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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gemeinsamkeiten zwischen Demokratie/Kapitalismus und Sozialismus/Kommunismus


Blue Max
01.09.09, 17:01
Demokraten sagen ja gerne, daß es zwischen den totalitären Systemem Faschismus und Kommunismus kaum Unterschiede gebe. Beide seien gleichermaßen zu bekämpfen.

Ebenso behaupten die Kommunisten, daß beide Systeme, Faschismus und Kapitalismus, faschistisch seien. Der NS sei lediglich die Endform des Kapitalismus.

Nun, den NS und den Faschismus wollen wir mal außen vor lassen. Darüber gibt es ja genug eigene Stränge.

Konzentrieren wir uns auf die Behauptung, die ich mal als Nationalist aufstellen möchte: Die Demokratie/Kapitalismus und der Sozialismus/Kommunismus sind sich ähnlicher, als sie wahrhaben wollen.

Gemeinsamkeiten:

- Der universelle Anspruch:

Beide streben die Weltherrschaft an. Der Kommunismus will die Welt beherrschen und die Demokratie will alle Länder zu Demokratien machen. Endziel ist die One World/Neue Weltordnung/NWO, in dem es eine Weltregierung gibt.

- Die multikulturelle Ideologie:

Beide Ideologien lehnen die Existenz von freien Völkern und Nationen ab. Ethnisch und kulturell homogene Völker gelten als Nazistaaten, die man vernichten muß. Daß erst die Verschiedenheit der Kulturen überhapt zur Menschheitsentwicklung beigetragen hat, ignorieren sie. Jahrhunderte alte existierende Kulturen werden so vernichtet. Ziel ist der Welteinheitsmensch: Der schlitzäugige Mulatte.

- Der unselbständige Mensch ohne eigene Gedanken als Ziel:

Da selbstbewußte Völker den größten Widerstand gegen die NWO darstellen, sind sie der größte Feind der Demokratien. Einheitsmenschen haben keine Identität mehr und lassen sich durch Brot und Spiele völlig widerstandslos und freiwillig manipulieren. Kultur, Religion, Heimat und Volksbewußstein sind die größten Verderber der NWO, da sie den Menschen eine eigene Identität geben. Deswegen werden sie auf das schärfste bekämpft. Identität ist nämlich nach den Zielen der Demokratie/Kommunismus unerwünscht. Erst wenn jeder Mensch weiße, schwarze, asiatische und arabische Großeltern hat, hat er keine Identität und Heimat mehr.

- Die Gleichmachung in der Gesellschaft:

Alles muß gleich sein. Es gibt keine Rassen und Völker, auch keine Männer und Frauen mehr nach den Definitionen der Demokratie: Da die biologische Realität dem vehement widerspricht, wird es eben mit Gewalt durchgesetzt. Natürliche menschliche Gefühle wie z.B. Abneigung gelten als Rassismus bzw. Volksverhetzung. Man muß Jedermanns Freund sein. Antidiskriminierungsgesetze besorgen dann den Rest des ideologischen Wahnsinns. Daß Homosexuelle heiraten dürfen und auf dem CSD offen sexuelle Praktiken darstellen, ist dagegen fast schon harmlos. Die Propaganda und Indoktrinierung fängt schon im Kindergarten an, wo den Kindern ein antirassistisches Verhalten eingeimpft wird.

- Destruktion von Bildung und Kultur:

Durch die Darstellung von Pornographie in Theatern und die Verlotterung der Schulen soll der Schritt zum dummen, unselbstädigen, nach Belieben manipulierbaren Einheitsmenschen perfektioniert werden.

- Feindbild weißer Mann:

Männer sind sowieso böse, da sie Frauen nur unterdrücken und für die verachtenswerte patriacharle Gesellschaft stehen. Aber auch der weiße Mann muß ausgerottet werden, da er für Völkermord und Kolonialismus steht (als ob Frauen und Nichtweiße keine Völkermorde begangen haben). Um das zu erreichen, wurde die Abtreibung völlig legalisiert. Hinzu kommen Gesetze im Scheidungsrecht, die Männer in die Armut treiben sollen. Die Frauen müssen die Macht haben, die Männer haben nichts mehr zu melden. Zudem gilt die Kultur der Weißen als minderwertig. Wir sollen uns freuen, kulturbereichert zu werden, denn selbst bringen wir ja nichts zustande. Schließlich haben die Türken Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut und nicht etwa die Trümmerfrauen.

