PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Rehabilitation für Alan Turing gefordert


Mr. Smith
02.09.09, 09:45
Alan Turing knackte den Nazi-Geheimcode Enigma. 1952 wurde der Homosexuelle zwangskastriert – und nahm sich das Leben. Jetzt soll London den Mathematiker rehabilitieren, fordert eine Online-Petition.
Quelle (http://bazonline.ch/ausland/europa/21000-Briten-fordern-eine-Entschuldigung-fuer-das-Rechengenie/story/11740513)

Jemanden allein ob seiner sexuellen Neigung zur Kastration zu zwingen, ist einfach nur barbarisch und ein Verbrechen gegen Menschheit, Menschlichkeit und die Vernunft.

Es ist an der Zeit, dass die britische Regierung sich posthum bei Turing und all den anderen Verstümmelten entschuldigt!

NukNuk

V.V.S.O.P.
02.09.09, 09:54
Quelle (http://bazonline.ch/ausland/europa/21000-Briten-fordern-eine-Entschuldigung-fuer-das-Rechengenie/story/11740513)

Jemanden allein ob seiner sexuellen Neigung zur Kastration zu zwingen, ist einfach nur barbarisch und ein Verbrechen gegen Menschheit, Menschlichkeit und die Vernunft.

Es ist an der Zeit, dass die britische Regierung sich posthum bei Turing und all den anderen Verstümmelten entschuldigt!

NukNuk


.......und eventuellen Nachkommen Entschädigungen zahlt.

Sauerländer
02.09.09, 13:28
Sollten sie nicht auch ein Mahnmal bauen?

V.V.S.O.P.
02.09.09, 13:45
Sollten sie nicht auch ein Mahnmal bauen?


keine schlechte Idee, ich würde einen riesigen Steinernen Hodensack vorschlagen.

Gideon
02.09.09, 13:57
Früher war so eine Strafe nicht "falsch", aber die Demokraten haben es ja gerne Leute für Dinge zu bestrafen, die zum Zeitpunkt der Tat garnicht verboten waren.
Außerdem war die Engima kein "Nazicode", sondern eine Maschine die alleine fürs deutsche Militär entwickelt wurde, die Reichswehr und Wehrmacht und später auch von dem SD verwendet wurde.

Sauerländer
02.09.09, 13:57
keine schlechte Idee, ich würde einen riesigen Steinernen Hodensack vorschlagen.
Na, das wäre doch obszön.
Einfach irgendwas, was a) groß, b) teuer und c) völlig abstrakt und für den Beobachter zunächstmal ohne erkennbare Aussage ist.

Mr. Smith
02.09.09, 14:35
Früher war so eine Strafe nicht "falsch", aber die Demokraten haben es ja gerne Leute für Dinge zu bestrafen, die zum Zeitpunkt der Tat garnicht verboten waren.

Handlungen gegen universelle Menschenrechte sind immer falsch. Von daher verjähren Menschenrechtsverstösse auch nicht.

Aber um Deine Logik einmal selbst zu nutzen: Es gab da eine Zeit, so kurz nach Kriegsende, da war es den Tschechen nicht verboten, Deutsche allein ob ihrer Ethnie im KZ Theresienstadt zu foltern und zu ermorden.

Dafür hast Du doch sicherlich auch Verständnis, oder?

:rolleyes:

NukNuk

Sauerländer
02.09.09, 14:38
Handlungen gegen universelle Menschenrechte sind immer falsch. Von daher verjären Menschenrechtsverstösse auch nicht.
"Universale Menschenrechte" sind Kappes.

Mr. Smith
02.09.09, 14:39
"Universale Menschenrechte" sind Kappes.

Denn?

NukNuk

Sauerländer
02.09.09, 14:44
Denn?
Denn ich habe bis heute keine mich überzeugende Begründung für sie gehört.
Die einzige Möglichkeit, ein universales, von der Politik unabhängiges Recht zu begründen, sehe ich auf religiöser Ebene, und da ist es dann eben letztlich kein Natur-, sondern ein Gottesrecht, und zudem strenggenommen wieder nur innerhalb der Grenzen dieser Religion wirksam, und damit nicht im letzten Grade universal.
Menschenrecht als völlig voraussetzungsloses, nicht durch einen politischen Souverän gesetztes Recht entbehrt jeder, aber auch wirklich jeder Grundlage.

