen, welche die Gesellschaft mit diesen gemacht hat.



Aber nochmal, wie sollen sie das machen? Was müssen sie tun, damit sie (incl. ihres Kopftuches) akzeptiert werden? Ist nicht die Tatsache, dass sie versuchen, aus dem eingekesselten Umfeld auszubrechen und arbeiten zu wollen, nicht schon Zeichen genug, dass sie Teil dieser Gesellschaft sein wollen?


Sich Arbeit zu suchen und nicht auf Kosten des Staates zu leben ist eher eine Selbstverständlichkeit für die Meisten.
Oder meintest du den Ausbruch aus dem Rollenbild?
Das ist hier längst gang und gebe und wird ihnen wohl kaum hoch angerechnet werden.
Sie müssen die Sprache beherrschen und möglichst viele Menschen für sich gewinnen, damit sich die Sichtweise der Gesellschaft ändert.
Das dauert natürlich meist lange und ist nicht leicht.

Aber so ist das nun mal, wenn man den schweren Weg gehen möchte!
Sie haben ja die Wahl!

opppa
03.09.09, 14:56
Wollen sie, die Kundinnen, das, weil du es wollen würdest? Du hast wieder deinen lustigen Tag, oder?

Hast Du vielleicht schon mal was von Dress-Code gehört?

Zu vielen Jobs gehört nun mal eine Kleidung, die dem Job angemessen ist, und den die Kunden erwarten. Werden die Erwartungen der Kunden nicht erfüllt, macht der Laden eben pleite.

So einfach ist das!

Sauerländer
03.09.09, 14:58
Entweder man toleriert alles an Andersartigkeit oder gar nichts.
Erstens sehe ich nicht, wie eine solche Pflicht zu begründen wäre.
Zweitens wäre ich vorsichtig mit einem solchen Satz- Allzu schnell könnte die Antwort "Dann lieber gar nichts" lauten...:augenrollen:

Ace of Spades
03.09.09, 18:01
Ich denke mit Kopftüchern verhält es sich ebenso, wie mit gepiercten, Ganzkörper Tätowierten Menschen. Warum würden diese keinen Job als Polizist oder in der Bank bekommen?

.

Vielleicht können ja einige Kopftuchträgerinnen bei Beate Uhse anfangen.
String Tangas kennen sie ja.

Sternenstaub
03.09.09, 19:52
Ich glaube, dass dies hier des Pudels Kern ist. Damit haben die meisten, die die Kopftücher kritisieren, ein Problem.

Warum eigentlich?

Das Kopftuch steht nach meinem Verständnis als ein Zeichen für die Unterdrückung der Frau. Und ja, ich habe auch ein Problem damit. Genauso ein Problem , wenn eine Muslima gesetzlich durchdrücken will, im Beruf das Kopftuch tragen zu wollen. Das gibt es auch in der Türkei nicht, da herrscht in den Amtsstuben Kopftuchverbot.
Ich würde keine einstellen, die auf das Tragen ihres Kopftuches beharrt. Ob das Tragen immer so freiwillig geschieht, wie vielfach beschworen, bleibt dahingestellt. Vielfach bekommen sie Order von zu Hause, sich ja nicht zu sehr unseren westlichen Wertevorstellungen anzupassen.

*JM*
03.09.09, 20:11
Das Kopftuch steht nach meinem Verständnis als ein Zeichen für die Unterdrückung der Frau. Und ja, ich habe auch ein Problem damit. Genauso ein Problem , wenn eine Muslima gesetzlich durchdrücken will, im Beruf das Kopftuch tragen zu wollen. Das gibt es auch in der Türkei nicht, da herrscht in den Amtsstuben Kopftuchverbot.
Ich würde keine einstellen, die auf das Tragen ihres Kopftuches beharrt. Ob das Tragen immer so freiwillig geschieht, wie vielfach beschworen, bleibt dahingestellt. Vielfach bekommen sie Order von zu Hause, sich ja nicht zu sehr unseren westlichen Wertevorstellungen anzupassen.