- Neue Weltreligion Holocaust:

Um das Wiedererstehen ethnisch und kulturell homogener Völker zu verhindern, wird mit der Auschwitzkeule gearbeitet: Denn wir wissen doch alle, wo Ideologien enden, die eine ethnisch und kulturell homogene Bevölkerung fordern: Sie enden in den Gaskammern von Auschwitz. Der eingeimpfte Schuldkult ist ein sehr effektives Mittel zur Gehirnwäsche und Umerziehung.

- Imperialismus

Wer nicht freiwillig demokratisch/kommunistisch werden will, wird halt bekriegt und vernichtet(z.B. Irak, Jugoslawien und Afghanistan).

- Verfolgung Andersdenkender:

Um den Orwellschen Staat perfekt zu machen, muß widerspenstige Literatur verbrannt und Menschen ohne Schere im Kopf verfolgt werden. Die BRD hält dabei den Weltrekord noch vor China: 10.000 verfolgte Dissidenten pro Jahr und insgesamt 60.000 Buchtitel, die in ihrer Gesamtauflage verbrannt wurden!

Das dürften zumindest einige der wichtigsten Gemeinsamkeiten sein. Vielleicht fallen euch noch welche ein? :)

Es gibt nur wenige Unterschiede zwischen Demokratie/Kapitalismus und Sozialismus/Kommunismus, die aber nicht ausreichen, um von grundlegend verschiedenen Systemen zu sprechen.

Unterschiede:

- Das Wirtschaftssystem:

Der Kapitalismus setzt voll auf den Egoismus des Menschen und spricht damit eine der negativsten menschlichen Verhaltensweisen an. Der Egoismus kann für die Gesellschaft von Vorteil sein, wenn er in nützliche Bahnen gelenkt wird und ihm vernünftige Schranken auferlegt werden. Das ist im Turbokapitalismus natürlich nicht der Fall: Hier arbeitet er für eine globale Firma und nicht für die nationale Volkswirtschaft.

Der Kommunismus schaltet den Eigennutz völlig aus und sagt, daß alle nur das Gleiche verdienen dürfen.

Das ist der Hauptgrund, warum der Kapitalismus natürlich für die Menschen viel attraktiver erscheint als der Kommunismus.

- Persönliche Freiheiten:

Die Freiheiten in der Demokratie sind noch größer als im Sozialismus. Reisefreiheit, Recht, Eigentum zu erwerben, Freiheit der persönlichen Selbstbestimmung, u.s.w.

Diese Freiheiten werden aber zum Teil bereits heute in den Demokratien beschnitten, und wenn der geplante Orwellsche Superstaat Realität wird, ganz aufgelöst werden.

-Krisenanfälligkeit, Wandelbarkeit:

Ein weiterer großer Vorteil der Demokratien. Sie schaffen es, sich neuen Situationen anzupassen, was totalitären Systemen wie dem Sozialismus natürlich nicht gelingen kann. Deswegen sind sie nicht so krisenanfällig. Z.B. können sie durch eine Umverteilung innerhalb der Bevölkerung durch Steuergesetze die Schere zwischen arm und reich verkleinern und die Armut bekämpfen.

Allerdings wird die Krisenanfälligkeit der Demokratien in dem Maße zunehmen, wie bestimmte demokratische Ideologien der Demokratie, wie z.B. die Multikultur, totalitär vertreten werden.

Wir befinden uns bereits auf diesem Weg. Deswegen wird die Zukunft interessant werden, ob die Demokratie in der Lage ist, aus ihren Fehlern zu lernen, oder ob sie die Schraube weiter anzieht und Kritik im Keim erstickt. Im Moment ist die 2.Aussage zu beobachten.

Deswegen wird die Zukunft spannend werden, ob die Demokratie noch eine Zukunft hat, wenn sie totalitär geworden ist, wonach es im Moment ja aussieht. :kif:

So, das war`s. Ihr könnt mich jetzt schlachten! :grin:

ThiloS
01.09.09, 17:06
So, das war`s. Ihr könnt mich jetzt schlachten! :grin:

Nä...

Du hast das gut - Du kramst das per c&p irgendwo raus und ich soll mir dann 3 Stunden Zeit nehmen, um offensichtlichen Unsinn zu widerlegen und gegenzuargumentieren? "´s Lebtag nit", wie man bei uns sagt!

Mr. Smith
01.09.09, 17:10
Ihr könnt mich jetzt schlachten!

Das hast Du doch schon recht gut selbst getan mit dem öffentlichen und der Ewigkeit erhalten bleibenden Aufweisen Deiner politischen Unkenntnis.