Mr. Smith
02.09.09, 14:53
Universelle Menschenrechte benötigen nicht unbedingt ein theologisches Fundament. Denn spätestens seit der Renaissance und im Zuge der bürgerlichen Aufklärung sind universelle Menschenrechte klar abgegrenzt von vertikal-autoritär zugestandenen Rechten:

Und zwar als jene Rechte, welche das Individuum im Normalfall für sich zu beanspruchen pflegt und somit auch den Entitäten seiner Umwelt zuzugestehen hat.

Eine schön formulierte Begründung, warum das Einfordern von Rechten an sich auch die o.g. Pflicht mit sich bringt, findest Du in Kants Grundlegung zur Metaphysik der Sitten.

NukNuk

Sauerländer
02.09.09, 15:02
Universelle Menschenrechte benötigen nicht unbedingt ein theologisches Fundament. Denn spätestens seit der Renaissance und im Zuge der bürgerlichen Aufklärung sind universelle Menschenrechte klar abgegrenzt von vertikal-autoritär zugestandenen Rechten:

Und zwar als jene Rechte, welche das Individuum im Normalfall für sich zu beanspruchen pflegt und somit auch den Entitäten seiner Umwelt zuzugestehen hat.

Eine schön formulierte Begründung, warum das Einfordern von Rechten an sich auch die o.g. Pflicht mit sich bringt, findest Du in Kants Grundlegung zur Metaphysik der Sitten.
Die geistesgeschichtliche Entstehung ist mir durchaus geläufig. Es ist geradezu typisch für die entsprechende Propaganda, zu suggerieren, aus diesem Wissen entspringe automatisch auch Bejahung, sofern nicht Dummheit oder Böswilligkeit vorliege.
Die Verlagerung der rechtstiftenden Souveränität ins allgemeine Individuum lässt dann auch schon bald als Fundament nur noch den üblichen kontraktualischen Schwindel zu, der auf der -freundlich formuliert- reinen Fiktion einer Zustimmung aller Vernünftigen basiert.
Ich könnte jetzt von Carl Schmitt her kommend rückwärts gehend alle möglichen Denker der Gegenrevolution auspacken (Juan Donoso Cortes und Joseph de Maistre dürften die bekanntesten sein) beschränke mich aber mal auf einen Verweis auf die eindrucksvolle Demontage der Idee solchen Universalsrechts in Alain de Benoists "Kritik der Menschenrechte".

Mr. Smith
02.09.09, 15:05
Was schreibt denn Alain de Benoist?

NukNuk

Gideon
02.09.09, 15:10
Handlungen gegen universelle Menschenrechte sind immer falsch. Von daher verjähren Menschenrechtsverstösse auch nicht.

Aber um Deine Logik einmal selbst zu nutzen: Es gab da eine Zeit, so kurz nach Kriegsende, da war es den Tschechen nicht verboten, Deutsche allein ob ihrer Ethnie im KZ Theresienstadt zu foltern und zu ermorden.

Dafür hast Du doch sicherlich auch Verständnis, oder?

:rolleyes:

NukNuk
Mord ist schon seit Jahrtausenden verboten.
Homosexualität ist aber im Gegenzug erst seit wenigen nicht strafbar.
Daher ein sehr dummer Vergleich von dir.

Mr. Smith
02.09.09, 15:13
Mord ist schon seit Jahrtausenden verboten.

Unsinn.
Wenn Mord den herrschenden Schichten in den Kram passte oder sie zumindest nicht störte, war er sehr wohl legal. Du beweist immer und immer wieder, eigentlich von nichts einen blassen Schimmer zu haben, junger Mann!

NukNuk

Sauerländer
02.09.09, 15:14
Was schreibt denn Alain de Benoist?
Wesentlicher Kritikpunkt ist, dass diese Rechte konzipiert sind als vorpolitische Rechte, die ein überall gleiches Individuum annehmen, dass sie nur dadurch erreichen, dass sie es jeder konkreten Eigenschaft berauben, sie also eine menschliche Existenz voraussetzen müssen, die so nirgendwo besteht, dass sie weiterhin ein Begleitmoment der Ideologie des Liberalismus sind, sich mit der demokratischen Souveränität der Völker nicht vertragen und auf Dauer reichlich destruktiv sind, zudem dogmatisch aufrechterhalten werden.