Eben. Und es sollte zählen, wie empfinden die, die es tragen selbst.

Fragolino
03.09.09, 20:22
Eben. Und es sollte zählen, wie empfinden die, die es tragen selbst.

Warum? Warum sollen die Wünsch aller anderen nach adäquater Bekleidung im Beruf nicht zählen? Wenn mir die Kunden weglaufen weil ich eine Frau mit Kopftuch eingestelle, dann muss es mir möglich sein, das Kopftuch zu verbieten.

Ace of Spades
03.09.09, 20:25
Warum? Warum sollen die Wünsch aller anderen nach adäquater Bekleidung im Beruf nicht zählen? Wenn mir die Kunden weglaufen weil ich eine Frau mit Kopftuch eingestelle, dann muss es mir möglich sein, das Kopftuch zu verbieten.

Man stellt erst gar keine ein. Dann muss auch nichts verboten werden oder gar Prozesse geführt werden.

*JM*
03.09.09, 20:25
Warum? Warum sollen die Wünsch aller anderen nach adäquater Bekleidung im Beruf nicht zählen? Wenn mir die Kunden weglaufen weil ich eine Frau mit Kopftuch eingestelle, dann muss es mir möglich sein, das Kopftuch zu verbieten.

Es geht um die Unterdrückungsgeschichte. Nicht um Berufsaussichten.

Ace of Spades
03.09.09, 20:32
Es geht um die Unterdrückungsgeschichte. Nicht um Berufsaussichten.

Hier gibts keine Geschichten, Unterdrückungen überhaupt nicht.

Sternenstaub
03.09.09, 21:21
Man stellt erst gar keine ein. Dann muss auch nichts verboten werden oder gar Prozesse geführt werden.


Och, wäre ich Chef, würde ich eine Muslima einstellen, vorausgesetzt sie kann sich darauf beschränken, ihr religiöses Erscheinungsbild ins Privatleben zu verlagern.
Wenn ich ehrlich bin, möchte ich auch keinen Bankberater oder Finanzbeamten im Turban vor mir sitzen haben.

GG146
03.09.09, 21:23
Warum? Warum sollen die Wünsch aller anderen nach adäquater Bekleidung im Beruf nicht zählen? Wenn mir die Kunden weglaufen weil ich eine Frau mit Kopftuch eingestelle, dann muss es mir möglich sein, das Kopftuch zu verbieten.

So selbstverständlich ist das nicht, aber die bisherige Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts kommt dieser arbeitgeberseitigen Auffassung durchaus entgegen.

Grundsätzlich gilt aber im Arbeitsrecht, dass das besondere Machtgefälle da eher zu einer Drittwirkung von Grundrechten führt als in anderen Bereichen des Zivilrechts. Die Religionsfreiheit von Mitarbeiten steht also nicht grundsätzlich und unter allen Umständen zurück. Wenn es allerdings Probleme mit Kunden gibt, geht die derzeitige Tendenz der Rechtsprechung in Richtung Arbeitgeberinteresse.

GG146
03.09.09, 21:25
Wenn ich ehrlich bin, möchte ich auch keinen Bankberater oder Finanzbeamten im Turban vor mir sitzen haben.

Ich schon. Je mehr Distanz man zu diesen Vögeln hat, desto besser. Ich kenne Leute, die durch zu viel Vertrauen in ihren Bankberater in Insolvenz geraten sind.

Fragolino
03.09.09, 21:33
So selbstverständlich ist das nicht, aber die bisherige Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts kommt dieser arbeitgeberseitigen Auffassung durchaus entgegen.

Grundsätzlich gilt aber im Arbeitsrecht, dass das besondere Machtgefälle da eher zu einer Drittwirkung von Grundrechten führt als in anderen Bereichen des Zivilrechts. Die Religionsfreiheit von Mitarbeiten steht also nicht grundsätzlich und unter allen Umständen zurück. Wenn es allerdings Probleme mit Kunden gibt, geht die derzeitige Tendenz der Rechtsprechung in Richtung Arbeitgeberinteresse.