:-)

NukNuk

Sauerländer
01.09.09, 17:14
Da geht einiges durcheinander. Demokratie ist ein bestimmter Weg der politischen Entscheidungsfindung, Kapitalismus ein bestimter ökonomischer Zustand, Sozialismus ist eine politökonomische Lehre wie auch der dadurch angestrebte Zustand, Kommunismus eine bestimmte Unterform davon.

Gemeinsamkeiten zwischen Kapitalismus und vielen Formen des Sozialismus, darunter des Kommunismus, sehe ich in einer restlos abzulehnenden höchsten Priorität des Materiell-Ökonomischen, um nicht zu sagen der Reduzierung der Menschen darauf.

Weltherrschaft ist übrigens dem demokratischen Anspruch entgegenstehend. Wo Demokratien solches anstreben (und wir sehen ja, wo sie das tun), brechen sie in diesem Punkt mit ihrer eigenen Grundlage bzw lassen sich dominieren von einem anderen Ideal als dem der notwendig weltpartikularen Demokratie, beobachtbarerweise gerne von dem des sich als universal setzenden Liberalismus (nein, das ist ganz und gar nicht das Gleiche). Demokratie hat ganz im Gegenteil das Volk zur Voraussetzung. Blicke auf die griechischen Poleis, die sie praktiziert haben. Die Athener waren äußerst rigide dahingehend, nur abstammungsmäßigen Athenern Bürgerrecht zuzugestehen.

Mr. Smith
01.09.09, 17:32
Nicht nur das.
Er verwechselt Strukturen mit Normativen sowie Gegebenheiten mit Kausalitäten. Er ist nicht einmal ansatzweise in der Lage,Begriffe voneinander zu trennen und vermischt nicht zusammengehörige Kategorien zu einem diffusen möchtegernwissenschaftlichen Nonsense.

Ein solches Essay könnte bei uns in Sachsen jeder Achtklässer verfassen. Und jeder Zehntklässer aus dem Handgelenk widerlegen.

:-)

NukNuk

Blue Max
01.09.09, 20:29
Nä...

Du hast das gut - Du kramst das per c&p irgendwo raus und ich soll mir dann 3 Stunden Zeit nehmen, um offensichtlichen Unsinn zu widerlegen und gegenzuargumentieren? "´s Lebtag nit", wie man bei uns sagt!

Ich kopiere überhaupt nichts raus. Ich habe das selbst geschrieben. :X

Habe eine Stunde dran gesessen! :)

Blue Max
01.09.09, 20:30
Das hast Du doch schon recht gut selbst getan mit dem öffentlichen und der Ewigkeit erhalten bleibenden Aufweisen Deiner politischen Unkenntnis.

:-)

NukNuk

Eskimo, ich mag dich auch! :brav:

ThiloS
01.09.09, 20:38
Ich kopiere überhaupt nichts raus. Ich habe das selbst geschrieben. :X

Habe eine Stunde dran gesessen! :)

Ja, dann wiederhol das nochma in 14 Tagen. Ich bin jetzt dann wech. In Uälaub.

Blue Max
01.09.09, 20:39
Da geht einiges durcheinander. Demokratie ist ein bestimmter Weg der politischen Entscheidungsfindung, Kapitalismus ein bestimter ökonomischer Zustand, Sozialismus ist eine politökonomische Lehre wie auch der dadurch angestrebte Zustand, Kommunismus eine bestimmte Unterform davon.

Gemeinsamkeiten zwischen Kapitalismus und vielen Formen des Sozialismus, darunter des Kommunismus, sehe ich in einer restlos abzulehnenden höchsten Priorität des Materiell-Ökonomischen, um nicht zu sagen der Reduzierung der Menschen darauf.

Weltherrschaft ist übrigens dem demokratischen Anspruch entgegenstehend. Wo Demokratien solches anstreben (und wir sehen ja, wo sie das tun), brechen sie in diesem Punkt mit ihrer eigenen Grundlage bzw lassen sich dominieren von einem anderen Ideal als dem der notwendig weltpartikularen Demokratie, beobachtbarerweise gerne von dem des sich als universal setzenden Liberalismus (nein, das ist ganz und gar nicht das Gleiche). Demokratie hat ganz im Gegenteil das Volk zur Voraussetzung. Blicke auf die griechischen Poleis, die sie praktiziert haben. Die Athener waren äußerst rigide dahingehend, nur abstammungsmäßigen Athenern Bürgerrecht zuzugestehen.