Mr. Smith
02.09.09, 15:20
Mir scheint, das Buch lohnt, von mir gelesen zu werden.

Danke für den Tipp!

:-)

NukNuk

Sauerländer
02.09.09, 15:24
Mir scheint, das Buch lohnt, von mir gelesen zu werden.
Tut es, tut es.
Danke für den Tipp!
Gern geschehen.:)

Gideon
02.09.09, 16:56
Unsinn.
Wenn Mord den herrschenden Schichten in den Kram passte oder sie zumindest nicht störte, war er sehr wohl legal. Du beweist immer und immer wieder, eigentlich von nichts einen blassen Schimmer zu haben, junger Mann!

NukNuk

Du hast keinen blassen Schimmer.
Zur Zeit der Vertreibung war Mord verboten, die strafrechtliche Verfolgung von Schwulen zur Zeit des Alan Turing nicht.
Punkt aus.
Du hast keine Ahnung wovon du sprichst und langweilst durch deine Wortverdreherei und deine Teilbildung.

Jon T Essberger
02.09.09, 18:12
Quelle (http://bazonline.ch/ausland/europa/21000-Briten-fordern-eine-Entschuldigung-fuer-das-Rechengenie/story/11740513)

Jemanden allein ob seiner sexuellen Neigung zur Kastration zu zwingen, ist einfach nur barbarisch und ein Verbrechen gegen Menschheit, Menschlichkeit und die Vernunft.

Es ist an der Zeit, dass die britische Regierung sich posthum bei Turing und all den anderen Verstümmelten entschuldigt!

NukNuk


Erstmal vor der eigenen haustür kehren

Seit Bestehen der Bundesrepublik waren homosexuelle Handlungen strafbar und wurden verfolgt. Die rechtliche Grundlage dazu war § 175 des Strafgesetzbuches. Am 10. Mai 1957 entschied das Bundesverfassungsgericht: Gleichgeschlechtliche Betätigung verstößt eindeutig gegen das Sittengesetz. Deshalb könnten sich Homosexuelle nicht auf das durch das Grundgesetz garantierte Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit berufen. Zudem sei § 175 des Strafgesetzbuches nicht in dem Maße nationalsozialistisch geprägtes Recht, dass ihm in einem freiheitlich demokratischen Staat die Geltung versagt werden müsse. Die Anwendung des § 175 in der Bundesrepublik erfolgte exzessiv. Es wurden über 50.000 Männer verurteilt und 100.000 Ermittlungsverfahren eingeleitet. [8]

Quelle Wiki

Da war zum Beispiel die DDR viel liberaler

Der Deutsche Bundestag vereinheitlichte 1994 durch Aufhebung des § 175 das Schutzalter für Homo- und Heterosexuelle auf 14 bzw. 16 Jahre im Zuge der Rechtsangleichung nach der deutschen Wiedervereinigung.


Mancher Schwuler ist in dem 60 er in die DDR geflüchtet um in der BRD dem Gefängnis zu entgehen

loki
02.09.09, 18:25
Erstmal vor der eigenen haustür kehren


11. Juni 1994 wurde §175 gestrichen.

Gandolf
02.09.09, 18:35
Wesentlicher Kritikpunkt ist, dass diese Rechte konzipiert sind als vorpolitische Rechte, die ein überall gleiches Individuum annehmen, dass sie nur dadurch erreichen, dass sie es jeder konkreten Eigenschaft berauben, sie also eine menschliche Existenz voraussetzen müssen, die so nirgendwo besteht, dass sie weiterhin ein Begleitmoment der Ideologie des Liberalismus sind, sich mit der demokratischen Souveränität der Völker nicht vertragen und auf Dauer reichlich destruktiv sind, zudem dogmatisch aufrechterhalten werden.

Ein wesentlicher Eckpunkt der Menschenrechte ist unter vielen anderen z.B. das "Recht auf Leben", als vorpolitisches und vorreligiöses Universalrecht. Man muss dies wohl als kleinsten gemeinsamen Nenner aller Völker und Menschen betrachten. Nimmt man dieses Beispiel nun in Betracht, so wird man feststellen, dass alle Menschen doch mehr verbindet als allgemein hin angenommen wird.

:-)

Jon T Essberger
02.09.09, 18:48
11. Juni 1994 wurde §175 gestrichen.


sage ich doch.