Natürlich. Weil die Arbeitgeberinteressen letztlich auch die des Arbeitnehmers sind. Wenn der AG nämlich Umsatzeinbrüche hat, leiden da auch die AN drunter.

Sternenstaub
03.09.09, 21:47
Ich schon. Je mehr Distanz man zu diesen Vögeln hat, desto besser. Ich kenne Leute, die durch zu viel Vertrauen in ihren Bankberater in Insolvenz geraten sind.


Ergo, man betrachtet den gegenüber sitzenden Turbanträger mit grösserer Distanz als es sonst der Fall gewesen wäre ? Hmm, schon möglich.

Itchy
03.09.09, 21:56
Eine Kippa hat eigentlich wenig mit einem Kopftuch gemein!
Die Kippa ist ein Zeichen der Ehrfurcht vor Gott und nix anderem.
Ein Kopftuch ist - denke ich - im Kern als ein Zeichen des Willens des Mannes interpretierbar...
In der Kippa steckt keinerlei Diskriminierung!

tabasco
03.09.09, 22:07
Eine Kippa hat eigentlich wenig mit einem Kopftuch gemein!(...)

Neee... da glaube irrst Du Dich. Wenn beide als religiöse Kleidungsvorschriften angesehen werden, dann sind sie eigentlich das gleiche. Ultraorthodoxe Frauen tragen ja auch Kopftücher/Perücken, etc .

*JM*
03.09.09, 22:16
Eine Kippa hat eigentlich wenig mit einem Kopftuch gemein!
Die Kippa ist ein Zeichen der Ehrfurcht vor Gott und nix anderem.
Ein Kopftuch ist - denke ich - im Kern als ein Zeichen des Willens des Mannes interpretierbar...
In der Kippa steckt keinerlei Diskriminierung!

Unfug.

Itchy
03.09.09, 22:17
Neee... da glaube irrst Du Dich. Wenn beide als religiöse Kleidungsvorschriften angesehen werden, dann sind sie eigentlich das gleiche. Ultraorthodoxe Frauen tragen ja auch Kopftücher/Perücken, etc .

ja, aber keine kippa....

Itchy
03.09.09, 22:22
Unfug.

Warum ?

*JM*
03.09.09, 22:24
Warum ?

http://de.wikipedia.org/wiki/Kippa

Itchy
03.09.09, 22:26
http://de.wikipedia.org/wiki/Kippa

man kann kippot tragen oder auch nicht. daraus erwächst einem mann keine niedere gesellschaftliche stellung und kein weib wird ihn schelten, wenn er selbiges unterlässt...

Fragolino
03.09.09, 22:29
man kann kippot tragen oder auch nicht. daraus erwächst einem mann keine niedere gesellschaftliche stellung und kein weib wird ihn schelten, wenn er selbiges unterlässt...

Ich war mal in meiner Schulzeit zu Gast in einer Synagoge mit der Klasse. Wir Jungs brauchten eine Mütze oder einen Hut, meine Religionslehrerin hat sich von einer Mitschülerin einen Haarreif ausgeliehen und das reicht dann. Juden sind ungeheuer tolerant, wenn es um die Kopfbedeckung geht.

*JM*
03.09.09, 22:34
man kann kippot tragen oder auch nicht. daraus erwächst einem mann keine niedere gesellschaftliche stellung und kein weib wird ihn schelten, wenn er selbiges unterlässt...

Der Lappen ist ein religiöses Symbol und darum dem Kopftuch gleichgestellt.

Itchy
03.09.09, 22:41
Der Lappen ist ein religiöses Symbol und darum dem Kopftuch gleichgestellt.