Das ist mir schon klar.

Ich meine ja auch die heutige westliche Demokratie, die immer mit dem Kapitalismus zusammen als ihrem Wirtschaftssystem auftritt.

Der Sozialismus ist eine Gesellschafts-/ und Wirtschaftsform, der Kommunismus ihr Endzustand. Hier spreche ich vom Marxismus, der bisher nur in der Sowjetunion und dem Warschauer Pakt umgesetzt wurde.

China mit seinem kapitalistischen Nationalkommunismus ist nicht gemeint.

Es geht hier also nur um heutige/im 20.Jahrhundert westliche/westlich umgesetzte Modelle.

Andere Formen sind ausdrücklich nicht gemeint. :)

So, da wir das geklärt haben, könntet ihr euch dann bitte zum Thema äußern? :frown:

Blue Max
01.09.09, 20:40
Ja, dann wiederhol das nochma in 14 Tagen. Ich bin jetzt dann wech. In Uälaub.

Na dann, erhol dich gut! :saufpart:

thneu
15.03.11, 22:04
Der Sozialismus ist eine Gesellschafts-/ und Wirtschaftsform, der Kommunismus ihr Endzustand. Hier spreche ich vom Marxismus, der bisher nur in der Sowjetunion und dem Warschauer Pakt umgesetzt wurde.
Und sehr schlecht obendrein. Weil als erstes und letztes sein Kardinalfehler in die Praxis umgesetzt wurde.

Holoklau$
16.03.11, 08:24
Das ist mir schon klar.

Ich meine ja auch die heutige westliche Demokratie, die immer mit dem Kapitalismus zusammen als ihrem Wirtschaftssystem auftritt.

Der Sozialismus ist eine Gesellschafts-/ und Wirtschaftsform, der Kommunismus ihr Endzustand. Hier spreche ich vom Marxismus, der bisher nur in der Sowjetunion und dem Warschauer Pakt umgesetzt wurde.

China mit seinem kapitalistischen Nationalkommunismus ist nicht gemeint.

Es geht hier also nur um heutige/im 20.Jahrhundert westliche/westlich umgesetzte Modelle.

Andere Formen sind ausdrücklich nicht gemeint. :)

So, da wir das geklärt haben, könntet ihr euch dann bitte zum Thema äußern? :frown:

Nür für's Protokoll: kapitalistischer Nationalsozialismus ist hinsichlich China zutreffender, da der Kommunismus den Kapitalismus auschliessen würde.

Das chinesische System funktioniert und ist beispielhaft. Anders würde sich ein 1,3 Milliarden Volk auch nicht regieren lassen.
Man stelle sich einen Parlamentarismus nach bundesdeutschem Vorbild vor, das Land würde auseinanderfallen wie eine Sandburg.

pittbull
16.03.11, 08:46
Nür für's Protokoll: kapitalistischer Nationalsozialismus ist hinsichlich China zutreffender, da der Kommunismus den Kapitalismus auschliessen würde.

In China haben wir staatlich geförderten Kapitalismus ohne eine Spur von Sozialismus. Die Bezeichnung "Nationalsozialismus" ist übrigens schon vergeben.


Man stelle sich einen Parlamentarismus nach bundesdeutschem Vorbild vor, das Land würde auseinanderfallen wie eine Sandburg.

Du stellst seltsame Behauptungen auf, Vinyard. :)

Holoklau$
16.03.11, 09:11
In China haben wir staatlich geförderten Kapitalismus ohne eine Spur von Sozialismus. Die Bezeichnung "Nationalsozialismus" ist übrigens schon vergeben.


Du stellst seltsame Behauptungen auf, Vinyard. :)

Ich habe einen Freund, der seit Jahren in China wohnt und arbeitet und gebe nur seine Eindrücke wieder.

Die Bezeichnung "Nationalsozialismus" ist nicht als deutsches Patent vergeben und auf China absolut zutreffend. Zutreffender als Dein "staatlich geförderter Kapitalismus". Das Gesellschaftsmodell ist ein anderes.

Ich geben jedoch zu, dass es schwierig ist, China in eine der üblichen Schubladen einzuordenen, sie haben sich ihr eigenes System geschaffen, welches wunderbar funktioniert und das ist die Hauptsache. Wie man es nun nennen will ist ohne Belang.

Mr. Smith
16.03.11, 09:22
Das chinesische System funktioniert und ist beispielhaft.