5o Jahre um einen von den Nazis geschaffenen § abzuschaffen


tolle Leistung !

Der § 175 des deutschen Strafgesetzbuchs (§ 175 StGB-Deutschland) existierte vom 1. Januar 1872 (Inkrafttreten des Reichsstrafgesetzbuches) bis zum 11. Juni 1994. Er stellte sexuelle Handlungen zwischen Personen männlichen Geschlechts unter Strafe. Bis 1969 bestrafte er auch die „widernatürliche Unzucht mit Tieren“ (ab 1935 nach § 175b ausgelagert). Insgesamt wurden etwa 140.000 Männer nach den verschiedenen Fassungen des § 175 verurteilt. 1935 verschärften die Nationalsozialisten den Paragraphen 175, unter anderem durch Anhebung der Höchststrafe von sechs Monaten auf fünf Jahre Gefängnis. Darüber hinaus wurde der Tatbestand von beischlafähnlichen auf sämtliche „unzüchtigen“ Handlungen ausgeweitet. Der neu eingefügte § 175a bestimmte für „erschwerte Fälle“ zwischen einem Jahr und zehn Jahren Zuchthaus.

Die DDR kehrte 1950 zur alten Fassung § 175 zurück, beharrte aber gleichzeitig auf einer weiteren Anwendung des § 175a. Ab Ende der 1950er Jahre wurde Homosexualität unter Erwachsenen nicht mehr geahndet. 1968 erhielt die DDR ein eigenes Strafgesetzbuch, das in § 151 homosexuelle Handlungen mit Jugendlichen sowohl für Frauen als auch für Männer unter Strafe stellte. 1988 wurde dieser Paragraph ersatzlos gestrichen. Die Bundesrepublik hielt zwei Jahrzehnte lang an den Fassungen der §§ 175 und 175a aus der Zeit des Nationalsozialismus fest.

loki
02.09.09, 19:25
sage ich doch.

5o Jahre um einen von den Nazis geschaffenen § abzuschaffen


tolle Leistung !..und wie lange hat man im Stalinisten-KZ-Staat "DDR" gebraucht, um die Todesstrafe abzuschaffen ?
Nachdem diese "Glanzleistung des real existierenden Sozialismus" dann endlich vollbracht war, wollte Oberschwein Mielke sie "für politische Verbrechen" gleich wieder einführen.

Cora
02.09.09, 19:30
..und wie lange hat man im Stalinisten-KZ-Staat "DDR" gebraucht, um die Todesstrafe abzuschaffen ?

Ähm, wie lange hat Hessen gebraucht?

Ein vielzitiertes juristisches Kuriosum stellt in diesem Zusammenhang Artikel 21 Abs. 1 HV dar, nach dem für besonders schwere Verbrechen die Todesstrafe verhängt werden kann.

http://de.wikipedia.org/wiki/Verfassung_des_Landes_Hessen


Ach ja, die sind ja noch dabei. Was für ein Glück, dass Bundesrecht Landesrecht bricht. Wer weiß, wen sie sonst inzwischen schon so alles auf die Guillotine geschickt hätten. :-D

Sauerländer
02.09.09, 19:32
Ein wesentlicher Eckpunkt der Menschenrechte ist unter vielen anderen z.B. das "Recht auf Leben", als vorpolitisches und vorreligiöses Universalrecht. Man muss dies wohl als kleinsten gemeinsamen Nenner aller Völker und Menschen betrachten. Nimmt man dieses Beispiel nun in Betracht, so wird man feststellen, dass alle Menschen doch mehr verbindet als allgemein hin angenommen wird.
"Menscheit" ist zunächstmal eine rein zoologische Größe.
Ein voraussetzungsloses, nicht zu verwirkendes Recht auf Leben kann ich nicht erkennen.

Gandolf
02.09.09, 20:00
"Menscheit" ist zunächstmal eine rein zoologische Größe.
Ein voraussetzungsloses, nicht zu verwirkendes Recht auf Leben kann ich nicht erkennen.

Nein. Zoologische Kategorien (trinäre Nomenklatur) haben sich bei Menschen nicht bewährt, um nicht zu sagen, sie sind aus wissenschaftlicher Sicht unhaltbar. Was spricht denn gegen ein prinzipielles Recht auf Leben? Negiert eine solche Einstellung nicht das Leben an sich und stellt eine wie auch immer geartete Ansicht über die Rechte des Individuums?