Es sind GANZ SICHER beides religiöse Symbole - nur hat die Kippa keinerlei diskriminierenden Charakter, welches ja die Motivation für den Zweifelhaftigkeit des K-Tuchs ist.... man behauptet ja gerade, dass das Tuch die Frauen unterdrücke und das tut - so sage ich noch einmal - die Kippa nicht.
Der Ansatz: wenn k-tuch verbieten, dann auch kippa verbieten - führt für mich zu keinem punkt...

herberger
03.09.09, 22:41
Und was geht das dem deutschen Volk eigentlich an?Da für wird Frau Ferkel nicht bezahlt,sich mit religiösen Mist zu befassen.Na ja irgendwann schaffen die sich noch einen Religionsminister an mit viel Gehalt,ist ja schließlich auch nicht zu verachten.

Fragolino
03.09.09, 22:43
Und was geht das dem deutschen Volk eigentlich an?Da für wird Frau Ferkel nicht bezahlt,sich mit religiösen Mist zu befassen.Na ja irgendwann schaffen die sich noch einen Religionsminister an mit viel Gehalt,ist ja schließlich auch nicht zu verachten.

Wer ist Frau Ferkel?

Ace of Spades
03.09.09, 22:44
http://www.youtube.com/watch?v=XZ_g08jRy0c

Meinen Respekt, Frau Merkel. Entweder man toleriert alles an Andersartigkeit oder gar nichts. Meinen Dank für den Mut, das mal so offen anzusprchen.

Heuchlerisch. Es gibt noch ein anderes Video, könntest Du auch zeigen.

herberger
03.09.09, 22:46
Wer ist Frau Ferkel?

Na die daa!Ist wohl Kanzlerin in der BRD oder so etwas ähnliches,ich weiß nur das soll wohl eine Frau sein,habe ich gehört.

Blue Max
03.09.09, 23:00
Dazu fällt mir nur ein: Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein. :kif:

Pythia
04.09.09, 03:19
Na endlich: Merkel stellt Kippa und Kopftuch auf eine StufeDa freuen sich die Juden aber, daß sie nun Kopftücher tragen dürfen. Sie Haben Frau Merkel bestimmt schon gedankt. Und erst die Kopftuch- und Burka-Brigaden! Die dürfen nun Alle mit Kippa tragen, wo sich der Ruch von Mottenpulver und Knoblauch nicht so festsetzt.
http://www.24-carat.de/Forum/L-635.GIF
Christen haben ja auch eine Kleiderordnung für Kirche und Öffentlichkeit: Frauen müssen Röcke runter tragen und Männer Hosen hoch. Das hat auch seinen Sinn: so können Frauen nicht wegrennen. Denn Frau mit Rock hoch rennt schneller als Mann mit Hose runter.
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http://www.24-carat.de/Forum/L-635.GIF
http://www.24-carat.de/Forum/Welt/Ami-go.jpg

opppa
04.09.09, 09:31
Es geht um die Unterdrückungsgeschichte. Nicht um Berufsaussichten.

Es gibt eben offensichtlich Menschen, die die Unterdrückung lieben, und die daher sich gerne unterwerfen.

(Übrigens: Islam bedeutet "Unterwerfung")

Herr Bratbäcker
04.09.09, 09:33
(Übrigens: Islam bedeutet "Unterwerfung")

Übrigens: bei der Priesterweihe lecken katholische Priester den Boden ab.

opppa
04.09.09, 09:35
Übrigens: bei der Priesterweihe lecken katholische Priester den Boden ab.

Wenn Du das so siehst!

Bismarck
04.09.09, 11:57
Meinen Respekt, Frau Merkel. Entweder man toleriert alles an Andersartigkeit oder gar nichts. Meinen Dank für den Mut, das mal so offen anzusprchen.

Angela, die kleine FDJ-Propagandistin ist eine Schande für Deutschland und das deutsche Volk. Sie sollte beten, daß ihr nicht eines Tages der Prozeß wegen Volksverrat und Amtsmißbrauch gemacht wird.