Ja, natürlich. Vergessen wir einmal die 120 Millionen Chinesen, die ihr Schicksal als Wanderarbeiter fristen müssen, vergessen wir, dass mittlerweile über 20 Millionen von denen keinen Job haben und keine Unterstützung erhalten (http://www.sueddeutsche.de/politik/china-millionen-wanderarbeiter-arbeitslos-1.470360), vergessen wir, dass auch in den Grosstädten die Arbeitslosigkeit auf mittlerweile 5 Prozentpunkte geklettert ist, was China also weitere Arbeitslose im zweistelligen Millionenbereich einbringt, vergessen wir die Millionen von Obdachlosen in Chinas Metropolen, schlafend am Strassenrand oder in halbfertigen Bürokomplexen, vergessen wir, dass kaum ein Zehntel von denen staatliche Unterstützung erhält (http://www.china-botschaft.de/det/zt/rqwt/t168819.htm) und vergessen wir, dass sich unter den chinesischen Obdachlosen gravierend viele Kinder (http://german.china.org.cn/china/2011-03/04/content_22057165.htm) befinden.

Wichtig ist unseren Rechtsextremen, die vor zehn Jahren noch laut schrien, die Welt müsse vor der gelben Gefahr aufwachen und die Mao-KP sei ja so böse, nicht das Wohlergehen der Bevölkerung; die sind Leuten wie Dir scheissegal, Vinyard. Hauptsache nur, der Chinese hält den Ami schön bei Stange. Dann kommt er sogar in die zweifelhafte Ehre, sich eine politische Kategorie mit Euch teilen zu dürfen. Nationalsozialistisch. Was für ein Armutszeugnis. Für Euch.

:augenrollen:

NukNuk

Holoklau$
16.03.11, 09:32
jaja......Rechne Deine Zahlen mal prozentual auf 1,3 Milliarden aus und vergleiche diese dann mit denen aus Deutschland Du Vollhorst. :brav:

Die Zustände würden sich erheblich verschlechtern, wäre das Staatssystem dort ein anderes.

pittbull
16.03.11, 09:37
Die Bezeichnung "Nationalsozialismus" ist nicht als deutsches Patent vergeben und auf China absolut zutreffend. Zutreffender als Dein "staatlich geförderter Kapitalismus". Das Gesellschaftsmodell ist ein anderes.

Vinyard, Nationalsozialismus ist nicht einfach Nationalismus+Sozialismus, sondern etwas ganz anderes (http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialismus). Zumal das chinesische System sowieso keinen Hauch von Sozialismus kennt. :(


Wichtig ist unseren Rechtsextremen, die vor zehn Jahren noch laut schrien, die Welt müsse vor der gelben Gefahr aufwachen und die Mao-KP sei ja so böse, nicht das Wohlergehen der Bevölkerung; die sind Leuten wie Dir scheissegal, Vinyard. Hauptsache nur, der Chinese hält den Ami schön bei Stange. Dann kommt er sogar in die zweifelhafte Ehre, sich eine politische Kategorie mit Euch teilen zu dürfen. Nationalsozialistisch. Was für ein Armutszeugnis. Für Euch.

Rechtsextreme Menschenhasser liebäugelten schon immer mit menschenfeindlichen Regierungen und Despoten. Der GröFaZ hats ihnen vorgemacht. :angry:

Mr. Smith
16.03.11, 09:42
Du Vollhorst.

Den Vollhorst kann ich an dieser Stelle zurückgeben, denn hättest Du intellektueller Sturzkampfbomber Dir meine Quellen angeschaut, hättest Du die Prozentzahlen selbst gefunden. In chinesischen Grosstädten herrscht mittlerweile eine höhere Arbeitslosigkeit als beispielsweise in München (http://www.muenchen.de/Rathaus/raw/foerderung/standortinfo/38689/index.html) oder Frankfurt (http://www.arbeitsagentur.de/nn_6736/nn_169620/Dienststellen/RD-H/Frankfurt/Agentur/Presse/Presseinfo/2010/012-Arbeitsmarkt-Frankfurt-Stadt-Januar-2010.html). Aber was versuch ich auch, 'nem Nazi Fakten zu präsentieren.

Schlaf mal schön weiter den Schlaf der Bekloppten.

:)

NukNuk

el spartaco
16.03.11, 10:17
Demokraten sagen ja gerne, daß es zwischen den totalitären Systemem Faschismus und Kommunismus kaum Unterschiede gebe. Beide seien gleichermaßen zu bekämpfen.