Sauerländer
03.09.09, 00:41
Nein. Zoologische Kategorien (trinäre Nomenklatur) haben sich bei Menschen nicht bewährt, um nicht zu sagen, sie sind aus wissenschaftlicher Sicht unhaltbar. Was spricht denn gegen ein prinzipielles Recht auf Leben? Negiert eine solche Einstellung nicht das Leben an sich und stellt eine wie auch immer geartete Ansicht über die Rechte des Individuums?
Es gibt keine "Rechte des Individuums", weil es "Das Individuum" nicht gibt.
Die Menschheit als Ganzes hat nicht mehr gemeinsam als eben ihren biologischen Status.
Gegen ein bedingungsloses Recht auf Leben spricht die Unmöglichkeit, es überzeugend zu begründen.
Was damit negiert wird, ist nicht das Leben an sich, sondern die Aufladung dieses Begriffs mit abstrakten, egalitären Tendenzen.

Gideon
03.09.09, 00:49
Erstmal vor der eigenen haustür kehren



Quelle Wiki

Da war zum Beispiel die DDR viel liberaler



Mancher Schwuler ist in dem 60 er in die DDR geflüchtet um in der BRD dem Gefängnis zu entgehen
Ich finde der Paragraph gehört wiedereingeführt.
So wurde diese perverse Gesellschaft in Schach gehalten und das Schwule in den eigenen Wänden getrieben und nicht in der Öffentlichkeit schon fast celebriert.

Gideon
03.09.09, 00:50
Ähm, wie lange hat Hessen gebraucht?



http://de.wikipedia.org/wiki/Verfassung_des_Landes_Hessen


Ach ja, die sind ja noch dabei. Was für ein Glück, dass Bundesrecht Landesrecht bricht. Wer weiß, wen sie sonst inzwischen schon so alles auf die Guillotine geschickt hätten. :-D

Das spielt keine Rolle.
Bundesrecht bricht Landesrecht.

Mr. Smith
03.09.09, 05:57
Ich finde der Paragraph gehört wiedereingeführt.
So wurde diese perverse Gesellschaft in Schach gehalten und das Schwule in den eigenen Wänden getrieben und nicht in der Öffentlichkeit schon fast celebriert.

Wie kommt es eigentlich, dass Deine politischen Freunde damals das Wort ''widernatürlich'' aus dem 175er gestrichen haben? Wollte man da auf etwas bestimmtes aufmerksam machen - Männerbünde, spartanische Vorlieben usw?

:-)

NukNuk

Sauerländer
03.09.09, 12:50
Wie kommt es eigentlich, dass Deine politischen Freunde damals das Wort ''widernatürlich'' aus dem 175er gestrichen haben? Wollte man da auf etwas bestimmtes aufmerksam machen - Männerbünde, spartanische Vorlieben usw?
Man hatte selber genug von der Sorte. Phasenweise scheint die halbe SA-Führung eine schwere Fehlpolung aufzuweisen gehabt haben.

loki
03.09.09, 12:54
Ach ja, die sind ja noch dabei. Was für ein Glück, dass Bundesrecht Landesrecht bricht. Wer weiß, wen sie sonst inzwischen schon so alles auf die Guillotine geschickt hätten. :-DYpsilanti ?:banana::grin:

Mr. Smith
03.09.09, 13:01
Man hatte selber genug von der Sorte. Phasenweise scheint die halbe SA-Führung eine schwere Fehlpolung aufzuweisen gehabt haben.

Mach mir meine Pointen nicht immer kaputt!

:mad: :-D

NukNuk

Gideon
03.09.09, 13:04
Wie kommt es eigentlich, dass Deine politischen Freunde damals das Wort ''widernatürlich'' aus dem 175er gestrichen haben? Wollte man da auf etwas bestimmtes aufmerksam machen - Männerbünde, spartanische Vorlieben usw?

:-)

NukNuk

Nun wenn du mit "Freunden" Gesinnungsgenoßen meinst.
Die haben 1872 dieses Gesetz geschaffen und nichts gestrichen.
Alle anderen "Gesetzesgeber" ab 1914 sehe ich nicht als meine Gesinnungsgenoßen an, also kann es mir egal sein, inwiefern die Unzucht verschärft bzw entschärft haben.