Ebenso behaupten die Kommunisten, daß beide Systeme, Faschismus und Kapitalismus, faschistisch seien. Der NS sei lediglich die Endform des Kapitalismus.

Nun, den NS und den Faschismus wollen wir mal außen vor lassen. Darüber gibt es ja genug eigene Stränge.

Konzentrieren wir uns auf die Behauptung, die ich mal als Nationalist aufstellen möchte: Die Demokratie/Kapitalismus und der Sozialismus/Kommunismus sind sich ähnlicher, als sie wahrhaben wollen.

Gemeinsamkeiten:

- Der universelle Anspruch:

Beide streben die Weltherrschaft an. Der Kommunismus will die Welt beherrschen und die Demokratie will alle Länder zu Demokratien machen. Endziel ist die One World/Neue Weltordnung/NWO, in dem es eine Weltregierung gibt.

- Die multikulturelle Ideologie:

Beide Ideologien lehnen die Existenz von freien Völkern und Nationen ab. Ethnisch und kulturell homogene Völker gelten als Nazistaaten, die man vernichten muß. Daß erst die Verschiedenheit der Kulturen überhapt zur Menschheitsentwicklung beigetragen hat, ignorieren sie. Jahrhunderte alte existierende Kulturen werden so vernichtet. Ziel ist der Welteinheitsmensch: Der schlitzäugige Mulatte.

- Der unselbständige Mensch ohne eigene Gedanken als Ziel:

Da selbstbewußte Völker den größten Widerstand gegen die NWO darstellen, sind sie der größte Feind der Demokratien. Einheitsmenschen haben keine Identität mehr und lassen sich durch Brot und Spiele völlig widerstandslos und freiwillig manipulieren. Kultur, Religion, Heimat und Volksbewußstein sind die größten Verderber der NWO, da sie den Menschen eine eigene Identität geben. Deswegen werden sie auf das schärfste bekämpft. Identität ist nämlich nach den Zielen der Demokratie/Kommunismus unerwünscht. Erst wenn jeder Mensch weiße, schwarze, asiatische und arabische Großeltern hat, hat er keine Identität und Heimat mehr.

- Die Gleichmachung in der Gesellschaft:

Alles muß gleich sein. Es gibt keine Rassen und Völker, auch keine Männer und Frauen mehr nach den Definitionen der Demokratie: Da die biologische Realität dem vehement widerspricht, wird es eben mit Gewalt durchgesetzt. Natürliche menschliche Gefühle wie z.B. Abneigung gelten als Rassismus bzw. Volksverhetzung. Man muß Jedermanns Freund sein. Antidiskriminierungsgesetze besorgen dann den Rest des ideologischen Wahnsinns. Daß Homosexuelle heiraten dürfen und auf dem CSD offen sexuelle Praktiken darstellen, ist dagegen fast schon harmlos. Die Propaganda und Indoktrinierung fängt schon im Kindergarten an, wo den Kindern ein antirassistisches Verhalten eingeimpft wird.

- Destruktion von Bildung und Kultur:

Durch die Darstellung von Pornographie in Theatern und die Verlotterung der Schulen soll der Schritt zum dummen, unselbstädigen, nach Belieben manipulierbaren Einheitsmenschen perfektioniert werden.

- Feindbild weißer Mann:

Männer sind sowieso böse, da sie Frauen nur unterdrücken und für die verachtenswerte patriacharle Gesellschaft stehen. Aber auch der weiße Mann muß ausgerottet werden, da er für Völkermord und Kolonialismus steht (als ob Frauen und Nichtweiße keine Völkermorde begangen haben). Um das zu erreichen, wurde die Abtreibung völlig legalisiert. Hinzu kommen Gesetze im Scheidungsrecht, die Männer in die Armut treiben sollen. Die Frauen müssen die Macht haben, die Männer haben nichts mehr zu melden. Zudem gilt die Kultur der Weißen als minderwertig. Wir sollen uns freuen, kulturbereichert zu werden, denn selbst bringen wir ja nichts zustande. Schließlich haben die Türken Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut und nicht etwa die Trümmerfrauen.

- Neue Weltreligion Holocaust:

Um das Wiedererstehen ethnisch und kulturell homogener Völker zu verhindern, wird mit der Auschwitzkeule gearbeitet: Denn wir wissen doch alle, wo Ideologien enden, die eine ethnisch und kulturell homogene Bevölkerung fordern: Sie enden in den Gaskammern von Auschwitz. Der eingeimpfte Schuldkult ist ein sehr effektives Mittel zur Gehirnwäsche und Umerziehung.

- Imperialismus

Wer nicht freiwillig demokratisch/kommunistisch werden will, wird halt bekriegt und vernichtet(z.B. Irak, Jugoslawien und Afghanistan).

- Verfolgung Andersdenkender:

Um den Orwellschen Staat perfekt zu machen, muß widerspenstige Literatur verbrannt und Menschen ohne Schere im Kopf verfolgt werden. Die BRD hält dabei den Weltrekord noch vor China: 10.000 verfolgte Dissidenten pro Jahr und insgesamt 60.000 Buchtitel, die in ihrer Gesamtauflage verbrannt wurden!

Das dürften zumindest einige der wichtigsten Gemeinsamkeiten sein. Vielleicht fallen euch noch welche ein? :)

Es gibt nur wenige Unterschiede zwischen Demokratie/Kapitalismus und Sozialismus/Kommunismus, die aber nicht ausreichen, um von grundlegend verschiedenen Systemen zu sprechen.

Unterschiede:

- Das Wirtschaftssystem:

Der Kapitalismus setzt voll auf den Egoismus des Menschen und spricht damit eine der negativsten menschlichen Verhaltensweisen an. Der Egoismus kann für die Gesellschaft von Vorteil sein, wenn er in nützliche Bahnen gelenkt wird und ihm vernünftige Schranken auferlegt werden. Das ist im Turbokapitalismus natürlich nicht der Fall: Hier arbeitet er für eine globale Firma und nicht für die nationale Volkswirtschaft.

Der Kommunismus schaltet den Eigennutz völlig aus und sagt, daß alle nur das Gleiche verdienen dürfen.

Das ist der Hauptgrund, warum der Kapitalismus natürlich für die Menschen viel attraktiver erscheint als der Kommunismus.

- Persönliche Freiheiten:

Die Freiheiten in der Demokratie sind noch größer als im Sozialismus. Reisefreiheit, Recht, Eigentum zu erwerben, Freiheit der persönlichen Selbstbestimmung, u.s.w.

Diese Freiheiten werden aber zum Teil bereits heute in den Demokratien beschnitten, und wenn der geplante Orwellsche Superstaat Realität wird, ganz aufgelöst werden.

-Krisenanfälligkeit, Wandelbarkeit:

Ein weiterer großer Vorteil der Demokratien. Sie schaffen es, sich neuen Situationen anzupassen, was totalitären Systemen wie dem Sozialismus natürlich nicht gelingen kann. Deswegen sind sie nicht so krisenanfällig. Z.B. können sie durch eine Umverteilung innerhalb der Bevölkerung durch Steuergesetze die Schere zwischen arm und reich verkleinern und die Armut bekämpfen.

Allerdings wird die Krisenanfälligkeit der Demokratien in dem Maße zunehmen, wie bestimmte demokratische Ideologien der Demokratie, wie z.B. die Multikultur, totalitär vertreten werden.

Wir befinden uns bereits auf diesem Weg. Deswegen wird die Zukunft interessant werden, ob die Demokratie in der Lage ist, aus ihren Fehlern zu lernen, oder ob sie die Schraube weiter anzieht und Kritik im Keim erstickt. Im Moment ist die 2.Aussage zu beobachten.

Deswegen wird die Zukunft spannend werden, ob die Demokratie noch eine Zukunft hat, wenn sie totalitär geworden ist, wonach es im Moment ja aussieht. :kif:

So, das war`s. Ihr könnt mich jetzt schlachten! :grin:Wenn der Geist aus der Tüte spricht amüsiere ich mich und halte mich zurück.:-D

el spartaco
16.03.11, 10:19
So, das war`s. Ihr könnt mich jetzt schlachten! :grin:So völ Mett von son kleen swin.

thneu
18.03.11, 09:35
Zumal das chinesische System sowieso keinen Hauch von Sozialismus kennt.
Stimmt. Was verstehst du nun unter Sozialismus?

thneu
20.03.11, 09:22
Der Sozialismus gab sich lustigerweise ebenso den Anschein einer pluralistischen Gesellschaft, wobei die hier widerstreitenden Parteien lediglich anhand ihrer Klassenbestandteile definiert wurden: Arbeiter, Bauern, Intelligenz.
Die wurden zwar als Klassen definiert, aber nicht als widerstreitende, sondern als verbündete. Ich wette, du hast kein Stück "Realsozialismus" innerhalb des "antifaschistisch-demokratischen Schutzwalls" miterlebt. (Ich 35 Jahre. :rolleyes:) Der mit dem "echten" Sozialismus nichts gemein hatte außer der Bezeichnung. Und dem Kardinalfehler, der in der Marxschen Theorie steckte (den Marx aber garantiert korrigiert hätte, wenn er die praktischen Auswirkungen gesehen hätte): Die rigorose Abschaffung des Privateigentums an Produktionsmitteln, meistens auf der Basis "entschädigungslose Enteignung".

"Echter" Sozialismus heißt nämlich: Jeder arbeitet nach seinen Fähigkeiten und wird nach seinen Leistungen bezahlt. Und für Alte, Kranke, Schwache (aber wirklich nur für echt Arbeitsunfähige!) soziale Absicherung eines menschenwürdigen Lebens.

(Als Übergangsphase vom Kapitalismus zum Kommunismus - "jeder arbeitet nach seinen Fähigkeiten und lebt nach seinen Bedürfnissen" - aber das ist noch seeeeehr ferne Zukunftsmusik, darüber brauchen wir jetzt wahrlich noch nicht zu diskutieren.)

Politisch jedoch besassen alle die selbe oktroyierte Ideologie, so dass grundlegende Diskurse per se nicht geführt werden konnten.
Wiederum korrekt, dank der "führenden Rolle der Partei der Arbeiterklasse". ;) Die erfolgreich bis zum Totalkollaps führte. ;)

Übrigens mMn eine der Hauptursachen für das Scheitern nichtdemokratischer Gesellschaften an sich - die mangelnde Flexibilität, die Starrheit, sich veränderten Aussenumständen parteipolitisch bedingt nicht anpassen zu können.
Äußeren und inneren Umständen. Im Fall DDR war's ja weniger Druck von außen, im Gegenteil: Das ausgehöhlte Staatsgebilde klappte praktisch wie ein Kartenhaus zusammen, als der Rückhalt aus Moskau weg war.

Fundamentale Wahrheiten im Bereich des (sozio-)politischen existieren nicht.
Aber sicher. Politik findet ja nicht in einem Vakuum statt, auch für die gelten objektive Gesetze im Sinne von fundamentalen Wahrheiten.

Wer diese als Lösungen anzubieten versucht, scheitert bereits a priori; der Zerfall seiner monomatischen Staats- oder Gesellschaftsstruktur ist eine Frage der Zeit, keine der Wahrscheinlichkeit.
Nein, der scheitert an der mangelnden Erkenntnis der fundamentalen Wahrheiten. Objektive (also nicht von Menschen gemachte) Gesetze wirken nämlich immer. Der Mensch kann sie anwenden (dann können sie zu seinen Gunsten wirken), ignorieren oder verletzen - dann setzen sie sich irgendwann von ganz alleine durch, aber dann mit brachialer Gewalt.

Um eine etatisch organisierte Gesellschaft also dauerhaft am Laufen zu halten, bedarf es zwei Dingen: Einer pluralistischen Grundstruktur - sprich: Mehrere divergierende Interessengemeinschaften - sowie der routinierten Konsensfindung zwischen diesen.
Hast du in der Geschichte schonmal eine Konsensfindung zwischen divergierenden Interessengemeinschaften erlebt? Was uns betrifft: In > 60 Jahren im pluralistischen Deutschland (also erst im Westteil, nach 1990 wieder in ganz Deutschland)? Nee, nee, Pluralismus kann keine demokratische Lösung sein.

Die Alternativen zur pluralistischen Demokratie sind also auf zwei Pfade beschränkt: Eine Diktatur der Masse oder Minderheit sowie eine Konfliktgesellschaft mit inne wohnendem Bürgerkriegspotential.
Und was haben wir von unserem "Pluralismus" (Schnullipips mit Anfassen, sag' ich nochmal): Eben genau eine Diktatur der Minderheit. Wer die ökonomische Macht hat, hat die politische, der Staat tanzt nach der Pfeife des Großkapitals, immer mehr Vermögen konzentriert sich in immer weniger Händen und umgekehrt - daraus resultiert eben eine Konfliktgesellschaft, in der z.B. der Einsatz der Bundeswehr im Ernstfall schon lange beschlossene Sache ist, es schon Gefangenenlager für Gegner des Irrsinns "Globalisierung" gab, ... (längere Liste - rege sich nochmal einer über den "Unrechtsstaat" DDR auf, dagegen war der harmlos :rolleyes:).